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19.01.2013 - 00:03 Uhr
von Jim

Videospielfreigaben in den USA sollen verpflichtend werden

Abgeordneter reicht neues Gesetz ein

Bisher waren die ESRB-Ratings in den USA, anders als die USK-Freigaben bei uns, nicht gesetzlich verpflichtend. Der demokratische Abgeordnete Jim Matheson hat nun allerdings ein Gesetz mit dem Titel "H.R. 287" eingereicht, welches das ändern soll. Die konkreten Änderungen, die dieser Entwurf beinhaltet, wären:

  1. eine Freigabe auf dem Videospiel ist Pflicht.
  2. ein Verbot für den Verkauf und Verleih an Jugendliche und Kinder von Titeln, die für ältere Personen freigegeben sind

Viele Läden in den USA haben ohnehin eine derartige Politik wie im zweiten Punkt und halten sich auch daran. Das neue Gesetz würde dieses Verhalten allerdings per Gesetz vorschreiben.

Quelle: Kotaku

Kommentare

19.01.2013 00:04 Uhr - Lamar
3x
Recht so !

Was soll es denen besser gehen als uns !

19.01.2013 00:22 Uhr - Dexxter
17x
Hoffentlich.Mir gehen die kleinen im Stimmbruch pubertierenden Ami Blagen bei CoD und Co. derbe aufn sack.

19.01.2013 00:22 Uhr - Oberstarzt
2x
Nach dem Schulmassaker in Newtown war das abzusehen. War bei uns nach Erfurt ja nicht anders, die Folgen kann man, und wird man wohl auch in Zukunft, immer an den tollen FSK-12-Nachmittagsfassungen "bewundern".

Solange es nur die Kennzeichnung, und nicht die Inhalte trifft, im Gegensatz zu uns, kann's denen doch da drüben ziemlich egal sein.

19.01.2013 00:23 Uhr - Snakecharmer85
3x
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Ich finde das nicht schlecht! Wieso denn besser gehen als bei uns? Findest du es besser das Kindern Games ausgehändigt werden dürfen die nichts für sie sind?
Zensur für Erwachsene ist ein Verbrechen, aber Jugendschutz für Kinder und Jugendliche ist absolut gerechtfertigt.

19.01.2013 00:26 Uhr - splatboy
Also wenn ich das richtig verstehe ist es bis jetzt in den USA möglich ein Spiel, welches laut esrb nur für Erwachsene geeignet ist, an Kinder und Jugendliche zu verkaufen ohne sich strafbar zu machen?
Wie sinnlos

19.01.2013 01:18 Uhr - Quentin_Lynch
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Wieder was gelernt...

19.01.2013 01:30 Uhr - Jansen82
DB-Helfer
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hey grosser bruder, bitte kauf mir doch "chainsaw strippers warefare 3" für die xbox....aber nein mein kleiner, es gibt doch jetzt "H.R. 287",das merkt doch bestimmt irgendwer wenn ich jetzt einfach so in den laden gehen, es kaufen und dir einfach mitbringen würde......stimmt grosser bruder, "Jim Matheson" wird sicher bei dem vielen geld was er mit politik verdient eine menge anstrengungen unternommen haben um kleine kinder mit 2 buchstaben und 3 zahlen vor videospielen zu schützen...........

19.01.2013 02:58 Uhr - Ripp3r
Ich bin absolut für gesetzlich verbindlich Freigaben auf allen Medien. Es gibt einfach Sachen, die nicht in Kinder/Jugendhände gehören.

Aber was mich stört (aber das is ja bei den Amerikaner nicht zu befürchten), dass für die höchste Freiagbe (also die für Erwachsene) noch Inhalte geschnitten werden.

19.01.2013 06:03 Uhr - Doktor Trask
19.01.2013 00:23 Uhr schrieb Snakecharmer85
Ich finde das nicht schlecht! Wieso denn besser gehen als bei uns? Findest du es besser das Kindern Games ausgehändigt werden dürfen die nichts für sie sind?
Zensur für Erwachsene ist ein Verbrechen, aber Jugendschutz für Kinder und Jugendliche ist absolut gerechtfertigt.

Auf jeden Fall ist Jugendschutz gut und wichtig nur wenn es auch dabei bleiben würde, tut es aber in aller Regel leider nicht.

19.01.2013 06:11 Uhr - Ludwig
1x
19.01.2013 02:58 Uhr schrieb Ripp3r
Ich bin absolut für gesetzlich verbindlich Freigaben auf allen Medien. Es gibt einfach Sachen, die nicht in Kinder/Jugendhände gehören.


Bloss nicht für Bücher einführen!!!! Dann kämen viele konservative Holzköpfe noch auf die Idee Märchen für Kinder zu verbieten, weil darin so viele Grausamkeiten vorkommen. Dann geht es mit der Kultur in unserem Land noch weiter bergab.

Wobei die Bibel schon ein "ab 18" - Logo verdient hätte....

19.01.2013 06:34 Uhr - Matt²
1x
DB-Co-Admin
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Ist ja grundsätzlich vernünftig, aber :
Der demokratische Abgeordnete Jim Matheson hat nun allerdings ein Gesetz mit dem Titel "H.R. 287" eingereicht, welches das ändern soll.

Darf da eigentlich jeder machen was er will ?

19.01.2013 08:33 Uhr - Zubiac
19.01.2013 00:26 Uhr schrieb splatboy
Also wenn ich das richtig verstehe ist es bis jetzt in den USA möglich ein Spiel, welches laut esrb nur für Erwachsene geeignet ist, an Kinder und Jugendliche zu verkaufen ohne sich strafbar zu machen?
Wie sinnlos


Ist hier in Österreich nicht anders. Die ganzen pegi und usk plaketen sind reine empfehlungen hier und in keinster weise rechtlich verpflichtend. Das gilt übrigends für alle trägermedien, also dvd, BD, gamediscs etc. Eine gestzliche altersfreigabe gibt es nur für kino(max ab 16 jahren)

19.01.2013 08:38 Uhr - Doktor Trask
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19.01.2013 08:33 Uhr schrieb Zubiac
19.01.2013 00:26 Uhr schrieb splatboy
Also wenn ich das richtig verstehe ist es bis jetzt in den USA möglich ein Spiel, welches laut esrb nur für Erwachsene geeignet ist, an Kinder und Jugendliche zu verkaufen ohne sich strafbar zu machen?
Wie sinnlos


Ist hier in Österreich nicht anders. Die ganzen pegi und usk plaketen sind reine empfehlungen hier und in keinster weise rechtlich verpflichtend. Das gilt übrigends für alle trägermedien, also dvd, BD, gamediscs etc. Eine gestzliche altersfreigabe gibt es nur für kino(max ab 16 jahren)

Und so solltet ihr es auch lassen, laßt euch bloß nicht für dumm verkaufen von wegen es ist ja nur zum Schutze der Kinder, das hat man uns Deutschen auch gesagt und ihr seht ja was wir Deutschen dadurch für Probleme und Kosten haben wenn man als Erwachsener bestimmte Inhalte haben möchte.

19.01.2013 09:45 Uhr - Zubiac
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19.01.2013 08:38 Uhr schrieb Doktor Trask
19.01.2013 08:33 Uhr schrieb Zubiac
19.01.2013 00:26 Uhr schrieb splatboy
Also wenn ich das richtig verstehe ist es bis jetzt in den USA möglich ein Spiel, welches laut esrb nur für Erwachsene geeignet ist, an Kinder und Jugendliche zu verkaufen ohne sich strafbar zu machen?
Wie sinnlos


Ist hier in Österreich nicht anders. Die ganzen pegi und usk plaketen sind reine empfehlungen hier und in keinster weise rechtlich verpflichtend. Das gilt übrigends für alle trägermedien, also dvd, BD, gamediscs etc. Eine gestzliche altersfreigabe gibt es nur für kino(max ab 16 jahren)

Und so solltet ihr es auch lassen, laßt euch bloß nicht für dumm verkaufen von wegen es ist ja nur zum Schutze der Kinder, das hat man uns Deutschen auch gesagt und ihr seht ja was wir Deutschen dadurch für Probleme und Kosten haben wenn man als Erwachsener bestimmte Inhalte haben möchte.


Es funktioniert auch so und ich sehe auch keinen grund die verantwortung der erwachsenen auf gesetze abzuschieben.
Außerdem sind die meisten Verkäufer hier so schlau und verkaufen kids keine splatter software("eigenverantwortung des verkäufers" oder so. bei libro zB funktioniert das tadellos.
Das wir darüberhinaus eine der niedrigsten verbrechensraten der welt(trotz extrem lockeren waffengestz) haben ist imo beweis genug das unser jetziges "altersfreigabe"-gesetz völlig ausreichend ist.

19.01.2013 10:12 Uhr - Bloody
Ging mir nur bei lesen der news durch den Kopf. Bei uns war die die usk Freigabe bis April 2004 auch nicht binden, sondern nur eine alters empfehlung

19.01.2013 10:32 Uhr - splatboy
19.01.2013 09:45 Uhr schrieb Zubiac
19.01.2013 08:38 Uhr schrieb Doktor Trask
19.01.2013 08:33 Uhr schrieb Zubiac
19.01.2013 00:26 Uhr schrieb splatboy
Also wenn ich das richtig verstehe ist es bis jetzt in den USA möglich ein Spiel, welches laut esrb nur für Erwachsene geeignet ist, an Kinder und Jugendliche zu verkaufen ohne sich strafbar zu machen?
Wie sinnlos


Ist hier in Österreich nicht anders. Die ganzen pegi und usk plaketen sind reine empfehlungen hier und in keinster weise rechtlich verpflichtend. Das gilt übrigends für alle trägermedien, also dvd, BD, gamediscs etc. Eine gestzliche altersfreigabe gibt es nur für kino(max ab 16 jahren)

Und so solltet ihr es auch lassen, laßt euch bloß nicht für dumm verkaufen von wegen es ist ja nur zum Schutze der Kinder, das hat man uns Deutschen auch gesagt und ihr seht ja was wir Deutschen dadurch für Probleme und Kosten haben wenn man als Erwachsener bestimmte Inhalte haben möchte.


Es funktioniert auch so und ich sehe auch keinen grund die verantwortung der erwachsenen auf gesetze abzuschieben.
Außerdem sind die meisten Verkäufer hier so schlau und verkaufen kids keine splatter software("eigenverantwortung des verkäufers" oder so. bei libro zB funktioniert das tadellos.
Das wir darüberhinaus eine der niedrigsten verbrechensraten der welt(trotz extrem lockeren waffengestz) haben ist imo beweis genug das unser jetziges "altersfreigabe"-gesetz völlig ausreichend ist.

Du schreibst, die Verkäufer verkaufen aus eigender Verantwortung keine Splatter Sachen an Kinder. Aber theoretisch dürften sie das doch, ohne dass das gesetzlich irgendein Problem wäre, oder?
Es ist also im Prinzip erlaubt einem 10 Jährigen z.B. Hostel zu verkaufen.
Und das finde ich auch nicht OK.

19.01.2013 10:37 Uhr - Doktor Trask
2x
@Splatboy
Gehen täte es schon, macht aber kaum jemand, klar es gibt schwarze Schafe aber die gibt es bei uns Deutschen ja auch, hier ist die Freigabe bindend aber manchen Händler kümmert es aus seiner Gier heraus einen Dreck wie alt der "Kunde" ist. Wie gesagt, die Österreicher sollten es lassen wie es ist, Jugendschutz wird zu schnell für Zensur mißbraucht, wir sind da das beste Beispiel, Testkäufe von Kids unter Aufsicht von Erwachsenen machen lassen und Händler hart bestrafen die den Kindern ungeeignetes verkaufen wäre die beste Lösung, kostet aber Geld und Zeit aber gut wenn eine Freigabe nicht rechtlich bindend ist könnte ein Händler durchaus dagegen klagen, bei zbsp. Hostel (Um bei deinen Beispiel zu bleiben) an einem 10Jährigen verkaufen wird aber jeder Richter den Händlern den Vogel zeigen.

19.01.2013 10:54 Uhr - Kaedros
@ Doktor Trask
Wenn die Freigabe rechtlich nicht bindend ist, kann der Händler Hostel&Co an den 10Jährigen verkaufen und muss nichts befürchten. Man kann ihn dann auch kein Bußgeld aufbrummen.
Auf welcher Grundlage sollte man denn den Händler auch belangen, wenn es kein Gesetz / verbindliche Freigabe gibt?

19.01.2013 11:05 Uhr - splatboy
19.01.2013 10:54 Uhr schrieb Kaedros
@ Doktor Trask
Wenn die Freigabe rechtlich nicht bindend ist, kann der Händler Hostel&Co an den 10Jährigen verkaufen und muss nichts befürchten.
Auf welcher Grundlage sollte man denn den Händler auch belangen, wenn es kein Gesetz / verbindliche Freigabe gibt?

Das ist das was mich etwas stört. Es kann doch nicht sein, dass da jeder jedem verkaufen darf was er will, ohne dass er dafür belangt werden kann. Es muss doch da ne Grenze geben, dass man sagt, Ok es kommt zwar alles Uncut hier raus und sei es noch so hart ( anders als in Deutschland wo viel geschnitten wird) aber dann sollte der Verkauf an Kindern auch gesetzlich verboten werden. Wie sieht das eigentlich mit Pornos in Österreich aus? Gibt es da irgendein Gestzt zum Schutz der Jugend? Oder darf die da auch jeder kaufen?

19.01.2013 11:43 Uhr - purchaser
1x
Was würde das denn ändern, dieses Gesetz!

19.01.2013 12:44 Uhr - pesti911
Finde ich gut. Es gibt ja nicht umsonst diese Freigaben. Sollen sie auch ruhig angewandt werden. Das heißt ja nicht, dass jetzt plötzlich lauter Spiele verboten werden. Die bekommen dann halt ihr Mature-Rating und dann hat sich das. Ich hatte mich schon gewundert, warum ich hier Spiele wie Postal rumstehen habe, auf denen einfach gar keine Freigabe drauf ist.

19.01.2013 13:15 Uhr - Superstumpf
19.01.2013 02:58 Uhr schrieb Ripp3r

Aber was mich stört (aber das is ja bei den Amerikaner nicht zu befürchten), dass für die höchste Freiagbe (also die für Erwachsene) noch Inhalte geschnitten werden.

Sei dir da mal nicht so sicher. Das Spiel Indigo Prophecy (außerhalb der USA bekannt als Fahrenheit) ist zwar M-rated (also Mature), ist aber in Nackt- und Sexszenen geschnitten, da sonst ein AO-Rating (Adults Only) veranlasst und es somit in den meisten Märkten nicht öffentlich ausgelegt worden wäre.

19.01.2013 14:46 Uhr - rudi_rukkler
Finde ich auch gut. Schließlich geht Jugendschutz vor, und so lange daraus keine Zensur hervorgeht, um gewisse Titel massentauglicher zu machen, gehr das doch klar.

19.01.2013 14:53 Uhr - Pyri
1x
Einem solchen Gesetz wurde vom Supreme Court eh nur vor kurzem erst ein Strich durch die Rechnung gemacht... Also wirklich: wenigstens ein bisschen Hintergrund würde ich mir auch hier schon erwarten - das ist ein neuer Versuch und/oder billiger Aktionismus, nicht mehr aber (zugegeben) auch nicht weniger.
Und in Österreich gibt es mittlerweile sehr wohl (auch) verpflichtende Freigaben, in Wien schon länger. Die Frage ist eher was das für die USA genau heißen würde, denn die (Straf-)Rechtssysteme sind letztlich kaum miteinander vergleichbar.
@purchaser
Gute Frage, viel weniger COD-Kids wie hier offenbar Manche meinen glaube ich nicht, denn ältere MOH waren zum Beispiel schon immer frei ab 13. Das ist weiterhin eher eine Mentalitätsfrage, dahingehend was Eltern ihren Kindern erlauben -

19.01.2013 14:58 Uhr - Doktor Trask
19.01.2013 14:46 Uhr schrieb rudi_rukkler
Finde ich auch gut. Schließlich geht Jugendschutz vor, und so lange daraus keine Zensur hervorgeht, um gewisse Titel massentauglicher zu machen, gehr das doch klar.

Es wird IMMER Zensur daraus erfolgen, solche Sachen wecken Begehrlichkeiten bei den Gutmenschen im Zensorensesseln, das einige dann noch freiwillig zensieren um niedrigere Freigaben zu erschwindeln ist da nur da i-Tüpfelchen.

19.01.2013 15:18 Uhr - Ludwig
19.01.2013 08:33 Uhr schrieb Zubiac
Ist hier in Österreich nicht anders. Die ganzen pegi und usk plaketen sind reine empfehlungen hier und in keinster weise rechtlich verpflichtend. Das gilt übrigends für alle trägermedien, also dvd, BD, gamediscs etc. Eine gestzliche altersfreigabe gibt es nur für kino(max ab 16 jahren)

Ausser in Wien, da sind sie rechtlich bindend.

*edit*: Zumindest habe ich das mal vor Jahren gelesen, und entsprechende Artikel auch ein paar Mal in Foren verlinkt. Gerade auf die Schnelle habe ich aber nichts mehr gefunden, also weiss ich nicht ob das (noch) so stimmt.

*edit #2*: Ah, hier steht's: http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendschutzgesetze_in_%C3%96sterreich#PC-_und_Konsolenspiele

Pegi-Einstufungen sind in Wien bindend.


Übrigens schreibt man übrigens ohne "d".

19.01.2013 15:32 Uhr - Pyri
@Ludwig
Etwa für Kärnten siehe http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Lgbl/LGBL_KA_20110131_5/LGBL_KA_20110131_5.pdf (10) '§ 11 Abs. 4 lautet: Landesgesetzblatt 2011, Stück 3, Nr. 5 „(4) Bildträger, die auf Grund des § 12 Abs. 1 des Jugendschutzgesetzes (JuSchG), Bundesgesetzblatt der Bundesrepublik Deutschland 2002 I S 2730, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl. I 2008 S 2149, nicht freigegeben oder für Kinder oder Jugendliche nur ab einem bestimmten Alter freigegeben sind, gelten auch in Kärnten als nicht oder nur ab einem bestimmten Alter freigegeben. Datenträger, die Computerspiele enthalten, dürfen nur an Kinder und Jugendliche eines bestimmten Alters gewerblich abgegeben werden, für die sie aufgrund einer klar sichtbaren PEGI (Pan-European Game Information) Kennzeichnung geeignet sind. Differieren diese Kennzeichnungen oder Freigaben, ist jene maßgeblich, die ein höheres Alter für die Freigabe vorsieht. Die Landesregierung kann jedoch auf Antrag des Eigentümers oder sonst darüber Verfügungsberechtigten nach Maßgabe der im Abs. 1 genannten Kriterien eine hievon abweichende Entscheidung treffen.“'

19.01.2013 17:08 Uhr - splatboy
Ist schon witzig. Ursprünglich gings in dieser News ja um die USA. Jetzt befinden wir uns schon im tiefen österreichischen Paragraphendschungel :D

19.01.2013 18:02 Uhr - Cheezburger
User-Level von Cheezburger 1
Erfahrungspunkte von Cheezburger 1
Wäre eine sinnlose Gesetzesänderung. Videospiele haben in den Staaten nie für Probleme gesorgt.

19.01.2013 20:01 Uhr - the proff
2x
Man kann solche und ähnliche Gesetze als Mitarbeitersteurung sehen.Wenn einer grossen Kette ein Mitarbeiter nicht passt oder man ein Beispiel geben will,kann diese sagen "He du hast ein Spiel,ne Dvd an jemanden verkauft der das nicht kaufen darf! Und jetzt raus hier." Alle anderen Mitarbeiter werden wegen so einer Kleinigkeit nicht gefeuert werden wollen und schön kuschen...

19.01.2013 23:49 Uhr - evolinag
Blöde Frage: was heißt das eigentlich immer mit dem Verleih? was ist damit gemeint?

20.01.2013 07:04 Uhr - Doktor Trask
1x
19.01.2013 23:49 Uhr schrieb evolinag
Blöde Frage: was heißt das eigentlich immer mit dem Verleih? was ist damit gemeint?

Das ausleihen eines Spieles (oder Filmes) aus der Videothek oder von Privat sind da gemeint, bei PC-Spielen fällt dies aber wegen DRM immer mehr weg da hier die Spiele meist Accountgebunden (Personengebunden) sind und nur ein Account (Eine Person pro Spieleexemplar) zulässig ist (in den Augen der Firmen). Das verleihen oder verkaufen und sonstwie zugänglich machen eines Spieles oder Filmes das zbsp. erst ab 18 Freigegeben ist an zbsp. einen 6 Jährigen ist verboten und wird mit hohen Geldbußen geahndet (Haftstrafen wie sie im Gesetzestext angedroht werden gab es bisher aber nie, da würde der Staat ja auch nichts dran verdienen sondern draufzahlen), das gilt sowohl für den Handel und Verleih wie auch für Privatpersonen.

20.01.2013 11:46 Uhr - evolinag
20.01.2013 07:04 Uhr schrieb Doktor Trask
das gilt sowohl für den Handel und Verleih wie auch für Privatpersonen.

Heißt das, wenn meine Mutter mir einen Filmm ab 18 kauft, wäre as strafbar? Ich meine, ich wohne in Österreich, da ist es eh egal, aberr ich meine, das wäre in Deutschland illegal?

20.01.2013 12:11 Uhr - Doktor Trask
20.01.2013 11:46 Uhr schrieb evolinag
20.01.2013 07:04 Uhr schrieb Doktor Trask
das gilt sowohl für den Handel und Verleih wie auch für Privatpersonen.

Heißt das, wenn meine Mutter mir einen Filmm ab 18 kauft, wäre as strafbar? Ich meine, ich wohne in Österreich, da ist es eh egal, aberr ich meine, das wäre in Deutschland illegal?

Hier mal 1 zu 1 der Gesetzestext:

§ 131 StGB (Gewaltdarstellung) lautet:

(1) Wer Schriften (§ 11 Abs. 3 StGB), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,
1. verbreitet,
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,
3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überlässt oder zugänglich macht oder
4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, wenn die Handlung der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dient.
(4) Absatz 1 Nr. 3 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.

20.01.2013 14:19 Uhr - Doktor Trask
19.01.2013 10:12 Uhr schrieb Bloody
Ging mir nur bei lesen der news durch den Kopf. Bei uns war die die usk Freigabe bis April 2004 auch nicht binden, sondern nur eine alters empfehlung

Das ist richtig aber dennoch konnte man auch bereits vorher richtig Ärger und Kosten haben wenn man für Kinder und Jugendliche ungeeignete Medien an eben diese verkaufte oder sonstwie zugänglich gemacht hatte, das galt eben nicht nur für die Indexware die man sowieso immer nur ab 18 abgeben durfte und die nicht im offenen Verkaufsraum im Regal stehen durften.

20.01.2013 15:40 Uhr - jamyskis
Videospielfreigaben sollten ja auch verbindlich sein. Wozu sind sie denn da, wenn nur bestimmte Läden sie wahrnehmen? Es sollte jedem schon bewusst sein, dass amerikanische Kinder, die in den großen Ketten wie Best Buy, Walmart, GameStop usw. Spiele nicht kriegen würden, die Spiele einfach in ihrem nächsten Indie-Laden holen, da diese meistens die Freigaben keine Achtung schenken.

Dabei sollten allerdings auch die Eltern dieser Pflicht unterliegen, und die Erteilung einer Freigabe soll nie verweigert werden. Somit wäre das deutsche System als Vorbild eh ausgeschlossen. Wozu denn ein Jugendschutzsystem einrichten, dass angeblich Kinder vor bösen Spielen schützt, wenn die Eltern eben diese für ihre Kleinen zwecks Ruhe kaufen und im gesetzlichen Sinne nicht zur Rechenschaft gezogen werden?

21.01.2013 03:29 Uhr - AkiRawOne
Langweilig.

21.01.2013 10:48 Uhr - Killer Driller
21.01.2013 03:29 Uhr schrieb AkiRawOne
Langweilig.




dann lies ein buch.

21.01.2013 21:50 Uhr - jan ullrich
das problem ist, dass die ganze welt immer mehr zu einem polizeistaat wird und dem folk immer mehr freiheiten genommen werden.
alterskontrollen finde ich eigentlich nicht schlecht, sollten aber freiwillig sein. ich denke, die eltern sollten schlussendlich entscheiden, was ihre kinder sehen dürfen.
deutschland ist diesbezüglich recht abgefuckt. die meisten games dürfen nicht nur erwachsenen verkauft werden, sondern sind obendrein noch gekürzt. keine ahnung was das für eine totalverarsche ist. wundert mich wirklich, wie man das zeug noch verkaufen kann. in amerika wird es nun auch schlimmer, hoffentlich nicht so krass wie in deutschland...

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