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Cruel_Hides
Level 33
XP 26.811
Eintrag: 08.09.2016

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Fast & Furious 7 - Extended Version

Kilo Two Bravo

(Kajaki - The True Story)
Herstellungsland:Großbritannien (2014)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Krieg

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,40 (5 Stimmen) Details
inhalt:
Afghanistan im Herbst 2006: Eine Militäreinheit junger britischer Soldaten um Corporal Mark Wright wird an die Kajaki-Talsperre in der Provinz Helmand geschickt. Sie sollen die Umgebung observieren und die Straßensperre der Taliban auflösen. Während einer Erkundungstour tritt einer der Soldaten auf eine scharfe Landmine und verletzt sich schwer. Die Kameraden müssen feststellen, dass das gesamte Gebiet vermint ist und sie in der Falle sitzen. Ein verzweifelter Kampf um Leben und Tod beginnt ...
eine kritik von cruel_hides:

Kriegsfilme und Antikriegsfilme gibt es ja wie Sand am Meer. Manche davon sind vollgepfropft mit politisch-patriotischem Pathos und der fragwürdigen Ehre für sein Land sterben zu dürfen, andere sind einfach cinematische Materialschlachten. Kilo Two Bravo allerdings ist eher ein psychologisches Kammerspiel, basierend auf einem Vorfall im Jahr 2006, territorial auf einen kleinen Flecken Erde in Afghanistan beschränkt und die Geschichte einer Truppe britischer Soldaten erzählend.

Im Original Kajaki: the True Story benannt bezeichnet dieser Titel den Ort des Vorfalls. Eine abgelegene, unwirtliche Geröllhalde, die durch ausgeschwemmte russische Minen in ein unkalkulierbares explosives Minenfeld verwandelt wurde. Im Zuge einer Aufklärungsmission tritt einer der drei beteiligten Soldaten, Lance-Corporal Stuart Hale auf eine Mine und wird schwer verletzt. Während die Kameraden versuchen sein Leben zu retten und Unterstützung anfordern, betritt auch diese das gefährliche Gebiet. Selbst die angeforderte Rettung aus der Luft kann aufgrund der Minen nicht ausgeführt werden.

Die sandige Wüstenumgebung sorgt für ein helles, gelbstichiges Bild, das die triste Lage der festgesetzten Soldaten nur verstärkt. Explosionen und die daraus resultierenden Verletzungen wurden realitätsnah in Szene gesetzt. Die blutigen Special Effects dienen rein der Verstärkung der lebensbedrohlichen Lage.

Das wahre Highlight ist allerdings das Zusammenspiel der Protagonisten. Man kann sich sehr gut in die verzweifelte Lage der 6 1/2 Stunden eingeschlossenen und schwer verletzten Soldaten versetzen. Zu Beginn im Camp herrscht der typisch machohafte Soldatenslang, wirklich Ernst nimmt man die Bedrohungslage durch naheliegende Taliban nicht. Doch als es gilt das erste Opfer zu behandeln und einen sicheren Abtransport zu organisieren werden Kameraden zu Freunden. Neben medizinischer Soforthilfe wird die Kommunikation untereinander aufrecht erhalten, man wird nicht alleine gelassen um sich seinem Dilemma zu ergeben und der Hoffnungslosigkeit zu verfallen.

Regisseur Paul Kattis schafft es in seinem ersten Featurefilm Kilo Two Bravo richtig gut aus einem kriegerischen Thema ein Überlebensdrama zu erzählen, das sich hauptsächlich um die Komponente Mensch in einer Ausnahmesituation dreht. Die britischen Schauspieler David Elliot, Mark Stanley, Scott Kyle und alle anderen Beteiligten lassen keinen Zweifel an ihrer Rolle. Zwar gibt es wie in jedem militärisch betonten Umfeld gewisse Stereotype, doch sind diese nicht übertrieben dargestellt.

Fazit: Ein gutes Kriegsdrama, das nicht mit visuellem Overflash punktet, sondern mit der eindrücklich dargestellten Bedrohungslage und dem daraus entstehenden Zusammenhalt der festsitzenden Soldaten ohne pathetisch Moral zu predigen.

7/10
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Kommentare

09.09.2016 05:14 Uhr - Tom Cody
DB-Helfer
User-Level von Tom Cody 18
Erfahrungspunkte von Tom Cody 6.205
Thanks. Sehr interessantes Review zu einem etwas anderen Kriegsfilm.
Ohne zu ausschweifend zu werden, wird dem Fan ein gutes Bild davon vermittelt, was ihn hier erwartet.
Für einen sofortigen Blindkauf wird es hier bei mir sicher nicht reichen, aber für 'ne günstigere Leih- oder Second Hand-Variante behalte ich den Film auf jeden Fall mal im Hinterkopf.

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