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Kable Tillman
Level 12
XP 2.079
Eintrag: 03.08.2013

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2012

Herstellungsland:USA (2009)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Drama,
Katastrophenfilm, Science-Fiction
Alternativtitel:2012 - Das Ende der Welt
Farewell Atlantis

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,33 (34 Stimmen) Details
inhalt:
Die Welt steht vor einer Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes, bei der ganze Städte einstürzen und die Kontinente zerfallen. 2012 beschert uns den Weltuntergang und erzählt vom heldenhaften Kampf der Überlebenden.
eine kritik von kable tillman:
Ein Datum, das unsere Welt erschüttert hat. Jedenfalls ein bisschen. Die Rede ist vom 21.12.2012. Dann sollte unsere Welt nämlich untergehen, wenn man das Ende eines Maya-Kalenders so auslegen will. Tat sie aber nicht. Jedenfalls nicht in echt, aber auf der Kinoleinwand im Katastrophen-Blockbuster "2012" von Exportschlager Roland Emmerich. Wer seine anderen Werke kennt der weiß, dass er gerne Städte zerstört und auch in "2012" darf man der einen oder anderen Metropole beim Dahinscheiden beiwohnen. Wohlgemerkt beiwohnen, denn die Bedrohung eines Weltuntergangs schlägt auf den Zuschauer kaum über. Mehr dazu später.

2009 entdecken Wissenschaftler eine drohende Instabilität der Erdkruste, einhergehend mit einem absehbaren Ende der Welt. Die US-Regierung und die restlichen G8 Mitgliedsstaaten planen daraufhin ein Programm zur Rettung der menschlichen Kultur. Ein Programm, das nicht an die Öffentlichkeit darf. Jahre später: Jackson Curtis (John Cusack) ist ein Versager, der zwar Bücher schreibt, aber davon nicht leben kann und deshalb noch nebenbei als Chauffeur arbeiten muss. Mit seinen bei seiner Ex-Frau Kate (Amanda Peet) lebenden Kindern steht jedoch ein Ausflug in den Yellowstone-Nationalpark bevor. Dort angekommen trifft er jedoch auf schweigsame Regierungstruppen und den Sonderling Charlie Frost (Woody Harrelson), der ihm ein paar interessante Dinge erzählt...

Der Anfang vermag zu fesseln. Doch so gelungen der Thrill zu Beginn, so schnell verliert man ihn wieder aus den Augen. Im Zuge der Story konzentriert sich Roland Emmerich auf mehrere Charaktere, versucht sie alle kurz zu beleuchten, erzeugt dabei mehr Längen als dem Zuschauer lieb sind und schafft es dennoch nicht den meist absolut eindimensionalen Abziehbildchen á la russischer Oligarch, dessen arrogante Lebensgefährtin, verrückter Einsiedler usw. Tiefe zu geben. Trotzdem sind Woody Harrelson und John Cusack ab und an für Lacher gut und erweitern das Effektspektakel trotz allen Ernstes um eine selbstironische Note.

Wo wir bei den Effekten sind, der Untergang von L.A. oder der Vulkanausbruch im Yellowstone-Nationalpark reißen einen schier vom Hocker. Immer wieder lässt Roland Emmerich Kreuzfahrtschiffe im tobenden Meer kentern, Flugzeugträger auf Washington D.C. zu rasen, gigantische Flutwellen Asien zerstören und was der Computer noch so alles an Naturkatastrophen hergibt. Wo die 200 Millionen Budget gelandet sind, sieht man dem Film sofort an: In den Effekten. Sieht man sich daran satt? Etwas schon, aber das ist nicht das Hauptproblem des Films. Unterm Strich sind die Desaster-Szenen das Sehenswerteste an "2012".

Das Hauptproblem sind ganz klar Spannung- und Dramatik. Die Naturkatastrophen sehen zwar super aus, aber für die Zuschauer in die Panorama-Ansichten blickend kommt nur schwer etwas rüber. Von Bedrohung kaum eine Spur. Die Charaktere, die im Verlauf der Handlung sterben, sind einem oft kaum bekannt oder waren einem ohnehin nie sympathisch. Deren Ableben also eine beiläufige Notiz zum Weltuntergang. Überhaupt baut man fast keine Verbindung zu den Protagonisten auf. Das bemerkte wohl selbst Roland Emmerich, aber langweilige Dialoge in einem Flugzeugfrachtraum helfen da auch nicht mehr weiter. Zum Ende hin wird auch noch konstruiert wie nur irgend möglich, um den Film nicht nur zu einer gewaltigen Überlänge zu verhelfen, sondern auch noch dem Zuschauer ein würdiges Finale zu liefern. Funktioniert so lala.

"2012" ist Popcorn-Kino vom Feinsten. Man geht ins Filmtheater, hat Spaß, geht wieder raus und schmeißt die langweiligen Stellen im Film einfach aus dem Kopf. Das klappt auch beim ersten Mal. Schade nur, dass ich mir Filme für eine Rezension gerne noch mindestens ein weiteres Mal ansehe. Da fallen einem dann die wirren Handlungsfäden, die unmotiviert gekappt werden stärker auf. Oder die Längen. Oder die unsympathischen Charaktere. Nichtsdestotrotz ist "2012" ein überdurchschnittlicher Katastrophenfilm, der aber nicht an die Highlights des Genres heranreicht, auch nicht Emmerichs Bester ist und eigentlich kein Potenzial zum Klassiker hat. Mehr spürbare Bedrohung für den Zuschauer und weniger Hollywood-Kitsch am Ende hätten den Film sicher gut gestanden, so sind es von meiner Seite aus 6,5 von 10 Punkten.
6/10
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