|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
30.
25.02.2013 22:29 Uhr -
Mikey
|
|
|
1x |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
25.02.2013 21:39 Uhr schrieb Der Greifer
Dafür lobhudeln sich hier auf der Berlinale größtenteils mittelmäßige bis unterirdisch schlechte deutsche Schauspieler abgesehen von den echten "Stars" mit denen sich Events wie die Berlinale schmücken müssen um überhaupt genug Aufmerksamkeit zu bekommen.
Trotz des "Oscarwahns" und des ganzen "Glamours" muss man einfach zugeben, dass die amerikanischen Filmproduktionen einfach state of the art sind und bis auf einige Ausnahmen einfach den Ton in Sachen Filmproduktion angeben.
Immernoch besser als wenn zB. Andrea Sawatzki, Otto oder Herbert Knaup sich auf RTL selbst ganz toll finden.
Die Amis haben Show einfach immernoch drauf.
Ich verstehe aber auch was du meinst.Es gibt schon gute nicht amerikanische Produktionen, die nicht die Anerkennung bekommen, die ihnen eigentlich zusteht.
Wenn die Amis ihre eigenen Filme "lobhudeln", dann nimmt man dass denen einerseits ab, andereseits sehen wir Europäer oder speziell wir Deutschen das als oberflächlich oder übertrieben an. Und wenn wir bei uns lobhudeln, dann schüttelt jeder den Kopf ob der Lächerlichkeit. Die Filmindustrie ist bei den Amis das, was bei uns die Autoindustrie ist. Sprich, die sind bei den Filmen
top und wir eben bei den Autos. Insofern stellt sich dann die Frage, was wichtiger ist, ein Film oder
ein Auto. Da wird jeder sagen, einen Film brauch man nicht unbedingt, aber ein Auto schon.
Will sagen, wir sind einfach kein Filmland so wie Amerika oder unsere Nachbarländer. Die Zeiten,
in denen wir Weltklassefilme produziert haben, sind seit Jahrzehnten vorbei und was der Auslöser
für das "Abrutschen" war, brauch ich an dieser Stelle wohl nicht abermals zu widerholen.
Man sollte aber auch mal so fair sein und dran denken, dass wir seit einigen Jahren immer wieder
herausragende Filme hervorbringen und durchaus sehr gute Schauspieler hierzulande haben. Nur
wenn man natürlich immer wieder den Blick nur zu den amerikanischen SchauspielerInnen richtet
und von vornherein jeden deutschen Schauspieler in den Gulli kickt, dann ist man klar der Meinung, dass unsere nichts drauf haben und das ist einfach nicht so.
Deutsche Schauspieler sind nunmal anders als amerikanische und man hört ja auch immer wieder,
dass jenseits des Atlantiks das Schauspiel ganz anders ist als hier.
Mich hat's für Ben Affleck gefreut. Und obendrein fand ich Chris Terrio's Danke an Affleck super,
da Affleck vor 15 Jahren den Drehbuchoscar bekam und nun sich des Scripts von Terrio annahm und dieser glatt das Ding holte. Da schließt sich ein Kreis.
Achja, hätt ich gewusst, das "The Town" als Extented Cut lediglich die engl. Tonspur hat, obwohl
deutsch mitangegeben ist, hätt ich die BD im Regal lassen. Ich guck zwar gern auf English, aber soweit bin ich nicht, dass ich alles verstehe, zumal die Jungs so oft den Mund nicht richtig aufkriegen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
40.
26.02.2013 08:32 Uhr -
LinguaMendax
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
Es geht,sind wir doch mal ehrlich,einzig und alleine um die Selbstbeweihräucherung der amerikanischen Filmindustrie,das sollte eigentlich jedem klar sein.Soviel Selbstherrlichkeit auf einem Haufen tut ja schon weh und es werden Filme in den Himmel gelobt,von denen man vorher GAR NIX oder nur wenig gehört hat.Als ob nur die USA alleine Filme drehen und produzieren kann.Es gibt soviele kleinere Produktionen oder Filme aus Ländern,die nicht mit einem Budget über 10 Millionen gesegnet sind und einen 100x höheren kulturellen Wert haben,als das,was uns da ständig als Unterhaltung geliefert wird.
Und bei uns ist es doch so,dass ständig nur die ewig gleichen Gesichter auf irgendwelchen künstlichen,teuren Showevents in den Himmel gelobhudelt werden,Leute die die ewig gleichen Rollen spielen.Am geilsten finde ich es,wenn einer von diesen Selbstdarstellern sagt: Er hat alles aus mir herausgeholt...(der Regisseur)
|
|
|
|
42.
26.02.2013 09:45 Uhr -
marx1201
|
|
|
3x |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
26.02.2013 00:36 Uhr schrieb Lykaon
No Country ist super, aber mein Vater fand ihn auch langweilig und besonders das Ende^^ Ich bin ein Cohen-Fan (Oh Brother, Millers Crossing, Burn after reading, BIG LEBOWSKI!!!), aber bei ihnen ist es wie bei anderen Regisseuren -> Liebe oder Hass, was anderes gibts nicht :D
Erst Vorgestern 'No Country for old Men' gesehen und musste wieder feststellen, was das für eine Perle ist. Ich würde mich zwar auch als Cohen-Fan bezeichnen, leider kann ich deine Liste nicht 100prozentig unterschreiben.
Ich fand 'Burn after reading' wirklich nicht gut, im Kino hab ich damals das Ende herbeigesehnt, selten hat mich ein Trailer so heiß gemacht und das Endprodukt so enttäuscht.
Den Rest kann ich so unterschrieben, ich würde allerdings noch 'Barton Fink' und den großartigen 'Fargo' mit in die Liste rein nehmen!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
50.
26.02.2013 11:49 Uhr -
Marcel2000rot
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
"Argo" war schon nicht schlecht. Herrlich zynische Darstellung von Hollywoods Geldschefflern!! Auch der Thrill war durchaus vorhanden, nicht zuletzt in der Flughafen-Szene am Schluss.
Sauer aufgestoßen hat mir die klischeehafte Darstellung der Revolutionsgarden als, scheinbar ausnahmslos, totale Fanatiker. Fast noch schlimmer, selbt die gemeinen Leute auf dem Basar kamen kaum besser rüber! Dass am Anfang versucht wurde, das Bild dadurch zu relativieren, dass auch die verwerfliche Rolle des Schahs Pahlavi, bzw. der USA, die ihn an die Macht putschten, erwähnt wurde, kommt in Hinblick auf den restlichen Film eher wie eine ergänzende Randnotiz rüber. Der Rest spiegelt nur den typischen Antagonismus wider, den die Amis seit der, scheinbar noch immer unverdauten, Geiselnahme/Botschaftsbesetzung 1979/80 gegenüber dem Iran empfinden.
Als dann auch noch Michelle Obama, die First Lady herself, "Argo" zum besten Film des Jahres 2012 kürte, verkam die Oscarverleihung zur Propagandaveranstaltung!!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
58.
26.02.2013 19:54 Uhr -
Dissection78
|
|
|
1x |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
9
1.034
|
Das ganze Glamour-Zeugs ist nun wirklich nicht mein Fall, aber ich kann nicht so ganz verstehen, dass man sich über die "Oscar"-Verleihung aufregt und darüber, dass sich die Amis hauptsächlich selbst und "ihre" Filme feiern. Die Bedingungen zur Zulassung für die Preisverleihung sind nunmal so, dass vor allem US-Filme im Wettbewerb stehen.
Auch sollte man sehen, jedes Land hat seine eigenen (nationalen) Filmpreise. Kanada hat den "Genie", Spanien den "Goya", Frankreich den "César", Hongkong den HKFA, es gibt den "Deutschen Filmpreis", den "Österreichischen Filmpreis" , den "Schweizer Filmpreis" etc. Das ist ALLES irgendwie Selbstbeweihräucherung, aber es gibt Schlimmeres.
Ob man will oder nicht, es existieren nun mal (film)geschichtliche und wirtschaftliche Umstände, die die "Oscar"-Vergabe zu einem solchen Brimborium anwachsen ließen.
Außerdem: Das Hollywood-Studiosystem hält vielleicht die Zügel in der Hand, was die Vermarktung von Filmen betrifft, aber nicht in der Filmkunst allgemein.
Es gibt beispielsweise Produktionen aus Südkorea, Frankreich, Japan, Spanien, Skandinavien usw., die es sehr wohl mit Hollywood aufnehmen können. Nur richtet sich der Blick vieler Deutscher - aber nicht von Deutschen ausschließlich! - auf US-Filme. Diese werden tatsächlich vom Publikum leichter angenommen, weil es dessen Sehgewohnheiten am ehesten entspricht. Mainstream halt.
Ein Grund mehr die Filme der Coens zu mögen, denn besonders "No Country For Old Men" läuft diesen Mainstream-Erwartungen herrlich zuwider.
|
|
|
|
60.
26.02.2013 22:56 Uhr -
Dissection78
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
9
1.034
|
@ de Niro:
Du hast absolut recht. Aber so wie Du meinen Satz aufgefasst hast, meinte ich ihn nicht (ich habe mich auch etwas missverständlich ausgedrückt).
Ich meinte:
Im Hollywood-Studiosystem werden schon seit Jahren Massenprodukte gedreht, die inhaltlich und filmisch oft ideenlos sind und mit wirklicher "Filmkunst" (so wie ich sie sehe) nicht mehr allzu viel zu tun haben. Der Grund ist übrigens in Deinem Kommentar zu finden:
Eben gerade weil die Studios die Vermarktung in der Hand haben, beeinflussen sie auch die Entstehung eines Filmes und damit auch die Fimkunst massiv. Denk nur an die versch. Fassungen und Versionen von Filmen die Zielgruppengerecht (Sei es das Alter selbiger oder kulturelle und oder politische Gründe) vermarktet werden wollen. Dies führt eben zu Versionen die vom Regisseur so nicht gewollt waren und münden dann oft in Directors Cut Versionen.
Da sind die Filmemacher anderer Länder etwas mutiger (nicht immer, aber immer öfter), und Filmstudios dieser Länder lassen den Regisseuren zumindest etwas mehr Freiraum.
Bekommen Regisseure, die nicht aus den USA stammen und vorher in ihren Heimatländern gute Filme mit eigener Handschrift gedreht haben, jedoch die Chance in Hollywood Filme zu machen, wird ihnen vom Produzenten im Handwerk rumgefuscht und/oder sie passen ihren Stil zugunsten des Mainstreams an Hollywood-Verhältnisse an - wie zuletzt Kim Jee-woon.
PS:
Ich schrieb übrigens "Hollywood-Studiosystem", weil ich Independent-Produktionen aus den USA in dem Zusammenhang außen vor lassen möchte.
|
|
|
|
|
|
Um Kommentare oder Reviews auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.
Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
|