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g-hot77
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XP 416

Eintrag: 26.07.2016

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Star Trek: Beyond

(Star Trek Beyond)
Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction, Thriller
Alternativtitel:Star Trek: Into Oblivion
Star Trek XIII

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,71 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Auf ihrer Forschungsmission gerät die Enterprise in einen gnadenlosen Hinterhalt. Unter Dauerbeschuss kann die Crew um Captain Kirk nur in letzter Sekunde auf fremdem Terrain notlanden. Doch statt in Sicherheit befindet sie sich plötzlich zwischen den Fronten eines scheinbar ausweglosen Konflikts. Getrennt voneinander und ohne Kontakt zur Außenwelt ziehen Kirk und sein Team in den Kampf gegen einen mysteriösen und übermächtigen Feind.
Diese Kritik enth�lt Informationen �ber den sp�teren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von g-hot77:

So, der dreizehnte Film aus dem großen Star Trek - Franchise. Und der dritte Teil aus der neuen Interpretations-Reihe von J.J.Abrams, der diesen Teil, wie auch "Star Trek" (2009) und "Star Trek Into Darkness" (2013) produziert hat, jedoch diesmal den Regie-Stuhl jemand anderem überläßt. Diesmal darf Justin Lin sich zwischen die Kameras setzen, welcher sich schon für insgesamt vier Teile aus dem "Fast & Furious" - Franchise verantwortlich zeigte.

Ich würde mich selber nicht als Hardcore-Trekkie bezeichnen, habe zu "Next Generation" und "Deep Space Nine" - Zeiten gerne die Folgen geschaut und auch alle Filme gesehen, bitte aber um Nachsicht, sollte ich irgend jemandem mit irgenwelchen Unfachlichkeiten vor den Kopf schlagen. 

Zur Handlung:

Im Vorspann soll Captain Kirk ein altes Waffen-Artefakt als Friedens-Geschenk von einer Rasse zur anderen überbringen, nachdem dies nicht funktionierte, kehrt die Enterprise erstmal zur Heimatbasis Yorktown zurück. Dort landet die Kapitänin eines Raumschiffs in einer Rettungskapsel und bittet um Hilfe für ihre Besatzung, die in einem entferntem Nebel festsitzt. Als die Enterprise dort ankommt, wird sie von einer fremden Rasse mit kleinen Ein-Mann-Raumschiffen angegriffen, welche sich wie ein Bienenschwarm über die Enterprise hermachen und nach einem Enter-Versuch und der Zerstörung des Warp-Antriebs für die Evakuierung der Enterprise sorgen. Alle Rettungskapseln werden abgefangen und der harte Kern der Besatzung muss mit der verbleibenden Untertassen-Sektion auf einem nahen Planeten notlanden. McCoy und Spock schaffen es eins dieser Mini-Raumschiffe zu übernehmen und notlanden damit auf dem Planeten, wo unabhängig von einander auch Kirk und Tschekov, sowie Scottie allein, aus der Untertassen-Sektion kurz vor dem Aufschlag aussteigen. Die restliche Besatzung wird vom Anführer der feindlichen Rasse als Geiseln auf dem Planeten festgehalten, um an das Artefakt zu gelangen. Nachdem sich die einzeln gelandeten, kleinen Grüppchen auf dem Planeten wiedergefunden haben und ein uraltes Föderationschiff, sowie eine Verbündete gefunden haben, wird sich an die Rettung der Mannschaft gemacht. Zwischenzeitlich hat der Anführer der Bösen das Artefakt gefunden und kann damit eine sehr gefährliche und tödliche Waffe erschaffen. Die Mannschaft wird gerettet und man entkommt mit dem reparierten, alten Föderationsschiff um dem Bösewicht hinterher zu jagen, der mittlerweile auf dem Weg nach Yorktown ist, um dieses aus Rache zu zerstören. Derweil stellt sich raus, dass der Bösewicht der Captain des einst notgelandeten Föderationsschiffes ist und wegen der Meinung, von der Föderation im Stich gelassen worden zu sein, einen unendlichen Hass auf diese entwickelt hat. Im Showdown verhindert Kirk natürlich in aller letzter Sekunde die Vernichtung und die Enterprise wird im Epilog natürlich auch wieder neu gebaut. 

Kritik:

Positiv:

Justin Lin führt den unkonventionellen Erzähl-Stil von J.J. Abrams perfekt fort und baut die einzelnen Charaktäre der alternativen Zeitlinie weiter aus. Wie auch die zwei Vorgänger, verient dieser sehr schön den Charme, Flair und Romantik der älteren Star Trek - Produktionen mit der modernen Raffinesse und Technik der neueren Produktionen. Er schafft es in regelmäßigen Abständen immer wieder Prisen von Humor einzubauen, die einen wirklich schmunzeln lassen. Das Verhältnis von Action-Sequenzen und den Handlungs-Bereichen ist sehr ausgeglichen. Star Trek Beyond ist abolut bildgewaltig und der Soundtrack unterstützt die Stimmungen im Film perfekt. Auch wenn die Story nicht grad Innovations-Preise gewinnen wird und stellenweise die Handlung natürlich vorhersehbar ist, weiß der Film doch durchgehend spannend zu bleiben. Alles was Star Trek ausmacht, also neue Dimensionen und Völker, und der vorurteilsfreie Umgang und die zwischenmenschlichen Probleme mit diesen fremden Kulturen, sind hier vorhanden.

Negativ:

Der Film schneidet immer wieder die emotionalen Facetten der Crew-Mitglieder und anderer Charaktere an: Die innere Zerrissenheit von Kirk und dem Drang seinem toten Vater nachzueifern. Spock in seiner Hass-Liebe-Beziehung zu McCoy, der Beziehung zu seinem, in diesem Film sterbenden Vater und vor allen Dingen in seiner sehr interessanten Fähigkeit / Unfähigkeit zur Liebe mit Uhura. All das wird leider immer nur total oberflächlich angeschnitten und könnte bestimmt auch ohne den Film langatmig oder langweilig zu machen, viel weiter ausgebaut werden und dem Film damit viel mehr Tiefe und Substanz verleihen. Auch die Verwandlung des Bösewichtes vom Menschen und Kommandanten eines Föderationsschiffes in den Anführer einer Alien-Rasse mit Schwarmverhalten ist irgendwie auch ziemlich kurz geraten und für mich während der ersten Sichtung des Filmes nicht wirklich nachvollziehbar.

Fazit:

Dieser Film bietet allen Science-Fiction-Fans die auch gerne mal im Tiefgang ein paar Abstriche machen, einen schönen und spannenden, sowie bildgewaltigen und effecktgeladenen Filmabend. Die "neue" Star Trek-Reihe bleibt interessant und dieser Teil macht Lust auf weitere Abenteuer dieser sympathischen Version der Enterprise-Crew. Popcorn-Kino im Bereich 8 von 10.

8/10
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Kommentare

26.07.2016 23:02 Uhr - cecil b
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Für mich eine sehr gut verfasste, angenehm pointierte Review!

"Alles was Star Trek ausmacht, also neue Dimensionen und Völker, und der vorurteilsfreie Umgang und die zwischenmenschlichen Probleme mit diesen fremden Kulturen, ist hier vorhanden."

Das macht Star Trek für mich interessant, auch wenn ich definitiv kein Trekki bin! Besonders The Next Generation bietet dies bezüglich tolle Folgen, mMn.

Allerdings habe ich den Spoilervermerk dazugegeben, da dies in diesem Fall glaube ich sinnvoll ist. Nicht dass sich sonst jemand unnötig ärgert.

Es wäre nicht uninteressant, die Schauspieler und ihr Spiel zu erwähnen, und vielleicht ein Wort mehr zu den Effekten und dem Soundtrack dazuzufügen, aber du hast DEINE Schwerpunkte gesetzt, und das Wichtigste: man bekommt einen guten Eindruck vom Film!

27.07.2016 00:17 Uhr - naSum
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Ich habe einfach mal drauflos gelesen, obwohl ich nie irgendwas von Star Trek gesehen habe. Liest sich aber gut und ist zielgenau auf den Punkt gebracht. Und vor allem vermittelt es einen Eindruck, auch wenn ich keine Ahnung habe.

27.07.2016 08:33 Uhr - JasonXtreme
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Na Hallo, das is ja mal ein Quantensprung gegenüber Stranger Things ;) so macht das Lesen Spaß :-)

27.07.2016 16:10 Uhr - Cyberdyne
Netter Film, nettes Review (vielleicht noch mal drüber lesen; sind eine Menge vermeidbarer Fehler drin. Trotzdem gut gemacht).

Mir hat "Beyond" wesentlich besser gefallen als "Into Darkness", was allerdings nicht heißt, dass ich ihn richtig gut fand. Die Romanze Spock/Uhura ist für mich extrem störend. Spock wirkt einfach zu menschlich und zu wenig distanziert, auch wenn seine Mimik genau das Gegenteil vermitteln soll. Neue Zeitlinie hin oder her – ein verliebter Spock geht für mich gar nicht!

Solide inszeniert ist der Film jedoch, wenn es mir auch manchmal zu hektisch zuging. Die Charaktere sind einem mittlerweile vertraut und es gibt nachvollziehbare Reminiszenzen an die alten Darsteller. Die Hassliebe McCoy/Spock kommt glaubhaft rüber, die Freundschaft McCoy/Kirk ebenso. Uhura ist ungewohnt actionlastig – aber okay: ein Zugeständnis an die emanzipierte Frau.

Spezialeffekte sind State-of-the-Art und zaubern mitreißende Schauwerte auf die Leinwand. Dass der Trekkie mehr als das erwartet, ist klar, da die "Classics", TNG oder gerade DS9 die Action eher sparsam eingesetzt haben.

Moral und Philosophie sind immer Kernelemente von Star Trek gewesen, und da könnte das heutige Blockbuster-Kino noch einen guten Schuss vertragen. Alles in allem ist Star Trek "Beyond" nach meinem Empfinden recht brauchbar. Mein Highlight (und das ist nicht ironisch gemeint) war der Abspann mit dem Original-Score aus den 1960ern. Mit etwas Gespür und gutem Willen könnten nachfolgende Episoden auch dem Alt-Trekkie das Flair zurückbringen, das Star Trek ausgezeichnet und vom Mainstream abgehoben hat.

27.07.2016 21:30 Uhr - sonyericssohn
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Erfahrungspunkte von sonyericssohn 3.830
27.07.2016 16:10 Uhr schrieb Cyberdyne
Netter Film, nettes Review (vielleicht noch mal drüber lesen; sind eine Menge vermeidbarer Fehler drin. Trotzdem gut gemacht).

Mir hat "Beyond" wesentlich besser gefallen als "Into Darkness", was allerdings nicht heißt, dass ich ihn richtig gut fand. Die Romanze Spock/Uhura ist für mich extrem störend. Spock wirkt einfach zu menschlich und zu wenig distanziert, auch wenn seine Mimik genau das Gegenteil vermitteln soll. Neue Zeitlinie hin oder her – ein verliebter Spock geht für mich gar nicht!

Solide inszeniert ist der Film jedoch, wenn es mir auch manchmal zu hektisch zuging. Die Charaktere sind einem mittlerweile vertraut und es gibt nachvollziehbare Reminiszenzen an die alten Darsteller. Die Hassliebe McCoy/Spock kommt glaubhaft rüber, die Freundschaft McCoy/Kirk ebenso. Uhura ist ungewohnt actionlastig – aber okay: ein Zugeständnis an die emanzipierte Frau.

Spezialeffekte sind State-of-the-Art und zaubern mitreißende Schauwerte auf die Leinwand. Dass der Trekkie mehr als das erwartet, ist klar, da die "Classics", TNG oder gerade DS9 die Action eher sparsam eingesetzt haben.

Moral und Philosophie sind immer Kernelemente von Star Trek gewesen, und da könnte das heutige Blockbuster-Kino noch einen guten Schuss vertragen. Alles in allem ist Star Trek "Beyond" nach meinem Empfinden recht brauchbar. Mein Highlight (und das ist nicht ironisch gemeint) war der Abspann mit dem Original-Score aus den 1960ern. Mit etwas Gespür und gutem Willen könnten nachfolgende Episoden auch dem Alt-Trekkie das Flair zurückbringen, das Star Trek ausgezeichnet und vom Mainstream abgehoben hat.



Evtl. ne eigene Kritik schreiben...

27.07.2016 22:04 Uhr - Cyberdyne
Hab ich ja mit meinem Kommentar gemacht. Ausführlicher ist mir momentan zu lästig. Aber vielleicht überwinde ich mich ja noch ...

28.07.2016 21:54 Uhr - sonyericssohn
DB-Helfer
User-Level von sonyericssohn 15
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 3.830
Mööp, haste ned ! ;-)

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