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Der Nebel - Alternative S/W-Fassung auch in Deutschland
Schwarz/Weiß-Fassung wird auch in Deutschland veröffentlicht
Im März diesen Jahres hat Genius Products die Stephen-King Verfilmung Der Nebel in den USA veröffentlicht. Das besondere an dieser Veröffentlichung war, dass sie eine alternative Schwarz/Weiß-Fassung des Filmes dabei hatte. Diese wird jetzt auch auf der kommenden deutschen DVD von Senator zu finden sein, welche am 04. August in den Handel kommen wird. Am 09. Juli 2008 wird Der Nebel allerdings erstmal in die Videotheken kommen. Die Leih-DVD wird aber nur die normale, colorierte Filmfassung beinhalten und lediglich den Kinotrailer mit an Bord haben.
Am 04. August wird die DVD, wie im ersten Absatz schon erwähnt, in den Handel kommen. Diese Veröffentlichung wird in 2 DVD-Varianten geschehen. Zum einen eine Single-DVD im Steelbook, welche identisch mit der Leih-DVD sein wird und zum anderen als 3-Disc Limited Collectors Edition.
Diese Deluxe Edition steht somit ganz in Sinne von anderen Senator DVD Veröffentlichungen wie Halloween oder Planet Terror, welche ebenfalls in besonderen Editionen auf den Markt geworfen wurden.
Die Collector's Editon wird dann auch die alternative Schwarz/Weiß-Fassung dabei haben und wird mit einer ganzen Reihe an Extras ausgestattet sein.
Audiokommentar von Frank Darabont
Kinotrailer
Einleitung vom Regisseur zur Schwarz-Weiß Filmfassung
Entfallene Szenen - optional mit Audiokommentar
Making-of (35 min)
Die Analyse einer Szene
Die Monster unter uns - Ein Blick auf die Kreatur-Effekte
Der Horror im Ganzen - Die visuellen Effekte
Drew Struzan - Der Künstler
3 webisodes
Inhalt: Ein kleines Dörfchen an der Küste von Maine wird ohne Vorwarnung von einem unheimlichen Nebel heimgesucht, in dem sich mörderische Kreaturen tummeln. Einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Überlebenden gelingt es, sich in einem Supermarkt zu verbarrikadieren. Erschwert wird die verzweifelte Situation durch die anwesende Mrs. Carmody, eine religiöse Fanatikerin, die den Angriff als Zorn Gottes wertet und dafür plädiert, den Allmächtigen mit einem Menschenopfer zu besänftigen. Als immer mehr Menschen sterben, schlägt die Stimmung zu ihren Gunsten um. (Universum Film)
Die Veröffentlichung ist mal wieder so, wie man das von Senator gewohnt ist, schön...
Kenne den Film nicht, kann daher nicht beurteilen wie er ist.
@HiTek
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass eine S/W Veröffentlichung, so eine Art Erinnerung an die Anfänge des Grusel- oder Horror KInos sein soll, ähnlich wie bei Night Of The Living Dead, der ja auch komplett in S/W ist. Finde die Idee dahinter ganz gut...
Ursprünglich wollte Regisseur Darabont den Film wohl komplett in schwarzweiß drehen. Als Hommage an die atmosphärischen alten Grusler. Das Studio war aber logischerweise dagegen. Als Bonus gibt's nun eben die speziell bearbeitete s/w-Fassung auf DVD. Und nein, man hat nicht einfach nur die Farbe rausgedreht! Finde ich auf jeden Fall eine interessante Idee.
Bringt eine andere Stimmung rueber. Hab den Film (leider?) noch nicht gesehen aber das Buch gelesen. Das Ende im Film soll ja anderst sein ansonsten weis ich nicht was sie noch veraendert oder weggelassen haben
Fand den für eine S King Verfilmung auch richtig gut.
Sehr spannend und ein "ungewöhnliches" Ende, auch wenn ich das Ende schon von irgendeinem anderen Film kenne...aber woher ? o0
Ob S/W aber nun sein muss...ich weiss es nicht und werd mir den Film wenn dann nochmal in der colorierten Fassung antun ;)
Einfach nur die Farbe herauszunehmen wäre ja nichts besonderes...
Zum Film: Ich finde, das zu viele der Monster wie Insekten (wie ist eigentlich das Adjektiv? Insektisch?) aussahen. Etwas mehr Tentakel wäre schön gewesen. Gut war aber der Auftritt des Revolvermannes - auch wenn es nur als Gemälde war.
Ein ziemlich zäher Film, der nicht wirklich überzeugt.
Das fängt bei den Schauspielern an und endet bei den Monstern.
Desweiteren ist die Story ziemlich hanebüchen, da der Streifen ja "Horroreffekte" erzielen möchte, indem keine selbstironische Phantasiewelt geschaffen, sondern die Wirklichkeit versucht wird, zu "simulieren".
Und wenn ein altbackener Film, der nichts neues bietet (Krieg der Welten lässt STARK grüßen)uch auch wirklich nicht weiß, was er genau sein möchte (in diesem Fall ein Mix aus Horror, Psyscho-Kammerspielchen und Fantasie) und sonst nicht überzeugen kann, versucht man mit einem schockenden Ende, den es auch schon irgendwie in anderen Filmen gab, zu punkten. Wobei das Ende auch wirklich schlecht inszeniert worden ist. Der Film lebt von seinem "reißerisch" umworbenen Ende, dass nicht wirklich überzeugt und sehr überzogen rüberkommt.
Hab' den Film zwar nicht gesehen und weiss somit auch nicht, ob eine schwarzweisse Version sinnvoll ist, aber es gibt ja durchaus Filme, die in Farbe nicht so gut wirken. Ich kann mir Schindler's Liste z.B. in bunt gar nicht vorstellen. Auch wenn in dem Laden, in dem ich arbeite, immer noch einige hartnäckige Kunden mit dem DVD-Kauf warten bis Schindler's Liste in Farbe oder Die Passion Christi endlich mit deutscher Synchronisation erscheint... lol
Eine S/W-Fassung soll die alten Horrorfilme (nein, nicht die aus den 90ern....) aufleben lassen und bietet eine Hommage an eben solche. Ob es bei dem Film Sinn macht weiß ich nicht. Die Idee finde ich allerdings nett.
Klar heulen jetz viele, weil das Blut nicht mehr rot ist, aber denen ist auch nicht mehr zu helfen.
Ich mag diese 3er-Boxen von Senator, wenn nur mal die Extras etwas fülliger wären...
... und genau wie bei "planet terror", "halloween" und "1408" versteh ich nicht, wieso hier so viele senators veröffentlichungspolitik toll finden und unterstützen. sind hier nur verpackungsfetischisten unterwegs oder wie? fakt ist: zum teil gibt es die genannten filme nur in der sündhaften teuren deluxe-fassung in ungeschnittener fassung. und selbst wenn es wie jetzt bei "der nebel" (glücklicherweise) keine andere/längere/bessere schnittfassung gibt, ist man, wenn man an extras interssiert ist, auch auf die deluxe fassung angewiesen. und dann ist die völlig extrafreie single disc-variante nicht mal besonders günstig. aber nein, hauptsache es gibt ne zusätzliche steelbook-version und eben für 30 und mehr teuros die deluxe fassung... leute, früher gab es auf normal teuren single-discs auch mal ein paar extras (manchmal ist das auch heute noch so). und was macht ihr? ihr kriecht den geldgeilen produzenten auch noch in den a**** und bedankt euch für die ach so tollen deluxe-fassungen...
da fehlen mir echt die worte...
aber der film an sich ist schon gut :-) (wenn man auch filmisch für die übernatürlichen king-storys offen ist...)
Der Film ist nicht übel, bedrückend atmosphärisch und auch nicht grade unblutig, aber nicht wirklich gut entwickelt und meiner Meinung nach auch in den Hauptrolln fehlbesetzt. Den Sinn der S/W-Fassung raff ich aber auch nicht, der Film hat nichts mit "alten" Gruselfilmen gemein, ist schon modern. Und auch ansonsten: wenn ich den in s/w sehen will, dann dreh ich die Farbe raus - ganz davon zu schweige, dass die Szenen im Nebel eh eher gräulich sind. Muss ich mir echt überlegen, welche Edition ich da hol, die Extras würden mich schon reizen...
sry, aber für diese äußerung muss ich dich auf ewig hassen^^
meiner meinung nach ist es eine der schlechtestetn king-verfilmungen ALLER ZEITEN, diese youtube kritik bringt das ganz treffend auf den punkt:
http://www.youtube.com/watch?v=zGAu6HjPW-o
die idee mit der S/W-fassung hingegen finde ich sehr nett und bei so einem miesen film kann es eigentlich nur besser werden
Durch das rausnehmen der Farbe wird der recht grottige Film auch nicht besser. Und zur Not kann ich bei mir am Fernseher Farbe und Kontrast auch noch selbst ändern. Das bekomme ich auch noch so hin, ohne Extrakohle für so eine "Sonderedition" auszugeben. Und hätte der Regisseur den Film in s/w haben wollen, hätte man ihn ja gleich so ins Kino bringen können. Von daher eine unnötige VÖ zu einem unnötigen Film.
Das ist die Introduction durch Darabont auf der US-DVD. Da erzählt er warum die S/W-Fassung so toll und viel besser ist etc. Seine Argumentation ist aber etwas...hmm...nun ja...saen wir mal: leichtfüssig...
nunja ne s/wfassung zu diesem film! kann wenn es richtig gemacht wird vl für 1mal ansehen ja ganz gut sein aber bevorzuge trotzdem eher die farbfassung :)!
nun was noch zu dem film! fand den film einfach genial! hier passte für mich mal die atmosphäre ganz klar! obwohl ich am anfang die erwartung eines monsterfilms hatte passte mir dann der film so wie er ist besser als jeder monsterfilm :) (kenne das buch nicht)!
und für die die hier meinen zu wenig monster blabla...die haben wohl noch nicht ganz kapiert das sich der film nicht um diese monster dreht sondern einfach viel mehr vorzeigen soll zu welchen "monstern" der mensch in notlagen und ausnahmesituationen werden kann!
GRANDIOSER FILM!!!
Monster. Ähm ja. Ich gebe zu, ich habe die Verfilmung noch nicht gesehen, und nach dem, was ich alles darüber las, war ich auch abgeschreckt. Sicher, man soll sich ja sein eigenes Urteil bilden, sprich selber sehen. Ist ja auch korrekt. Dennoch, es wurde so viel gespoilert, daß ich bereits deutliche Unterschiede zur Originalstory bemerkte. Unterschiede, die die Skepsis weckten. Allein die Erklärungen, die es im Film geben soll. Wenn dem so ist, dann bedaure ich es, denn bei vielen King-Kurzgeschichten ist das Unerklärte oft der wirkliche Horror, ebenso die beklemmende Atmosphäre, die auch ohne erwähnte Monster auskommen kann. Ich brauche keine Blutbäder, damit es mich in den Sessel drückt. Aber ich werde es mir ansehen, vielleicht irre ich ja auch völlig.
Jedenfalls, eine schwarzweiße Version erscheint mir bei Computereffekten etc. nicht sehr schlüssig. Nicht, daß ich Filme nicht mag, weil sie schwarzweiß sind! 'Psycho' kann ich mir in Farbe nicht vorstellen. Jedoch erscheint es mir als inkonsequent, als Bonus eine SW-Fassung zu präsentieren. Na, wem's gefällt!
Vielleicht sieht man ja bei der s/w nicht ganz so deutlich, was für ein "Mist" der Film ist. Ich habe bei dem Film herzlich gelacht - und mich dann geärgert. Das ist nicht nur eine der schlechtesten King Verfilmungen sondern einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Die Glaubwürdigkeit der Figuren ist lächerlich, die Dialoge unterirdisch. Manchmal hat man fast den Eindruck, sie würden von einem Teleprompter ablesen oder auf ihren Take warten. Was den Hauptdarsteller angeht - Punisher o.k. Charakterdarsteller...oh my! Jedes aber auch jedes Klischee wird bedient, jede derzeitige Problematik in den U.S.A. in die dünnen Dialoge gepackt, sei es Rassenhass, Klonen, der Irak-Krieg und weils so schön ist eben auch noch Religion etc. etc. und das alles für eine Doom-angehauchte Story, die von Drehbuchschwächen und Fehlern nur so strotzt, das einem schlecht werden könnte - oder man sieht den Film
als Komödie mit Laiendarstellern, denn so renomiert einige der B-Liga Stars Hollywoods auch sein mögen, in diesem Film hier sind sie weit entfernt von Höchstnoten. Das Ende... ja das Ende ist meiner Meinung nach auch erbärmlich und ohne hier spoilern zu wollen, auch wieder typisch Ami. Note 1/10
@Max Rockatansky:
Du hast es wohl immer noch nicht verstanden, um was es in diesem Film geht, oder?! Ich hab' aber keine Lust, auf deinen unqualifizierten Blödsinn noch weiter zu antworten!
...
Ich gehöre auch zu der Riege derer, die von The Mist extrem enttäuscht war. Ich bin grosser Kingfan und mag die beiden anderen Darabont Kingadaptionen sehr, daher war die Erwartung auf diese Verfilmung der spannungsgeladenen Kingnovelle sehr hoch, doch darabont scheiterte mit schlechten Akteuren, holprigem Timing (man konnte auf die Uhr schauen und den nächsten Schockmoment akurat vorhersagen) und einem das Ursprungswerk negierende Ende, das einfach nur Kacke hoch 20 war. Dass King das Ende besser fand als in seiner Geschichte iust dadurch bedingt, dass er an dem Film kräftig mitverdient, schade, dass Steve heutzutage mehr Geschäftsmann als guter Autor ist...
Aus Neugier würde ich mir die s/w Version aber doch mal gönnen - mal auf ein nettes Sonderangebot warten, denn leider gehört der Film in meine Kingsammlung...
Haha, Max hat recht. Das Konzept ansatzweise okay (wobei es alles andere als NEU ist), aber die Umsetzung grottoid...
Man sollte noch hinzufügen:
King ist bestimmt nicht für seine guten Endings bekannt :D
finde ich jetzt nicht so....zB bei seiner kurzgeschichte "The Jaunt", das ende ist mal richtig gut =)
und ihm kann man nun auch wirklich nicht jede miese verfilmung eines seiner werke in die schuhe schieben....er bleibt der meister des geschriebenen, sein einziger film den er jemals gedreht hat [Rhea M.] war jetzt auch nicht so der burner, aber immernoch besser als "Der Mist"
Sorry, ich will dich nicht angreifen, aber man kann ein Ende eben krass und überrascht inszenieren, wenn man es absolut unlogisch anlegt, da konnte keiner mit rechnen, der Überlebenswille zielte die ganze Zeit auf das Überlebens seines Sohnes, den dann am Schluss einfach abzuknallen hat alle vorherigen Aktionen negiert und den Film unnütz gemacht - da kann man reininterpretieren was man will, dagegen war sogar das Dimensionstor realistisch! Und dann danach doch die Rettung durch die Armee war lächerlich...
Zu Kings guten Enden (man sollte Kurzgeschichten ausklammern!) fällt mir Cell (Puls auf deutsch) ein, das hat funktioniert - It (Es) war auch nicht ganz so schlecht, aber oft scheitert er am Ende, da waren fast die anfänglichen Abfacklungsorgien noch am Besten...
bla bla bla nur zum Thema "Nur Farbe is geil". Finde das ausgesprochen mutig und sehr sehr schön und werde mir die 3 Disc Fassung kaufen. Filme in SW werden immer seltener. Experimente wie bei Sympathy for Lady Vengeance sind die Ausnahme und es müssen schon die Coen Brüder sein, wenn ein Film wie "The man who wasnt there" komplett in S/W gedreht wird. Es ist eine Ästhetik die in der Gefahr steht verloren zu gehen und nur noch von Freaks be- und geachtet zu werden, was ich sehr sehr traurig finde. Gerade bei einem "leisen" Horror Film wie dem "Nebel" könnte es funktionieren.
Alle die sich beschweren sollten doch mal erst das Buch lesen und dann den Film schauen, dann können sie auch einen Kommentar abgeben.Es ist nun mal eine S.King Verfilmung und nicht der Schocker ala Romero ect.pp
>>Der Überlebenswille zielte die ganze Zeit auf das Überlebens seines Sohnes; den dann am Schluss einfach abzuknallen, hat alle vorherigen Aktionen negiert und den Film unnütz gemacht.<<
Nicht zu fassen!!! So einen Blödsinn hab' ich selten gelesen! Deine Kommentare lesen sich genauso wie die von Kritikern, die BEWUSST etwas schlecht machen WOLLEN und solche hanebüchenen "Schlussfolgerungen" von sich geben!
Eigentlich hab' ich fast keine Lust mehr, auf so'n Quatsch noch zu reagieren, aber ich mach's mal doch:
NATÜRLICH (!) war für ihn das Überleben seines Sohnes am Wichtigsten. Und bis zum Schluss hatte sich auch nichts daran geändert! Die unfassbar ausweglose Situation war doch dafür verantwortlich, seinem Sohn (und den anderen) einen solch schrecklich ekelhaften Tod zu ersparen. Wer da noch behauptet, das sei Quatsch und ergibt sich in DIESES Schicksal, wenn er die Wahl hat, die Thomas Jane noch hatte: sorry, aber der hat nicht mehr alle auf dem Christbaum!!!
oh gott, lasst ihm doch seine meinung.
er beschimpft dich doch auch nich, weil du den film gut fandest : /
das ende ist halt sehr kontrovers.
die einen finden es extrem überraschend und schockend. die anderen sehen darin ein gekünseltes konstruckt, dass versucht, den kompletten film durch seine kontroverse noch zu retten.
immer dieses agressiv radikale : (
jedem das seine, aber ich persönlich finde auch:
EIN SEHR GUTES ENDE, wenn man es allein betrachtet...der film bliebt weiterhin einer der schlechtesten horrorstreifen die ich seit langem gesehen hab [und das waren viele^^] und passend tut das ende auch keineswegs...ist wie von euch bereits richtig gesagt einfach nur dämlich (konstruiert) und unlogisch...zu einem anderen film hätte es sicher hervorragend gepasst, dann aber bitte mit einer story die darauf hinzielt und bei der es auch plausibel rüberkommt [wieso nicht einfach noch eine stunde warten, oder zB mal probieren ob das radio wieder funktioniert -.-]
28.05.2008 - 09:53 Uhr schrieb turnstile67
@Roughale:
>>Der Überlebenswille zielte die ganze Zeit auf das Überlebens seines Sohnes; den dann am Schluss einfach abzuknallen, hat alle vorherigen Aktionen negiert und den Film unnütz gemacht.<<
Nicht zu fassen!!! So einen Blödsinn hab' ich selten gelesen! Deine Kommentare lesen sich genauso wie die von Kritikern, die BEWUSST etwas schlecht machen WOLLEN und solche hanebüchenen "Schlussfolgerungen" von sich geben!
Eigentlich hab' ich fast keine Lust mehr, auf so'n Quatsch noch zu reagieren, aber ich mach's mal doch:
NATÜRLICH (!) war für ihn das Überleben seines Sohnes am Wichtigsten. Und bis zum Schluss hatte sich auch nichts daran geändert! Die unfassbar ausweglose Situation war doch dafür verantwortlich, seinem Sohn (und den anderen) einen solch schrecklich ekelhaften Tod zu ersparen. Wer da noch behauptet, das sei Quatsch und ergibt sich in DIESES Schicksal, wenn er die Wahl hat, die Thomas Jane noch hatte: sorry, aber der hat nicht mehr alle auf dem Christbaum!!!
Man, man, man...
Gruß
Danke erstmal für die nette Ansprache, also hier die Retourkutsche:
Duie Geschichte hast du nicht gelesen, oder? Wenn doch, dann bist du wohl derjenige, der Quatsch verzapft, oder? Mich mit einem Kritiker zu vergleichen, der alles kritisieren will, des Kritisierens wegen ist ein guter Scherz, aber ok, du kennst mich ja nicht, da ist das mal nur belächelt zur Kenntnis genommen ;-)
Der Wandel, der zum Erschiessen der Sohnes führt ist nicht nachvollziehbar, aus cineastischer Sicht ist er damit absolut daneben und dann nochmal die Wende mit den rettenden Soldaten, das ist einfach arm und billig, gezwungen überraschend. Wenn man das noch etwas konkretisiert vorbereitet hätte, zum Beispiel mit einigen heftigen Attacken auf das Auto, dann hätte es cineastisch Sinn gemacht, gefallen hätte es mir wahrscheinlich trotzdem nicht, aber dann hätte ich nur geschrieben, dass es mir nicht gefällt, so ist es aber Scheisse! Wer das anders sieht hat nichts im Osternest (Achtung: Anspielungsscherz!;-))
Das ist so enttäuschend, weil Darabont damit eindeutig zeigt, dass er die Geschichte nicht verstanden hat, die so stark eine Blaupause der 50er Jahre Endzeit SF Filme gestrickt ist, dass es nach einem offenen Ende regelrecht schreit, das ist nämlich viel düsterer als dieses Ende, aber das traut man dem heutigen Publikum anscheinend nicht mehr zu,, hat man ja auch bei I am Legend sehen müssen (das Alternativende kenn ich noch nicht, aber es zählt sowieso das den Massen zugeschnittene Kinoende...).
Also schön ruhig bleiben, keiner macht sich über dich lustig, nur weil er anderer Meinung ist, behalte die Lust am diskutieren und fühl duich nicht immer gleich angegriffen, oder hast du ein Ehre-Problem, Aldä? ;-)
Leider bist du für mich nicht blöd nur weil dir das Ende gefallen hat, da muss ich dich eventuell enttäuschen...
O.K., wir sind halt völlig gegensätzlicher Meinung, was sämtliche (!) Punkte angeht. Bleiben wir bei unseren verschiedenen Geschmäckern. (Meine "Ansprache" war im Nachhinein wirklich etwas zu heftig...)
@doom
im buch wird überhaupt nichts erklärt, woher die monster kommen. die "eingesperrten" rund um david im supermarkt reimen sich nur dinge zusammen, nachdem sie die erhängten soldaten finden, es habe gerüchte gegeben, dass in der militärstation mit anderen dimensionen experimentiert worden sei.
das ende des buches ist wesentlich unbefriedigender als das im film: in der kurzgeschichte beschreibt david seine erlebnisse in der ich-form, schließt sein tagebuch ab und schreibt, dass er es nun in der verlassenen tankstelle, in welcher er sich gerade befindet, zurücklassen würde und selbst mit den drei anderen überlebenden weiter in den nebel hineinfährt. als letztes gibt er der hoffnung ausdruck, jemand würde seine aufzeichnungen später finden und lesen. über das schicksal der überlebenden erfährt man also überhaupt nichts.
ansonsten hält sich der film erstaunlich genau an die buchvorlage von king, genau wie bei "green mile" und "die verurteilten". offenbar hat darabont seehr große achtung vor dem werk stephen kings.
zum abschluss noch eine persönliche bemerkung. ich weiß nicht, wer es bereits erwähnt hat, aber diese meinung bringt es voll auf den punkt: wenn gewalt in filmen geschnitten wird, regen wir alle uns auf, dass man uns die vom regisseur gewollte filmfassung vorenthält.
will ein regisseur aber eine schwarz-weiß-fassung seines filmes, ist hier mit der akzeptanz, was der filmschaffende wollte, sofort schluss.
letztendlich soll doch jeder selbst entscheiden, was er wie sehen will. da muss man keine kleinkriege hier in den diskussionen ausbrechen lassen. geschmäcker und meinungen sind verschieden, und gerade jemand, der für toleranz und freiheit eintritt (wie es viele auf "schnittberichte" behaupten zu tun), sollte akzeptieren, wenn jemand anderes eine eigene, abweichende meinung von einem film hat.
ich werde mir diese edition kaufen, weil der film sehr genau die stimmung trifft, welche king in seiner kurzgeschichte heraufbeschworen hat. und nur darum geht es.
Ich kann Dir in einem Punkt nicht zustimmen. Gerade das Ende der originalen Kurzgeschichte gibt meiner Meinung nach dem allen noch einen Kick: Weil man absolut nicht weiß, was wirklich los ist und passieren wird. Der sogenannte Horror im Kopf durch das Geheimnis. Viele King-Verfilmungen scheitern meiner Meinung nach genau in dem Punkt, erklären zu wollen und auch das Ende 'eindeutig' abzuschließen. Ich denke als Beispiel an die TV-Version von 'The Shining' mit dem Happy End.
Klar ist das auch Geschmacksfrage. Doch wieweit respektiert man wirklich ein Original, wenn man insbesondere das Ende so abändert?
Ich finde das mit dem s/w gut, weil das Schwarzweiße die Gruselatmo viel dichter macht, die Bilder sehr viel schockender.
Das mit dem "nur in Farbe wollen" ist kindisches Gehabe, so von wegen "alle älteren Filme (meist eben s/w) sind scheisse", obwohl das ja garnicht stimmt.
Und einfach den Kontrast runterdrehen macht zwar s/w, mindert aber Bildqualität. Das originale, hochauflösene Schwarzweiss ist schon eher zu empfehlen.
nachdem ich den Film gestern gesehen habe und auch die Novelle Kings gelesen habe, maße ich mir hier nun auch einmal ein Urteil an (Premiere!), nachdem ich die durchaus interessante und intesive Debatte hier nachlesen konnte. Ich muss "turnstile" voll und ganz recht geben, und kann die Kritik an dem Streifen nicht nachvollziehen. Ich denke, auch wenn es sich eher um eine B-Darstellerriege handelt, machen sie ihren Job recht gut. Worauf es für mich doch immer noch am meisten ankommt ist: Werde ich spannend unterhalten und bin neugierig darauf zu erfahren wie es weitergeht?
Und in dem Punkt hat mich persönlich der Film überzeugt. Im Gegensatz zu anderen Kommentaren hier fand ich auch eher den Anfang des Films schlecht, nach hinten raus wurde er immer besser. Als besonders gelungen empfand ich die Umsetzung der "Gotteskriegerin", die im (Vor-) Finale dann ja endgültig ihre hässliche Fratze zeigt. Ich denke durchaus, dass man hier (sofern man dem Film eine solch tiefsinnige Bedeutung zusprechen möchte) eine relativ scharfe Kritik am christlichen Fundamentalismus herauslesen bzw. -sehen kann, was ja auch bei den Romanen und Erzählungen Kings nichts neues ist (weiter so, Stevie!).
Nun zum viel diskutierten Ende: Ich für meinen Teil habe mit offenem Mund dagesessen und hätte dieses Ende NIEMALS einem neueren Hollywoodstreifen zugetraut!!! Wer bis hierhin alle Kommentare gelesen hat, ist eh schön "gespoilert", daher äußere ich jetzt auch meine Sichtweise: Ich gebe turnstile vollkommen recht, ich habe das Ende genauso wie Du gesehen. Ich empfand es als vollkommen tragisch (und das wollte das Ende meines Erachtens auch zeigen), dass der ganze Kampf (vermeintlich) nur dazu geführt hat, dem Nebel eben NICHT enkommen zu können und einem schrecklichen "Monstertod" nur durch den Suizid entkommen zu können. Danach mit ansehen zu müssen, wie ein gebrochener Mann auf den Tod wartet und nach dem Eintreffen der Armee (was zugegebenermassen SEHR "Deus Ex Machina" erfolgt....da gebe ich den Kritikern recht!) realisiert, dass er nur 2 Minuten hätte warten müssen und alle hätten (wahrscheinlich) überlebt, macht für mich in der Summe eines der härtesten (Hollywood-) Enden überhaupt.
Geschmackssache ist nun, auch da gebe ich einigen Kritikern hier recht, ob man dieses Ende brauchte oder ob es nicht wie in der Vorlage Kings düster genug gewesen wäre, ein Ende offen zu lassen. Das war sicher ein Zugeständnis an das Kinopublikum, das eine Ende braucht (ich überlege gerade....gibt es eigentlich viele wirklich überzeugende Filme mit offenem Ende??? Ich finde in Erzählungen funktioniert das besser....Kopfkino schlägt da denke ich doch die visuelle Version!)
Mir persönlich allerdings hat das Filmende SEHR GUT gefallen! Der Film scheint allerdings wohl echt 2 Lager zu provozieren. Vielleicht bildet sich jeder sein eigenes Urteil? Auch wenn man ihn am Ende dann nicht mag, ich würde das Geld zumindest für ein Ausleihen durchaus investieren.
Eine kleine Anmerkung am Rande: Jemand fragte, wo die Monster denn nun herkommen. Die Erklärung mit dem "Dimensionstor" lässt für mich nur einen Schluss zu: Es ist ganz klar eine Hommage an H.P. Lovecrafts "Cthulhu"-Mythos, in dem auch die "Schrecken aus dem All" einer anderen Dimension beschrieben werden, und von den "Großen Alten" die Rede ist, was wiederum meiner Meinung nach perfekt zu den Riesenmonstern am Ende des Films passt. Nochmals: Wie die Armee diese Viecher dann aber innerhalb von Minuten komplett zerlegt, ist der einzige Kritikpunkt den ich dem Film ankreiden würde....das war mir auch wie erwähnt VIEL zu "Deus Ex Machina" mäßig, und bei Lovecraft hätte das sicher KEIN Mensch geschafft....
So, das wars, ich hoffe den Einen oder Anderen freut mein Senf hier, lasst es mich ruhig wissen, Danke! :-)
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