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Chazzer
Level 7
XP 739
Eintrag: 18.08.2013

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2012 Zombie Apocalypse

(Zombie Apocalypse)
Herstellungsland:USA, Großbritannien (2012)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Horror, Science-Fiction
Alternativtitel:2012 Zombie Apocalypse
Last Stand, The
Apocalipse Zumbi
Zombie Virus

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,35 (17 Stimmen) Details
inhalt:
Monate nachdem die Zombieseuche 90 Prozent der amerikanischen Bevölkerung ausgelöscht hat, erkämpft sich eine Gruppe Überlebender den Weg durch das Land, um eine Zufluchtsstätte zu erreichen, die sich angeblich auf der Insel Catalina befindet.
eine kritik von chazzer:
The Asylum dürfte den meisten Filmfreunden mittlerweile ein Begriff sein. Gleichbleibend durchwachsene bis schlechte Qualität gehören zu diesen Label wie die Tatsache das hier große Hollywood Produktionen für wenig Geld und leicht verändert kopiert werden. Ahnungslose Kunden gehen aufgrund der Namensähnlichkeit von großen Produktionen diesem Label auf dem Leim. Da sich aber nicht nur durch Plagiate Dollar verdienen lassen zeichnet sich The Asylum für unzählige Low Budget Streifen verantwortlich.

Kommen wir aber nun zum vorliegenden Film. Mit Zombie Apocalypse zaubert The Asylum einen weiteren Zombiestreifen aus dem Hut. Viel erwarten sollte man nicht. Aber, Oh Wunder, der Film macht relativ viel richtig!
Selbstverständlich ist dies für eine Asylum Produktion absolut nicht. Klar, die Story um eine Gruppe Überlebender welches sich ihren Weg durch die zombieverseuchte USA bahnt ist sicherlich nicht reif für den Oscar. Auch das sich einige Drehorte wiederholen, die CGI Effekte richtig mies aussehen und auch anderweitig Schnitzer auftreten ist wohl kaum verwunderlich.

Was aber hat der Streifen? Zum einen einige recht bekannte Namen. Zwar sind diese eher in der B-Movie Riege zu finden, aber mit Ving Rhames (The Tournament, Piranha 3D) oder Taryn Manning (The Devil's Tomb, Hustle & Flow, 8 Mile) hat man zwei Gesichter an Bord welche einiges an Erfahrung mitbringen. Die restliche Besetzung macht ihre Sache ebenfalls gut. Das hier auch versucht wird den einzelnen Figuren Tiefe zu verleihen kann ebenfalls als positiv gewertet werden. Denn sinnloses oder gar strunzdummes Kanonenfutter findet man unter den Überlebenden nicht. Es wird also nicht auf tumbes gesplatter zugearbeitet. Gut so! Viele Genrekollegen verlieren dies zu sehr aus den Augen. Um auf das Stichwort Splatter genauer einzugehen und den damit verbundenen CGI Effekten, sollte sich jeder darüber im Klaren sein das The Asylum kostengünstig auf mehr schlecht als rechte Computereffekte setzt. Klar, einige Zombies verlieren hier ihren Kopf, oder bluten recht ausgiebig. Wirklich glaubwürdig sieht dies aber nicht aus. :? Positiv anzumerken ist hingegen das Make Up der Untoten selbst. Es wurden keine Kosten gespart, sodass der Film schon recht oldschoolig daher kommt. Die Masken sehen für das geringe Budget richtig gut aus.

Leider ist der Film trotz allen eben genannten Vorzügen leider nicht sonderlich spannend, dafür aber auf seine Art und Weise recht unterhaltsam. Mein größter Kritikpunkt stellt allerdings das Ende da. Im Laufe der Geschichte treffen die Überlebenden hin und wieder auf zombiefizierte Tiere. Die Idee ist nicht neu und wurde schon in anderen Filmen thematisiert, etwa in den Resident Evil Filmen. Allerdings ist die Tatsache das man einen Zombie-Säbelzahntiger eingebaut hat nicht nur unpassend sondern auch total unlogisch. Auf der einen Seite kann ich den Standpunkt von The Asylum verstehen, ihre Filme bieten immer einen recht hohen Trashfaktor. Wenn man also seinen Ruf wahren will ist der Schritt so etwas einzubauen nachvollziehbar, allerdings nicht in dieser Form. Man kann also sagen dass hier versucht wurde Trash mit dem Holzhammer „einzuprügeln“.

Auch mit dem eben angesprochenen Punkt ist der Film ungewöhnlich für eine Asylum Produktion. Ungewöhnlich gut. Es wurde versucht neue Wege zu gehen und man hat Charakterzeichnungen nicht außer acht gelassen. Auch wenn der Film seine Ecken und Kanten hat so Spreche ich meine Empfehlung aus. Nicht für alle, wer ernsthafte Unterhaltung sucht greift zu Romeros Klassikern. Für einen Trashfilm bleibt aber auch Zombie Apocalypse zu Ernst. In eine bestimmte Schublade kann man den Film also nicht stecken. Wer aber etwas für alte Zombiefilme übrig hat, sich nicht von miesen CGI Effekten und dem Namen des Studios abschrecken lässt darf einen Blick riskieren. Unterhaltsam auf seine ganz eigene Art und Weise ist er aber allemal.
7/10
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