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Ghostfacelooker
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Eintrag: 01.03.2017

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Die Legende von den acht Samurai

(Satomi hakken-den)
Herstellungsland:Japan (1983)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Drama, Fantasy
Alternativtitel:Legend of Eight Samurai
Legend of the Eight Samurai

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,33 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Der böse Hikita Clan erhebt sich von den Toten und ermordet die Familie von Prinzessin Shizu (Hiroko Yakushimaru), die selbst zum menschlichen Opfer des Clans werden soll. Auf sich alleine gestellt sucht Shizu nach acht legendären Samurai-Kriegern, die dazu bestimmt sind, sie zu schützen. Jeder der acht Samurai trägt einen mysteriösen Kristall bei sich, die dabei helfen können, den Fluch zu überwinden, der auf Shizus Familie liegt. Die böse Königin, mit der sie sich dabei konfrontiert sehen, badet nicht nur zum Erhalt ihrer Jugend in Blut, sondern wird auch von zahlreichen gefährlichen Kreaturen geschützt. Erst im Angesicht großer Gefahr erkennen die Samurai, dass sie ihren tödlichen Auftrag nur als Gruppe erfüllen können...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Ein japanisches Märchen, das auf einer Volkslegende beruht und schnell erklärt ist. Zwei verfeindete Clans kämpfen erbittert gegeneinander, bis eine Seite mit Hilfe eines Hundes die Oberhand gewinnt und den unterlegenen Clan vernichtet.

Dumm nur, dass der Verlierer mit magischen Kräften gesegnet und von einem Dämon oder Geist beschützt, nach hundert Jahren seine Getreuen reinkarniert und diese wieder aufs Land loslässt um Rache zu nehmen.

Die Hundekrieger, oder auch „The Hakkenden“ scheint ebenso aus diesem Film entstanden zu sein, oder zumindest als Vorlage dazu gedient zu haben. Während der Film wiederum auf einem Roman basiert und davor auch schon anders verfilmt wurde.

Der Unterschied zu der Aime Adaption von 1993 besteht hauptsächlich darin, dass besagter Hund, der als Lohn für seinen Kampf gegen den übernatürlichen Clan, die Prinzessin der Satomi zur Frau nimmt und mit ihr die acht Krieger zeugt.

Im Film werden die Samurai aus acht Kristallen „geboren“, von denen keiner die eigene Herkunft kennt, noch Wissen über die anderen sieben hat. So streifen sie durch die Welt bis zum Zeitpunkt an dem sie ihre Pflicht erfüllen.

Einer von Ihnen ist Shinbei, der hier von Hiroyoki „Henry“ Sanada verkörpert wird, und vielen aus „The Twilight Samurai“, „Last Samurai“ oder „ Ninja Kommando“ bekannt sein dürfte. Wie in vielen seiner Rollen ist er auch hier, der hitzköpfige Held.

Sonny Chiba, sein Lehrmeister und Mentor im Filmbusiness, stellt ebenfalls einen der Hundekrieger im Film dar, wenn auch eher gegen Ende des Streifens und in einer dramaturgisch patriotischeren Art.

Alle anderen sind nicht wirklich erwähnenswert, da sie für westlichere Zuschauer mehr oder minder bekannt sein dürften. Was vielleicht noch eine interessante Tatsache ist, ist dass in all den Namen der Hunde Charaktere Inu also das japanische Wort für „Hund“ vorkommt.

Zum Film selbst gesagt, ist er für mich eine Mischung aus Märchenerzählung und Liebesgeschichte, die sich, wie auch kaum anders zu erwarten, zwischen Sanada und der Prinzessin Shizu abspielt. Die Prinzessin wird von Hiroko Yakushimaru gespielt, die finde ich hier einen der sinnlichsten Gesichtsausdrücke in einer japanischen Liebesszene zeigt, den ich gesehen habe.

Dazwischen gibt es bunte Kostüme, und Magie. Eine Hexendame, die mich sehr an die Alte aus Robin Hood mit Costner erinnert und sich lustigerweise in eine Riesenschabe verwandelt. Dazu kommt noch eine Riesenpython.

Beides sind aber schon die nervigsten Aspekte des Films, sieht man von einer stellenweise langatmigen Erzählstruktur ab. Beide Monster sind zu sehr Puppenspiel als das man sie ernst nehmen würde. Selbst für 1983 ist dies keine Entschuldigung, zumal der Film auf einem Fantasy Filmfest neben „Terminator“ nominiert war und diesem unterlag.

Leider kommen Schwertkampf und Action meines Erachtens nach für eine zweistündige Laufzeit deutlich zu kurz. Aber dafür ist dann, wenn gekämpft wird auch ein gerüttelt Maß an Blut und Kampfkunst - Ästhetik vorhanden.

Da der Film aber gegen Ende wieder an Action und Tempo gewinnt, der ein oder andere Kopf vom Rumpf geschlagen wird und es allgemein ein nettes Asia-Märchen mit Sanada und Chiba ist, gebe ich eine 7 von 10 Punkten.

7/10
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