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25.04.2013 - 00:03 Uhr
von Bob

Funny Games im Original im Mai erstmals auf Blu-ray

Michael Hanekes Gewaltdrama von Concorde

Immer noch einer der beeindruckendsten Filme des mehrfach preisgekrönten Regisseurs Michael Haneke ist Funny Games aus dem Jahr 1987. So wichtig war der Film auch Jahre später noch, dass Haneke selbst sogar ein Remake für die USA anfertigte. Dieses orientiert sich fast vollständig am 1. Film, denn wo schon das Original perfekt ist, muss man auch nichts verbessern. Aber die Amerikaner wollten ihre Version mit ihnen bekannten Gesichtern und auf englisch.

Währen das Remake schon länger im deutschprachigen Raum auf Blu-ray erhältlich ist, kommt das österreichische Original erst am 16. Mai 2013.

Hier veröffentlicht Concorde Home Entertainment erstmals eine Blu-ray des Films. Wie zuvor schon ab 18 Jahren freigegeben und dabei natürlich ungeschnitten.

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Kommentare
25.04.2013 00:08 Uhr - schmierwurst
1x
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Kein großer Wurf, aber zumindest war der besser als das US Remake.

25.04.2013 00:10 Uhr - BoondockSaint123
1x
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Kenne nur das Remake bis jetzt,fand ich ziemlich gut.Werde mir das Original auch mal antun.Also da kommt die Blu-Ray doch gerade recht ;)

25.04.2013 00:10 Uhr - Pyri
5x
Das Machwerk ist zehn Jahre jünger...

25.04.2013 00:12 Uhr - babayarak
2x
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Kein Bedarf meinerseits

25.04.2013 00:13 Uhr - wolf1
4x
Einfach ein richtig schönes, fieses Filmchen.

25.04.2013 00:19 Uhr - Dissection78
3x
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Stimmt. Einfach ein richtig schönes, fieses Filmchen... leider mit teilweise arg penetrant erhobenem Zeigefinger.

25.04.2013 00:21 Uhr - David_Lynch
3x
Das beste Werk über Exploitation, Genre-Konventionen und Gewaltdarstellung in Filmen. Ja, das Original ist besser (allein weil die Killer sympathischer klingen) und eigentlich war das US-Remake auch gar nicht für uns gedacht. Weil Haneke dieses Publikum (die Amerikaner) aber am meisten ansprechen wollte hielt er eine 1:1 Kopie seines Films für notwendig, schließlich verweigern die meisten Zuschauer dort untertitelte oder gedubbte Filme. Wenn man also Europäer ist, dann sollte man ganz klar zum überlegenen Original greifen. Und selbst die Leute die keinen tieferen Sinn oder Kritik sehen wollen werden immer noch einen sehr guten Terror-Film vorfinden...

PS: Das Datum oben sollte in der Tat mal korrigiert werden.

25.04.2013 00:24 Uhr - Ludwig
1x
Schade dass kaum einer der Darsteller mehr am Leben ist. Also in der Realität.

Ein sehr guter, bedrückender Film. Haneke hat aber auch noch weitere grandios gute Filme gemacht.

25.04.2013 00:59 Uhr - D-Tox
Das Remake gibt's noch nicht auf Blu-Ray, zumindest nicht im deutschsprachigen Raum.

25.04.2013 01:09 Uhr - Der Dicke
1x
25.04.2013 00:24 Uhr schrieb Ludwig
Schade dass kaum einer der Darsteller mehr am Leben ist. Also in der Realität.


Wirklich kaum zu glauben. Sind alle drei viel zu jung gestorben.

25.04.2013 01:17 Uhr - contaminator
Sehr krasser Psycho-Streifen. Hab nur das Original auf DVD.

25.04.2013 01:45 Uhr - Superstumpf
2x
Äh, also 1987 stimmt schon mal gar nicht.

25.04.2013 01:58 Uhr - tenebrarum
5x
Ein grandioser Film, der Gewalt so abstoßend zeigt, wie sie ist ... Das Werk dürfte es sogar eingefleischten Splatterfans schwer machen, sich an den Grausamkeiten zu erfreuen ... hoffentlich ...

Haneke hat etwas gechafft, woran Ruggero Deodato mit seinem Meisterwerk "Cannibal Holocaust" letzten Endes gescheitert ist (die eigentlichen Intentionen des Regisseurs mal außen vor gelassen): Gewalt schonungslos zu zeigen, sie gleichzeitig jedoch GLAUBHAFT zu verurteilen.

Was es bedeutet, dass ich zu "Cannibal Holocaust", nicht aber zu "Funny Games" ein ganzes Magazin verfasst habe, will ich jetzt gar nicht wissen ... ;)

25.04.2013 02:29 Uhr - flowerfuck
Dieser böse Zwilling von Benny's Video ist eine der geilsten ungewollt zum Kultstatus gewordenen Nummern, die ich kenne.
Hanecke wollte ja eigentlich die Gewalt in Medien, vor allem im Film, anprangern.

Das er aber genau hier den G-Punkt vieler Gore(auch mental gemeint)hounds trifft, hatte er wohl nicht erwartet.

Kommentar eines der Jury-Mitglieder in Cannes zu der Zeit:"Diesen Film wird man erst in zwanzig Jahren begreifen." Also haben WIR noch etwas Zeit.


25.04.2013 03:25 Uhr - TRAXX
25.04.2013 01:45 Uhr schrieb Superstumpf
Äh, also 1987 stimmt schon mal gar nicht.

Die "8" einfach durch eine "9" ersetzen, dann passt's. ;)

25.04.2013 04:24 Uhr - KurzeZündschnur
Frank Giering - einer der Besten, "Absolute Giganten" sollte in Schulen gezeigt werden.

25.04.2013 06:50 Uhr - deNiro
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Allein die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller ist absolute Weltklasse! Lothar, Frisch, Mühe und nicht zuletzt Giering spielen hier auf einem absolut intensiven und eindringlichen Niveau, hatte mehrmal wirklich Gänsehaut!

@Dissection78
Genau dieser Zeigefinger passt in diesem Fall absolut zu Film-Context! Ich denke da an die direkte Ansprache an das Publikum, Genial!

25.04.2013 07:15 Uhr - trustno1
3x
Dass die Amerikaner ein Remake von "Funny Games" wollten, ist Unsinn. Vielmehr bestand die Intention von Michael Haneke darin, mit einer US-Version seines 1997 entstandenen Films den amerikanischen Markt zu erschliessen, was sich allerdings als klassischer Schuss in den Ofen erwies. "Funny Games U.S." floppte auf ganzer Linie und nicht einmal hierzulande wollte jemand diesen in akribischer Detailtreue Szene um Szene nachgedrehten Film sehen. Die Filiale unseres allseits beliebten Media Markt in meiner Stadt verhökerte die DVD des Remakes für umgerechnet 3.50 Euro, weil es ganz offensichtlich wie Blei in den Regalen liegen geblieben war.

Abgesehen davon finde ich persönlich, dass das Original viel intensiver und verstörender wirkt und eine Veröffentlichung auf BluRay auf jeden Fall verdient hat. Da aber bereits die DVD über eine exzellente Bildqualität verfügt, werde ich es bei dieser belassen und den Kauf der BluRay nicht in Erwägung ziehen.

Vielmehr würde ich mich aber über einen Re-Release von Michael Hanekes Kino-Debüt "Der siebente Kontinent" freuen, das ich zwar bereits auf DVD habe, jedoch nur im Rahmen eines Boxsets, welches auch noch die Filme "Benny's Video" und "71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls" enthält. Herausragend finde ich aber "Der siebente Kontinent", der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt. Darin wird die Geschichte einer Familie erzählt, die kollektiven Suizid begeht. Die Erzählweise ist dermassen kalt und emotionslos, dass mir nur schon beim Gedanken daran ein eisiger Schauer über den Rücken läuft. Von diesem Film eine BluRay oder gar ein Mediabook wäre ohne zu zögern gekauft.

Abgesehen davon kann ich das gesamte Oeuvre von Michael Haneke uneingeschränkt empfehlen, denn meines Erachtens zählt er zu den besten Filmemachern der Gegenwart und hat den Oscar für sein neuestes Werk "Amour" mehr als verdient. Dieser wäre auch schon für seinen letzten Film "Das weisse Band" überfällig gewesen. Ich hoffe, dass uns Michael Haneke auch in Zukunft noch mit vielen weiteren Meisterwerken beglücken wird und freue mich jetzt schon auf den Nachfolger von "Amour", der bestimmt auch wieder ein ganz besonderes Kinoereignis werden wird.

25.04.2013 08:06 Uhr - bone-fiesler
2x
Na wunderbar, dann kann sich der böse Zuschauer ja in Zukunft in HD vom hochnäßigen Herrn Haneke maßregeln lassen.

25.04.2013 08:23 Uhr - shimetsu_grind
2x
wie alle filme von haneke ist auch funny games heillos überschätzt - nein danke.

25.04.2013 08:33 Uhr - pfirsiche
1x
Ich finde ihn nach wie vor richtig gelungen, aber nur das Original!

25.04.2013 08:40 Uhr - M.Hulot
2x
Hast halt nichts verstanden.

25.04.2013 09:33 Uhr - Roadie
2x
Ich kann die Message die dieser Film einem vermitteln will nachvollziehen und daher schaue ich ihn mir nicht mehr an. (weil es für mich verschwendete Zeit ist)
Wie auch andere schon hier angemerkt haben,wird teilweise penetrant mit erhobenen Zeigefinger den "bösen"Zuschauer vermittelt,was er für ein schlimmer Mensch ist,solche Filme sehen zu wollen.


25.04.2013 09:59 Uhr - peacekeepa
3x
25.04.2013 00:08 Uhr schrieb schmierwurst
Kein großer Wurf, aber zumindest war der besser als das US Remake.


Kein großer Wurf, ja ne is klar...

25.04.2013 10:22 Uhr - Oberstarzt
7x
25.04.2013 00:19 Uhr schrieb Dissection78
... leider mit teilweise arg penetrant erhobenem Zeigefinger.


25.04.2013 06:50 Uhr schrieb deNiro
...
@Dissection78
Genau dieser Zeigefinger passt in diesem Fall absolut zu Film-Context! Ich denke da an die direkte Ansprache an das Publikum, Genial!

@Dissection78:
Penetrant mit erhobenen Zeigefinger ist der Film in keinster Weise. Unter dem was Du beschreibst, verstehe ich ein moralinsaures Machwerk, welches den Zuschauer mit der Holzhammermethode erziehen will, das tut der Film bestimmt nicht, sondern entlarvt auf subtile Weise den Voyeur in einem.

@deNiro:
Richtig, Frischs diabolisches DuDuDu-Winken ist ein solches Stilmittel, wo Haneke den Zuschauer quasi beim Spannen entlarvt. Mit "erhobenem Zeigefinger" hat das allerdings wenig zu tun.

Desweiteren finde ich, passt der sicke Jazzcore-Soundtrack von Naked City zum Film wie Pott auf Deckel.

25.04.2013 12:02 Uhr - Spike87
25.04.2013 07:15 Uhr schrieb trustno1
"Funny Games U.S." floppte auf ganzer Linie und nicht einmal hierzulande wollte jemand diesen in akribischer Detailtreue Szene um Szene nachgedrehten Film sehen.


Doch ich! Ich mag Watts und Roth und den Film fand ich spitze. Bei mir ist es jetzt eher so, dass ich das Original nicht mehr brauche, da es ja der gleiche Film ist.

Ich denke hier kommt es einfach darauf an, ob man das Original schon kannte, oder nicht.

25.04.2013 12:25 Uhr - Ethik
8x
Als 1997 zwei junge Männer vor einer Haustüre standen und dort die Frage stellten,
" Hätten Sie eventuell ein Ei"
da hätte ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht träumen lassen was in diesen 104 Minuten auf mich zukommen würde.
Für jemanden der mit Filmen wie Tanz der Teufel, Zombies unter Kanibalen, Der unheimliche Zwilling und ähnlichen Filmen in seiner Jugend aufgewachsen ist und der alles was mit Gewalt, Splatter und Folter zu schaffen gehabt hatte liebte, war dieser Film ein Schlag in die Magengrube. Oder besser gesagt ein Tritt in die "Eier".

Ich kann natürlich nachvollziehen das ein solches Drama und nichts anderes ist dieser Film letzten Endes hier bei Schnittberichte kaum eine Lobby hat.
Keine bis kaum gezeigte Gewalt und ein Film mit dem man sich auseinander setzen muß.
Die nicht gezeigte ist hier das was das Tüpfelchen auf dem I ist.

Der Film hat und spielt mit so vielen filmischen "No Go`s" das es teilweise gerade aus dem Grund spaß macht in zu schauen.
Auf der anderen Seite wiederum ist genau dies der Anlaß warum dieser Film bitter, bitter böse ist und meiner Meinung nach nicht in die falschen Hände gehört.
Ersten weil die Motivation der beiden Protagonisten heute noch eher auf die Menschen zutrifft wie damals.
Und zweitens weil er bei einer Klientel die sich mit solchen Filmen nicht auseinander setzt, sondern die einfach nach dem schauen sagt:" Cool , geiler Streifen. Und jetzt danach noch was mit extremer Gewalt hinterher", genau das Gegenteil von dem bewirkt was der Film erreichen will.
Ich kann mich denke ich an ein Zitat von Michael Haneke erinnern, er möge mir verzeihen sollte dies falsch sein, als er zu dem Film befragt wurde.
Die Antwort war für mich recht eindrucksvoll.
"Hatte ich gewußt was beim drehen rauskommt und welche Wirkung er erziehlt, hätte ich ihn wohl nicht gemacht".
Was ich verstehen kann.
Was auch der Gurnd war, weshelb ich ihn damals zu Zeiten der VHS-Kassetten von mir aus aus den Regalen genommen habe.
Und das ist auch der Grund warum ich ihn im Zeitalter der DvD & BR nicht im Sortiment habe.

Um so unverstädlicher warum der selbe Regisseur ein Remake für die USA gemacht hat.
Aber ich gehe davon aus das die Verlockung einfach zu groß war.
Allerdings erreicht das Remake nicht diese Intensität die das Orginal ausmacht.
Gerade weil er einfach viel zu geleckt ist und man durch die namenhaften Schauspieler (die Ihre Sache gut machen) einfach nicht den Bezug zu dem Film bekommt.
Das Remake ist eben ein Hollywood Film.
Das Orginal ist dreckig, übel und gemein.

Meiner Meinung nach wird dort eben nicht mit erhobenem Zeigefinger gewedelt, sondern dem Zuschauer wird es überlassen wie er den ganzen Film zu nehmen hat.
Was dazu kommt das der Seher am Ende völlig allein gelassen in seinem Sessel sitzt und im Normalfall den Tränen nahe sein sollte.

Vielleicht ist auch dieser Film daran Schuld das ich seit dem mit Gewalt nicht mehr viel anfangen kann.
Sollte das so sein, muß ich Haneke eigentlich noch einen Dankesbrief schicken.
Ich mag nich alle seine Filme aber er ist ein begnadeter Regisseur.

Einen Verriß des Films in welcher Form und aus welchem Grund auch immer kann ich nicht nachvollziehen.
Was er macht, macht er zu 100 %.

ER POLARISIERT!

25.04.2013 14:55 Uhr - Kaffeetrinken
Mag beide eigentlich (Original und U.S), da sie ja auch absolut inhaltsgleich sind......

Fieses Filmchen, bitterböse und doch faszinierend
Einer der wenigen Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum,den ich mir angucken kann, ohne das sich mir die Fussnägel aufrollen.

Ich denke, das viele mit dem Film deshalb nicht so gut klarkommen, da er die ZUSCHAUER kritisiert und dies richtig.....
Und wer will schon Kritik über sich selber hören/sehen XD
Oder anders gefragt, wer versteht das auch.....

Ich finde es auch nicht schlimm, das die U.S Version so geleckt rüberkommt, genau das macht den Reiz der U.S-Fassung aus, da dies sehr im Wiederspruch zur Handlung steht aber trotzdem passt.
Die beiden Milchbubis kommen da noch harmloser rüber......

25.04.2013 15:13 Uhr - superboingo
2x
@ KurzeZündschnur
Ja, ich zeige Absolute Giganten immer wieder gerne meinen Schülern (zumal ein Ehemaliger hier eine kleine Statistenrolle hat)!

Funny Games zu zeigen wäre schon starker Tobak, zumindest in der Sek I ein No Go! Die Eltern- und Kollegenwelle möchte ich sehen ...
Dennoch wäre es interessant hinterher mit den Saw-,Hostel-,Wrong Turn-Fans etc. unter den Schülern über den Inhalt der Funny Games zu diskutieren!

25.04.2013 15:38 Uhr - Isegrim
1x
Gut gemachter Film, aber völlig überbewertet!!!

Schön das er es auf BD geschaft hat!

25.04.2013 16:00 Uhr - bone-fiesler
3x
Interessant, wie viele erklärte Zensurgegner Hanekes aufdringliche Zuschauermaßregelung abfeiern. Verlogener gehts kaum.

25.04.2013 16:24 Uhr - MARCELLUS WALLACE
kenne bisher nur das Remake, allerdings frage ich mich gerade wo es in Deutschland eine blu-Ray vom Remake gibt. Mir ist bewusst das es das Remake auf DVD gibt aber Blu-Ray? wo bekommt ihn denn dann?

25.04.2013 16:35 Uhr - deNiro
5x
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25.04.2013 16:00 Uhr schrieb bone-fiesler
Interessant, wie viele erklärte Zensurgegner Hanekes aufdringliche Zuschauermaßregelung abfeiern. Verlogener gehts kaum.


Ähm, ja...

25.04.2013 17:18 Uhr - Superstumpf
6x
25.04.2013 16:00 Uhr schrieb bone-fiesler
Interessant, wie viele erklärte Zensurgegner Hanekes aufdringliche Zuschauermaßregelung abfeiern. Verlogener gehts kaum.

Ohje, ich wollte eigentlich eine Antwort schreiben, aber nach dem Lesen deines Beitrages tut mir der Kopf nur weh, und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, ohje .....

25.04.2013 17:59 Uhr - Jack Bauer
1x
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25.04.2013 16:00 Uhr schrieb bone-fiesler
Interessant, wie viele erklärte Zensurgegner Hanekes aufdringliche Zuschauermaßregelung abfeiern. Verlogener gehts kaum.


Zustimmung. Prätentiöser Scheißdreck, mehr nicht.

25.04.2013 18:53 Uhr - deNiro
4x
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Natürlich nicht mit Universal Soldiers Regeneration zu vergleichen;))

25.04.2013 19:04 Uhr - Dissection78
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@ deNiro & Oberstarzt:

Ansichtssache!
"Funny Games" ist ein gutes Werk, das verstört. Aber ich kenne Filme, die in ihrer Aussage verstörender und tiefgehender sind (Beispiel: "Lilja 4-ever") ohne den Kunstgriff der allzu direkten Zuschaueransprache. Diese wirkt tatsächlich "prätentiös" auf mich. Haneke wollte das so, das ist ja auch in Ordnung. Er wollte dem Zuschauer den Spiegel vorhalten, und ich bin der Letzte, der sich nicht den Spiegel vorhalten lässt. Kann man aber auf subtilere Art und Weise machen. Die Durchbrechung der vierten Wand empfinde ich hier persönlich überhaupt nicht als subtil, sondern als Holzhammermethode.

Und um nochmal auf "Lilja 4-ever" zurückzukommen... klar hat dieser Film ein anderes Thema und auch einige Szenen, die seltsam erscheinen (Engelsflügel), trotzdem ist er ein größerer Schlag in die Fresse.

25.04.2013 19:05 Uhr - Jack Bauer
1x
User-Level von Jack Bauer 2
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25.04.2013 18:53 Uhr schrieb deNiro
Natürlich nicht mit Universal Soldiers Regeneration zu vergleichen;))


Natürlich nicht. Und das ist auch gut so. ;)

25.04.2013 19:15 Uhr - deNiro
2x
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@Dissection78

Also reden wir hier grundsätzlich "nur" über die Intensität der Art und Weise wie er die Zuschauer anspricht?
Genau wie das Thema selbst, verlangt dessen Umsetzung genau das was du kritisierst, nämlich eine ungeschönte, auftringliche und schwer zu ertragene Erzählweise!
Is aber nur meine Meinung;))

25.04.2013 19:33 Uhr - Dissection78
1x
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Jetzt kann man sich darüber streiten, was "ungeschönt" bedeutet. Das Gefühl hatte ich nämlich ebenfalls bei "Funny Games". Er wollte den gewaltverherrlichenden Hollywood-Standard-Blockbuster hinters Licht führen, okay! Aber Thomas Willmann von "artechock" kritisierte nicht zu unrecht: „FUNNY GAMES ist Michael Hanekes neueste, ach-so-tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Gewalt. […] Den schwarzen Peter bekommen […] die Zuschauer zugeschoben, die der Film ständig für das, was er zeigt, haftbar machen will. Das erspart ihm, über die eigene Fasziniertheit von der Gewalt reflektieren zu müssen.“ (Quelle: Wikipedia). Da war ja "A Serbian Film" ungeschönter.
Und ja, wir reden AUCH über die Intensität der Art und Weise wie ein Film die Zuschauer anspricht. Nur kriegen diese Intensität andere Filme trotz schwer zu ertragender Erzählweise auch ohne übermäßig affektierte Spielereien und penetrant erhobenem Zeigefinger hin :)

25.04.2013 20:06 Uhr - deNiro
1x
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Deshalb lese ich schon seit Jahren keine Kritiken mehr von sog. Filmkritikern. Man kann diese dann meistens einige Zeit später hier und in anderen Foren 1:1 wiederfinden. Aber das nur am Rande;))

Ich kann die Meinung das der Zuschauer nur einseitig den "schwarzen Peter" zugeschoben bekommt, nicht 100%ig teilen.
Klar, ich sehe neben der Kritik an Jeden einzelnen von uns, auf jeden Fall auch ein gehörige Portion Kritik an der gesamten Medienwelt als solche.

Wie oben beschrieben, denke ich das eine subtile Rangehensweise hier einfach fehl am Platze gewesen wäre. Was nicht heißt das ich dieses Attribut als grundsätzlich kontraproduktiv halte. Ganz im Gegenteil!

Und wo bitte macht der Film den Zuschauer haftbar? Das ist dann doch wohl etwas zu dick aufgetragen!

Ich denke man kann dem Film vieles vorwerfen, aber affektierte Spielereien???

Hab noch vergessen zu fragen warum der Film "ach so tiefgründig" sein soll? Alle Figuren haben klare Charakterzeichnungen (der Papa, die Mutti und der Sohn usw.), der Handlung ist einfach zu folgen, alle Aussagen werden klar und unmissverständlich getroffen (ein Teil deiner Kritik). Versteh ich nicht?


25.04.2013 20:27 Uhr - Dissection78
1x
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Nun, wie gesagt, es ist Ansichtssache. Affektierte Spielereien waren in meinen Augen, das "Zurückspulen" (mehr möchte ich hier wegen evtl. Spoilergefahr nicht schreiben) und das von mir erwähnte Durchbrechen der Vierten Wand. Das kann man als Kunstgriff sehen, ich sehe es hier anders - und ich habe die Weisheit natürlich nicht gepachtet. Aber dadurch hatte ich das Gefühl, der Regisseur hält den Zuschauer für bekloppt, eben aufgrund der Nutzung dieser "Holzhammermethoden/affektierten Spielereien".

Um zum Schluss zu kommen: Soo weit sind wir vermutlich gar nicht auseinander. Wir finden "Funny Games" immerhin beide gut, und die Schauspieler sind absolut grandios (das kann man nicht oft genug betonen). Wir haben bei der Umsetzung des Themas halt nur andere Vorstellungen :)

PS: Was die "Tiefgründigkeit" betrifft, so sehe ich das, was Herr Willmann geschrieben hat, als Ironie.

25.04.2013 20:35 Uhr - deNiro
1x
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25.04.2013 20:27 Uhr schrieb Dissection78
Das kann man als Kunstgriff sehen, ich sehe es hier anders - und ich habe die Weisheit natürlich nicht gepachtet.


Keiner von uns;))
Trotzdem interessant andere Meinungen zu hören und diese auszutauschen. das macht dieses Forum so toll!
Ja, so weit sind wir nicht entfernt, wohl nur über den Einsatz des ein oder anderen Werkzeugs uneins;)

25.04.2013 20:37 Uhr - 573f4n
1x
Ich hatte den Film mal aus reiner Neugierde und Langeweile geschaut, weil ich davon mal gehört hatte, wusste aber nicht auf was ich mich einlasse und um was es geht. Es ist wirklich so ziemlich der einzige Film bei dem ich echt kurz davor war die Mattscheide einzuhauen um den beiden Typen an die Gurgel zu gehen! Und das heißt schon was, die meisten Filme und die (Gewalt-)Opfer darin sind irgendwie, wie soll ich sagen, zu realitätsfern, zu gekünstelt, als dann man richtig mitfühlen könnte. Dass der Film bei "uns" entstanden ist macht das ganze nochmal so richtig nah, ja zu nah. Beim Remake wird der Effekt, indem man sehr bekannte Personen wie Naomi Watts und Tim Roth vor die Nase gesetzt bekommt, so ziemlich zerstört.

25.04.2013 20:46 Uhr - deNiro
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25.04.2013 20:27 Uhr schrieb Dissection78

PS: Was die "Tiefgründigkeit" betrifft, so sehe ich das, was Herr Willmann geschrieben hat, als Ironie.


Schon klar!
Das würde aber bedeuten das er dem Film vorwirft etwas zu sein das er nicht ist. Das sehe ich aber nicht, zu keiner Zeit. Er gibt eben NICHT vor ein tiefgründiger Film zu sein! Ich geh jetzt Fußball schauen;)

25.04.2013 20:51 Uhr - Dan the Man #13
1x
Hab den Amidreck gesehen. Fand den beklemmend bis der auf einmal mit der Fernbedienung zurückspult und so weiter.
DAS WAR SUPERDRECK.

25.04.2013 22:16 Uhr - Oberstarzt
2x
25.04.2013 20:51 Uhr schrieb Dan the Man #13
Hab den Amidreck gesehen. Fand den beklemmend bis der auf einmal mit der Fernbedienung zurückspult und so weiter.
DAS WAR SUPERDRECK.

Wow, ein fundierter Kommentar, "Amidreck" ... und nach der Fernbedienung war's dann 'ne Teeny-Komödie ?
oder bist Du der Zweitaccount von Kaisa81?

25.04.2013 22:44 Uhr - mondkrank
3x
Zu dieser angeblich moralinübersäuerten Szene mit der Fernbedienung denke ich, dass der Zeitpunkt und die Form des Films ausschlaggebend für deren Bewertung ist. Es ist schon hardcore, wenn hier einige User nicht einen Milimeter außerhalb der offensichtlichen Darstellungsform blicken können. Zum Zeitpunkt des Erscheinens handelte es sich bei Funny Games um einen kleinen FIlm und der Regisseur wollte etwas Neues machen, hatte künstlerische Vorstellungen und einen entsprechenden Handlungsspielraum. Dass die Protagonisten den Zuschauer in einer Szene mit einbinden, bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Szene exemplarisch für die Aussage des Films steht, noch dass sie politisch motiviert ist. Wer die experimentierfeudigen dänische Filme aus den 90ern kennt und nicht bloß auf einen weiteren Schocker gesetzt hatte beim Anschauen, kommt mit besagter Szene wahrscheinlich deutlich besser zurecht.

25.04.2013 23:13 Uhr - Dissection78
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Erfahrungspunkte von Dissection78 3.730
Ich denke schon, dass ich über den Tellerrand blicken kann. Wer würde das jetzt nicht sagen?

Und trotzdem gefällt mir persönlich so eine Szene nicht, in einem Film, der sich relativ ernsthaft
mit Gewalt (in welcher Form auch immer) auseinandersetzen will. In einer satirischen Groteske oder einer grotesken Satire wäre das nachvollziehbar (Ist das "Funny Games"?). Irgendwie passt das einfach nicht in ein Werk, dass auf der anderen Seite 'ne starre Einstellung von 10 (?) Minuten zeigt, in der eine Frau sich kriechend und weinend vorwärts bewegt und sonst nichts zu sehen ist. Das ist eine klasse Sequenz, doch das Gesamtwerk setzt sich dermaßen zwischen alle Stühle, dass man es auch als "unausgegoren" bezeichnen könnte. Wenn DAS die Intention des Regisseurs war, dann "Bravo!", dann hat er dies geschafft. Nur ist dann die Frage, ob man sein Werk ernst nehmen kann und ob der durchschnittliche Zuschauer auch bereit ist, darüber wirklich zu reflektieren.

Andererseits schafft der Film es, einen nicht kalt zu lassen. Das hat er mit "A Serbian Film" gemein. Ob das positiv oder negativ ist, sei dahingestellt. Aber das ist ein Hauptgrund, warum ich beide Filme mag.
Denn sie sind kein konformer Hollywood-Mist, den ich beim Abspann schon wieder vergessen habe.

26.04.2013 00:19 Uhr - mondkrank
1x
Auf dich habe ich mich da auch nicht bezogen, falls du das denkst, ich kann deiner Argumentation gut folgen. Ich habe die Szene nicht verteidigt, sondern lediglich herausstelllen wollen, dass es einen Unterschied macht, ob man die Szene als inszenatorisches Stilmittel eines Regisseurs oder eben als ungelenk eingebundenes Statement wahrnimmt. Da fand ich ich ehrlich gesagt das ominöse Penis im Auge und die billig und stumpf kunstruierten Minuten vor dem Ende von a Serbian Film deutlich schlimmer.

(SPOILER)
Ich mag a Serbian Film sehr und werde nie verstehen, warum der Regisseur nicht vor dem Bett am Ende steht und Anweisungen gibt, im direkten Anschluss an die Szene mit seiner Familie in der Halle. Überall Wachen und einmal nicht aufgepasst kommt der Pornostar und sticht mit dem Stengel zu und der Regisseur wird in seinem mit Sturmgewehrsoldaten gespickten Gelände von der Frau billig gemetzelt mit hochnotpeinlichem "es ist Kunst" Gebrabbel vor dem Ableben. Vollkommen überflüssig, ohne diese hanebüchene "Abrechnung light" wäre der Film aber wohl einigen Individuen trotz geringerer Schauwerte noch härter auf den den Magen geschlagen. Auf jeden Fall war der Typ bis dahin echt gruselig und der Film vor allem glaubwürdig.
(SPIOLER)

Trotzdem mag ich a Serbian Film und Funny Games, aus den von dir bereits beschriebenen Gründen. Ich denke halt, dass es einen Unterschied macht, ob ein Film jetzt mit dieser Technik des eingebunden Zuschauers daherkommt oder ob ein dänischer Regisseur es in seinem für damalige Verhältnisse wahnsinnig kompromisslosen und verstörenden Film eingebaut hatte, um im Moment der höchsten Anspannung beim Zuschauer etwas zu bewirken. Ich habe viele skandinavische Filme gesehen und denke, dass diese Verspieltheit in der Inszenierung dort eher akzeptiert und ausgeübt wird und gerade diese Szene diesen künstlerischen Ansatz unterstreicht und nicht als Vorreiter der Happy End Text Tafeln im Erklärbär Modus gedacht war.

Grüße mond

26.04.2013 00:32 Uhr - Dissection78
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Dann bitte ich um Entschuldigung!

Übrigens fand ich diese Szene in "A Serbian Film" ebenfalls recht schwach. Die hat tatsächlich viel kaputt gemacht.

26.04.2013 07:23 Uhr - bone-fiesler
2x
Nun ja, die "Filmkenner" wollen es offenbar nicht verstehen. Haneke hegt eine tiefe Verachtung gegen ca. 99% der Filme, um die es auf dieser Seite geht. Funny Games hat er gedreht, um seiner Verachtung Ausdruck zu verleihen und dem Zuschauer den schwarzen Peter zuzuschieben, er trage eine Mitverantworung (filmischer und realer Gewalt). Diese zutiefst reaktionäre Einstellung bildet auch die Grundlage des Gedankenguts zahlreicher Zensurmaßnahmen, die letztendlich der Grund sind, warum es diese Seite überhaupt gibt. Funny Games hat auch mich verstört. Nicht wegen seiner Story, sondern wegen der primitv-plakativen Weltsicht, die dieses Werk prätentiös verbreitet und den Zuschauer für dumm verkauft. (Was einige offensichtlich so wollen)

26.04.2013 10:50 Uhr - Kaffeetrinken
2x
Die "Zurückspuhlszene" in dem Film fand ich bei der allerersten Sichtung lächerlich,
nachdem ich den Film aber mal gesehen hatte und mir den ein zweites Mal anschaute änderte sich meine Meinung dahingehend, das diese Szene die fundamentalste Kritik des Filmes an die Gesellschaft darstellt. Und diese Szene ist auch zugleich die böseste im Film. Und eine andere Darstellung dieser "Botschaft" wäre auch nur schwer möglich gewesen. Ist schon alles gut so, wie es ist.

Ich möchte hier nicht spoilern, deshalb fällt eine Erklärung meiner (persönlichen) Sichtweise hier schwer...ich versuchs aber mal in die folgende Antwort zu packen.

Nun ja, die "Filmkenner" wollen es offenbar nicht verstehen. Haneke hegt eine tiefe Verachtung gegen ca. 99% der Filme, um die es auf dieser Seite geht. Funny Games hat er gedreht, um seiner Verachtung Ausdruck zu verleihen und dem Zuschauer den schwarzen Peter zuzuschieben, er trage eine Mitverantworung (filmischer und realer Gewalt). Diese zutiefst reaktionäre Einstellung bildet auch die Grundlage des Gedankenguts zahlreicher Zensurmaßnahmen, die letztendlich der Grund sind, warum es diese Seite überhaupt gibt. Funny Games hat auch mich verstört. Nicht wegen seiner Story, sondern wegen der primitv-plakativen Weltsicht, die dieses Werk prätentiös verbreitet und den Zuschauer für dumm verkauft. (Was einige offensichtlich so wollen)


Trägt der zahlende Kunde denn nicht die Mitverantwortung für "diese" (oder eher alle) Filme ? Wer finanziert das und warum ? Wessen Gelder treiben denn die Maschinerie hinter einem Filmprojekt an ?
Also ist der Zuschauer unwissend und den Werken ausgeliefert oder entscheidet er bewusst, was er sehen will und was er damit finanziert ?

Wer trägt denn jetzt den schwarzen Peter ? Ich denke schon das die Message richtig ist.
Allerdings teile ich dies nicht so, wie du es darstellst (bzw Haneke, Quellen ?), denn wir reden von Filmen !!!
Der Zuschauer weiss, das dies ein Film ist und keiner in Wahrheit ermordet oder gefoltert wird. Dies ist kein Snuffmovie, den der Zuschauer bestellt hat, sondern eine fiktive Geschichte, die zu Unterhaltungszwecken erzählt wird, bzw trotz aller künstlerischen bzw kritischen Message primär zum Geldverdienen gemacht worden ist.

Was auch immer Haneke irgendwo erzählt hat (Quellen ?), die erste treibende Kraft in diesem Buisness ist zunächst immer erst das liebe Geld.......der Zuschauer..
Das U.S Remake unter diesem Gesichtspunkt betrachtet untermauert für mich, das Hanekes treibende Kraft nicht Verachtung gewesen sein kann, sondern Geld.....allerdings verdient, Kritik heisst ja nicht, das es zwangsläufig negativ gemeint sein muss.

Worin die Unterhaltung für jeden einzelnen besteht, kann ich dir nicht sagen, das wird bei jedem etwas anders sein. Meine Unterhaltung bei dem Film bestand in der sehr ungewöhnlichen Erzählweise und vor allem der filmischen Tatsache, das die beiden Bubis sich "dem Zuschauer" voll bewusst sind.
Sie machen Ihn aber nicht wirklich zum Komplizen, denn der Zuschauer bleibt ja weiterhin passiv, aber er ist nicht mehr "anonym", sondern man "kennt" Ihn und macht Ihm klar, das er eine gewisse Rolle in diesem Film spielt.....eine passive, veuyoristische Mittäter-, allerdings auch eine Opferrolle. Eine Opferrolle dahingehend, das der Zuschauer zwar das Gefühl vermittelt bekommt, ein Teil des Geschehens zu sein und der unsichtbare, passive dritte Mann des Duos zu sein, aber er ist zugleich dem Geschehen ebenso hilflos ausgeliefert, wie die überraschten Opferfamilien.
Und Täter ist man als stillschweigender "Kumpan" der Beiden, immerhin killen und foltern die hier nicht nur zu Ihrer eigenen Unterhaltung, sondern auch zu der des Zuschauers. Er schaut sich diesen Film ja schließlich bewusst an und hat, so wäre es korrekt, auch in irgendeiner Form dafür bezahlt. (Raubkopiermörder lassen wir mal aussen vor)

Da kommt die vielgerühmte Vorspuhlszene ins Spiel......
Wie soll man das denn anders darstellen ?
Ein Happy End darf es nicht geben, der Zuschauer darf sich auch nicht in Sicherheit wiegen und die gewohnten Mechanismen eines Filmes sollen ebenfalls auf den Kopf gestellt werden. Nichts da mit Hirn aus, Film an und Popcorn rein.
Es soll stören! Der Zuschauer SOLL "gequält" aber gleichzeitig in seiner Schizophrenie mit weiteren Greueln an den Opfern belohnt werden. Und es soll ihm bewusst werden, das er hier schizophren ist, ohne den erhobenen Zeigefinger, denn der Film bezieht keine Stellung zu "Gut" oder "Böse", "Richtig" oder "Falsch", er wertet nicht.

Ich finde es im Nachhinein sogar genial.

Wenn er Funny Games mit Verachtung gedreht haben soll, muss ich sagen, hat er trotz dessen ein psychologisches Meisterwerk geschaffen, das liebevoll nach allen Regeln des Genre und dagegen konstruiert worden ist. Fast schon real, aber auch hier reisst den Zuschauer die Vorspuhlszene wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Ach ja, nur ein Film.
Und es ist bezeichnend, das das adrette und gepflegte Auftreten der Beiden nicht nur die Familien so leicht überzeugt, VÖLLIG FREMDE MENSCHEN voller Vertrauen ins eigene Heim, dem sicheren Rückzugsgebiet zu lassen nein, auch trägt es sehr viel dazu bei, das die beiden "bösen" Buben jede Menge Symphatie vom Zuschauer ernten. Einfach so. Einfache Regeln des Menschlichen Miteinander lassen sich halt nicht ausser Kraft setzen, selbst wenn man es weiss XD


Wie gesagt, ich finde es schlicht genial....

Und welche primitiv-plakative Weltsicht meinst Du denn ? Ich kann in dem Film nichts primitives entdecken und wieso und wann wird der Zuschauer für dumm verkauft ?
Was ausser der Erzählweise unterscheidet den Film von anderen Vertretern des Genre wie The Strangers, Scream ? Sind die Filme auch primitv-plakativ ? Wenn ja, wieso ?
Ich meine der Film kritisiert die Gesellschaft (oder besser: die menschliche Natur und die standartisierten, instinktiven Gedankengänge), allerdings nicht einseitig, sondern Haneke gelingt ein Hieb in alle Richtungen. Naivität (wirklich ?) der Opfer, die seelischen Abgründe der Täter und zum Schluss wird das gewohnte Seh- und Interpretationsverhalten bis hin zur Rolle des Zuschauer selbst auf den Kopf gestellt. Und am Ende habe ich ein mulmiges Gefühl. Nicht wegen dem, was da passierte, das haben alle schon 100 mal schlimmer wo anders gesehen, sondern uns wird mulmig, weil wir unsere eigene Schizophrenie, unsere Abgründe aber auch unsere Ängste vor uns als Menschen selbst spüren.
Und dürfen wir die Täter mögen, obwohl wir mit den Opfern leiden ? Tstststs, böses Gehirn, böse Menschheit.
Halte ich nicht für primitiv, sondern für genial.
Und es ist definitv KEINE negative Kritik an die Genrefans, es richtet sich an das, was uns Menschen alle(!) ausmacht.....

In eigener Sache:
Ich bin Filmfan, kein "Filmkenner", was soll das überhaupt sein ?
Leute die sich über sekundäre Quellen über einen Film informieren oder Leute, die sehr viele Filme kennen ?

Irgendwie passt das einfach nicht in ein Werk, dass auf der anderen Seite 'ne starre Einstellung von 10 (?) Minuten zeigt, in der eine Frau sich kriechend und weinend vorwärts bewegt und sonst nichts zu sehen ist. Das ist eine klasse Sequenz, doch das Gesamtwerk setzt sich dermaßen zwischen alle Stühle, dass man es auch als "unausgegoren" bezeichnen könnte


Ja, in dem Werk passt ganz viel nicht zusammen und genau das ist es, was alles zusammenhält. Du hast darüber nachgedacht....Vermutlich länger als über die "Botschaft", die ein Film wie Iron Man vermitteln kann.
Ziel erreicht....
Damit haben wir in den Spiegel geblickt, bei uns Menschen passt auch im echten Leben eigentlich nichts von dem , was wir tun und was wir für richtig und logisch erachten zusammen. Ich denke, Beispiele dafür kann ich mir sparen....


Ein grandioser Film, der Gewalt so abstoßend zeigt, wie sie ist ... Das Werk dürfte es sogar eingefleischten Splatterfans schwer machen, sich an den Grausamkeiten zu erfreuen ... hoffentlich ...


Jain, denn der Film macht es uns wie gesagt mit Absicht auch sehr leicht, Sympathie für die beiden Bubis und deren Taten zu empfinden. Obwohl es nicht sein sollte....oder sein darf..
Aber warum gucken wir diese Filme ? Um erleichtert aufzuatmen, das alle mit dem Schreck davon gekommen sind oder wollen wir sehen, wie es denen ergeht, die es nicht geschafft haben ?
Sind wir schadenfroh darüber, das es uns nicht erwischt hat oder spielt es überhaupt gar keine Rolle, wer dran glauben muss, möglichst langsam und quallvoll.....?
Bevor es hier hagelt, ich bin überzeugter und bekennender Horror/Splatter/Terror/etc und alles an sonstigen Filmen Fan...aber ich frage mich selbst immer gerne, auf welche Mechanismen ich hier immer reinfalle XD


So, könnt aufatmen, Schreibanfall ist vorbei XD (und genuch hin und her editiert)
Und ganz wichtig, dies ist meine persönliche Interpretation und Meinung, keine Wahrheit...


P.S: Sorry, hab doch noch mal ergänzt, aber jetzt bin ich wirklich fertig, versprochen XD

26.04.2013 13:27 Uhr - deNiro
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26.04.2013 10:50 Uhr schrieb Kaffeetrinken

Jain, denn der Film macht es uns wie gesagt mit Absicht auch sehr leicht, Sympathie für die beiden Bubis und deren Taten zu empfinden. Obwohl es nicht sein sollte....oder sein darf..
Aber warum gucken wir diese Filme ? Um erleichtert aufzuatmen, das alle mit dem Schreck davon gekommen sind oder wollen wir sehen, wie es denen ergeht, die es nicht geschafft haben ?


Deinen restlichen Aussagen kann ich so zustimmen.
Aber Sympathie für die beiden Protagonisten? Was die beiden irgendwie menschlich macht, ist die perfide und kaltblütige Art wie sie ihre Opfer drangsalieren und quälen. Aber Sympathie empfand ich zu keiner Zeit, eher das Gegenteil!

26.04.2013 13:52 Uhr - mondkrank
3x
@Bone Fiesler

Sich zu verrennen ist eine Sache, einen Marathon daraus zu machen eine andere. Haneke äußert sich, soweit ich weiß, nie genauer zu Intention und Aussage seiner Filme, ist im Endeffekt auch nicht seine Aufgabe. Um so erstaunlicher, dass du über seine tieferen Absichten so gut informiert bist. Dass du Haneke für einen hochnäsigen und maßregelnden Regisseur hältst ist dein gutes Recht, wie du aber eine "primitiv plakative Weltsicht" ausmachst, hat sich mir immer noch nicht erschlossen. Gerade ein Film wie Funny Games, der mit vielen Konventionen bricht und seine harten Grundton von Anfang bis Ende beibehält, lässt sich mit Sicherheit nicht derart simpel abfertigen. Denkst du nicht, dass Regisseure mehr Möglichkeiten besitzen den Zuschauer zu belehren, als ein groteskes Snippet, das nach deiner Wahrnehmung natürlich auch gleich die gesamte Aussage des Films in sich vereint? Bist du verwundert, dass ein alter Herr aus Österreich nicht auf Filme mit selbstzeckhafter Gewalt abfährt oder irritiert dich der Umstand, dass anscheinend der komplette Film mit seiner tragenden Aussage derart an dir vorbeigerauscht ist, dass du ausgerechnet einen Sekundeneinspieler als trojanisches Pferd der Zensurmaschinerie ausmachst und dir dabei auch noch wahnsinig abgeklärt vorkommst?

Grüße mond

26.04.2013 14:31 Uhr - John Wakefield
2x
Großartiger Film!

http://www.cine-fils.com/interviews/michael-haneke.html



26.04.2013 16:32 Uhr - Kaffeetrinken
@deNiro

Deinen restlichen Aussagen kann ich so zustimmen.
Aber Sympathie für die beiden Protagonisten? Was die beiden irgendwie menschlich macht, ist die perfide und kaltblütige Art wie sie ihre Opfer drangsalieren und quälen. Aber Sympathie empfand ich zu keiner Zeit, eher das Gegenteil!


Ist es nicht erstaunlich, das gerade das bestialische die beiden so....menschlich...macht ?

Ok, Sympathie....

Ich meine damit, das gerade durch die "kumpelhafte" Einbeziehung des Zuschauers (der wird durch die Beiden stets freundlich behandelt) und der eloquenten Art und der Freundlichkeit automatisch bei den meisten Menschen (und ich kann mich da auch nicht wirklich von freisprechen) eine engere Beziehung zu den Beiden entsteht, als wenn du einen vernarbten, verdreckten Ledermaskierten vor dir hättest, der dich stets böse anschaut und dich die ganze Zeit mit dem typischer "Zuschauererschreckenspielchen" nervt.

Es liegt in der Natur der meisten Menschen viel mehr zu verzeihen und zu ignorieren, wenn das Gegenüber einem anderen (vermeidlich "besseren") Sterotyp entspricht, als erwartet/gelernt.

Und ein Element des Filmes ist es halt, das die Beiden zwar verschroben rüberkommen, aber trotzdem eine Weile wie die netten Jungs von Nebenan wirken.

Auch das ist viel schockierender als ein stereotyper Filmkiller, wenn vermeintlich nette Menschen sich plötzlich als die wahren Monster herausstellen. So ist das Leben halt, die meisten "echten" Monster sehen halt auch nicht so aus wie es in unseren 08/15 Flicks dargestellt wird.....was Funny Games durchaus sehr realistisch macht und dadurch noch verstörender....
Jemand, der wie ein Monster aussieht, wird von uns direkt so behandelt, jemand der nicht so aussieht, kommt im direkten Vergleich viel, viel glimpflicher davon und könnte sich viel mehr leisten, um den selben Grad an Empörung auszulösen.
Tief in unserem Inneren sind wir halt immer noch instinktgesteuerte Vollprimaten !!!

Die beiden kommen wie gesagt Anfangs eine kurze Weile sehr nett, gebildet, gepflegt, wohlerzogen etc rüber. Tatsächlich habe ich in der Phase eine gewisse Symphatie für die Beiden aufgebaut, die am Ende gänzlich verflog. Sie wirkten da zwar spleenig, aber dennoch nicht unsympathisch.
Ich könnte es mit dem Phänomen "Joker" aus The Dark Knight vergleichen.
Er ist ein totales Arschloch, aber dennoch mochte ich ihn irgendwie, er hatte Stil...
Selbst die finstersten Aktionen waren irgendwie verzeihbar.

In Funny Games fängt das bedrohliche Szenario ja auch langsam an, und ja, die Sympathie schwindet von Minute zu Minute und ist bei der ersten physischen Aktion entgültig begraben, aber ich fand das Spielchen der beiden am Anfang zwar gemein aber noch irgendwo "amüsant" ( Es fällt mir schwer, hier Wörter zu wählen, die nicht falsch verstanden werden !!)

Vielleicht ist Sympathie das falsche Wort !
Du würdest nicht beim ersten Anblick oder den ersten 5 Sätzen schreiend das Weite suchen.....

Ach egal, ich glaub du weisst, was ich meine XD
Ich schreib schon wieder zuviel XD


P.S: Nochmal sorry für den ewig langen Text oben, aber ich war so schön in Rage XD

26.04.2013 18:04 Uhr - bone-fiesler
3x
Trägt der zahlende Kunde denn nicht die Mitverantwortung für "diese" (oder eher alle) Filme ?


Natürlich tut er das. Haneke impliziert jedoch das "solche Filme" per se schon etwas böses seien, und der Zuschauer alleine für das Anschauen moralisch zur Rechenschaft gezogen werden muss. Das ist Maßregelung. Unangemessen noch dazu, denn das Ansehen eines Films ist ja keine moralisch schlechte Handlung.

Wer trägt denn jetzt den schwarzen Peter ?

Niemand, weil es keinen gibt. Da hab ich mich vielleicht schlecht ausgedrückt. Haneke versucht dem Zuschauer ein schlechtes Gewissen zu machen und sich als Belehrer zu gebären. Wer jedoch vor diesem Film noch nicht wusste, dass Gewalt etwas verdammenswertes ist, dem ist doch mit Funny Games auch nicht geholfen (die Gefahr der Mißinterpreation noch nicht mal eingerechnet.

Was auch immer Haneke irgendwo erzählt hat (Quellen ?), die erste treibende Kraft in diesem Buisness ist zunächst immer erst das liebe Geld.......der Zuschauer..
Das U.S Remake unter diesem Gesichtspunkt betrachtet untermauert für mich, das Hanekes treibende Kraft nicht Verachtung gewesen sein kann, sondern Geld


Quellen: Ein Ausug aus dem Interview mit artechock:
Frage: Ist Ihr Ziel erreicht, wenn die Leute fluchtartig die Vorstellung verlassen ?

Haneke: Überspitzt formuliert:Wenn jemand rausgeht, hat er den Film nicht nötig.
Sprich: Wer den Film nicht erträgt, muss nicht mehr von Haneke erzogen werden. Alle anderen (und damit wohl auch 99% der Splatterfans hier) wohl schon. Aber die wollen das ja offensichtlich so.

Zum US-Remake: Haneke hat gesagt, dass die Amerikaner aufgrund ihrer "Gewaltfilme" das publikum seien, dass er erreichen wollte deshalb das US-Remake. Ich frage mich was passiert, wenn Haneke eines Tages Italo-Western, italienische, französische, spanische Horrorfilme entdeckt. Dann bekommt wahrscheinlich jedes Land sein eigenes Funny Games. (einfach funny games u.s. interview googeln, dann bekommst du ein paar Treffer)

Und welche primitiv-plakative Weltsicht meinst Du denn ?


Die das künstlerisch dargestellte Gewalt moralisch verweflich und mitverantwortlich für reale Gewalt ist. Dass hatte ich aber in meinem oberen Beitrag schon geschrieben. (siehe Hierzu Interview auf Artechock, wo Haneke tatsächlich behauptet, dass das die Mittäterschaft des Zuschauers (welche Tat eigentlich?) eine Gefahr für die Gesellschaft sei.
The Strangers, Scream ? Sind die Filme auch primitv-plakativ ?


Nein, weil diese Filme gar nicht erst vorgeben mehr zu sein, als sie sind und dem Zuschauer auch keine Erziehung aufdrängen.

Haneke äußert sich, soweit ich weiß, nie genauer zu Intention und Aussage seiner Filme, ist im Endeffekt auch nicht seine Aufgabe. Um so erstaunlicher, dass du über seine tieferen Absichten so gut informiert bist.

Das ist nicht erstaunlich, da ich damals (beim Kinostart 97) in der Lage war Zeitung zu lesen und heute in der Lage bin eine Suchmaschine zu bedienen. Probiers mal aus, du wirst sehen: Haneke äußert sich unmissverständlich zu Funny Games.

Denkst du nicht, dass Regisseure mehr Möglichkeiten besitzen den Zuschauer zu belehren, als ein groteskes Snippet, das nach deiner Wahrnehmung natürlich auch gleich die gesamte Aussage des Films in sich vereint?


Ich weiss nicht, welches Snippet du meinst, aber Regisseure, die belehren wollen, haben meiner Meinung nach ihren Beruf verfehlt.

Bist du verwundert, dass ein alter Herr aus Österreich nicht auf Filme mit selbstzeckhafter Gewalt abfährt oder irritiert dich der Umstand, dass anscheinend der komplette Film mit seiner tragenden Aussage derart an dir vorbeigerauscht ist, dass du ausgerechnet einen Sekundeneinspieler als trojanisches Pferd der Zensurmaschinerie ausmachst und dir dabei auch noch wahnsinig abgeklärt vorkommst?


Ich bin verwundert, dass überhaupt ein Mensch einen Film darüber dreht, in dem er anderen Menschen, die andere filmische Interessen haben als der Regisseuer, eine absurde "Mittäterschaft" unterstellt. Haneke will sich moralisch reinwaschen, wo gar nichts schmutzig ist.
Und nochmals: Es verwundert mich umso mehr, dass das Gedankengut eines Haneke, dass letztendlich auch die Rechtfertigung für Filmzensur ist, auf einer Seite abgefeiert wird, wo es bei ca. 99% der Filme eine solche Mittäterschaft gäbe. Wenn das abgeklärt klingt, kann ich es nicht ändern. Bevor es jetzt endlos wird, hier noch eine Filmreview, die das sehr gut widergibt:

http://www.artechock.de/film/text/kritik/f/fugame.htm

26.04.2013 20:24 Uhr - deNiro
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@bone fiesler

Ich finde es grunsätzlich nicht gut wenn du in eine als Zitat gekennzeichnete Meinung, dein Kommentar mit reinschreibst. Das könnte etwas die ursprüngliche Meinung verfälschen.

Hier das original Zitat:

"Ist Ihr Ziel erreicht, wenn die Leute fluchtartig die Vorstellung verlassen ?"

"Überspitzt formuliert:Wenn jemand rausgeht, hat er den Film nicht nötig. Ich schau mir selten Actionfilme an, weil sie mich tödlich langweilen, wenn, dann nur aus professionellen Gründen. Das Normalpublikum wird drinbleiben, sonst würden sie nicht reingehen."

Darüberhinaus sehe ich in seinen Aussagen (Interview) nichts das deine Meinung stützen würde!
Einzig die Kritik über den Film lässt diese Mutmaßung zu. Übrigens ein schönes Beispiel wie Meinungsmache funktioniert. Viele der Begriffe dieses Filmkritikers (Thomas Willmann) finden sich hier in einigen der Kommentare 1:1 wieder. Ein weiterer Grund für mich keinen Cent auf diese Meinungen (der Filmkritiker) zu geben!

26.04.2013 22:27 Uhr - Dissection78
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Übrigens ein schönes Beispiel wie Meinungsmache funktioniert. Viele der Begriffe dieses Filmkritikers (Thomas Willmann) finden sich hier in einigen der Kommentare 1:1 wieder. Ein weiterer Grund für mich keinen Cent auf diese Meinungen (der Filmkritiker) zu geben!


Auch wenn Dein Kommentar an bone fiesler adressiert war, möchte ich noch sagen:

Tut mir Leid. Sehe ich anders, weil man das nicht so verallgemeinern kann. Es soll ja oft vorkommen, dass mehrere Menschen der gleichen Meinung sind bzw. dass ihre Meinungen in einigen Punkten übereinstimmen. Da könnte man überspitzt genauso gut sagen: Menschen, die "Funny Games" für ein Meisterwerk halten, folgen wie die Herdentiere nur der Meinung eines Kritikers (wie Geoff Andrew), der den Film als Meisterwerk bezeichnet hat. Ich gehe nicht mit allen Punkten von Thomas Willmann konform, stimme partiell aber überein. Meine Meinung hatte ich mir tatsächlich schon davor gebildet, ich finde 1:1-Zitate nicht wirklich schlimm und lese Kritiken, um mich zu amüsieren, weil sie zumeist das Gegenteil von dem aussagen, was ich denke (das hat wahrscheinlich mit meinen Filmvorlieben zu tun).

So, ich werde jetzt gepflegt einen wegtrinken gehen ;)

27.04.2013 08:46 Uhr - deNiro
1x
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Bin ich absolut bei dir, nur ist es einfach so das man zwangsweise von Meinungen anderer beeinflußt wird. Das kann man gar nicht verhindern.

Ich habe die Kritik von Geoff Andrew nicht gelesen, möchte ich auch nicht!
Da ich mir eben meine Meinung nur aufgrund des Filmes bilden möchte, und mich selber als Filmkritiker sehe;))). Sicher kann man es nicht 100% verhindern von anderen Meinungen beeinflußt zu werden, z.B. hier im Forum. Is aber ein anderes Thema, vielleicht hab ich dir ja trotzdem einen Denkanstoss gegeben!;)

27.04.2013 15:26 Uhr - Kaffeetrinken
1x
Ich habe den Film gesehen, ohne irgendeine Kritik gelesen zu haben, noch Aussagen vom Regisseur dazu.
Wie immer....

Letztendlich kommt es darauf an, wie der Film bei einem selbst wirkt, was er auslöst und was ich darüber denke.

Sind für mich immer noch die einzig wirklich zählenden Kritiken XD

Es verwundert mich umso mehr, dass das Gedankengut eines Haneke, dass letztendlich auch die Rechtfertigung für Filmzensur ist, auf einer Seite abgefeiert wird, wo es bei ca. 99% der Filme eine solche Mittäterschaft gäbe


Ich feiere nicht sein Gedankengut (kannte und kenne es auch nicht), finde den Film aber trotzdem sehr gelungen und nenne ihn trotzdem Meisterwerk.
Nachdem ich das angesprochene Interview gelesen habe, muss ich sagen, Haneke hat seine ausgesprochenen Absichten nur zum Teil so umgesetzt bekommen das es funktioniert.

Zum Glück (für den Film)

Ich fühle mich nicht als Verursacher der gezeigten Gewalt, sondern........hochscrollen XD

Ist ein Film schlecht, weil mir seine Aussage nicht gefällt ? Hmm......
Und selbst wenn der Film 100%ig so funktionieren würde, wie geplant, was ist daran falsch, sich mit Ideen auseinander zu setzen, die nicht den eigenen entsprechen ?

Ich muss doch nicht mit ihnen konform sein ?
Meinungen werden gebildet, dazu bedarf es neuen Ideen und alle davon müssen und können uns doch nicht gefallen...
Darum sollte ja auch jeder eine eigen haben...

Und zum Schluss:
Mich verwundert es, das man Filme auf das Gedankengut des Regisseurs reduziert, wo es doch hier um den Film geht. Und an dem habe ich rein gar nichts auszusetzen XD

P.S: Wegen der Geldsache:
Aus dem artechock Interview mit Haneke sagt er:
Im Kino werden nur Beruhigungspillen verabreicht, die 90-Minuten-Lösung als fromme Lüge, nur um Geld zu verdienen.

Da er so verallgemeinert, muss er sich selbst ja auch meinen XD



27.04.2013 17:38 Uhr - Dissection78
1x
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deNiro:

Klar lässt man sich in irgendeiner Weise immer beeinflussen. Nur habe ich den Film halt vor vielleicht 15 Jahren gesehen. Mir kamen bereits damals einige Sachen "spanisch" vor, die ich jetzt nicht mehr aufdröseln möchte. Hab ich ja weiter oben schon getan. Die Kritik kenne ich erst seit ein paar Tagen. Die hat mich nicht wirklich beeinflusst. Ich versuche dann durchaus bei Sachen, die mich u.a. filmisch interessieren, zu hinterfragen (und ich hinterfrage ebenfalls Kritiken).

Und ja, ist wirklich mal 'ne schöne Abwechslung hier einer (relativ:) sachlichen Diskussion beiwohnen zu können. Damit meine ich nicht nur Dich, sondern auch Kaffeetrinken und bone fiesler. Beste Grüße!

27.04.2013 18:30 Uhr - Superstumpf
1x
@bone-fiesler
Erstmal Respekt, dass du deine Beiträge fundiert begründest.
Trotzdem erschließt sich mir dein Vergleich zwischen Hanekes Intentionen und Zensur nicht. Warum muss ich als Zensurgegner jeden Gore-Müll gut finden? Oder anders gefragt, nur weil ich absolut gegen Zensur bin, kann ich nicht zwischen gutem und schlechtem Geschmack unterscheiden? Filme, die hier behandelt werden, sind zum Großteil noch nicht mal mein Metier, Filme wie Cannibal Holocaust, Gutterballs, 100% aller Rape'n'Revenge-Filme. Aber das Thema Zensur, selbst zu diesen Filmen, interessiert mich schon. Ich mache doch keine Ausnahmen, nur weil mir ein zensiertes Produkt nicht gefällt.

Wenn Hanekes Meinung zu diesen Filmen und ihrem Publikum so ist, wie du andeutest, dann mag das so sein. Ich teile seine Meinung dann im Hinblick des Geschmacks, ich stehe auch nicht auf viele Filme, mit dem Hauptmerkmal auf Gewalt. Aber wieso sollte ich dann nicht gegen deren Zensur sein, wo genau ist hier die Verlogenheit, die du so vielen hier ankreidest?

28.04.2013 16:49 Uhr - mondkrank
1x
26.04.2013 18:04 Uhr schrieb bone-fiesler
Es verwundert mich umso mehr, dass das Gedankengut eines Haneke, dass letztendlich auch die Rechtfertigung für Filmzensur ist, auf einer Seite abgefeiert wird, wo es bei ca. 99% der Filme eine solche Mittäterschaft gäbe. Wenn das abgeklärt klingt, kann ich es nicht ändern. Bevor es jetzt endlos wird, hier noch eine Filmreview, die das sehr gut widergibt:

http://www.artechock.de/film/text/kritik/f/fugame.htm

Dieser artechock Link ist, auch wohlwollend betrachtet, leider nur eine laienhaft verfasste und dabei unangenehm herablassend und selbstgerechte Hasstirade auf den Regisseur, getarnt als angebliche Filmbesprechung, die aber zu keinen Zeitpunkt angemessen stattfindet. Zumindest sind du und der Verfasser dieser Meinung euch bis aufs Wort einig. Zum Thema Gedankengut:

Michael Hanekes mir bekannte Ausführungen zu Gewalt und seine Sorge über eine Verrohung der Gesellschaft teile ich. Es stimmt, dass eine Abstumpfung in unserer Gesellschaft, zumindest bei der reinen Betrachtung der Entwicklung und Verfügbarkeit gewisser medialer Inhalte, stattfindet. Nur, und das ist ja der springende Punkt, habe ich zu keinem Zeitpunkt Aussagen von Michael Haneke gehört, die belegen würden, dass er Film und Kunst für diese Misere verantwortlich macht und genau das muss ja die Grundvoraussetzung sein, um deiner Argumentation von Zensur, Verlogenheit und Maßregelung folgen zu können. Einer Abstumpfung kann schließlich auch mit Aufklärung und entwickelten Kompetenzen entgegenwirkt werden, du machst hier Rückschlüsse, für die du keinen Beleg hast.

Wozu Michael Haneke aber sehr konkret Stellung bezieht ist, dass er unterschwellige Manipulation in Filmen als bedenklich ansieht. Konkret werden patriotische Jubelarien auf die USA und die damit einhergehende Politik Propaganda genannt. Ihm missfällt diese Praxis und deswegen betont er auch, dass er in seinen Filmem stets so zu manipulieren versucht, dass das Publikum sich dessen zu jedem Zeitpunkt bewusst bleibt. Diese Aussage macht die Rückspulszene für mich deutlich greifbarer, als dieser ganze Verschwörungstobak, zumal Michael Haneke sich, wie von mir bereits erwähnt, nie über die Intention und Deutung seiner Filme äußert, dafür aber in Interviews viel über seine handwerkliche Arbeit und dramaturgischen Vorstellungen preisgibt.

Wenn dieser Regisseur harte Filme dreht, für die er auch durchaus kritisiert wird in gewissen konservativen Kreisen, dann sicher nicht deswegen, weil er Gewalt in Kunst und Film ablehnt oder gar verbieten lassen würde, sondern weil er an die Kraft des Films und der Vermittlung von Werten glaubt und seine Vorstellungen davon auf die Leinwand bringt, wie übrigens jeder Regisseur, der über diese Möglichkeiten verfügt. Das hat mit dem Glorifizieren von Zensur rein gar nichts gemein, ganz im Gegenteil.

Wenn dir seine stilistischen Fertigkeiten als Regisseur nicht zusagen, ist das alles mehr als legitim, aber eine Galionsfigur der Zensur und hochnäsigen Regisseur mit primitiv plakativer Weltsicht, grollend den Zuschauer der Mittäterschaft anklagend, den sehe ich nicht.

Grüße mond

29.04.2013 09:31 Uhr - bone-fiesler
1x
Warum muss ich als Zensurgegner jeden Gore-Müll gut finden?


Nein, so ist das nicht gemeint, ehrlich gesagt, finde ich die meißten Filme, die nur darauf spekulieren Gore zu zeigen sogar ziemlich schlecht. Es ist jedoch etwas anderes bestimmte Filme schlecht zu finden als jemanden moralisch zur Rechenschaft ziehen zu wollen, nur weil er sich bestimme Filme ansieht.

Dieser artechock Link ist, auch wohlwollend betrachtet, leider nur eine laienhaft verfasste und dabei unangenehm herablassend und selbstgerechte Hasstirade auf den Regisseur, getarnt als angebliche Filmbesprechung, die aber zu keinen Zeitpunkt angemessen stattfindet.


Das sehe ich anders. Da der Film selber sehr hochtrabend und geradezu aggressiv-prätentiös daherkommt fordert er zu so einer Kritik geradezu heraus. Eine Reibekeule muss man nicht mit Samthandschuhen anfassen.

Wozu Michael Haneke aber sehr konkret Stellung bezieht ist, dass er unterschwellige Manipulation in Filmen als bedenklich ansieht. Konkret werden patriotische Jubelarien auf die USA und die damit einhergehende Politik Propaganda genannt.


Achso, jetzt geht es also nicht mehr um die Darstellung von konsumierbarer Gewalt, sondern um nationalistische Manipulation? Warum dann nur auf die USA bezogen? Vielleicht weil die kleine Portion Antiamerikanismus beim europäischen Arthauspublikum einen schnellen Applaus findet?

habe ich zu keinem Zeitpunkt Aussagen von Michael Haneke gehört, die belegen würden, dass er Film und Kunst für diese Misere verantwortlich macht


http://ssl.einsnull.com/paymate/dbfiles/pdf/resource/1069.pdf (Ab Seite 4 unterer Abschnitt). Wobei, in gewisser Weise hast du sogar recht, denn Haneke spricht zahlreichen Filmklassikern die Gewaltszenen enthalten einfach mal eben den Kunstanspruch ab. Das nenne ich mal arrogant. Dass er von jenen Klassikern offensichtlich nicht zuviel Ahnung hat, zeigt jedoch schon seine seltsame Einordnung von "Gewaltfilmtypen" (auch auf Seite 4, weiter oben). Die von den Hauptcharakteren vollkommen verschieden angelegten Filme "Falling Down" und "Death Wish" werden da mal eben in einen Topf geworfen. Pulp Fiction fällt in eine Kategorie mit Spencer/Hill usw.

Das hat mit dem Glorifizieren von Zensur rein gar nichts gemein, ganz im Gegenteil

Obwohl ich es schon zweimal geschrieben habe gerne nochmal: Das habe ich auch nicht behauptet, denn da müsste sich Haneke ja selbst die Hände schmutzig machen. Es geht mir um den gedanklichen Nährboden, der eine Gefahr/Bedrohung impliziert, und dieser deckt sich letztendlich mit dem Gedankengut unseres sogenannte Jugendmedienschutzes. Schließlich behauptet die BPJM auch auch:"Wir zensieren nicht". Niemand macht sich gerne direkt die Hände schmutzig, wenn es auch über (vermeintlich saubere) Umwege geht. Einig sind sie sich aber: Sie wollen den "Dreck" nicht haben.

Wenn dir seine stilistischen Fertigkeiten als Regisseur nicht zusagen, ist das alles mehr als legitim
Auch das stimmt nicht. So halte ich die Klavierspielerin und auch das Weisse Band für sehr gelungen. Eben weil Haneke hier nicht erziehen möchte und auch Interesse an den Charakteren zeigt.

hochnäsigen Regisseur mit primitiv plakativer Weltsicht, grollend den Zuschauer der Mittäterschaft anklagend, den sehe ich nicht.

Jemand der meint erwachsene Menschen mit seiner Kunst erziehen zu müssen bezeichne ich als hochnäsig, eben weil er eine moralische Überlegenheit für sich beansprucht.
Zum Rest: Siehe mein Link oben, Seite 3, Mitte, da nimmt Haneke das Wort "Mittäterschaft" selbst in den Mund, nur um dann in einem erschreckend einfältigen Erklärungmodell, dass mich vom Inhalt der rezepierten Medien eher an Landserhefte erinnert - eine psychologisch hanebüchene Erklärung für den Konsum von Gewaltdarstellungen abzuliefern.









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