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22.03.2015 - 00:03 Uhr

Justin Bieber-Roast in den USA zensiert

Manche Witze über Paul Walker gingen wohl doch zu weit

In den USA ist es schon viele Jahre ein TV-Ereignis, dass sich polarisierende Persönlichkeiten aus der Entertainmentbranche darauf einlassen, sich von einer Runde anderer Entertainer aus Film und Fernsehen mit wenig schmeichelhaften Laudatios der Lächerlichkeit auszuliefern. Dabei wurde der Ton mit den Jahren immer drastischer und die Gags spielen sich häufig unter der Gürtellinie ab. Egal, ob Karriere, Privatleben oder Erfundenes, keiner in der Runde kommt am Ende eines solchen Celebrity Roasts ungeschoren davon.

Nachdem es in den vergangenen Jahren bereits extravagante Gäste wie Pamela Anderson, Donald Trump, Charlie Sheen oder zuletzt James Franco erwischte, kündigte der Sender Comedy Central schon vor einer Weile an, dass der Sänger Justin Bieber der nächste Gast in dem Tribunal sein würde. An Angriffspotential mangelt es bei dem kanadischen Star sicherlich nicht und im Einstecken diverser Attacken dürfte er entsprechend viel Übung haben, aber wie Variety jetzt vermeldete, wurde in der Show bei einem anderen Thema über die Stränge geschlagen, was die Produzenten letztlich dazu veranlasste, entsprechende Passagen aus der Aufzeichnung, die Ende März 2015 in den USA gesendet wird, zu entfernen.

Der Komiker Jeff Ross, der das Format schon seit vielen Jahren begleitet und gefürchtet wie geliebt wird für seinen Einfallsreichtum und die Härte seiner Gags, machte - wie auch ein anderer Roaster - einen thematischen Ausflug zum Tod von Schauspieler Paul Walker, der 2014 bei einem Autounfall ums Leben kam. Variety hat zwei Beispiele:

“‘Move bitch, get out of the way!’ is what Paul Walker should’ve told that tree,” roast veteran Jeff Ross said during his set, referencing Ludacris’ hit song “Move Bitch.” “Too soon? Too fast? Too furious?”

“Just this past year, Justin got arrested for drag racing,” said “Saturday Night Live” star and roaster Pete Davidson. “Unfortunately, it wasn’t with Paul Walker. What? He’s doing great! He’s got a movie coming out!”

Das kam beim Publikum nicht sonderlich gut an und auch Walkers Co-Star in der Fast and Furious-Reihe Ludacris war alles andere als erbaut. Für Jeff Ross ist das nichts Neues, er wird es verschmerzen können. Comedy Central sagte dazu, dass man die Performer erst mal nicht beschränke, um dann hinterher der Show eine Form geben zu können. Manchmal würden sich Grenzen erst dann zeigen, wenn sie überschritten worden seien. Die Anspielungen auf Walkers Tod werden folglich nicht in der TV-Sendung zu sehen sein.

Roasts often push the limits of good taste and we give the participants full reign to try things knowing we have the edit to shape the show,” said a Comedy Central rep in a statement. “Sometimes the line is discovered by crossing it. The Paul Walker references will not be in the telecast.

Der Comedy Central of Justin Bieber wird in den USA am 30. März 2015 ausgestrahlt.

Quelle: Variety

Kommentare

22.03.2015 00:06 Uhr - Malo HD
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Also als Sänger hat er vielleicht mal ein gutes Lied gemacht, mehr aber auch nicht. Und was man so von ihm hört, geht garnicht

22.03.2015 00:10 Uhr - godofmovies
3x
Jeff Ross haut immer die übelsten Dinger raus, so wie das auch sein muss. Der ist normalerweise das Highlight!

22.03.2015 00:17 Uhr - FishezzZ
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Sein Lied "Baby" habe ich nun vor einer guten Woche erstmalig gehört. Jahre lang seit es rauskam habe ich mich immer gefragt weshalb es doch jeder so hasst. Es gibt doch eig. nix was so schlecht sein kann. Nun aber weiss ich, dieser Mensch... provoziert mit seinem allgemeinen Auftreten!

22.03.2015 00:25 Uhr - Entertainmentz
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Justin Bieber ist und bleibt für mich einfach nur wie ein Kind, dass nicht erwachsen wird. Aber Witze über Paul Walkers Tod zu reißen ist grauenhaft und sollte bestraft werden! (gilt selbstverständlich für jeden Menschen)

22.03.2015 00:26 Uhr - Kable Tillman
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Ich verstehe nicht denn Sinn dahinter, nicht nur einen sondern gleich eine Reihe von Gags über den Tod von Paul Walker zu machen, wenn es eigentlich ein Roast von Justin Bieber sein sollte. Paul Walker ist ja (wenn wundert's) nicht mal als Laudator und "Roaster" anwesend. Die Zensur ist selbstverständlich unnötig, aber wenn Jeff Ross nur eine Reihe von "Celebrity A ist gestorben, wieso war Celebrity B nicht auch dabei?"-Witzen, die man schon zuhauf im Internet auf womöglich allen populären Plattformen (9GAG, Reddit, Facebook...) gelesen hat, einfallen, dann scheint der gute Kerl nicht Grenzen auszuloten, sondern sich selbst sehr bescheidene zu setzen. Meine Meinung.

22.03.2015 01:40 Uhr - Caine123
weil ihn so viele hassen/lieben bleibt auch solch eine person immer in den medien... ihr macht es alle nicht besser.

22.03.2015 01:45 Uhr - WEBOLA
1x
Hey ich bin ein Star, jetzt reiß ich mal mein Maul auf! Verstorbene Leute beileidigen das kann er, singen aber nicht. Vielleicht sollte er lieber in einem Stummfilm mitspielen! Dann währe das ein Segen für unsere Ohren. Dann würde ich sogar Justin Bieber-Fan werden. Aber so...

22.03.2015 01:51 Uhr - bouncer
8x
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Süß wie sich manche (Entertainmentz) echauffieren. Berühmte Persönlichkeiten die Sterben bleiben nun mal auch nach dem Tod in der öffentlichkeit.
Auch über Michael Jackson werden zb wieder Witze gemacht. (zB als Hologramm in der aktuellen South Park Staffel)
Für den ein oder anderen ists wohl wirklich zu früh (gerade angehörige werden so was sicher nicht gerne lesen) aber deswegen wurds ja auch rausgeschnitten. Alles halb so wild.


22.03.2015 01:53 Uhr - KarateHenker
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22.03.2015 01:45 Uhr schrieb WEBOLA
Hey ich bin ein Star, jetzt reiß ich mal mein Maul auf! Verstorbene Leute beileidigen das kann er, singen aber nicht. Vielleicht sollte er lieber in einem Stummfilm mitspielen! Dann währe das ein Segen für unsere Ohren. Dann würde ich sogar Justin Bieber-Fan werden. Aber so...


Hast du den Text gelesen? Witze auf Walkers Kosten wurden von "Comedian" Jeff Ross gerissen, nicht vom Bieber.

22.03.2015 02:00 Uhr - WEBOLA
1x
Oh ich bin wohl Nachtblind. Sorry! Singen kann er aber trotzdem nicht. Jeff Ross ist ein ganz Böser!

22.03.2015 07:37 Uhr - Roadie
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Ob ich mir diese Folge angucken werde weis ich noch nicht.
Die Folgen mit Roseanne und Charlie Sheen warn aber der Knaller.

Das die Witze und Spässe aber auch übelst unter die Gürtellinie gehen ist nix neues.

Bei Charlie's Roast fand ich den Spruch: " Charlie Sheen kam nur zu seiner TV Karriere weil Gott Michael J. Fox hasst!", schon krass.

Auch in Richtung Steve O (Jackass) wurde von jemanden gesagt " Schade das der falsche der Jackass Truppe gestorben ist" (odee so ähnlich)


22.03.2015 08:13 Uhr - deNiro
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The Roast mag vordergründig lustig sein, zeigt aber im Kern wie krank und perfide dieses gesamte Entertainment- System, speziell in Amerika, funktioniert. Da sitzen irgendwelche Prominente im Fokus, die im Vorfeld bereits die über sie geschriebenen Scherze zensieren und aussortierten, nur um dem Publikum aufzuzeigen wie lustig es ist einem Einzigen im Brennpunkt stehenden bis an die Grenzen des guten Geschmacks zu beleidigen.
Nur eine Frage der Zeit bis wir in Deutschland auch auf Micaela Schäfer und Konsorten medial einschlagen dürfen. Ich freu mich..

22.03.2015 08:41 Uhr - Mc Claud
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Wie kann man sowas nur lustig finden ? Ich werde das nie verstehen können das es Menschen gibt die über sowas lachen können.

22.03.2015 08:57 Uhr - Roadie
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Da würde ich aber sagen "Armes Deutschland",wenn bei uns ein C-Promi Micaela Schäfer für sowas herhalten muss. In den USA sind es Leute aus der 1.Liga.
Wenns sowas in Deutschland gäbe,dann sollten Leute wie Til Schweiger,Dieter Bohlen,Heino,Heidi Klum oder Boris Becker mitmachen.
Keine C- Promis wie Schaefer,Kader Loth,Gina Lisa...die haben ja noch nicht mal was geleistet.

Die Witze sind für mich teilweise zwar unter der Gürtellinie (wie ich im vorigen Beitrag schrieb). Aber die Show an sich find ich toll. Ausserdem hat ja da "gegrillte" Promi am Ende nochmal das Wort und darf dann auch nochmal zurück hauen. ;-)


22.03.2015 09:11 Uhr - deNiro
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22.03.2015 08:57 Uhr schrieb Roadie
Da würde ich aber sagen "Armes Deutschland",wenn bei uns ein C-Promi Micaela Schäfer für sowas herhalten muss. In den USA sind es Leute aus der 1.Liga.
Wenns sowas in Deutschland gäbe,dann sollten Leute wie Til Schweiger,Dieter Bohlen,Heino,Heidi Klum oder Boris Becker mitmachen.
Keine C- Promis wie Schaefer,Kader Loth,Gina Lisa...die haben ja noch nicht mal was geleistet.


Mir gings in meinem Kommentar eigentlich nicht darum eine Diskussion über die Zugehörigkeit und Definition von sog. Prominenten zu starten.

22.03.2015 09:38 Uhr - Eisenherz
1x
Shatners Roast war für mich bisher der beste überhaupt. Der Mann ist so herrlich selbstironisch! :)

22.03.2015 10:43 Uhr - Kane McCool
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22.03.2015 08:13 Uhr schrieb deNiro
The Roast mag vordergründig lustig sein, zeigt aber im Kern wie krank und perfide dieses gesamte Entertainment- System, speziell in Amerika, funktioniert. Da sitzen irgendwelche Prominente im Fokus, die im Vorfeld bereits die über sie geschriebenen Scherze zensieren und aussortierten, nur um dem Publikum aufzuzeigen wie lustig es ist einem Einzigen im Brennpunkt stehenden bis an die Grenzen des guten Geschmacks zu beleidigen.
Nur eine Frage der Zeit bis wir in Deutschland auch auf Micaela Schäfer und Konsorten medial einschlagen dürfen. Ich freu mich..


Im Mittelalter wurde man halt an den Branger gestellt und mit diversen Obst- und Gemüsesorten beworfen. Viel hat sich da also im Laufe von ein paar hundert Jahren nicht geändert! Sich im Rudel über eine einzelne Person lustig zu machen ist halt immer noch ein großer Volkssport!

Zu Bieber: Doesn't matter! Durch sein Verhalten ist sein Weg ja quasi schon vorprogrammiert!

22.03.2015 11:25 Uhr - deNiro
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@Kane McCool

Ja, nur das die Hexen von heute sich freiwillig mit Obst und Fäkalien bewerfen lassen um die Sympathien des Pöbels zu sammeln. Grotesk und sinnentleert.

22.03.2015 11:37 Uhr - Eisenherz
Ich stell mir so ein Format grad mal für Deutschland vor. Spätestens am nächsten Tag würden sämtliche Teilnehmer von den üblichen Verdächtigen wegen Volksverhetzung angezeigt. Zum Glück gibts in Amiland noch sowas wie Meinungsfreiheit. Sie mag nicht jedem gefallen, aber sie ist viel wert. Kein Vergleich zum Tugendterror hierzulande!

22.03.2015 11:40 Uhr - Kane McCool
3x
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22.03.2015 11:37 Uhr schrieb Eisenherz
Ich stell mir so ein Format grad mal für Deutschland vor. Spätestens am nächsten Tag würden sämtliche Teilnehmer von den üblichen Verdächtigen wegen Volksverhetzung angezeigt. Zum Glück gibts in Amiland noch sowas wie Meinungsfreiheit. Sie mag nicht jedem gefallen, aber sie ist viel wert. Kein Vergleich zum Tugendterror hierzulande!


Überall Meinungsfreiheit in Amerika? Wer's glaubt...

22.03.2015 11:41 Uhr - Eisenherz
Im Vergleich zu Deutschland schon.

22.03.2015 12:00 Uhr - Str1k3
Es wird auch foldendes fehlen:"I don't say Martha Stewart is old, but she needs a new Walker more than the Fast and Furious franchise"

22.03.2015 12:43 Uhr - Kable Tillman
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22.03.2015 11:37 Uhr schrieb Eisenherz
Ich stell mir so ein Format grad mal für Deutschland vor. Spätestens am nächsten Tag würden sämtliche Teilnehmer von den üblichen Verdächtigen wegen Volksverhetzung angezeigt. Zum Glück gibts in Amiland noch sowas wie Meinungsfreiheit. Sie mag nicht jedem gefallen, aber sie ist viel wert. Kein Vergleich zum Tugendterror hierzulande!


Das ist mit Abstand der größte Schwachsinn den ich seit langer Zeit auf dieser Seite gelesen habe. In den USA werden Wörter wie Fuck oder sogar Shit überpiepst. In den USA machen sie vielleicht gerne Witze über Juden, Migranten, Nazi-Deutschland oder verstorbene Promis, aber wie oft reißt jemand Witze über die Niederlage in Vietnam, die Invasion und Korrumpierung im Nahen Osten, 9/11, die Menschenrechtsverletzungen in Guantanamo Bay, die aufgrund der Immobilienblase verursachte Weltwirtschaftskrise, die grassierende Armut im Land oder das dauerhafte Verstoßen gegen europäisches und deutsches Recht? In den USA wird die Pressefreiheit de facto seit Jahren stätig immer mehr eingeschränkt. Journalisten wurden bei den Unruhen in Ferguson festgenommen, weil sie ehrlich und ohne Meinungsmache á la Fox-News darüber berichten wollten. Hast du mal die Seite von Fox-News besucht? Das Selbe in grün wie bei RT, nur dass dort statt den Russen die USA die Guten sind, insbesondere die Republikaner, und alle anderen die Bösen. Propaganda-Medien auf dem Niveau der BILD-Zeitung, nur ohne Titten. In der Rangliste der Reporter ohne Grenzen für 2015 sind die USA auf Platz 49, Deutschland auf Platz 12. Du suchst Witze unter der Gürtellinie? Dann schau mal "Neo Magazin Royale", läuft im Öffentlich-rechtlichen. Du suchst investigative Polit-Satire? Dann schau mal "Die Anstalt" und Konsorten, laufen alle im Öffentlich-rechtlichen TV und Rundfunk. Alle Sendungen sind übrigens auch online auf YouTube zu finden oder über die Mediathek abrufbar. Ach, und was wir selbstverständlich nicht vergessen dürfen: Die "The Roast of..."-Sendungen laufen hierzulande auf Comedy Central, frei empfangbar für jeden. In einem Land, in welchem ein unbekannter Möchtegern-Rapper wie Money Boy in einer Kindersendung zum Drogenkonsum und Gruppensex aufrufen darf, ohne zensiert zu werden, kann von "Tugendterror" wohl keine Rede sein. Lediglich die Zensursituation bei Medien, um welche es ja hier auf der Seite geht, ist immer noch bedenklich. Ansonsten kann ich, wenn ich es den wollte, gegen Minderheiten und Flüchtlinge hetzen und werde anschließend sogar noch von der Regierung in den Bundestag eingeladen (CDU <3 Pegida). Oder als knappe Gleichung formuliert: Meinungsfreiheit in Germany > Meinungsfreiheit in 'Murica.

22.03.2015 13:05 Uhr - deNiro
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@Kabel

Ich glaube worauf Eisenherz hinaus wollte, ist das die Wahrnehmung vieler sich auf die Einseitige Berichterstattung der Medien in Deutschland bezieht und damit der Eindruck von Denkverboten und Zensur entsteht.

Tatsächlich könnte man am Beispiel "Pegida" tatsächlich auf diese Idee kommen. Mal abgesehen davon, das dort viele Nazis unter den Spaziergängern waren, sich Hr. Bachmann als Vollidiot herausstellte, und eine klare Distanzierung der Macher von rechten Gedankengut nicht statt gefunden hat, davon abgesehen fand von Seiten der Medien zu keinem Zeitpunkt eine differenzierte Berichterstattung und Auseinandersetzung mit den Forderungen und Denkanstößen statt. Eine Tatsache die schon nachdenklich stimmen kann.

22.03.2015 13:53 Uhr - Eisenherz
3x
Stimmt, ich hatte mich eher auf den politischen Aspekt bezogen. Wer hierzulande "unpopuläre" Ansichten (Gender-Mainstreaming-Kritik zum Beispiel) vertritt und aus dem Kuschel-Konsens ausschert, wird mit aller Macht der Medien und Politik beruflich und persönlich verleumdet, mundtot gemacht und nach Möglichkeit gesellschaftlich vernichtet. In dieser Sache sind die Amis weit liberaler.

22.03.2015 16:22 Uhr - deNiro
1x
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Sorry, meinte natürlich Kable und nicht Kabel;))

22.03.2015 18:51 Uhr - Dr. Jones
Was die sogenannte Meinungsfreiheit betrifft hat jedes Land eben so seine Bedindlichkeiten.

Der Shatner Roast fand ich pers. auch ziemlich gut .
Allein schon am Anfang das Telefonat mit Leonard Nimoy , einfach köstlich .

22.03.2015 18:58 Uhr - MajoraZZ
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Tja, Zensur ist ja bekanntlich dafür da uns vor schlimmen Inhalten zu schützen. So langsam ergibts ja doch einen Sinn :)

22.03.2015 19:00 Uhr - Kable Tillman
6x
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Ob Pegida, Ukraine-Konflikt oder Griechenland: Insbesondere Printmedien haben in allen drei Fällen versagt ihre Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit durch nüchterne Berichterstattung und gedeckte Fakten zu verteidigen. Absatzzahlen waren wichtiger als die Wahrheit, da stimme ich euch zu. Dennoch sind in allen drei Fällen nicht die Medien die Alleinschuldigen. So haben beispielsweise Pegida-Anhänger grundsätzlich nicht mit den Mainstream-Medien oder den Öffentlich-rechtlichen gesprochen (Paranoia?). Wenn ich jemandem eine Frage stelle und er mich voller Arroganz partout ignoriert, dann fasse ich das doch verständlicherweise als Respektlosigkeit auf und befasse mich gar nicht erst differenziert mit seiner Sichtweise. Es gab Diskussionsrunden zwischen Pegida-Anhängern und Gegnern, denen u.a. auch Vizekanzler Sigmar Gabriel als Beobachter angehörte. Er sprach sogar aus, dass Pegida zu Deutschland gehöre und jeder das Recht habe deutschnational zu sein. Doch er teilt nun mal nicht ihre Ansichten sowie Bedenken. Eine offene Diskussion würde allen Seiten helfen. Diplomatie ist das Stichwort. Doch muss man auch zugestehen, dass Pegida, AfD & Co. nicht diesen Zulauf hätten, wenn sie nicht polarisieren würden und Anti-Mainstream wären. Das macht für viele Anhänger, die sich von den herrschenden Strukturen benachteiligt fühlen, auch den Reiz dieser Parteien und Bewegungen aus. Die Forderungen der Pegida und das Wahlprogramm der CSU in Bayern unterscheiden sich überraschend wenig, doch während die einen zumindest im Dezember und Januar enormen Zuwachs verzeichnen konnten, sinkt bei den Anderen selbst der Rückhalt im eigenen Bundesland. Unterschied: Die Einen verweigern sich dem Mainstream, die Anderen nutzen ihn aktiv zur Meinungsmache. Na, was wirkt vertrauensvoller und ehrlicher in unserer digitalisierten Gesellschaft? Nebenbei erwähnt sind mir persönlich die weitestgehend friedlichen Pegida-Demonstranten, auch wenn ich ihre Bedenken nicht teile, weitaus lieber als die Randalierer von Frankfurt, aber das ist ein anderes Thema.

22.03.2015 20:12 Uhr - deNiro
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Stimme deinen Ausführungen weitgehend zu.

Ich denke aber das gerade die AfD ihren Erfolg nicht nur wegen ihrer polarisierenden Themen hat, eher weil sie Themen und Probleme aufgreift und besetzt die viele bewegen und die von den etablierten Parteien lange ignoriert wurden.
Auch ich teile nicht alle Bedenken die da geäußert wurden, doch auch ich sehe wie sich die Städte verändern, sehe das in vielen Stadtvierteln nur noch wenig Deutsche wohnen. Die Gesellschaft verändert sich rasend, nur die Menschen die das betrifft werden zum großen Teil nicht mitgenommen. Das ist keineswegs nur ein Ostdeutsches Phänomen, auch im Westen fühlen sich immer mehr Menschen von Politik und Medien nicht mehr verstanden. Nur geht man hier eben nicht auf die Straße. Wollte ich mal los werden, back to Topic!;)

22.03.2015 20:58 Uhr - muffin
3x
22.03.2015 13:05 Uhr schrieb deNiro
@Kabel

Ich glaube worauf Eisenherz hinaus wollte, ist das die Wahrnehmung vieler sich auf die Einseitige Berichterstattung der Medien in Deutschland bezieht und damit der Eindruck von Denkverboten und Zensur entsteht.

Tatsächlich könnte man am Beispiel "Pegida" tatsächlich auf diese Idee kommen. Mal abgesehen davon, das dort viele Nazis unter den Spaziergängern waren, sich Hr. Bachmann als Vollidiot herausstellte, und eine klare Distanzierung der Macher von rechten Gedankengut nicht statt gefunden hat, davon abgesehen fand von Seiten der Medien zu keinem Zeitpunkt eine differenzierte Berichterstattung und Auseinandersetzung mit den Forderungen und Denkanstößen statt. Eine Tatsache die schon nachdenklich stimmen kann.


Überall sind wieder Nazis, sogar auf den Bäumen, dort hängt mittlerweile "Nazi-Obst".
Natürlich findet hier bei uns eine einseitige Berichterstattung statt, der Bürger wird manipuliert und bewusst einseitig informiert. Bestes Beispiel sind die verschwiegenen Zahlen über die tatsächlichen Statistiken über jugendliche Intensivtäter mit Migrationshintergrund wie jüngst ein Bericht in der "Welt" aufzeigte.
Was fällt denn unter "rechtes Gedankengut", alles was nicht in die rot-grüne Gedankenwelt passt, Kritik am Islam oder Kritik am derzeit statt findenen Flüchtlingsirrsinn?
Und woher hast du die Info das "viele Nazis" unter den Spaziergängern waren?

22.03.2015 21:01 Uhr - muffin
2x
22.03.2015 13:53 Uhr schrieb Eisenherz
Stimmt, ich hatte mich eher auf den politischen Aspekt bezogen. Wer hierzulande "unpopuläre" Ansichten (Gender-Mainstreaming-Kritik zum Beispiel) vertritt und aus dem Kuschel-Konsens ausschert, wird mit aller Macht der Medien und Politik beruflich und persönlich verleumdet, mundtot gemacht und nach Möglichkeit gesellschaftlich vernichtet. In dieser Sache sind die Amis weit liberaler.


Völlig richtig, dazu fällt mir spontan der "Fall" Eva Herman ein, die in der Sendung von dem dummschätzenden Kerner von Kerner selbst und seinen Gäste wie die Schreinemakers niedergemacht wurde und dann ihren Job verlor.

22.03.2015 21:19 Uhr - Dr. Jones
Nicht zu vergessen Horst Köhler !!! Und Christian Wulf ,der wurde aber so richtig zum Medialen Schlachthof geführt und ausgeweidet .

22.03.2015 21:25 Uhr - KarateHenker
3x
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22.03.2015 21:19 Uhr schrieb Dr. Jones
Und Christian Wulf ,der wurde aber so richtig zum Medialen Schlachthof geführt und ausgeweidet .


Woran er aber nach seiner versuchten Einflussnahme auf die Berichterstattung nicht ganz unschuldig war.

22.03.2015 23:16 Uhr - Ned Flanders
der Roast von Pam Anderson war auch nicht schlecht.

22.03.2015 23:52 Uhr - HuRrIcAnE
8x
22.03.2015 20:58 Uhr schrieb muffin
22.03.2015 13:05 Uhr schrieb deNiro
@Kabel

Ich glaube worauf Eisenherz hinaus wollte, ist das die Wahrnehmung vieler sich auf die Einseitige Berichterstattung der Medien in Deutschland bezieht und damit der Eindruck von Denkverboten und Zensur entsteht.

Tatsächlich könnte man am Beispiel "Pegida" tatsächlich auf diese Idee kommen. Mal abgesehen davon, das dort viele Nazis unter den Spaziergängern waren, sich Hr. Bachmann als Vollidiot herausstellte, und eine klare Distanzierung der Macher von rechten Gedankengut nicht statt gefunden hat, davon abgesehen fand von Seiten der Medien zu keinem Zeitpunkt eine differenzierte Berichterstattung und Auseinandersetzung mit den Forderungen und Denkanstößen statt. Eine Tatsache die schon nachdenklich stimmen kann.


Überall sind wieder Nazis, sogar auf den Bäumen, dort hängt mittlerweile "Nazi-Obst".
Natürlich findet hier bei uns eine einseitige Berichterstattung statt, der Bürger wird manipuliert und bewusst einseitig informiert. Bestes Beispiel sind die verschwiegenen Zahlen über die tatsächlichen Statistiken über jugendliche Intensivtäter mit Migrationshintergrund wie jüngst ein Bericht in der "Welt" aufzeigte.
Was fällt denn unter "rechtes Gedankengut", alles was nicht in die rot-grüne Gedankenwelt passt, Kritik am Islam oder Kritik am derzeit statt findenen Flüchtlingsirrsinn?
Und woher hast du die Info das "viele Nazis" unter den Spaziergängern waren?


Welche verschwiegenen Zahlen meinst du denn überhaupt? Hast du dazu Beweise oder es ist einfach nur eine Behauptung? Und worauf willst du mit solchen Zahlen überhaupt hinaus? Dass wir keine Flüchtlinge mehr aufnehmen sollen, wo wir doch gemessen an unserer Bevölkerung schon kaum solche Menschen einlassen oder dass wir mehr Ausländer rausschmeissen sollen, weil angeblich ein paar Kriminelle Migrationshintergrund haben?

Deine Defininition für rechtes Gedankengut habe ich dir gerade übrigens geliefert.


BTT: Zensur ist nie gut. Jeder, der bei diesen Roasts teilnimmt oder diesen zuschaut, weiß, dass die dortigen Witze unter die Gürtellinie gehen. Ich finde deswegen diese Zensur unangemessen. Die vorherigen Roasts hatten auch schon zahlreiche Witze solcher Art und waren trotzdem gut.

23.03.2015 00:16 Uhr - Critic
Tja, die Witze über Paul Walker sind wohl, wie das gesamte Format und alle Beteiligten, gegen die Wand gefahren. Zu lachen wär wohl ein regelrechter Unfall. Und Justin Bieber kann eh geradewegs zur Hölle fahren.

23.03.2015 01:57 Uhr - Kable Tillman
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@muffin

Was soll "Nazi-Obst" sein? Braune Pflaumen? Spaß beiseite, der Begriff "Nazi" wird selbstverständlich viel zu inflationär benutzt, rechts zu sein oder einer rechten Gesinnung anzugehören ist jedoch grundsätzlich nur eine politische Position, welche strafrechtlich keinerlei Konsequenzen nach sich zieht. Ob du rechts bist oder nicht ist deine freie Entscheidung und verstößt gegen kein Recht, sonst wären HoGeSa oder Pegida-Aufmärsche gar nicht möglich. Die Pegida-Anhänger bezeichnen sich selbst als patriotisch (im Namen) und Patriotismus ist Heimatliebe. Ein patriotisches Nationalbewusstsein ist prinzipiell nur so lange unproblematisch, so lange du andere Nationen gegenüber der deinen nicht herabsetzt und genau da kommen wir zum springenden Punkt, denn hier herrscht enormes Konfliktpotenzial in unserer Gesellschaft. Du unterscheidest in deinem Kopf zwischen einen jugendlichen Intensivtäter mit Migrationshintergrund und einem ohne jenem. Welchen Unterschied macht der Migrationshintergrund für dich? Sollte der Täter mit Migrationshintergrund härter bestraft werden, weil er Migrationshintergrund hat und somit, ich unterstelle das mal an dieser Stelle, anders ist als du? Oder sollten beide Straftäter gleich hart bestraft werden, weil die Straftat und die Wahrung des Grundgesetzes im Fokus stehen sollten und nicht die Herkunft der Täter? Hinterfragst du nicht selbst deine Einstellung zu der einseitig berichtenden "Lügenpresse", wenn du als Quelle "Die Welt" heranziehst, eine Zeitung des Axel Springer Verlags?
Dann benutzt du den Begriff "Flüchtlingsirrsinn", welcher in sich bereits eine populistische Wertung trägt. Irrsinn beinhaltet grundsätzlich unvernünftiges Handeln und sollte somit außer Diskussion stehend ausgemerzt werden, da es zwangsläufig mit Fehlern und einem sehr hohen Risiko verbunden ist. Du hättest auch wesentlich nüchterner von einem "Flüchtlingsproblem" sprechen können, so wie es die einseitigen Mainstream-Medien tun würden, aber Probleme kann man lösen, einen Irrsinn nur stoppen. Das ist undifferenziert, da du keine anderen Möglichkeiten zur Flüchtlingsfrage offen lässt. Wenn deine Intention also eine andere sein sollte, dann hast du dich schlichtweg unklug ausgedrückt und wenn du dann in die rechte Ecke gedrängt wirst, bist du selber zumindest mitschuldig.

Unklug Ausdrücken, Populismus... ach ja, Eva Herman. Die Frau ist selber Schuld an dem ihr anhaftenden Ruf, doch keine Sorge, sie hat genug Geld mit ihren Büchern verdient, da braucht sie dein Mitleid nicht. Sie lobt bspw. die Familienpolitik während der NS-Zeit, dabei ist die Zentralisation der Familie samt Frauenbild keineswegs eine Erfindung der Nazis, sondern rührt aus einer Zeit weit über 1000 Jahre zuvor. Ob Germanen, Christen oder Muslime: Sie alle schworen auf starke Familien, deren Zusammenhalt für Ansehen in der Gemeinschaft sorgten und das Überleben sicherten. Hitler hat lediglich das, was einst selbstverständlich war, mit einem Orden bedacht. Einem Achievement, als ob es ein "Call of Duty" Videospiel wäre. Herzlichen Glückwunsch, sie haben dem Reich viele gesunde und rassisch reine Kinder geschenkt. Ja, toll...
Weißt du muffin, wo dieses typische, von Frau Herman gelobte Familienbild in Deutschland heutzutage noch oftmals anzutreffen ist? Bei Familien mit Migrationshintergrund, wirklich wahr. :-)

Ich wünsche euch allen eine erholsame Nacht.

02.04.2015 16:57 Uhr - Terminator20
In der unzensierten iTunes Version sind die Passagen oben übrigens auch NICHT drin.

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