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28.12.2012 - 00:03 Uhr
von SB.com

Jahresrückblick 2012 - Mai

Alles Gekürzte, die wichtigsten News und Schnittberichte

Die wichtigsten News im Monat

Bei Prometheus - Dunkle Zeichen war lange unklar, ob der Film vielleicht für ein PG-13 gekürzt wird. Kurz vor dem US-Start bestätigt aber endlich ein Produzent, dass der Film nicht zensiert werden würde. Und wenig später bekam er dann auch offiziell das R-Rating.

Der erfolgreichste Film des Jahres, Marvel's The Avengers, läuft in den deutschen Kinos prinzipiell unzensiert, aber die Amerikaner haben eine Post-Credit-Sequenz mehr. Wohl als Belohnung, weil sie eine Woche länger auf den Kinostart warten mussten.

Von Luc Besson produzierte Actionfilme laufen in den USA schon gerne mal zensiert mit einem PG-13. So erging es 96 Hours, Colombiana und jetzt auch Lockout. Erfreulicherweise zeigt Deutschland aber die unzensierte Version mit einer FSK 16-Freigabe.

Für Saw VII, der im Vormonat beschlagnahmt wurde, konnte der Beschlagnahmebeschluss nachgereicht werden, in dem genauer erläutert wird, warum ausgerechnet der 7. Teil der Reihe so problematisch ist. Kurz später äußert sich auch die BPjM zur Beschlagnahme.

Der südkoreanische Thriller The Yellow Sea wurde in seiner ungekürzten Fassung von der FSK geprüft. Aber trotzdem schaffte es später nur eine Fassung, welcher auf der zensierten US-Version beruht, in die deutschen Kinos. Bei gleicher Freigabe der FSK. Unnötige Zensur. Den Schnittberichtet findet man hier.

Sniper Elite V2 erscheint nur zensiert in Deutschland, wie auch der Schnittbericht weiter unten zeigt. Allerdings ist das nicht das einzige Ärgernis. Für Konsolen erscheint es nicht mal zensiert und die unzensierte PC-Version aus dem Ausland (zumindest GB) lässt sich in Deutschland nicht über Steam aktiveren.

Etwas mehr Glück haben dagegen Resident Evil 6-Fans. Während Raccoon City vor kurzem noch zensiert war, soll Teil 6 unzensiert veröffentlicht werden.

Und in Großbritannien übernimmt man nun final die PEGI-Freigaben und gibt das doppelte System auf. In Deutschland bleibt es mit der USK aber beim alten, auch wenn viele Gamer sich die Übernahme der PEGI-Freigaben auch hier wünschen würden.

 

Die erfolgreichsten Schnittberichte

 

2005 hat Rebellion Development (Aliens vs. Predator-Reihe, Rogue Trooper, Neverdead) den Scharfschützen Karl Fairburne auf die Jagd nach Atombombenplänen und V2-Raketen in den letzten Tagen der Wirren des zweiten Weltkrieges geschickt. So hat man sich also damals in Sniper Elite auf die Pirsch begeben und wichtigen Schlüsselfiguren aus sicherer Entfernung die Lebenslichter ausgepustet. Und das mit einem Feature, welches sich "Bulletcam" nannte.

Und die "Bulletcam" feiert nun im Remake ihre Rückkehr, und das effektvoller als zuvor. Im ersten Teil konnte man die Kugel bis zum Einschlag in ihrem Opfer begleiten. Dabei gab es ein paar Blutspritzer, dennoch wurde dieses Merkmal aus der zuerst verkauften Version entfernt und erst in Neuauflagen auch für die deutschen Käufer wieder zurück gebracht. Doch der Effekt wurde für Sniper Elite V2 nochmals verstärkt. Nun ist es möglich, zu beobachten, was die abgefeuerte Kugel im Innenleben des Leidtragenden für eine Sauerei anrichtet. Hierbei wird in eine Röntgensicht (das aktuelle Mortal Kombat lässt grüßen) umgeschaltet, die im Spiel "X-Ray-Killcam" bezeichnet wird. Diese Art der Darstellungsform wurde für die deutsche PC-Version entfernt. Zensierte, deutsche Konsolenversionen sind bis jetzt nicht erhältlich.
Schnittbericht

 
 
 

Neun Jahre nach Max Payne 2: The Fall of Max Payne erschien im Mai 2012 endlich die lang ersehnte Fortsetzung. Diesmal aber nicht mehr vom finnischen Entwickler Remedy, sondern direkt von Rockstar Games (Studio Vancouver).

Die tragischen Ereignisse, die ihn vor Jahren seiner Liebsten beraubten, haben bei Max Payne unheilbare Wunden hinterlassen. Er ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und aufgrund seiner schweren Alkohol- und Tablettensucht körperlich am Ende. In der Hoffnung, seine schmerzhafte Vergangenheit hinter sich lassen zu können, nimmt Max einen Job als Sicherheitsberater der Familie des reichen Immobilienmoguls Rodrigo Branco in San Paulo an. Die Situation gerät schnell außer Kontrolle und Max findet sich alleine in den Straßen einer fremden Stadt wieder – auf der verzweifelten Suche nach der Wahrheit und in einem erbitterten Kampf um einen Ausweg.

Zensuren in der deutschen Version
Kurzfassung: Es ist nicht mehr möglich, unbeteiligte Personen zu verletzten bzw. zu erschießen. Dies schließt auch ein Skriptevent mit ein, in dem sich ein Polizist ergibt. Darüber hinaus können bei einigen schon toten unbeteiligten Personen keine weiteren Schusswunden erzeugt werden und in fünf Fällen ist auch das Ragdoll-Verhalten deaktiviert.
Schnittbericht

 
 
 
Xavier Gens ist spätestens nach seinem harten Franzosen-Horror Frontier(s) kein Unbekannter mehr im Gorehoundbereich. Mit der Gameverfilmung Hitman - Jeder stirbt alleine wagte er zudem den Schritt in Richtung Mainstream. Man durfte also gespannt sein, wo sein nächstes Werk The Divide einzuordnen ist. Mit Michael Biehn, der gerne Charaktere am Rande des Nervenzusammenbruchs spielt, Milo Ventimiglia (Pathology), Lauren German (Hostel 2) und anderen bekannten Gesichtern inszenierte Gens ein Kammerspiel, das sehr intensiv den kontinuierlichen Zerfall einer zwangsweise zusammengesetzten Gruppe aus Menschen zeigt, die sich in letzter Sekunde vor einem Atomangriff im Schutzbunker ihres Apartmenthauses in Sicherheit bringen können. Aus dem Verließ gibt es jedoch dank des Fallouts kein Entkommen und so steigern sich die zwischenmenschlichen Spannungen allmählich soweit, dass auf mehreren Ebenen eine schleichende Entmenschlichung stattfindet, die bei den einen sehr deutlich und bei den anderen sehr subtil vonstatten geht.

Die Fassungssituation stellt sich so dar, als dass es vom Film zwei Fassungen gibt. Neben einer R-Rated-Version (for disturbing strong violence and sexuality, and for pervasive language) gibt es auch eine Unrated-Fassung, die in den USA auf DVD und Blu-ray erschien. Den deutschen (wie auch der britischen) VÖs liegt lediglich die R-Rated-Fassung zugrunde. Im Vergleich fällt auf, dass die Unrated einerseits Füllmaterial enthält, das mal mehr, mal weniger nützlich für die Charakterentwicklung erscheint. Gerade im späteren Verlauf der Geschichte gibt es aber in der R-Rated (die im SB als "Kinofassung" bezeichnet wird) auch die ein oder andere Aussparung, die dem Geschehen etwas von seiner kranken Intensität nimmt (man nehme z.B. die 2. Sexszene). Ob hier Eingriffe zugunsten der MPAA-Freigabe vorgenommen wurden, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Ansonsten kam die deutsche Fassung an sich unbeschadet durch die FSK-Prüfung kam (Urteil: Keine Jugendfreigabe). Sie ist letztlich auch kein schlechter Griff, wenn man The Divide sein Eigen nennen will.
Schnittbericht
 
 
 
In der überschwenglichen Vorfreude auf das gemeinsame Stelldichein vieler beliebter Helden des Marvel-Universums auf der grossen Leinwand drohten die durch und durch gewöhnlichen Jungs von nebenan, welche im Sci-Fi-Drama Chronicle ganz ohne bunt-pompöse Kostüme eher zufällig über ein ausserirdisches Artefakt stolpern und in der Folge ungewöhnliche Fähigkeiten und Kräfte entwickeln, ziemlich unterzugehen. Letztlich schlug man sich an den Kinokassen, auch & gerade im Hinblick auf das schlanke Budget von gerade mal 12 Millionen US-Dollar, summa summarum aber dennoch recht wacker, so dass ein Sequel - für welches das Finale des Streifens auch durchaus Potential zurücklässt - bereits in Vorbereitung ist. Anders als bei den "grossen Genrebrüdern" konzentriert man sich in dem im Found-Footage-Stil gedrehten Chronicle schwerpunktmässig mehr auf die Charaktere an sich bzw. deren Persönlichkeitshintergründe, und wie eben diese den Einsatz der stetig wachsenden Kräfte letztlich lenken - und nicht umgekehrt.

Hierzulande bekam die ungeschnittene Kinofassung von Chronicle trotz des im letzten Drittel ziemlich düsteren Grundtons und ein paar harsch inszenierter Gewaltdarstellungen eine FSK 12-Freigabe. Interessant war davon ab Trailermaterial, welches es offenkundig nicht in die fertige Kiofassung geschafft hatte - was bei Trailern bekannterweise zunächst nichts ungewöhnliches ist, im Fall von Chronicle jedoch vor allem eine Szene mit der halbnackten Ashley Hinshaw betraf, so dass man eine Vorzensur für das finanziell lukrativere (US) PG-13 Rating vermuten konnte.

Alsbald wurde in Grossbritannien bzw. den USA dann auch - ausschliesslich auf Blu-ray, wie man das so kennt - der allseits beliebte Extended bzw. Director's Cut angekündigt, was den entsprechenden Verdacht zu bestätigen schien. Der Director's Cut läuft nominell 5 Min. 36 Sec. länger als die Kinofassung.
Schnittbericht
 
 
 
Mit dem Amateurfilm "Schlaraffenhaus" aus dem Jahre 2011 haben wir wieder einen neuen Fall aus dem immer weiter heranwachsenden und beliebten Torture-Porn-Genre. Dieses Mal aus Deutschland und unter der Regie von Marcel Walz, der den Amateurfan schon mit anderen Low-Budget-Filmen wie "Tortura" oder "La Petite mort" beglückt hat. Präsentiert wird das Ganze auch noch von Uwe Boll. Leider bietet auch dieser Film keinerlei Spannung oder Atmosphäre. Den Schauspielern sieht man an, dass sie aus dem Amateurbereich kommen. Einzig und allein die Gewalteffekte lassen sich gut ansehen. In der dt. Fassung sind diese allerdings gar nicht mehr vorhanden. Ganze 6 Minuten fielen dort der Schere zum Opfer. Eine ungekürzte Fassung erschien allerdings in Österreich von NSM.
Schnittbericht

 

Weitere interessante Schnittberichte

 
Im Gegensatz zum Vorgänger wurde Prototype 2 ein Deutschland-Realese spendiert. Um die Freigabe ab 18 zu erhalten, wurden aber ein paar Änderungen vorgenommen. So wurden Splattereffekte aus dem Spiel entfernt (inklusive einiger Animationen) und Zivilisten lassen sich nichtmehr anvisieren. Die Bluteffekte blieben aber unangetastet, Zivilisten lassen sich auch weiterhin töten und absorbieren, wenn sie "zufällig" mal im Weg stehen. Die Zensur der Splattereffekte betrifft aber nur menschliche Gegner, beim Kampf gegen Brwaler, Orion-Soldaten und co. fliegen ordentlich die Fetzen. Blutig und brutal ist also auch die dt. Version, die volle Splatterpackung gibts aber nur mit der unzensierten Version, die ich jedem Fan von gepflegter Action nur empfehlen kann.
Schnittbericht
 
 
 
Nachdem Philipp Walulis für »Walulis sieht fern« mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, war die Zukunft der Sendung durch den Fluch des Grimme-Preises in Gefahr. Wie sich in der nahen Vergangenheit oft gezeigt hat, wurden Sendungen, die im Privatfernsehen laufen und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurden, innerhalb von 2 Jahren nach der Auszeichnung abgesetzt. Ob dieser Sendung das gleiche Schicksal ereilen sollte, kann im Moment noch nicht genau gesagt werden. Der Wechsel zu den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (im Folgenden kurz ÖR) hat, zumindest nach Meinung des SB-Autors, diesen Beigeschmack. Wie dem auch immer sein mag, wurden der Ausstrahlung auf/in EinsPlus längere Fassungen spendiert. Teilweise durch Extras, die man bereits auf YouTube sah, aber auch bisher nicht veröffentlichtes sowie neues Material.

Es gibt hier insgesamt 13 Unterschiede und 3 Minuten 49 Sekunden exklusives Material.
Schnittbericht
 
 
 

Hierzulande entstehen - rein titeltechnisch - traditionell gerne mal Filmreihen, die in Wahrheit gar keine sind; bei Naked Fear verhält es sich ebenso. Während der erste "Teil" im Original noch denselben Titel trägt, sind die beiden vermeintlichen Sequels lediglich thematisch nicht ganz unähnliche Streifen, welche ansonsten aber auf ganz andere Namen hören. Eines jedoch verbindet defintiv alle drei Filme: Die gleichbleibend schlechte Qualität.
Bei From The Shadows (so der Originaltitel) gesellen sich zum obligatorischen, weiblichen Entführungsopfer, den sexuellen Erniedrigungen & Folterspielchen sowie dem rachsüchtigen Rückschlag des Opfers im letzten Filmdrittel zur Abwechslung ein paar geisterhafte Spukerscheinungen. Von denen weiß hier tatsächlich keiner, wer sie sind, was sie wollen und warum sie die Entführte & der Kidnapper gleichermassen sehen können; man könnte vermuten, dass diese frühere Opfer des Antagonisten darstellen sollen, auch nur im Ansatz erklärt wird allerdings nichts.

Obgleich es hier weder für Liebhaber des hinterhältigen Psychoterrors, noch für gierige Blutgeier auch nur etwas halbwegs interessantes zu gucken gibt, konnte (oder wollte) sich die hiesige Freigabenbehörde FSK mit der ungeschnittenen Fassung von Naked Fear 3 nicht so recht anfreunden. Knapp drei Minuten entfernter Szenen änderten diesen Umstand und machten den Weg frei für den Erhalt des Keine Jugendfreigabe-Siegels.
Schnittbericht

 
 
 

Diese weitere Regiearbeit von Noboru Iguchi (The Machine Girl, Robo Geisha, Mutant Girls Squad), basierend auf einer Manga-Serie, hebt sich qualitativ wieder ein klein bisschen von der Masse an Japano-Splatter-Schnellschüssen ab - bzw ist, so unwahrscheinlich das bei den vorigen Werken von Iguchi auch scheinen mag, eigentlich gar nicht hier einzuordnen. Vermutlich eben wegen der Vorlage wird hier wirklich eine vollwertige Geschichte rund um Untote, Besessenheit und Mutationen erzählt und der Fokus liegt eher auf Psycho-Horror sowie kleinen Schockeffekten. Das Ganze ist zwar gewohnt low-budget, aber doch ganz brauchbar inszeniert.

In Deutschland bleibt alles beim Alten: Durch den vorauseilenden Gehorsam der Labels gab es für die hiesige Schnittfassung, in der rund 2,5 Minuten fehlen, sogar eine 16er-Freigabe von der FSK.
Schnittbericht


Gekürzte Erstveröffentlichungen

 
Release 25.05.2012, DVD
Label Koch Media, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe

2009 ließ Regisseur Tom Six mit The Human Centipede: First Sequence einen alleine durch seine Idee für Aufsehen erregenden Streifen auf die Genre-Fans zu. Angeblich basierend auf der scherzhaft-boshaften Aussage, man sollte alle Kinderschänder auf diese Weise bestrafen, geht es um einen verrückten deutschen Wissenschaftler, der einen menschlichen Tausendfüßler erschaffen will, indem er mehrere Personen mit dem Hinterteil an den Mund "zusammennäht".

Ganze drei Jahre hat es gedauert, bis es der Film auch in deutsche Videotheken mit einer entsprechenden Synchronisation (in der die z.B. in einer Szene zu Beginn zum Schmunzeln anregenden Sprachbarrieren weitestgehend ignoriert wurden) geschafft hat. Dank der Kontroversen um Teil 2 hat man wohl schon fast vergessen, was der Vorgänger so zu bieten hat... zum Glück erinnert einen die seit dem 31. Mai 2012 erhältliche deutsche Schnittversion daran. Rechteinhaber Koch Media versuchte es zwar mit der unzensierten Fassung bei der FSK, das rote KJ-Siegel erhielten sie jedoch erst nachdem eine weitere Fassung eingereicht wurde, in der rund 5 Minuten fehlen.
Schnittbericht

 
 
 
Release 10.05.2012, DVD
Label Sunfilm, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe

Info: siehe oben.
Schnittbericht

 
 
 
Zombie Girl (2011)
Release 10.05.2012, DVD
Label 8-Films / Musketier Media, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe

Info: siehe oben.
Schnittbericht

 
 
 
Release 03.05.2012, Blu-ray
Label Concorde Home Entertainment, Deutschland
Freigabe FSK 16

Zwar hat man für die Blu-ray des Films endlich die früheren Zensurschnitte rückgängig gemacht, aber dafür fehlt jetzt eine andere Actionszene, wenn auch nicht aus Zensurgründne. Concorde teilte uns mit, dass die Blu-ray mit der US-Fassung identisch sein wird. Ob diese Szene in den USA auf Blu-ray auch fehlen wird, konnte noch nicht überprüft werden. Allerdings dürfte die Szene zumindest auf der amerikanischen 20th Anniversary DVD von Lionsgate vorhanden sein, da die hier zum Vergleich vorliegende UK-DVD ebenfalls von Lionsgate eine 1:1 Kopie der US-DVD ist.
Schnittbericht

 
 
 
Release 11.05.2012, DVD
Label I-ON New Media, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe

Mit Revenge - Sympathy for the Devil tischt I-ON New Media uns einen Thriller aus Hongkong auf, der zwar Rache als zentrales Motiv hat, aber nicht der neue Schocker in diesem Bereich ist. Den Großteil nimmt die Story ein. Sie bettet auch die Gewaltakte in das Geschehen ein und diese sind auch nicht so ausgespielt wie etwa bei I Saw the Devil. Trotzdem ist das vermutlich zuviel für die FSK. I-ON ging gleich auf Nummer Sicher und schnitt den Film um mehr als 10 Minuten, sodass die Cut-Fassung gar eine Freigabe ab 16 Jahren erhielt. Man packt ein paar Trailer mit KJ-Einstufung drauf und schon prangt das rote Erwachsenensiegel auf DVD und Blu-ray.

Erstaunlicherweise zerstören die Schnitte den Film nicht vollständig, da meist recht geschickt angedeutet wird, was passiert. Die Gewichtung auf Story tut ihr Übriges dazu.
Schnittbericht

 
 
 
Release 18.05.2012, DVD
Label Infopictures, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe


Alle paar Tage wieder kommt ein weiteres Folterhorrorfilmchen in die Videothekenregale geschlichen, und wenn man so eine vielversprechende Tagline auf dem Backcover lesen darf und vorne den dazu vermeintlich passenden, roten FSK-Flatschen noch obendrauf bekommt, kann ja grundsätzlich schon nichts mehr schiefgehen. Nein, dann weiss man: Drinne ist garantiert ein mal mehr, mal weniger sinnfrei gekürzter Gurkenstreifen, genau wie auch in diesem Fall oftmals nur FSK 16-geprüft, "optisch" dank höher eingestuftem Trailer-/Bonusmaterial dafür auf eine die gewisse Härte versprechende KJ-Freigabe getrimmt und auch sonst in fast allen Belangen nur ärgerlicher Beschiss.

Ach so: Als Nyktophobie bezeichnet man die Angst vor der Dunkelheit (plagt sich im Film zwar keiner der Charaktere mit, macht aber nix, weil klingt toll), und der Brazen Bull ist ein aussen aus Bronze bestehender, von innen hohler Metallbulle mit einer Tür an einer Seite. Im alten Griechenland hat man da ab & an ein armes Würstchen reingesteckt und darunter ein Feuerchen entfacht, was dann Tod durch Röstung zur Folge hatte. Hat mit dem Film selber in etwa genauso viel zu tun wie auch schon die Nyktophobie.
Schnittbericht

 
 
 
Chain Letter (2009)
Release 18.05.2012, DVD
Label I-ON New Media, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe

Chain Letter ist ein ziemlich unspektakulärer Horrorthriller, dessen Story einfach nicht richtig gut erklärt wird und einige Logiklöcher aufweist. Die Charaktere bleiben sehr oberflächlich, sodass eine Identifikation mit ihnen nahezu ausbleibt. Trotz der kurzen Laufzeit kommt des Öfteren Leerlauf und dadurch Langeweile auf. In Sachen Gewaltszenen versprechen die Pressezitate auf dem Cover einiges. Bis auf den ersten Mord befindet sich hier jedoch alles in gewohnten Slasherbereichen. Dennoch hat das wohl gereicht, um zwei Versionen des Films in den USA auf DVD zu veröffentlichen (die US-Blu-ray hat überraschenderweise nur die R-Rated-Version an Bord). In den USA erfuhr der Film einen begrenzten Kinostart und ging mit einem R-Rating (for strong bloody sadistic violence throughout, language and brief nudity) an den Start. Auf DVD erschien neben dieser Version auch eine Unrated-Fassung, die zeigt, dass man für das R-Rating in den Goreszenen ein paar Zensuren vornahm.

In Deutschland wurde der Film zunächst auf dem Vorab-Cover als Uncut-Fassung angekündigt, doch als dieses kleine Symbol auf dem Artwork wieder verschwand, konnte man erahnen, dass I-ON New Media doch leider nur eine gekürzte Fassung in Deutschland veröffentlichen würde. Und so kam es dann auch. Man kürzte mehr als 7 Minuten und bekam hierfür schon eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren.
Schnittbericht

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Kommentare
28.12.2012 08:29 Uhr - Movie_Gucker
1x
human centipede *würg*

28.12.2012 09:11 Uhr - Kabukiman
Aha...

28.12.2012 09:23 Uhr - tobi44
User-Level von tobi44 2
Erfahrungspunkte von tobi44 42
Wenn Human Centipede nicht so abgründig schlecht gewesen wäre, hätte ich ihn ganz gut gefunden...

28.12.2012 15:56 Uhr - ilikecookies
Sniper Elite V2:

Deutschland: Gekürzt ab 18

Großbritannien: Ungekürzt ab 15

Oh Mann

28.12.2012 18:34 Uhr - deNiro
DB-Mitarbeiter
User-Level von deNiro 4
Erfahrungspunkte von deNiro 263
Wer "The Divide" noch nicht gesehen hat und auf Endzeitszenario gepaart mit klaustrophobischer Grundstimmung steht, sollte einen Blick riskieren. Ich fand den toll!

28.12.2012 21:42 Uhr - schmierwurst
DB-Mitarbeiter
User-Level von schmierwurst 8
Erfahrungspunkte von schmierwurst 947
The Divide fand ich auch super.
Und Sniper Elite V2 ist so ziemlich der geilste WW2-Shooter, den ich jemals zocken durfte!

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Nur heute, 20.12.
Wie immer gilt hier: Nur in einer bestimmten Zeitspanne und dort nur solange der Vorrat reicht, dafür aber stets erheblich reduziert.

Heute u.a.: M.A.S.K. - Die komplette Serie [Blu-ray]; Die Dinos - Die komplette Serie [9 DVDs]; Edge of Tomorrow - Live.Die.Repeat [Blu-ray]; Der Hobbit: Smaugs Einöde Extended Edition (Collector's Edition) [3D & 2D Blu-ray]; Only God Forgives (Uncut) [Blu-ray]; Der Hobbit: Smaugs Einöde Extended Edition 2D/3D BD Steelbook (exklusiv bei Amazon.de) [3D Blu-ray] uvm...
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