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Cyclonus
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Eintrag: 25.03.2016

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Fast & Furious 7 - Extended Version

Batman v Superman: Dawn of Justice

(Batman v Superman)
Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung, Fantasy, Science-Fiction

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,42 (43 Stimmen) Details
inhalt:
Aus Angst vor den Taten eines gottgleichen Superhelden, nimmt sich Gotham Citys dunkler Rächer Metropolis’ hoch verehrtem Retter der Gegenwart an, während die Welt sich damit auseinandersetzt, welche Art von Superheld sie wirklich braucht. Während sich Batman und Superman im Krieg miteinander befinden, wartet schon eine neue Bedrohung, die die Menschheit in größte Gefahr bringt.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von cyclonus:

DIESE REVIEW ENTHÄLT MASSIVE SPOILER DER HANDLUNG DIE ICH NICHT EINZELN BENENNEN WERDE

 

Ich habe mir den langerwarteten "Batman V Superman - Dawn of Justice" angesehen und war größtenteils sehr zufrieden.

Zuerst werde ich die positiven Dinge des Films nennen.

-Batman:   Ben Afflecks Batman hat mich positiv überrascht.  Affleck spielt einen älteren, ernsteren und reiferen Batman als Christian Bale und dies sieht man ihm auch an. Ziemlich oft sieht man ihn relativ grimmig und ernst dreinschauen.  Er schafft es, einen Batman zu verkörpern der schon einiges mitgemacht hat.  Ein Indiz dafür ist der Robin-Anzug (Auf den viel zu wenig, um nicht zu sagen gar nicht, eingegangen wurde) der vom Joker beschmiert wurde.                                                                                                                                 Nun zum kämpfenden Batman: Was mich positiv überrascht hat war, dass Batman kein Problem damit hat, seine Gegner u.a. auch zu töten. Sei es durch erschießen, Genick brechen, oder explodieren lassen.  Dadurch wurde er zu dieser "grimmigen, bösen Fledermauskreatur" wie Joker ihn in den Arkham Spielen des öfteren nannte. Neuerdings benutzt er auch in Kämpfen nicht nur seine Fäuste, sondern endlich mal seine Gadgets.   Er kämpft auch nicht mehr so versteift wie in der "Dark Knight"-Reihe, sondern mehr wie in den eben genannten Arkham Spielen. Batman ist in diesem Film auch recht brutal, da er gelegentlich Leute brandmarkt.        Das Batmobil und der Batwing sind super in Szene gesetzt und sehen auch gut aus. Beide haben nur jeweils einen recht kurzen Auftritt, aber das reicht auch.                                                                                           Mir gefällt Afflecks Batman bisher am besten.

-Superman:  (Eine kleine Anmerkung: Ich war noch nie ein Superman-Fan und mochte ihn auch nie besonders.)   Henry Cavill spielt, wie schon zuvor in "Man of Steel" Superman.   Doch in Batman V Superman ist er anders.  Er zeigt Schwäche und Besorgnis.                   Superman wird für vieles verantwortlich gemacht und muss sich einer Gerichtsverhandlung stellen, da er sich angeblich über das Gesetz und die Regierung stellt.   Er zeigt auch das erste Mal richtige Schwäche, als er von Batman beinahe getötet wird.                                                               Superman gefiel mir in diesem Film ausgesprochen gut.

-Wonder Woman:  Wow!  Ich hatte einiges erwartet, aber nicht das!  Sie wird verkörpert durch Gal Gadot, die anfangs noch recht geheimnisvoll ist und ein bisschen an Catwoman aus "The Dark Knight Rises" erinnert.  Am Ende schreitet sie im Kampf gegen Doomsday ein, als sie Batman vor seinem Angriff schützt.  Sie benutzt ihre Armbänder, ihr Schwert/ihren Säbel und ihr magisches Seil. Aber nicht (und ich danke es Gott) ihren peinlichen unsichtbaren Jet.   Sie haut kräftig drauf und sieht dabei noch sehr gut aus.   Es ist zwar schade, das sie erst am Ende als Kämpferin preisgegeben wird, aber irgendwie liegt darin auch ein gewisser Reiz. Man bekommt aber keine Informationen über ihre Vorgeschichte usw.

-Lex Luthor:   Als ich hörte, dass Jesse Eisenberg Lex Luthor spielen sollte musste ich lachen. Ich kannte ihn nur aus Zombieland und Die Unfassbaren und habe mich gefragt wie er es schaffen sollte eine bedrohliche Figur wie Lex Luthor zu spielen...   Er schafft es!     Eisenbergs Lex Luthor ist ein ganz anderer als der von Kevin Spacey in Superman Returns zum Beispiel. In Batman V Superman hat Lex Luthor eine leicht witzige, aber kontrollsüchtige Art.  Er spielt gerne Spielchen, wie man auch am Ende beim Ultimatum, das Superman Batman töten soll, da er sonst seine Mutter nie mehr wieder sieht, sieht.     Am Ende des Films wird Luthors Psychosegut gezeigt.             Dieser neue Lex Luther hat mich häufig an den Joker erinnert.

-Die Musik:   Hans Zimmer und Tim Holkenborg waren für die Musik zuständig und machen ihre Arbeit mehr als gut, was nicht verwundert.  Die Musik ist stets passend und hört sich im Kino absolut überwältigend an.  Es fallen einige musikalische Elemente auf, die man bereits aus den "Dark Knight" Filmen kennt.  Es herrscht ständig eine sehr düstere Atmosphäre.

-Die Kamera: Von Zooms und Kamerafahrten wird oft gebrauch gemacht und diese werden passend eingesetzt.    Das Bild ist toll und auch die 3D Effekte können sich sehen lassen.

-Die Story:  Die Story basiert zu einem großen Teil auf dem Comic "Batman: The Dark Knight Returns" von Frank Miller, hat aber auch noch eigenes zu bieten.   Der Film knüpft direkt an "Man of Steel" an und zeigt dessen Schluss aus Bruce Waynes Sicht.  Es wird recht gut erklärt warum Batman Superman aufhalten will und was Lex Luthor mit der ganzen Sache zu tun hat.   Batman lässt sich was gegen Superman einfallen und tötet ihn fast damit. Er hätte ihn getötet, wenn nicht...

Und damit sind wir beim negativen Teil

...Louis Lane aufgekreuzt wäre.

-Louis Lane: Sie ist gut besetzt, aber mir ist sie überwiegend nervig aufgefallen.  Egal was ihr wie, wo passiert. sie wird jedes Mal von Superman gerettet, was nach einer Zeit einfach nur noch nervig ist.

-Alfred:  Als ich im Trailer Jeremy Irons sah ging ich fest davon aus, dass er einen gealterten Jim Gordon spielt, doch als er dann mit Alfred angeredet wurde wusste ich nicht was ich denken sollte.    Alfred war für mich immer ein "abgerichteter" Butler, der Batman gelegentlich unter die Arme greift, doch hier war er eher wie Bruce Waynes bester Freund, der sich um die Technik kümmert.  Außerdem hätte man ihn anders besetzen müssen.  Jeremy Irons ist ein großartiger Schauspieler, doch als Alfred irgendwie unpassend.  Wenn man nicht wüsste, dass Alfred der Butler der Waynes ist, wäre man in diesem Film da niemals draufgekommen. Schade eigentlich.

-Gelegentliche Logiklücken/Schwächen des Drehbuchs:  In der Szene wo Batman mit dem Kryptonit-Speer über Superman steht und ihn töten möchte sagt Superman: "Martha... Rette Martha.", da Luthor sie hat gefangen nehmen lassen. Waynes Mutter hieß auch "Martha"und da Bruce seine Mutter damals nicht retten konnte wird er schwach und sagt er würde sie retten und auf einmal sind Batman und Superman wieder die besten Freunde, obwohl sie sich bis auf den Tod bekämpfen wollten.

-Trailer:  Wenn man alle Trailer gesehen hat, kannte man im Grunde schon den ganzen Film, welcher bloß noch mehr ausgeschmückt würde.  Selbes Problem wie bei "Terminator: Genisys" eigentlich.

 

Fazit:   "Batman V Superman - Dawn of Justice"  ist ein starker Blockbuster mit Schwächen. Er hat sehr, sehr starke schauspielerische Leistungen aufzuweisen, dazu noch eine tolle Musik und eine gut umgesetzte Story. Die Schwächen sind durchaus da und lassen sich nicht mehr ungeschehen machen, doch diese machen den Film noch lange nicht zu einer Katastrophe. 

Ich vergebe somit 7/10 Punkten.

7/10
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Kommentare

28.03.2016 19:16 Uhr - SPIO n AGE
DB-Helfer
User-Level von SPIO n AGE 6
Erfahrungspunkte von SPIO n AGE 595
Gut geschriebene Kritik, gefällt mir!

LG

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