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SPIO n AGE
Level 6
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Eintrag: 14.10.2013

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10.000 BC

(10,000 BC)
Herstellungsland:USA, Südafrika (2008)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Drama, Fantasy,
Science-Fiction

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,32 (48 Stimmen) Details
inhalt:
Nach "Independence Day" und "The Day After Tomorrow" inszeniert Roland Emmerich ein neues überwältigendes Abenteuer - diesmal aus der Zeit, als Mammuts die Erde erbeben ließen und mystische Geister das Schicksal der Menschen bestimmten. Dieses mit grandiosen Effekten inszenierte Spektakel berichtet in fantastischen Bildpanoramen vom allerersten Helden (Steven Strait), der eine kühne Reise wagt, um seine entführte Geliebte (Camilla Belle) zu befreien und die ihm vorhergesagte Prophezeiung zu erfüllen. Er muss gegen Säbelzahntiger und prähistorische Raubtiere kämpfen, unerforschte Wüsten durchqueren, ein mächtiges Heer vereinen und eine hoch entwickelte Zivilisation entdecken. Im Schatten gigantischer Bauwerke steigt er zum Führer im Freiheitskampf der Unterdrückten auf - unauslöschlich prägt er eine Ära, die zum Stoff für Legenden wurde.
eine kritik von spio n age:
Das Cover ist verheißungsvoll und der Beginn des Filmes auch... doch was dann kommt, ist letztendlich eher eine Enttäuschung. Doch der Reihe nach.

Der Film beginnt mit der Einführung des Steinzeitvolkes der Yaghal. Dabei lernt man den jungen D'Leh kennen, der die Hauptfigur des Filmes darstellt. Nachdem sein Vater aufgrund einer Prophezeiung das Dorf der Yaghal verlassen hatte, setzt die Geschichte recht zügig dort ein, wo D'Leh selbst erwachsen ist.
Er muss sich nun beweisen und mit den Männern des Stammes ein Mammut töten. Dies gelingt ihm in ein spektakulären und spannenden Sequenz schließlich im Alleingang, was ihm den weißen Speer (Symbol der Macht) und das Anrecht auf die schöne Evolet einbringt. Leider war sein Erfolg eher ein Zufallsprodukt, sodass er, vom schlechten Gewissen geplagt, den Speer (wohlgemerkt erst nach der rauschenden Siegeszeremonie) zurückgibt.
Plötzlich taucht eine mysteriöse Kriegerschar auf, welche die meisten Männer des Dorfes sowie die hübsche Evolet entführt ("tötet sie nicht", ruft der Anführer mit einer unglaublich nervigen Stimme in der deutschen Sprachausgabe) und sie wegbringen lässt.
D'Leh und drei weitere des Stammes folgen dem kriegerischen Volk mit der Mission, diese wieder zu befreien.
So weit so gut... bis dahin fand ich den Film anschaubar... dies änderte sich nun von Minute zu Minute.

Ich möchte gar nicht mehr weiter auf den Inhalt eingehen, denn das wäre zu kompliziert und zu unrealistisch und einfach nur ein lästiges Durcheinander.

Auf ein paar Dinge möchte ich noch eingehen:

Der Film nennt sich ja 10.000 BC, also zeitlich auf 10.000 vor Christus festgelegt. Es kommen Reiter vor. Meines Wissens haben die Menschen erst ca. 7000 Jahre später begonnen zu reiten. Im Hinblick auf die Menschheitsgeschichte auf den ersten Blick vielleicht nicht allzu viel, aber dennoch... falls der Film den Anspruch hat, ein Historienfilm zu sein, scheitert er damit schon relativ am Anfang.

Die Retter ziehen unendliche Kilometer hinter den Reitern her, in einer eisigen und unwirtlichen Berglandschaft... und holen diese in einem Dschungel mit prähistorischen Riesenvögeln ein.

D'Leh ist von Beginn an eher ein dümmlich und überstürzt handelnder Anführer. Die Wandlung zum unbesiegbaren Superkämpfer kommt dann doch schnell und somit recht überraschend.

Zu Beginn lassen sich die Männer im Dorf ruck zuck platt machen. Am Ende scheinen sie auch gegen eine Übermacht bestehen zu können.

Auf ein Ägypter gemachtes Volk (daher natürlich auch viel zu früh und daher unrealistisch und daher nervig) kommt im letzten Drittel zu seinem großen Auftritt. Und auch die Mammuts aus den zigtausenden von Kilometern entfernten Bergen. Wie kommen die dahin? Ich weiß es nicht so genau.

Ein Säbelzahntiger kommt auch noch vor. Die Szene mit diesem ist auch wirklich recht gut gemacht, doch leider kommt der Tiger nur noch ein weiteres Mal kurz vor und ist dann auch wieder verschwunden. Beim Betrachten des Covers vermutet man doch etwas anderes. Zumindest wird der Bezug des Tigers zur Geschichte einigermaßen plausibel erläutert.

Ich will gar nicht weiter die (in meinen Augen) lästigen Fehler aufzählen, die der Film zu bieten hat. Die Vermischung von Fantasy und Historienfilm auf diese Weise klappt einfach nicht. Zudem bietet der Film zu wenig Spannung, um die dauernd auftretenden Logiklöcher zu stopfen.

Auch wirkt der Film vor allem zu Beginn ein wenig von Apocalypto abgekupfert, doch diesem genialen Film kann 10.000 BC nicht ansatzweise das Wasser reichen.

Nein Herr Emmerich, mich haben Sie mit diesem Film nicht überzeugt. Da helfen auch die wirklich tollen Bilder und die paar guten Sequenzen nicht.
4/10
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