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30.12.2012 - 00:03 Uhr
von SB.com

Jahresrückblick 2012 - Juli

Alles Gekürzte, die wichtigsten News und Schnittberichte

Die wichtigsten News im Monat

Für's Kino wurde die FSK-Freigabe für den Film Julia X noch verweigert, weil eine strafrechtliche Relevanz vermutet wurde. Auf DVD und BD sieht es die SPIO/JK etwas anders und vergibt die Kennzeichnung "keine schwere Jugendgefährdung", sieht also keine strafrechtliche Relevanz. Eine zusätzlich gekürzte FSK 18-Fassung gibt es aber auch noch demnächst.

Auch Osombie - Bin Laden is back findet wenig Freunde bei der FSK. Die Zombie-Komödie ist für die FSK-Freigabe gekürzt worden. Im Rahmen der Black Edition bietet Splendid aber auch die ungekürzte Fassung mit einer SPIO/JK-Kennzeichnung an.

Der Amoklauf in einem US-Kino während einer The Dark Knight Rises-Vorstellung hat Konsequenzen für den Film Gangster Squad. Erst wird der Trailer zurückgezogen, weil es darin eine Schießerei im Kino gibt, dann beschließt man wenig später, die Szene auch aus dem Film zu entfernen und verschiebt die Veröffentlichung, um Zeit für Nachdrehs zu haben.

Nach vielem Hin und Her um die Freigabe, hat Expendables 2 endlich sein R-Rating sicher: for strong bloody violence throughout.

Das Total Recall-Remake läuft mit einer PG-13-Freigabe in den US-Kinos und ab 12 Jahren in Deutschland. Auf Blu-ray soll es später aber auch einen Extended Cut geben, der knapp 17 Minuten länger sein wird.

Martyrs landet nach langer Zeit endlich (?) auf dem Index. Nur auf Liste A, was man gar nicht vermuten konnte, wenn man bedenkt, dass der Film für seine harte SPIO/JK-Freigabe berühmt ist. Einige andere Horrorfilme der letzten 2 Jahre gesellen sich auch dazu.

Während das 1. Borderlands-Spiel in Deutschland noch zensiert war, erscheint der Nachfolger erfreulicherweise ungekürzt. Bei Sleeping Dogs dagegen eifern wir den Zensuren der Japaner hinterher und legen sogar noch einen drauf. Jede Menge soll jetzt für die deutsche Fassung entfernt werden.


Die erfolgreichsten Schnittberichte

 
Es läuft wie üblich. Abraham Lincoln vs. Zombies ist ein billig produzierter Titelabklatsch des US-Trashstudios The Asylum, der im Kielwasser des Kinofilms Abraham Lincoln: Vampirjäger fahren soll. Das Konzept scheint zu zünden, denn das US-Label bringt derartige Mockbuster seit Jahren auf den Markt. Ob zur Kundschaft vermehrt Trashfans oder ahnungslose Käufer gehören, die einer Verwechslung zum Opfer fielen, ist nicht überliefert.

Sicher ist hingegen, dass die deutsche Veröffentlichung nochmal hinter allen anderen des ohnehin schlechten Films einzuordnen ist, denn der deutsche Rechteinhaber Great Movies hat mal wieder vorab die Schere angesetzt, um sicher zu gehen, im 1. Anlauf bei der FSK eine Freigabe zu bekommen. Sieht man die Kürzungen, ist absolut nichts dabei, das eine 18er-Einstufung verhindern würde. Aber die entfernten Szenen haben der zensierten Fassung sogar eine 16er-Freigabe beschert. Wenn das das Ziel des Labels war, darf man gratulieren.
Schnittbericht
 
 
 

Hereinspaziert, verehrtes Genrepublikum: Es darf, es soll, es MUSS endlich mal wieder gefolterhorrort werden. Diesmal in Person eines gar nicht mal schlecht gecasteten, industriellen Künstlers, der nicht etwa mit Holz oder Stein, sondern viel lieber am echten, menschlichen Objekt arbeitet. Unterstützung erhält er dabei von einem leicht degenerierten Azubi (!), der schonmal fleissig an mit Tier- & Menschenblut gemalten Bildern übt, und einem Agenten, der seine "Kunstwerke" an Kunden in der ganzen Welt veräussert (Pfui Teufel!). Weil die Nachfrage eben das Angebot bestimmt. Oder wars umgekehrt...?
Einerlei. Da der dafür notwendige Nachschub an Arbeitsmaterial gewohnheitsmässig nicht freiwillig anrückt, verteilt man hier & da unauffällig Einladungen zu einer vermeintlichen Kunstausstellung. An entsprechende Studenten etwa, die im Verlauf der Geschichte in Form einer kleinen Gruppe von für diese Genreverhältnisse gar nicht mal ganz so nervigen Zeitgenossen (O-Ton vorausgesetzt) auch brav antrabt, um dem irren "Künstler" dann nach und nach vor Hammer & Meissel zu laufen und auf üblicherweise recht blutige Machart ordentlich verskulpturgebildhauert zu werden.

Natürlich nur in der Originalfassung. Denn in Deutschland schnitt man den Film tatsächlich auf eine FSK 16-Version runter und dazu waren auch 81 Eingriffe mit mehr als 12 Minuten nötig.
Schnittbericht

 
 
 
Im Jahr 2009 entstand dieser deutsche Amateurfilm, der ganz offensichtlich auf den Spuren von Hostel und Filmen mit ähnlichem Konzept wandelt. Natürlich erreicht man weder von der Inszenierung, noch von der sonstigen Qualität die Vorbilder. Einzig die Effekte von Olaf Ittenbach sind auf gewohnt gutem Niveau. Da bei diesen Szenen ohnehin der einzige Schwerpunkt des Streifens liegt, mag das dem ein oder anderen Zuschauer ja vielleicht sogar Anlass genug sein, den Film käuflich zu erwerben.

Nur Kopf-ab reicht heute anscheinend nicht mehr. Sucht man sich die entsprechenden Serien aus, kann man das nicht selten mehrmals pro Woche im TV begutachten. Will man heute schocken, müssen offenbar schon eher die Kronjuwelen abgeschnitten werden (obwohl man damit mittlerweile auch nicht mehr als Pionier im Folterfilmgenre gelten dürfte). Wenn man also so klar auf Gore setzt wie in diesem Amateurstreifen, kann man sich die Aussichtslosigkeit bei der FSK-Prüfung für eine deutsche Veröffentlichung schon sehr gut vor Augen führen. Nachdem bereits ein halbes Jahr zuvor eine DVD von Marketing Film mit KJ-Siegel erschien, jedoch in dieser Fassung nie vom Gremium abgesegnet wurde, legte Intergroove letztlich eine noch stärker geschnittene Fassung zur Prüfung vor und erhielt die KJ-Einstufung. Diesem Torso fehlen mehr als 15 Minuten und was das bedeutet, bedarf wohl keiner großen Phantasie. Neben fast allen blutigen Momenten wurden auch zahlreiche Dialoge mit sexuellem Bezug entfernt.
Schnittbericht
 
 
 
Als American Pie 1999 in die Kinos gekommen ist, hat keiner mit dem großen Erfolg gerechnet. Da war es kein Wunder, dass in den kommenden Jahren zwei Fortsetzungen für das Kino produziert wurden, welche ebenfalls erfolgreich an den Kinokassen abschnitten. Es folgten 4 Direct-to-Video-Sequels, natürlich ohne die Darsteller der Kinofilme (Jims Dad mal ausgenommen), aber dafür mit mehr derben Witzen und noch mehr nackter Haut.

Wegen dem anhaltenden Erfolgs entschied sich Universal Pictures dazu, American Pie wieder auf die Kinoleinwand zu bringen. Die DVD-Sequels sollten ignoriert werden und der Cast der Kinofilme wieder vereint werden. Und was eignet sich besser dafür als ein Klassentreffen? Im Frühjahr 2012 kam American Pie: Das Klassentreffen weltweit in die Kinos und konnte sich besonders international wacker an den Kinokassen schlagen.

Für das Heimkino wurde schon relativ früh die Veröffentlichung einer Unrated-Fassung angekündigt. Im Gegensatz zu manch anderem Film wurde in den USA die längere Fassung auf beiden Medien (DVD/BD) veröffentlicht. Deutschland kriegt dagegen ausschließlich die Kinofassung. Die Unrated-Fassung selber ist typisch für das Genre. Neben ein paar harmlosen Dialogen wurde hier die zentrale Nacktszene von Ali Cobrin erweitert bzw. es gibt mehr nackte Haut von ihr zu sehen.
Schnittbericht
 
 
 
Das 2. Crossover zwischen den Franchises Alien und Predator kam bei Fans nicht sonderlich gut an, gibt ihnen aber immerhin das, was sie beim 1. Teil vermisst haben: Härte. Dieses Mal nicht auf PG-13 hin konzipiert, erwartet den geneigten Zuschauer hier ein Horrorfilm, der trotz seiner Dunkelheit mit einer ganzen Palette an Splattereffekten aufwarten kann, die den Film zu einem kurzweiligen Vergnügen machen. Auf DVD erschien neben der Kinofassung auch eine noch zeigefreudigere Unrated-Fassung, beide erhielten ungekürzt eine FSK-Freigabe ab 18 Jahren.

Schon 2008 ließ Fox auch eine geschnittene FSK 16-Fassung prüfen, die auf der Kinofassung beruht. Ihren Weg in den Handel fand sie aber nicht. Erst 4 Jahre später liegt sie nun der TV Movie 15/12 als Heft-DVD bei. Obgleich der Film bereits zugunsten einer 16er-Einstufung auf RTL geschnitten gesendet wurde, unterscheidet sich die offizielle 16er-Fassung in drei Szenen jeweils in der Dauer, während beide Cutfassungen dieselben Szenen entbehren. Demzufolge kann man auch hier das Fazit ziehen, dass die Zensuren recht moderat ausgefallen sind. Bei der Vielzahl an Schauwerten bleibt noch die ein oder andere Härte übrig (z.B. die Säure-zersetzt-Gesicht-Szene). Trotzdem natürlich unbrauchbar, wenn es die Uncut-Fassung so flächendeckend gibt.
Schnittbericht


Gekürzte Erstveröffentlichungen

 
Release 12.07.2012, DVD
Label Great Movies, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe

Die Frankenstein-Thematik wurde schon zahllose Male behandelt, sei es in Büchern, Theaterstücken oder Filmen. Dementsprechend wenig neue Impulse kann man dem Stoff heute noch verleihen. Trotzdem versuchte man sich mit Frankenstein: Day of the Beast an einer weiteren Variante. Vollmundig kündigen die Filmemacher an: "We know the story; we've seen the movies. You may think that it's impossible to have a new approach to Frankenstein... Think again.". Das darf man gerne ironisch verstehen, denn obwohl sich der Film ernst nimmt, dürften die Macher gewusst haben, wo sie in der Hierarchie der Verfilmungen einzuordnen sind. Der Low Budget-Horrorfilm macht demnach das Beste aus seinem sehr niedrigen Budget, auch, wenn man damit Freunde des effektvollen Horrors nicht wirklich begeistern wird können. Ein paar handgemachte Gore-Momente hat man zwar zu bieten, doch all das bewegt sich immer noch auf FSK-freundlichem Terrain.

Das Label Great Movies sah das offenbar anders und schnitt vor der Prüfung bei der FSK, um auch sicher zu gehen, dass man direkt im ersten Anlauf eine Freigabe bekommt. Dafür schnitt man die zeigefreudigsten Szenen heraus und beraubt den Film damit seiner ohnehin nicht zahlreichen Schauwerte. Hierfür erhielt man eine Einstufung ab 16 Jahren und wie üblich erhöht man die Freigabe der DVD/Blu-ray auf "ab 18", indem man Trailer mit dieser Freigabe ins Bonusmaterial packt. Nichts Neues also. Oder doch?

Schnittbericht
 
 
 
Saw Terror (2006)
Release 13.07.2012, DVD
Label Intergroove, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe

Info: siehe oben.

 
 
 
Release 12.07.2012, DVD
Label Great Movies / dtp entertainment AG, Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe

Info: siehe oben.

22.12 - 12:54 Kino (Kurzmeldung)
22.12 - 00:04 TV Vorschau (Kurzmeldung)
22.12 - 00:04 Trailer (Kurzmeldung)
22.12 - 00:03 The Expendables 3, Doctor Who, Order of Chaos, Orphan Black, ...
22.12 - 00:03 Director's Cut entspricht der Kinofassung
22.12 - 00:03 SB.com gratuliert zum Game-Paket
22.12 - 00:03 SB.com gratuliert zur Ninja-Action
22.12 - 00:02 Gekürzte TV-Fassungen im Free- und Pay-TV
22.12 - 00:00 US-Fassung - Dt. Fassung
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