SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Suche:
Dead Island Definitive Edition Uncut AT-PEGI mit superschnellem Gratisversand ab 39,99€ bei gameware Böses Spiel mit Zombies Uncut AT-PEGI mit superschnellem Gratisversand ab 39,99€ bei gameware

Pinhead_X
Level 3
XP 199

Eintrag: 03.08.2016

Amazon.de


X-Men Apocalypse
3D Blu-ray 27,99
Blu-ray 18,99
DVD 15,99
amazon instant video HD 13,99
amazon instant video SD 11,99



Hardcore
Limited Collectors Edition
DVD, Blu-Ray + Originalsoundtrack im Mediabook

Star Trek: Beyond

(Star Trek Beyond)
Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction, Thriller
Alternativtitel:Star Trek: Into Oblivion
Star Trek XIII

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,71 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Auf ihrer Forschungsmission gerät die Enterprise in einen gnadenlosen Hinterhalt. Unter Dauerbeschuss kann die Crew um Captain Kirk nur in letzter Sekunde auf fremdem Terrain notlanden. Doch statt in Sicherheit befindet sie sich plötzlich zwischen den Fronten eines scheinbar ausweglosen Konflikts. Getrennt voneinander und ohne Kontakt zur Außenwelt ziehen Kirk und sein Team in den Kampf gegen einen mysteriösen und übermächtigen Feind.
Diese Kritik enth�lt Informationen �ber den sp�teren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von pinhead_x:

So wie immer eine kurze Zusammenfassung:

Knapp 3 Jahre der angedachten 5 Jahresmission ist die Enterprise unter Capt. Kirk nun schon unterwegs. Diese lange Zeit bringt sowohl sozial, als auch psychisch einiges an Herausforderungen für die Crew mit sich. Als eine Friedensmission wegen eines alten Artefaktes schief geht, macht die Enterprise Zwischenhalt an Sternenbasis "Yorktown" um alle Energien von Mensch und Maschine wieder aufzutanken. Die Pause ist nicht von langer Dauer, denn ein Notruf zwingt die Sternenflotte zum Handeln und schickt Kirk und Co. in unerforschten Raum um dem Signal nachzugehen. Ein fataler Fehler für Schiff und Crew...

So tief Luft holen. Ich hätte niemals gedacht dieses Review jemals verfassen zu dürfen.

Kurz vorab "Star Trek: Beyond" ist mehr Star Trek als es die beiden Vorgänger des Reboots zusammen waren. Doch warum? 

Zunächst einmal die Schauspieler. Grade die von mir stark kritisierten Chris Pine und Zachary Quinto scheinen endlich "angekommen" zu sein. Pine macht mit seinem Kirk einen riesen Sprung und kommt nicht mehr rüber wie nachpubertierender Rotzlöffel. Körpersprache hat sich deutlich verbessert. Mimik und Gestik sind nun angemessen. Er gefällt mir richtig gut. Quinto hat ebenfalls nochmal eine Schüppe drauf gepackt. Zwar sehe ich da noch Verbesserungsbedarf, aber im Sinne des Franchises kann man damit leben. Auch nicht Fans müssen Zugang zu den Figuren haben. Karl Urban ist aber einmal mehr das Highlight. Grade in der Originalversion haut er einen nach dem anderen raus. Großartig. Alle anderen machen ihre Sache gut. Simon Pegg finde aber immer noch etwas "too much". Immerhin hat er hinter der Kamera einen super Job gemacht und den Geist von Star Trek dieses mal gut eingefangen. Was das angeht darf er gern weiter machen. Idris Elba als Antagonist, ging etwas unter. Grade am Ende wird er mir zu Comichaft. Ich fand es auch etwas schwer seine Beweggründe nach zu vollziehen. Er macht aber sonst einen soliden Job. Wer aber bisher nichts mit dem Cast anfangen kann, wird auch hier nicht auf seine Kosten kommen.

Was ist der Geist von Star Trek? Wo die beiden Vorgänger eher sehr actionlastig und eigentlich nur Rachegeschichten waren, sehen wie hier endlich mal wieder "fremde Welten und neue Zivilisationen". Und endlich sind auch welche dabei, die nicht menschenähnlich sind. Das wurde in den alten Serien gerne kritisiert. Ja auch dort ist nicht alles perfekt. Daran muss man die alten Fans dieser Tage erinnern. Ansonsten werden Themen wie Zusammenhalt, Toleranz, Hilfsbereitschaft gegenüber Fremden usw. aufgegriffen. Wirklich sehr gut. 

Und was wurde für die neuen, jungen Trekkies getan? Einiges. Zunächst mal die moderne Inszenierung von Fast & Furious Regisseur Justin Lin. Man merkt hier und da z.B. an einigen Kamerawinkeln, das er diese sonst an schnellen Proletenkutschen festschnallt. Was nicht schlimm ist, mir gefällt's. Wenn die USS Enterprise aus der Sicht einer Rückfahrkamera das Spacedock verlässt, sieht das schon gut aus. Leider ist aber eben diese moderne Inszenierung schuld an einer absoluten dämlichen Szene gegen Ende des Films. Um "Die Biene" zu vernichten wurde "Beastie Boys - Sabotage" an die Funkwellen der feindlichen Piloten gespielt. Spektakulär fliegt die USS Franklin dann an den Bienenschiffen vorbei, die dann extra hard zu den Bässen von den Boys explodieren. Vom Erlebnis her ist das ja toll, wenn Musik zum Protagonisten des Films wird. Und ja, in jedem anderen Film hätte ich das evtl. gefeiert. Aber diese Szene war so überflüssig und unpassend, das es einen Riker / Picard Double Facepalm geben muss. Auch als Lösung des "Problems" absolut merkwürdig. Für Gelegenheitsgucker, aber sicherlich ein Moment zum staunen. Für Star Trek Fans eher fremdschämen. Immerhin gibt's einen schnippischen Kommentar von Pille. 

Als Entschädigung holt "Beyond" am Ende für alle Nostalgiker nochmal die Kohlen aus dem Feuer. 

Das Schiffsdesign hält sich an den der Vorgänger. Mir gefällt's immer noch. Es sieht modern aus und macht Spaß. Die Kamera fliegt auch mal um die Schiffe und man merkt endlich in Star Trek, dass es leerer Raum ist. Die Schiffe stehen sich nicht ständig genau gegenüber. So kommen viele tolle Perspektiven der Enterprise zustande. Allerdings würde ich nun gerne mal andere Sternenflottenschiffe sehen. Abgesehen von der Franklin. Mal einen Flottenverbund. Nicht einmal im Spacedock waren welche zu sehen. Das ist etwas schade.

Was wünsche ich mir für einen 4. Teil?

Uns bekannte Aliens kamen in "Beyond" eher zu kurz. Wenn man ein Alien sieht, z.B. in der Crew sind es meist namenlose Exoten. Ich hätte mir Klingonen oder Andorianer gewünscht. Also einiges fehlt mir noch zum richtigen Star Trek Feeling. Aber der Schritt, den der Film geht, könnte für einen möglichen 4. Teil vollendet werden. Da könnte alles zusammen kommen. Gern auch wieder mit Lin oder Pegg am Steuer. Auch wäre mal ein Gegner toll, der ohne übermächtiges Schiff oder Konstrukt daher kommt. Die Gegner der drei Filme ähneln sich doch etwas. Es wäre also schön, mal eine etwas subtilere Story zu haben. Es gibt so viele Möglichkeiten. 

Zum Soundtrack muss man nicht viel sagen. Wieder einmal ein klasse Star Trek Score. 

Fazit: Von den bisherigen drei Reboot Filmen, würde ich diesen als Besten bezeichnen. Er macht Spaß, bietet gute Action, tolle Schiffe, die Schauspieler sind in ihren Rollen angekommen. Es gab sogar Star Trek zu sehen. 

Einen Punkt Abzug gibt's wegen der unsäglichen Szene.

7 / 10 Punkte. 

 

7/10
mehr reviews vom gleichen autor
Ghostbusters
Pinhead_X
7/10
Star
Pinhead_X
5/10
Hateful
Pinhead_X
9/10
die neuesten reviews
kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)



SB.com