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Eintrag: 29.01.2014

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Curse of Chucky

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Thriller
Alternativtitel:Child's Play 6: Curse of Chucky
Chucky 6

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,02 (60 Stimmen) Details
inhalt:
Als Nica (Fiona Dourif) ein seltsames Paket mit einer Puppe erhält, schenkt sie diesem zuerst keine große Beachtung. Sorglos überlässt sie das niedliche Geschöpf ihrer 5-jährigen Nichte Alice, die gerade mit ihren Eltern zu Besuch ist. Kurz darauf kommt Nicas Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben. Doch ihr Tod ist erst der Anfang einer grauenhaften Serie blutiger Angriffe: Während die Familienmitglieder in panische Angst verfallen, kommt Nica der Gedanke, dass diese Puppe alles andere als ein harmloses Kinderspielzeug ist...
eine kritik von the man from nowhere:

Eines gleich vorweg: ich bin ein großer Fan der (alten) Chucky-Filme. Nach den letzteren, recht dürftigen Fortsetzungen, war meine Vorfreude natürlich groß. Leider wurden die Erwartungen dann doch etwas enttäuscht.

Dabei fängt alles so gut an: In der ersten Hälfte (nach zähem Einstieg) schafft es Mancini durchaus eine gute Atmosphäre aufzubauen, die sich zuweilen tatsächlich nach alter Schule anfühlt. Nach einer Weile verliert sich der Film aber wieder ins belanglose Slasher-Einerlei und wird gespickt mit Klischees, sowie unpassendem Humor. Klar ist Chucky ein zynischer kleiner Mistkerl aber hier sitzen die Pointen nur selten. Zudem wird versucht, zwanghaft eine Verbindung zu nahezu allen vorangeganenen Teilen herzustellen. Das sorgt zwar dafür, mal wieder ein paar "alte Bekannte" zu sehen, aber mit der Zeit verheddert sich Mancini zunehmend in seinem erzwungenen und mitunter unlogischen Storygeflecht. Auch die Darsteller (u.a. Fiona Dourif - die Tochter von... ihr wisst schon) schwächeln auf genzer Linie. Macht aber auch nichts, denn die Charaktere bleiben allesamt blasse Abziehbilder. Der Look des Filmes ist auch etwas gewöhnungsbedürftig, wirkt ein wenig wie eine TV-Serie. Das Chucky-Design überzeugt auch nicht so recht. Durch die Frisur wirkt er manchmal wie ein Boygroup-Sidekick. Aber später erhält er ja zum Glück seinen "alten Look." Ach ja, sporadischen Gore gibt es natürlich auch. Die ein oder andere Szene ist dann auch mal recht derb, für eine 16er Freigabe!! Die Morde sind jedoch nicht besonders einfallsreich und verkommen zur einfachen Nummernrevue. Den Film sollte man sich übrigens im Originalton ansehen. Brad Dourif, welcher Chucky wieder einmal seine Stimme leiht, passt einfach wunderbar.

Was bleibt am Ende? Chucky is back!? Mitnichten. Fans werden sicher ihren Spaß haben, sofern sie Erwartungen herunterschrauben und Hirn abschalten. Der Film ist weniger eine Fortsetzung, als ein Lebenszeichen. Ja, es gibt ihn noch den guten alten Chucky. Den Film wird man aber schnell wieder vergessen haben. Zumindest ist er aber wieder ein kleiner Anreiz, mal wieder die ersten drei Teile aus dem Regal zu zaubern. Und auch wenn es schwer fällt: wartet noch den Abspann ab. Dann gibt es wenigstens noch eine kleine augenzwinkernde Szene. In diesem Sinne...

4/10 Augäpfel

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