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Dissection78
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Eintrag: 27.08.2012

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Rabid Grannies

(Mémés cannibales, Les)
Herstellungsland:Belgien, Frankreich, Niederlande (1988)
Genre:Horror, Komödie, Splatter

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,63 (19 Stimmen) Details
inhalt:
Zwei alte und sehr reiche Tanten, welche in einem großen Herrensitz in Paris wohnen, laden alle ihre Verwandte ein, um eine große Gesellschaft zu geben. Doch alle Familienmitglieder, darunter ein Geschäftsmann, der Waffen an Araber verkauft, ein Priester, und eine Lesbe erscheinen nur, um sich an den Reichtum der Tanten zu krallen. Als man dann am Abend gemütlich zu essen beginnt, bekommen die zwei Tanten noch ein Päckchen von einem verhassten Cousin, welcher nicht eingeladen wurde. In diesem Päckchen jedoch verbirgt sich etwas, was alle Familienmitglieder negativ zu spüren bekommen werden, nämlich ein geheimnisvolles Gas, welches die zwei netten Tanten in mörderische Dämonen verwandelt. Und diese sind jetzt überhaupt nicht mehr nett. Eine Hetzjagd beginnt, welche viele Opfer fordern wird...
eine kritik von dissection78:
Zu ihrem 92. Geburtstag laden zwei reiche Tanten ihre Verwandtschaft ein, die nur am Erbe interessiert ist. Im Laufe des Festes bekommen die "Geburtstagkinder" von einer Botin ein Päckchen überbracht. Dieses stammt von einem verstoßenen Familienmitglied, welches mit dem Teufel im Bunde ist. Das Geschenk lässt die Tanten zu Dämonen werden, und die Jagd auf die Angehörigen ist eröffnet...

"Rabid Grannies" ist einer jener seltenen Filme, die in Deutschland direkt per Gerichtsbeschluss eingezogen wurden (AG München vom 31.10.1990) - ohne vorherige Indizierung und ohne vorhergehenden Beschlagnahmebeschluss (anscheinend ein kleiner, wenig gesunder, Halloween-Koller des Amtsgerichts).

Die belgisch-französisch-niederländische Co-Produktion wurde 1988 unter dem Titel "Les mémés cannibales" für umgerechnet ca. 180.000 Dollar von Emmanuel Kervyn gedreht, der ebenfalls für das Drehbuch zuständig war. Ausführender Produzent war (unter dem Pseudonym James Desert) Johan Vandewoestijne, der zwei Jahre zuvor als Regisseur den extremen Nekrophilie-Schocker "Lucker - The Necrophagus" inszenierte. Vertriebsfirma: Troma Entertainment.

Als Vorbilder für "Rabid Grannies" kann man sowohl "Tanz der Teufel" als auch Lamberto Bavas "Dämonen" ausmachen. Und wie in diesen Filmen, geht es auch in vorliegendem Werk blutig zur Sache, wobei die maskenbildnerischen Effekte allesamt natürlich handgemacht sind.
Bis es aber soweit ist, werden für ungefähr eine halbe Stunde lang die Figuren vorgestellt.
Die gesamte Verwandtschaft der alten Damen besteht ausschließlich aus unsympathischen Arschlöchern, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind. Einzig mit der Gespielin der lesbischen Nichte kann man sich im Laufe der Spielzeit etwas anfreunden.
Dies ist dann auch die Krux an der ganzen Sache. Man fiebert mit keinem der Charaktere mit. Je mehr dezimiert werden, umso besser. Nicht dass eine ausgefeilte Figurenzeichnung in einem solchen Fun-Splatter-Streifen nötig wäre, aber zumindest ein paar Sympathieträger mehr, wären nicht schlecht, dann würde es auch mit der Spannung klappen. Da fällt mir spontan Peter Jacksons "Bad Taste" von 1987 ein, der "Rabid Grannies" in Sachen Machart, Splattereinlagen und schrägem Humor sehr ähnlich ist, wobei man jedoch mit den Protagonisten dort eher warm wird.

Die Darsteller sind für einen solchen semi-professionellen Film in Ordnung (obwohl sie mehr als nur einmal dem Overacting anheimfallen), die Spezialeffekte sind ebenfalls recht ordentlich und einige Szenen sind selbst heutzutage noch schön geschmacklos.
Die deutsche Synchronfassung ist wiederum eine Geschmacksfrage. Mir persönlich gefällt sie nicht. Aber es soll ja Leute geben, die auf Pornosynchros stehen, weil sie den trashigen Charme eines solchen Filmes noch mehr abrunden. Auch hier werden Erinnerungen an "Bad Taste" wach, denn dort ist die Synchonisation ähnlich (schwach), und Peer Augustinski ist sowohl hier wie da zu hören.
Das Original "Les mémés cannibales" wurde übrigens auf Englisch gedreht. Die Darsteller, die größtenteils nur französisch sprachen, mühten sich redlich ab, doch das Endprodukt musste mit professionellen Sprechern neu vertont werden.

"Rabid Grannies" ist ein Werk, das man als Fan von Fun-Splatter und Trash mal gesehen haben sollte. Parallelen zu "Tanz der Teufel", "Dämonen" und "Bad Taste" sind zu erkennen. Im Großen und Ganzen wird das Unterhaltungsniveau dieser Filme jedoch nicht vollends erreicht. Spannung kommt kaum auf, die Synchro ist nur unterdurchschnittlich. Doch seinen Spaß kann man hier schon haben.
Und besser als der 1990 entstandene "Demon Wind" (aka "Tanz der Dämonen"), ist "Rabid Grannies" auf jeden Fall.
6/10
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