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Inferis
Level 11
XP 1.854
Eintrag: 27.02.2017

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Maniac Cop



Blutiger Freitag
Blu-ray 23,99
DVD 23,85

Scorpion - Disfigured

Standard-Freigabe:USK 18

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,13 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Übernehme die Rolle eines Agenten mit dem Decknamen Scorpion. Dein Ziel ist es, mithilfe einer Forscherin, einen Forschungskomplex zu infiltrieren. Vor Ort stößt Scorpion jedoch auf entstellte und verrückte Arbeiter des Forschungskomplexes und die Sicherheitskräfte des Konzerns, welchem der Komplex gehört.

Doch Scorpion besitzt einen neuen Kampfanzug und damit ist er seinen Feinden überlegen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von inferis:

"Scorpion. So nannten sie mich wenn ich zur Arbeit ging..."

Mit diesem unspektakulären Satz beginnt Scorpion: Disfigured. Ein Spiel, welches das Cover mit tollen vielversprechenden Zitaten voll kleistert. Zitate, welche nicht der Wahrheit entsprechen und aus dem Kontext gerissen wurden (Bsp. Shooter Geheimtipp, in Wirklichkeit steht da "Scorpion: Disfigured ist kein Shooter Geheimtipp). So etwas gibt es zwar auch bei Filmen, man sehe sich nur den Dolph Lundgren Film Battle of the Damned an, doch in so einer extremen Form habe ich es noch nie gesehen.

Ich hatte gerade erst ein anderes relativ gutes Spiel durchgespielt und überlegt, ob ich ein anderes gutes Spiel starten sollte, als mir Scorpion ins Auge fiel. Das Teil liegt schon seit einer halben Ewigkeit bei mir rum, aber ich habe es nicht zu Ende gespielt. Aus Langeweile und der schlechten Synchro wegen. Doch nun war ich bereit für etwas Ablenkung. Und nach den Painkiller Sequels (brrrh) war ich abgehärtet gegen schlechte Spiele.

Es beginnt mit dem oben genannten Text. Scorpion stellt sich vor und erklärt, das er einen Virus bergen soll. In einem schlecht gelayouteten Menü sehen wir das uns Zombies und Hunde, sowie Wachen erwarten. Die Hunde sehen wir zwar erst zum Schluss aber was soll's. Über Funk wird uns der Weg von einer Forscherin erklärt, welche hier gearbeitet hat. In den folgenden Leveln haben wir es dann zum großteil mit Zombies zu tun, welche leicht zu töten sind. Doch zunehmend kommen auch immer mehr bewaffnete Einheiten und Sicherheitskräften dazu. Spannend oder interessant ist keines von beiden. Fordernd auch nicht, allerdings habe ich auch auf leicht gespielt um es schneller hinter mich zu bringen. Die größte Herausforderung in diesem Spiel ist jedoch das Level Design. Denn in der Regel ist es schwer denn Weg zu finden, manchmal aber ist es kaum möglich auf Anhieb zu sehen, wo zum Teufel man überhaupt hin muss. Auch die "Story" ist nicht gerade spannend. Oder gut. Oder Zusammenhängend. Aber es kann auch gut sein, das es einen Audio Bug gab, denn manche Dialoge kamen mehrmals hintereinander und mindestens ein Gespräche, an welches ich mich aus meinem ersten Versuch erinnerte, kam nicht vor. Könnte also auch daran liegen, dass ich nicht mitgekriegt habe, wie die Forscherin später im Spiel stirbt.

Es gibt aber auch noch ein weiteres Feature. Man kann nämlich durch Kills und das finden bestimmter Power Ups Punkte sammeln, mit denen man seinen Charakter verbessern kann. Dazu gehören Waffen (lediglich in Genauigkeit zu verbessern, obwohl es sein kann, das damit die Waffe allgemein verbessert wird). Ansonsten können "Superkräfte" verbessert werden, was ich aber nicht gemacht und fast nie genutzt habe. Die zwei Fähigkeiten, welche hauptsächlich Batterien nutzen, habe ich aber verbessert. Diese waren die Bullet Time und die Taschenlampe. Auch die Gesundheit habe ich hin und wieder verbessert. Die Nachtsicht ist jedoch immer so gut wie nutzlos.

Die Level sind nicht nur furchtbar gebaut, sondern sehen auch schlecht und lange Zeit gleich aus. Erst gegen Ende gibt es unterschiedliche und teilweise sogar interessante Umgebungen. Aber trotzdem war es teilweise unterhaltsam. Seien es die dummen Dialoge, die schlechten Sprecher, die blöde vorhersehbare Story und ein paar Bugs lockerten das Spiel auf und konnten mich sogar etwas amüsieren. Doch würde ich es empfehlen? Ich habe es vor ein paar Jahren für 2,99 gekauft und glaube ehrlich gesagt, das es auch das nicht wirklich wert ist. In einer Box mit anderen Spielen, wäre es vielleicht okay. Sowas wie eine Atari Trashbox oder so. Mit einem der späteren Alone in the Dark Teilen. Oder etwas mit den Obscure Teilen oder Curse zu einem fairen Preis. Es ist aber im Gegensatz zu Painkiller Retribution oder Resurrection ein volles Spiel. Es hat Level (wenn auch schlecht), es hat eine Story (wenn auch nicht gut), es gibt Fähigkeiten und verschiedene Waffen und wenn man sich etwas mehr Zeit genommen hätte, wäre es vielleicht besser geworden. Denn es gibt zumindest einige interessante Ansätze. Und das machte es eigentlich schon fast okay...

Fazit: Fast okay, fast.  

4/10
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