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Horace Pinker
Level 17
XP 5.955
Eintrag: 28.02.2017

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King Kong

Herstellungsland:USA (2005)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Drama, Fantasy
Alternativtitel:Kong: The Eighth Wonder of the World
Peter Jackson's King Kong

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,42 (97 Stimmen) Details
inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1933, die Zeit der Großen Depression in Amerika. Wie so viele findet die Varieté-Schauspielerin Ann Darrow (die Oscar©-nominierte Naomi Watts) keine Arbeit. Sie lehnt faule Kompromisse ab und will ihre Seele nicht für eine Tingeltangel-Karriere verkaufen. Ziellos streift sie durch die Straßen von Manhattan. Bei ihrem verzweifelten Versuch, einen Apfel zu stehlen, wird sie von Regisseur Carl Denham (Jack Black) gerettet. Der schillernde Denham scheint ebenfalls ein eigenwilliges Verhältnis zum Eigentum zu haben: Kurz zuvor hat er die einzige Kopie seines unvollendeten Films gestohlen, weil das Studio dessen Fertigstellung verhindern wollte. Noch an diesem Abend will Carl seine Crew an Bord des Dampfers S. S. Ventura versammeln, um auf die geheimnisvolle Skull Island im fernen Singapur zu reisen, wo er seinen Abenteuerfilm vollenden will. Weil seine Hauptdarstellerin kurzfristig abgesprungen ist, kommt Ann dem Regisseur gerade recht. Die Schauspielerin reagiert skeptisch. Erst als sie erfährt, dass der gesellschaftskritische Bühnenautor Jack Driscoll (Oscar®-Preisträger Adrien Brody) das Drehbuch schreibt, lässt sie sich für die Rolle überreden – dass Driscoll den Job aus bloßer Geldnot übernahm, ahnt Ann noch nicht. Mit der naiven Schauspielentdeckung und einem genötigten Drehbuchautor an Bord verlässt Denhams Film-Dampfer den Hafen von New York und beginnt eine Reise, deren Verlauf sich niemand an Bord je hätte erträumen können.
eine kritik von horace pinker:

Nachdem der neuseeländische Regisseur Peter Jackson (Braindead, Bad Taste) mit seiner Adaption von J.R.R. Tollkiens beliebter Fantasytrilogie Lord of the Rings, welche sowohl ein kritischer als auch ein kommerzieller Erfolg war, seinen endgültiger Durchbruch erreicht hatte, nahm er 2005 die Neuverfilmung des Filmklassikers King Kong von1933 in Angriff. Gemeinsam mit den bereits an der Mittelerde Reihe beteiligten Co-Autoren Fran Walsh (Meet the Feebles, The Frighteners)  und Philippa Boyens (The Lovely Bones , Hobbit Trilogie) zeichnete sich Jackson zudem auch für das Skript verantwortlich. Die Story dreht sich um eine Filmcrew, welche zu einer abgelegenen Insel mit dem wenig einladenden Namen Skull Island reist um dort einen Film zu drehen. Unglücklicherweise wird die Hauptdarstellerin vom titelgebenden Riesengorilla entführt und die restliche Besatzung macht sich auf um die junge Dame zu retten.

Die Handlung von King Kong kann mehr oder weniger in 3 Akte eingeteilt werden: Zuerst werden die Hauptfiguren im New York der 30iger Jahre eingeführt, anschließend folgt die Schiffsfahrt zur Insel sowie die dort bestrittenen Abenteuer und zuletzt folgt das Finale mit King Kong der im Big Apple Amok läuft. Diese Aufteilung geht größtenteils gut auf, so ist der Prolog nicht zu lang geraten und schafft es dem Zuschauer die Protagonisten inklusive ihrer persönlichen Sorgen und Ziele näher zu bringen. Nach dem Ankommen auf der Insel wird das Tempo schließlich aufgedreht und es kommt zu vielerlei packenden und temporeichen Actionszenen in der urzeitlichen Umgebung. Schlussendlich kann auch das Filmfinale durch seine gut abgeschmeckte Mischung aus emotionalen Momenten, cooler Action, Dramatik und einem Schuss Komik zu brillieren.

Ebenfalls sehr gut gelungen ist die von James Newton Howard (Marked for Death,  The Fugitive) komponierte Filmmusik, welche optimal die spannenden und dramatischen Szenen untermalt.

Wie bisher alle Peter Jackson Filme wurde auch King Kong komplett in Neuseeland gedreht, wobei sowohl New York als auch Skull Island als auch das New York der 1930er durch eine Mischung aus Sets, realen Drehorten und Computereffekten auf beeindruckende und überzeugende Weise zum Leben erweckt.  Ebenfalls zum Großteil am Computer erzeugt wurde der titelgebende Primat, sowie die auf der Insellebenden Dinosaurier und andere prähistorische Kreaturen. Die Zusammenarbeit der Animatoren und der Modellfertiger vom bereits an der LOTR Trilogie beteiligten Weta Workshops schafft es dabei auf ganzer Linie zu überzeugen und den verschiedenen dargestellten Tieren ein charakteristisches Aussehen und sogar eine gewisse Individualität zu verleihen. Besonders bei der Erschaffung Kongs wurde sich sichtbar Mühe gegeben, so wurde vorher das Verhalten echter Gorillas studiert, um für den Film eine möglichst lebensnahe Darstellung zu erreichen und die Mimik des riesigen Menschenaffen wird mittels Motion Capture von dem bereits mittels dieser Technik als Gollum brillierenden  Andy Serkis  (Planet of the Apes, The Hobbit: An Unexpected Journey), welcher hier auch als Schiffskopf Lumpy zu sehen ist,  auf die Leinwand gebracht, so dass die Gefühlsregungen für den Zuschauer großartig sicht- und fühlbar gemacht werden, ohne aber Kong zu menschliche Züge zu verleihen. Davon abgesehen können sich Dinofans auch über die Darstellung verschiedener Arten, wie der allseits beliebten Tyrannosaurier, Brachiosaurier oder Raptoren, sowie einiger anderer Kreaturen wie gigantischer Fledermäuse oder übergroßer Insekten freuen, welche ebenfalls eine tolle Leinwandpräsenz entfalten. Hinzu kommen noch die Eingeborenen der Insel, welche durch eine Mischung aus exzellenten Make-Up Effekten und einer gelungenen Verkörperung von Seiten der Darsteller ziemlich furchteinflößend und gefährlich wirken.

Auch in puncto Actionszenen lässt sich Jackson nicht lumpen und erschafft eine Vielzahl temporeicher und spannender Actionszenen, insbesondere im Mittelteil, die auf ganzer Reihe zu unterhalten und zu überzeugen wissen. Besonders cool fand ich hierbei den Kampf Kongs gegen 3 ausgewachsene Tyrannosaurier, den Raptorenangriff auf eine Horde Brachiosaurier und die unglücklichen Menschen die in die Verfolgung hineingeraten, sowie die recht erschreckende und eklige „Käfergrubensequenz“. Der Gewaltgrad ist dabei trotz des PG 13 Ratings relativ hoch, so werden Menschen erschossen, erschlagen und von Speeren durchbohrt (teils mit blutigen Resultaten), ein großer Anteil der Schiffsbesatzung muss als Snack für die animalischen Inselbewohner herhalten und Kong selbst darf u.a. einem T-Rex, inklusive knackender Geräusche, den Kiefer ausrenken. Obwohl keinerlei Splattersequenzen vorhanden sind, sollte man King Kong also nicht unbedingt mit unter 12 Jährigen Kindern ansehen, da einige der vorhandenen Szenen erschreckend wirken dürften.

Vor der Kamera wird die Hauptrolle der Ann Darrow von der 2 fach Oscar nominierten Naomi Watts (The Ring 1&2, The International) verkörpert. Es gelingt Watts sowohl die typische „damsel in distress“ mit ihrer scheinbaren Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit zu verkörpern als auch eine gewisse Charakterstärke und Erfindungsreichtum zu entwickeln und so sowohl ihren männlichen Filmpartnern als auch Kong erfolgreich die Stirn zu bieten. Zudem kann sie den Zuschauer durch ihren Charme und das tolle und emotionale Schauspiel mit dem tierischen Hauptdarsteller begeistern. Als ihr männlicher Gegenpart ist Adrien Brody (Predators, The Jacket) in der Rolle des Schriftstellers Jack Driscoll zu sehen. Es gelingt ihm dabei ausgezeichnet die Wandlung seines Charakters vom eher introvertierten, schüchternen und etwas weltfremden Bücherwurm zum heldenhaften und mutigen Retter in Not glaubwürdig darzustellen. Als dritter im Bunde ist Jack Black (Tropic Thunder, School of Rock) als durchtriebener Regisseur Carl Denham mit dabei. Überraschender Weise macht Black hier abseits von komödiantischen Klamauk eine recht gute Figur und schafft es die Eigenheiten seines Charakters adäquat zu verkörpern und sowohl seinen Egoismus und seine Skrupellosigkeit als auch seine innere Überzeugung zu visualisieren. In weiteren Rollen sind noch Thomas Kretschmann (Stendhal Syndrome, Blade 2) als tougher Captain Englehorn, Tom Hanks Sohn Colin Hanks (House Bunny, W.) und Jamie Bell (Jumper, Fantastic Four) als junger Matrose Jimmy mit dabei und liefern (wie auch die weiteren Nebendarstller) allesamt eine überzeugende schauspielerische Leistung ab.

King Kong entwickelte sich schnell zu einem kommerziellen und kritischen Erfolg: Bei einem Budget von rund 207 Millionen Dollar nahm der Film rund 218 Millionen Dollar allein in den USA wieder ein  und schaffte es zudem 3 Oscars zu gewinnen (für Tonschnitt, Tonmischung und visuelle Effekte) und auch etliche andere Preise und Nominierungen zu erhalten. In Deutschland lief King Kong mit einer FSK 12 Freigabe ungeschnitten im Kino und erschien später mit dem gleichen Siegel auf DVD und Blu-Ray. Zusätzlich erschien später auch ein um über 12 Minuten erweiterter Extended Cut, welcher auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Mit King Kong ist Peter Jackson ein sehr unterhaltsamer Abenteuerfilm gelungen, der eine filmische Ikone großartig wiederbelebt und durch eine Mischung aus Spannung, Dramatik, fähige Darsteller, tolle Effekte und einen Schuss Humor zu begeistern weiß. Ich vergebe 9/10 Riesengorillas.

Zusatzinfos: Als kleine Hommage an Jackson Fun Splatter Klassiker Braindead ist ein Käfig mit der Aufschrift Rat Monkey im Schiff zu sehen.

Peter Jackson hat einen Cameoauftritt als Pilot eines der Kampfflugzeuge im Finale, dafür hat er sich sogar extra den Bart abrasiert.

Die Tyrannosaurier im Film haben 3 Finger, anstatt wie in Wirklichkeit zwei, was Jackson damit erklärt das sich die Tiere auf der Insel über Millionen Jahre weiter entwickeln konnten.

Ursprünglich wollte Jackson en Film direkt nach The Frighteners drehen, allerdings nahm Universal Abstand vom Projekt, nachdem sie sahen das im selben Jahr Godzilla erscheinen sollte.

Die Insekten die Jack Driscoll in der Grube attackieren sind riesige Versionen der Weta, einer auf Neuseeland vorkommenden Langfühlerschrecken Art, welche auch das Vorbild für die Namensgebung des Produktionsstudios waren.

Peter Jackson besitzt einige Requisiten aus dem 1933er Original, welche er teilweise auch für seinen Film verwendete.

 

9/10
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Kommentare

28.02.2017 13:06 Uhr - Intofilms
1x
Ausführliche Besprechung, der ich in allen Punkten nur zustimmen kann! Sehr gute Arbeit, Horace! :))

Ja, für die Realisierung seines Traumprojekts hatte Peter Jackson ein wenig kämpfen müssen - auch mit dem überwältigenden Erfolg seiner "HdR"-Trilogie im Rücken.
Wie du bereits angedeutet hast, für mich war bezüglich der Schauspielerleistungen Jack Black das absolute Highlight. Dass er in der Rolle des durchtriebenen Unsympathen so aufgehen würde, hätte ich nicht unbedingt erwartet. Und die Effekte und Requisiten von Weta Digital und Weta Workshop setzen in der Tat einmal mehr Maßstäbe. Man merkt dem Film einfach in allen Details Peter Jacksons ehrfürchtige Bewunderung des legendären Originals von 1933 an. Das ist für mich quasi die Quintessenz dieser "King Kong"-Verfilmung, die ich mit einer knappen 10 bewerte! :)))

Mal schauen, wie sich jetzt "Skull Island" schlägt. Ich habe da gewisse Befürchtungen...

28.02.2017 14:27 Uhr - Horace Pinker
1x
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28.02.2017 13:06 Uhr schrieb Intofilms
Ausführliche Besprechung, Horace, der ich in allen Punkten nur zustimmen kann! Sehr gute Arbeit! :))

Ja, für die Realisierung seines Traumprojekts hatte Peter Jackson ein wenig kämpfen müssen - auch mit dem überwältigenden Erfolg seiner "HdR"-Trilogie im Rücken.
Wie du bereits angedeutet hast, für mich war bezüglich der Schauspielerleistungen Jack Black das absolute Highlight. Dass er in der Rolle des durchtriebenen Unsympathen so aufgehen würde, hätte ich nicht unbedingt erwartet. Und die Effekte und Requisiten von Weta Digital und Weta Workshop setzen in der Tat einmal mehr Maßstäbe. Man merkt dem Film einfach in allen Details Peter Jacksons ehrfürchtige Bewunderung des legendären Originals von 1933 an. Das ist für mich quasi die Quintessenz dieser "King Kong"-Verfilmung, die ich mit einer knappen 10 bewerte! :)))

Mal schauen, wie sich jetzt "Skull Island" schlägt. Ich habe da gewisse Befürchtungen...

Vielen Dank für dein wie immer tolles Feedback Intofilms! Was den neuen King Kong angeht bin ich auch noch etwas skeptisch, insbesondere wegen dem übergroßen Kong und den Fantasygeschöpfe Ersatz für die Saurier, aber früher oder später werde ich den sicher dennoch mal gucken, vlt wird man ja positiv überrascht (zudem spielt Sam Jackson mit, also kann der Film ja nicht völlig verkehrt sein ;) Das 1933er Original habe ich bisher übrigens leider noch nicht gesichtet, werde dies aber sobald sich die Zeit findet mal nachholen.

28.02.2017 14:28 Uhr - cecil b
1x
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Eine bombastische Review, Hut ab!

Die Einspielergebnisse interessieren mich zwar nicht, aber die Reviews sind ja für DIE Leser, und die Zusatzinfos, z. B. über die Weta (https://www.google.de/search?q=weta&client=firefox-b&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjr_oP98bLSAhULEywKHZoMB6gQ_AUICCgB&biw=1138&bih=548) finde ich interessant. Und diese Zusatzinfos finde ich schön übersichtlich platziert!

Der Film ist nicht meins, aber deine Review!

28.02.2017 15:53 Uhr - NoCutsPlease
1x
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Hier hat Jackson wieder einmal bewiesen, dass bunte Fantasy-Welten seine Lieblingsumgebung sind und unser Mr. Malcolm scheint sich dort auch sehr wohlzufühlen. ;)
Wenn ich mit der Punkteskala 'reiner Unterhaltungsblockbuster' nachmesse, komme ich auch auf 9/10 Punkte, denn der Film macht schon mächtig Spaß. Der erschreckenden Wirkung auf kleine Kinder stimme ich ebenfalls zu, denn selbst als Erwachsener fühlten sich manche Szenen echt unangenehm an.

28.02.2017 16:09 Uhr - Horace Pinker
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28.02.2017 14:28 Uhr schrieb cecil b
Eine bombastische Review, Hut ab!

Die Einspielergebnisse interessieren mich zwar nicht, aber die Reviews sind ja für DIE Leser, und die Zusatzinfos, z. B. über die Weta (https://www.google.de/search?q=weta&client=firefox-b&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjr_oP98bLSAhULEywKHZoMB6gQ_AUICCgB&biw=1138&bih=548) finde ich interessant. Und diese Zusatzinfos finde ich schön übersichtlich platziert!

Der Film ist nicht meins, aber deine Review!

Vielen Dank für das Lob Cecil, freut mich das mein Review dir gefallen hat. Einspielzahlen erwähne ich normaler Weise auch nicht, fand es hier nur passend um den enormen Erfolg des Werks zu illustrieren (immerhin war King Kong zum Release der teuerste Film aller Zeiten ). Was die Zusatzinfos angeht, setze ich diese immer ans Ende, damit Leser die nur am Review interessiert sind diese leicht überspringen können. Übrigens habe ich King Kong damals mit meinem Vater zusammen im Kino geguckt (erstaunlicherweise hatten wir den Saal damals bis auf einen weiteren Zuschauer komplett für uns) und damals mit 12 Jahren war ich begeistert, also könnte mal wieder etwas Nostalgie in meine Bewertung mit hineinspielen ;-)

28.02.2017 16:16 Uhr - Horace Pinker
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28.02.2017 15:53 Uhr schrieb NoCutsPlease
Hier hat Jackson wieder einmal bewiesen, dass bunte Fantasy-Welten seine Lieblingsumgebung sind und unser Mr. Malcolm scheint sich dort auch sehr wohlzufühlen. ;)
Wenn ich mit der Punkteskala 'reiner Unterhaltungsblockbuster' nachmesse, komme ich auch auf 9/10 Punkte, denn der Film macht schon mächtig Spaß. Der erschreckenden Wirkung auf kleine Kinder stimme ich ebenfalls zu, denn selbst als Erwachsener fühlten sich manche Szenen echt unangenehm an.

Vielen Dank auch an dich NoCuts ! Darüber das Jacksons King Kong Variante sehr unterhaltsam ist sind wir ja einer Meinung und seien wir doch mal ehrlich : Wäre jeder Film super tiefgründig würde es auch schnell langweilig werden ;-) Was die erschreckenden Szenen angeht, dürfte vor allem die Grubensequenz (nicht nur) Insektenphobikern den Angstschweiß auf die Stirn treiben.

28.02.2017 16:57 Uhr - NoCutsPlease
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Tiefgründigkeit erwartet man hier auch generell nicht und die würde ohnehin nicht passen. Auf der anderen Seite sollte man sich aber schon bewusst sein, dass absolut auf die Spitze getriebenes Popcorn-Kino auf einen wartet und das kann nicht jeder ab.

Jeder John-Woo-Kugelhagel bietet einen humaneren Tod als diese Grube . ;)

28.02.2017 18:14 Uhr - Horace Pinker
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28.02.2017 16:57 Uhr schrieb NoCutsPlease
Tiefgründigkeit erwartet man hier auch generell nicht und die würde ohnehin nicht passen. Auf der anderen Seite sollte man sich aber schon bewusst sein, dass absolut auf die Spitze getriebenes Popcorn-Kino auf einen wartet und das kann nicht jeder ab.

Jeder John-Woo-Kugelhagel bietet einen humaneren Tod als diese Grube . ;)

Du hast ja recht, die falsche Erwartungshaltung kann einen leicht mal einen Film versauen, allerdings fällt es mir schwer vorzustellen das irgendwer einen Abenteuerfilm über einen Riesenaffen in den Arthouse Sektor einordnen würde ;)
P.S. Hätte die Schiffscrew Chow Yun-Fat mit seinen beiden mit endlosem Munitionsvorrat bestückten Pistolen dabei gehabt, hätten die Rieseninsekten ohnehin keine Chance gehabt ;)

28.02.2017 18:29 Uhr - NoCutsPlease
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Ich meine das hier nicht in der Hinsicht, dass jemand blauäugig einen Arthouse-Streifen erwarten würde, sondern einfach von dem Over-the-top-Effektegewitter angenervt sein könnte, weil man es wohl eine Spur bodenständiger erwartet hätte. Ein Vorwurf, den auch viele anbringen, die z.B. "Mad Max: Fury Road" im mittelmäßigen bzw. schwachen Bereich einordnen.
Oder ein anderes Beispiel: Jemand empfindet "Saving Private Ryan" für eigene Sehgewohnheiten zu brutal und somit als unanschaubar.
Oder brandaktuell cecil, für den der Film vermutlich absolut substanzloser Hochglanz-Mainstream-Schmonz sein dürfte. ;)

28.02.2017 19:36 Uhr - cecil b
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;)

01.03.2017 22:30 Uhr - naSum
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So, jetzt hab ich auch endlich Zeit für dein affiges Geschreibe gefunden. ;)

Den Charakter des Films hast du treffend beschrieben, mit einigen interessanten Zusatzinfos gespickt und somit deine Dino-Reihe wertig fortgesetzt.
Mir hat speziell auch das Effekte Spektakel gefallen, speziell die Arbeit von Andy Serkis, den ich sehr schätze.
Dennoch war mir die gesamte Optik zu glatt, weshalb der bei mir nicht ganz so gut wegkommt, aber das ist ja geschmackssache.

01.03.2017 23:36 Uhr - Horace Pinker
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01.03.2017 22:30 Uhr schrieb naSum
So, jetzt hab ich auch endlich Zeit für dein affiges Geschreibe gefunden. ;)

Den Charakter des Films hast du treffend beschrieben, mit einigen interessanten Zusatzinfos gespickt und somit deine Dino-Reihe wertig fortgesetzt.
Mir hat speziell auch das Effekte Spektakel gefallen, speziell die Arbeit von Andy Serkis, den ich sehr schätze.
Dennoch war mir die gesamte Optik zu glatt, weshalb der bei mir nicht ganz so gut wegkommt, aber das ist ja geschmackssache.

Vielen Dank naSum, freut mich das dir mein Review gefallen hat. Was die Optik angeht ist das Ansichtssache, mich hat diesbezüglich nichts gestört, kann aber auch verstehen wenn du das etwas anders siehst.

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