SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Suche:
Dead Island Definitive Edition Uncut AT-PEGI mit superschnellem Gratisversand ab 29,99€ bei gameware Wolfenstein II: The New Colossus 100% uncut englische Version ab 59,99€ bei gameware
Vic Mackey
Level 5
XP 406
Eintrag: 29.09.2013

Amazon.de


Unlocked
Blu-ray 15,99
DVD 12,99
Amazon Video 13,99



Sieben Minuten nach Mitternacht
Blu-ray 14,99
DVD 12,99
Amazon Video 11,99

Curse of Chucky

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Thriller
Alternativtitel:Child's Play 6: Curse of Chucky
Chucky 6

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,42 (59 Stimmen) Details
inhalt:
Als Nica (Fiona Dourif) ein seltsames Paket mit einer Puppe erhält, schenkt sie diesem zuerst keine große Beachtung. Sorglos überlässt sie das niedliche Geschöpf ihrer 5-jährigen Nichte Alice, die gerade mit ihren Eltern zu Besuch ist. Kurz darauf kommt Nicas Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben. Doch ihr Tod ist erst der Anfang einer grauenhaften Serie blutiger Angriffe: Während die Familienmitglieder in panische Angst verfallen, kommt Nica der Gedanke, dass diese Puppe alles andere als ein harmloses Kinderspielzeug ist...
eine kritik von vic mackey:
„It’s a doll. What’s the worst, that can happen?“

Da hat wohl jemand nie von den „Chucky“ Filmen gehört. In bisher 5 Filmen trieb die Mörderpuppe, besessen von der Seele des Serienkillers Charles Lee Ray, ihr Unwesen. Nach „Chuckys Baby“, für mich ganz klar der Tiefpunkt der Reihe, hatte ich keine großen Erwartungen, als Don Mancini (Drehbuchautor aller Teile, seit dem Babyquatsch auch Regisseur) nach ganzen 9 Jahren tatsächlich Teil 6, „Curse of Chucky“, ankündigte. Umso größer meine Überraschung, dass der neueste Ableger ganz klar zu den besseren Teilen gezählt werden kann. Das hier ist kein schnell hingerotztes „Direct to DVD“-Ärgernis, wie man es gerade im Horrorgenre oft durchleiden muss. Mancini hat sich tatsächlich darüber Gedanken gemacht, wie man das beliebte Franchise sinnvoll fortsetzen und sogar um neue Facetten bereichern kann, wie man auch mit einem merklich geringen Budget einen Film auf die Beine stellen kann, der die Fans zufriedenstellt. Er besinnt sich auf die Qualitäten des Originals und legt wieder mehr Wert auf Atmosphäre und Spannung. Es muss nicht alle paar Minuten irgendjemand abgeschlachtet werden, die erste Hälfte des Films legt den Schwerpunkt auf eine gar nicht mal so uninteressante Familiengeschichte. Die im Rollstuhl sitzende Nica (sympathisch: Fiona Dourif, Tochter von Brad Dourif, Darsteller des Charles Lee Ray und Chuckys Stimme in allen 6 Filmen) lebt nach dem brutalen Mord an ihrer Mutter allein in ihrem großen Anwesen, bis die Verwandtschaft auftaucht. Der nun folgende Erbschaftsstreit gerät schnell in den Hintergrund, als ein Familienmitglied nach dem anderen der mysteriösen Puppe zum Opfer fällt, die zu Beginn des Films aus irgendwelchen Gründen per Post geliefert wurde…
Gingen die beiden Vorgänger eher in Richtung Fun-Splatter, so gehts in „Curse of Chucky“ wieder wesentlich düsterer zu. Was dabei sofort ins Auge springt, ist die, bedenkt man das Budget, wirklich gelungene Inszenierung. Besonders die Kameraarbeit ist zum Teil großartig, das sowieso schon unheimliche Anwesen (zum Großteil der einzige Schauplatz des Films) wird mit atmosphärischen Bildern eingefangen. Tritt Chucky dann in Aktion, geschieht dies meistens kurz, aber heftig. Die vereinzelten Gewaltspitzen sind überraschend blutig ausgefallen, damals wäre der rote Flatschen wohl sicher gewesen.
Dass Mancini sich bei dem Skript wirklich etwas gedacht hat, wird spätestens gegen Ende deutlich. Da möchte ich jetzt gar nichts vorwegnehmen, es sei nur soviel gesagt, dass der Film manches in einem neuen Licht erscheinen lässt, ohne dass es erzwungen oder unlogisch wirken würde.
Bevor das hier aber zur reinen Lobpudelei verkommt, muss das Design der Killerpuppe zumindest kurz erwähnt werden. Der Trailer enttäuschte mit einem Chucky, dessen Gesichtszüge teils grauenhaft mit CGI animiert wurden. Leider bestätigt der fertige Film diesen Eindruck, zeitweise sieht das einfach fürchterlich aus. Auch die Tatsache, dass für den Dreh wohl 2 Puppen verwendet wurden, was man als Zuschauer auch deutlich sieht, zieht den Gesamteindruck zumindest ein klein wenig nach unten, auch wenn dieser Makel fast nur im Mittelteil auftaucht.
Ansonsten gibt’s erstaunlicherweise nicht viel an „Curse of Chucky“ auszusetzen. Das Original bleibt auch weiterhin der beste Teil der Reihe, dennoch kann man von einer positiven Überraschung sprechen, die ein Muss für jeden Chucky-Fan darstellt.
Zum Schluss: Brav den Abspann abwarten!
7/10
mehr reviews vom gleichen autor
die neuesten reviews
Club,
Horace Pinker
6/10
Officer
tschaka17
6/10
Sunshine
tschaka17
8/10
Lake
leichenwurm
8/10
kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
SB.com