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28 Weeks Later

Herstellungsland:Großbritannien, Spanien (2007)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Horror, Science-Fiction,
Thriller
Alternativtitel:28 Weeks Later...

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,28 (74 Stimmen) Details
inhalt:
Der Terror und die Verwüstung, die in "28 Days Later" gebannt schienen, werden nun in "28 Weeks Later" zu einem neuen Horror für die Überlebenden. Nachdem die US-Armee den erfolgreichen Kampf gegen das Rage-Virus bekannt gegeben hat, wird in einer Sicherheitszone mit dem Wiederaufbau begonnen. Doch um ein erneutes Ausbrechen des Virus zu vermeiden, hat die Schutztruppe im Verdachtsfall nur einen einzigen Befehl: Die verdächtige Person muss eliminiert werden. Don Harris (Robert Carlyle), seine Frau Alice (Catherine McCormack) und die Kinder Andy und Tammy finden in dieser Sicherheitszone wieder zusammen. Einer von ihnen trägt unwissentlich ein tödliches Geheimnis in sich, das die Blutlust und das apokalyptische Chaos grausamer als zuvor wieder aufleben lässt. Der Wettlauf beginnt...
eine kritik von inferis:

Hier ist also die Fortsetzung zum Horror-Überraschungshit 28 Days later. Zwar war die Fortsetzung nicht so erfolgreich wie das Original, trotdem ist dabei ein sehr guter Action Horrorfilm entstand. Jetzt denken einige die nur das Original kennen wahrscheinlich: Moment mal, Action-Horror? Damit geht das ganze doch in eine ganz andere Richtung als der Vorgänger, wenn es sos ein schwachsinniges Gedöns wird wie die Resident Evil Filme oder Underworld würde das doch gar nicht passen und wenig Sinn machen.

Aber nein es passt, macht Sinn und ist gut in Szen gesetzt.

28 Wochen nachdem der "Wut"-Virus den großteil der Britischen Bevölkerung in blutlüsterne Monstösitäten verwandelt und damit auch vernichtet hat, wird von den Amerikanern ein abgeriegelter Teil Londons wiederaufgebaut und mit den wenigen Überlebenden der Epidemie gefüllt. Doch zunächst werden wir Zeuge wie Dom zuvor während der Zeit in der die Epidemie wütete, vor den Infizierten aus einem Farmhaus flüchtet.

Dom hat hier zusammen mit seiner Frau und einigen anderen Überlebenden Zuflucht gefunden und versucht von Tag zu Tag so unaufällig wie möglich zu überleben. Die Hoffnung irgendwann gerettet zu werden oder die Infizierten zu überleben, die zwar krank aber immer noch menschlich sind schwindet von Tag zu Tag, seit einer Weile gibt es nur noch Dosenessen und die Situation wird immer angespannter, jeder der Überlebenden hat jemanden verloren jeder ist traumatisiert. Doch dann erscheint ein Junge nach kurzem Zögern lassen sie ihn herein und er erzählt ihnen das er  vor seinen eigen Infizierten Eltern fliehen musste. Nur einen Moment später erreichen Infizierte das Haus und stürmen es Dom verscuht sie abzuwehren kann jedoch nicht viel gegen die Übermacht anrichten. Die Überlebenden werden von den Angreifern durch das Haus gejagtund einige sterben schließlich werden Dom und seine Frau in ein Zimmer in der Obersten Etage gedrängt und Dom kommt in die unangenehme Situation sein Frau zu helfen und wahrscheinlich infiziert zu werden und zu sterben oder sie im Stich zu lassen wodurch sie stirbt er aber überlebt. Dom flieht und rennt, verfolgt von einer Armee wahnsinniger, brüllender, blutverschmierter Menschen die ihn töten wollen zum Fluss, wo er als einziger Überlebender entkommt... als scheinbar einziger.

Wir spulen also wieder zu der vorhin genannten Sicherheitzone lernen ein amerikansichen Soldaten etwas besser kennen und erfahren das Doms Kinder in der Sicherheitszone eintreffen er erzählt ihnen vom Tod der Mutter und das er zum Sicherheitschef eines Abschnittes der Zone gemacht wurde. Schon bald stellt sich jedoch heraus das auch die Mutter überlebt hat und es kommt somit durch eine Reiher unglücklicher Umstönde zu einem erneuten Ausbruch der noch größere Kreise der Zerstörung ziehen wird.

Wie erwähnt ist es ein Action-Horrorfilm, allerdings macht es im Gegensatz zu den Resident Evil Filmen Sinn und ist auch nicht so peinlich auf cool getrimmt das extrem albern wirken würde. Es ist nun mal eine militärische Sichererheitszone, man hat gesehen was passiert ist als der Virus das erst mal ausgebrochen ist und ist diesmal vorbereitet, es ist alles so bewerkstelligt das man notfalls die gesamte Gegend und alle Menschen auslöscht um den Virus zu vernichten. Somit beginnt mit dem erneuten Ausbruch ein Wettlauf gegen die Zeit und wir folgen einer Gruppe Überlebender auf ihrem Weg zur Sicherheit bei dem sie nicht nur die Infizierten, sondern auch die übermächtige US-Armee als Feinde betrachten müssen. Man bekommt auch eine zuvor eingeführten Charakter praktisch als Anführer der Infizierten präsentiert womit man sein Vorgehen bzw. die Angst seiner Bekannten innerhalb der Gruppe deutlicher verstehen kann.

Die Story ist wie ich finde damit sehr gut gelungen, die Spannung nimmt immer weiter zu, die Gruppe ist ständig auf der Flucht und es gibt praktisch keine Verschnaufpausen. Die hervorragende musikalische Untermalung ist hier sogar noch besser gelungen und beeinflusst die Stimmung und das Tempo der Szenen so das der Zuschauer vom gezeigten mitgerissen wird. Die Schauspieler sind teilweise sehr gut vor allem Jeremy Renner sticht hervor und wirkt ausgesprochen sympathisch und authentisch in seiner Rolle doch auch Robert Carlyle macht seine Sache wieder ziemlich gut auch wenn er die Schauspielerische Klasse seiner Rolle in Trainspotting nicht wieder erreicht, doch dafür ist seine Rolle in diesem Film vielleicht auch zu konventionell. Die Effekte und ide Action sind auch fast durchweg sehr gut gelungen und das Ende lässt auf einen Nachfolger hoffen der aber wohl nicht so schnell kommen wird.

Fazit: Spannung, Gefühl und Klasse machen diesen Film nicht nur zu einem tollen Horrorfilm, sondern meiner Meinung nach auch zu einem der besten Zombiefilm(auch wenn es um Infizierte geht) überhaupt.

9,5/10 

10/10
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