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BFG97
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Eintrag: 27.03.2016

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The Hallow

(The Woods)
Herstellungsland:Großbritannien, USA, Irland (2015)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Fantasy
Alternativtitel:The Good People

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,46 (13 Stimmen) Details
inhalt:
Sie wollen das Baby. Die mysteriösen Wesen, die Adam und seine Frau Clare in dem einsamen Haus mitten im Wald angreifen. Gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Finn haben die beiden es erst vor kurzem bezogen. Adam, ein Wissenschaftler, soll sich dort um die alten Bäume kümmern. Die Warnungen der Einheimischen schießt er in den Wind. Doch etwas lauert in den alten irischen Wäldern. Und es will den kleinen Finn …
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von bfg97:

Endlich!! Nachdem ich mich gefühlte Jahre auf diesen Film gefreut habe, ist er nun endlich draußen! Seit Until Dawn versuche ich mir alles anzuschauen, was mit Wendigos oder irgendwelchen anderen Waldviechern zu tun hat und da darf The Hallow natürlich nicht fehlen. Nach jahrelanger Arbeit hat es Regisseur Corin Hardy endlich geschafft sein Spielfilmdebut fertigzustellen und das ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Bei The Hallow handelt es sich bekanntlich um einen Creaturehorrorfilm, wobei Hardy sich an einer irischen Sage bedient, nämlich die der Elfen, die angeblich kleine Kinder von ihren Eltern stehlen und sie durch ein Wechselbalg ersetzen. Dies ist eigentlich auch schon die ganze Story dieses durchaus unterhaltsamen Filmes. Aber mal ehrlich, heutzutage hat so gut wie gar kein Horrorfilm eine komplexe Story. Somit ist die sehr simple Story auch kein Kritikpunkt in meinen Augen.


Die erste Filmhälfte ist sehr ruhig gehalten und es passiert eigentlich kaum etwas aufregendes. Das heißt aber nicht, dass dieser Teil des Films langweilig ist, denn die Arbeit des Hauptdarstellers (Erforschen der Bäume) ist sowohl interessant, als auch wichtig für den weiteren Verlauf der Handlung. Sobald die Hallows zum ersten Mal auftauchen, beginnt der Film deutlich an Fahrt aufzunehmen. Zudem sind die Kreaturen gar nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil am Computer entstanden, was dem Film sehr zugute kommt und ihn auch "realistischer" erscheinen lässt. Die Hallows sind sehr gut gestaltet, aber bieten eigentlich auch nichts neues. Das heißt, dass man schon öfters ähnliche Kreaturen in Filmen gesehen hat, aber trotzdem gefallen mir diese Kreaturen mit ihren seltsamen Auswucherungen sehr gut. Zudem hat der Film noch einige Bodyhorror, bzw. Verwandlungsszenen vorzuweisen, bei denen die Maske wirklich großartige Arbeit geleistet hat. Jedoch sollte man jetzt keine Szenen à la Die Fliege erwarten, da es hier auch eigentlich nicht hauptsächlich um die Verwandlung eines Menschen in ein Monster geht.

Nun zu den Darstellern: also hier findet sich meiner Meinung nach der größte negative Punkt des Films, da die Charaktere (besonders die Frau) sehr dumm handeln und wirklich jedes Horrorklischee bedienen, SPOILER z.B. rennen sie bei tiefster Nacht (die Viecher kommen nur bei Nacht raus) aus dem Haus zum Auto, anstatt sich im Haus zu verbarrikadieren, wo sie sich durch Eisen hätten schützen können SPOILER. Sowas regt einfach nur noch auf, weil man es schon etliche Male vorher gesehen und sich schon da aufgeregt hat. Außerdem bleiben die Figuren sehr langweilig und eindimensional, was darauf zurückzuführen ist, dass sie gar nicht erst richtig beschrieben werden und ihre Hintergrundgeschichte eigentlich vollkommen im Dunkeln bleibt. Die Darstellungsleistung der Schauspieler ist wiederrum gelungen, denn man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und mitfühlen.
SPOILER Sobald das Baby entführt und durch ein Wechselbalg ersetzt wird, handelt dieses sehr unrealistisch, da es sich kaum mehr bewegt oder schreit, wenn die Hallow angreifen SPOILER. Solche Kleinigkeiten stören die Atmosphäre des Filmes und fallen auch sehr deutlich auf, da diese ansonsten sehr gelungen und düster geworden ist. Dazu tragen besonders die Angriffe der Hallow bei, die besonders intensiv und bedrohlich inszeniert wurde. Außerdem verstärken die Licht-/Schattenspiele das Gefühl der ständigen Bedrohung noch weiterhin.

Zur musikalischen Gestaltung kann man sagen, dass sie nichts besonderes ist, aber ihren Zweck durchaus erfüllt. Sie baut in den richtigen Szenen ein bedrohliches Gefühl auf und passt sich jeder Szene individuell an.

Fazit: Alles in allem ist Corin Hardys Spielfildebut ein unterhaltsamer Ausflug in die irische Sagenwelt und überzeugt mit handgemachten Effekten und guten Schauspielern, deren Figuren aber leider etwas zu platt geraten sind.
 

8/10
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