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Ghostfacelooker
Level 12
XP 2.364
Eintrag: 26.02.2017

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Desaster

Herstellungsland:Deutschland (2015)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Komödie, Krimi

Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
Es geht um das große Geld, die große Liebe und den unfreiwilligen Tod. Dr. Jürg Würsch, Schweizer Anwalt mit Hang zu Bestechlichkeit, lässt sich auf das Angebot des skrupellosen Gangsterbosses Mischa ein – den Aufenthaltsort seiner Kronzeugen zu verraten – und folgt der Einladung auf Mischas Finka nach Saint-Tropez. Im Gegenzug soll er eine hohe Bargeldsumme erhalten und erhofft sich ein kleines Schäferstündchen mit Mischas attraktiver Gattin Lydia. Jedoch ahnt Würsch nicht, dass Lydia ein doppeltes Spiel spielt. Mischa und Lydia wiederum wissen nicht, dass der Anwalt ebenfalls eigene Pläne verfolgt und dafür die beiden Profikiller Ed und Mace angeheuert hat. Dumm nur, dass sich Ed als penetranter Macho-Proll herausstellt und den Plan von Würsch durch sein dämliches Verhalten völlig durcheinander bringt. Niemand spielt mit offenen Karten. Intrigen werden gesponnen, Fallen werden gestellt. Als Ed aus Versehen Mischas Mutter von der Brüstung der Finka schubst, nimmt das Desaster unaufhaltsam seinen Lauf. Nur so viel ist klar: Hier hat jeder Dreck am Stecken.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Der deutsche Film und ich ... aber lassen wir das:-))

Was haben wir hier für ein sprichwörtliches Desaster?

Da haben wir mal zwei Killer, deren Dialoge eindeutig auf die Dialoge in „Pulp Fiction“ abzielen, ohne die plastischen Wortkalauer zu verwenden.

Eine verruchte Schwiegermutter, die in ihrer Art der bösen Hexe bei Schneewittchen Konkurrenz machen könnte und eine Schwiegertochter, die nicht nur von ihrem Mann dazu beauftragt wird ihm Untreu zu sein, sondern es insgeheim dann auch noch tatsächlich ist.

Einen Gangsterboss, der mit seinem Mutterkomplex in jeder Fachliteratur für Soziopathen abgebildet sein könnte.

Maximilian Simonischeck als dauergeilen Leibwächter der eben lieber den Leib der Gattin vom Gangsterboss bewacht. Und Lydia, die wiederum mit Hilfe der Schwiegermutter den Schweizer Anwalt Doktor Würsch bezirzen soll um den Aufenthalt der Kronzeugen aus ihm herauszulocken.

Positiv ist wie gesagt, der Versuch gute Dialoge im Film zu verwenden und auch die Stimme von Bruce Willis in der Einleitung im Offscreen mit der deutschen Synchronlegende Manfred Lehmann („Ach, du lieber Harry“) zu besetzen, hätte auf einen guten Krimi deuten können, der mit schwarzem Humor nicht geizt.

Doch der anfänglich gute Einstieg im Film wird durch das Geplänkel der Akteure wieder verlangsamt, was man dann im Mittelteil mit einem Unfalltod und immer wieder eingespielter, deplatzierter Heavymetal Musik wett machen will. Wahrscheinlich um die Hektik und die Spannung zu verdeutlichen.

Dazwischen haben wir die schon angesprochenen Dialoge von Mace alias Jan Josef Liefers, auch Produzent des Streifens und Ed alias Justus von Dohnányi, der gleichzeitig fürs Drehbuch sowie Regie zum Film verantwortlich zeichnet.

Die nervige Figur des Anwalts, der dann auch noch Goethe und Busch zitiert, dargestellt von Stefan Kurt sowie der immer leicht schwachsinnige Ed werden dann nur noch durch die überflüssige und witzig wollende Selbstdarstellung Johanns auf dem Bike getoppt. Es fehlte nur noch, dass man irgend ein namhaftes Duschgel in die Kamera gehalten hätte. Einziger wirklich lustiger Part ist neben Liefers noch Milan Peschel in der Rolle des Muttersöhnchens und Gangsterboss Mischa.

Leider hat man das Tempo der letzten dreißig Minuten zusammen mit der witzigen Situationskomik und der „Action“ nicht über den ganzen Film geschafft, so dass die erste Stunde ein großer Nachteil ist und mir eine Wertung 4 von 10 abringt, diese auch nur wegen Liefers Schauspiel.

4/10
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Kommentare

26.02.2017 16:21 Uhr - naSum
2x
User-Level von naSum 7
Erfahrungspunkte von naSum 662
Was haben wir hier für ein sprichwörtliches Desaster?


Das ham i mir auch gfragt, vong Formulirrung her.

26.02.2017 16:28 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 12
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 2.364
26.02.2017 16:21 Uhr schrieb naSum
Was haben wir hier für ein sprichwörtliches Desaster?


Das ham i mir auch gfragt, vong Formulirrung her.


Keinen schimmer was du meinst. Aber sei willkommen in der Liste derer die sich an meinem Ausdruck stören. Nimm ne Nummer und stell dich hinten an^^^^

26.02.2017 18:59 Uhr - Grrrg
3x
User-Level von Grrrg 5
Erfahrungspunkte von Grrrg 338
Willkommen zurück in alter Frische

26.02.2017 21:48 Uhr - Ghostfacelooker
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26.02.2017 18:59 Uhr schrieb GrrrgWillkommen zurück in alter Frische


Na hoffentlich nicht, sondern mit neuem Elan^^^^ aber danke dir. Freut mich

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