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Killerelias
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Eintrag: 28.02.2017

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The Nameless

(Sin nombre, Los)
Herstellungsland:Spanien (1999)
Genre:Horror, Thriller, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Fünf Jahre sind nach dem grausamen Mord an einem kleinen Mädchen vergangen. Eines Tages klingelt plötzlich das Telefon. Es meldet sich eine leise Stimme: "Mama, ich bin s... komm und hol mich!" Fortan gerät die Mutter in einen dunklen Sog, der sie zu einer okkulten Sekte führt... den Namenlosen.
eine kritik von killerelias:

The Nameless 1999

Ein Spielfilmdebüt, das es in sich hat!

Ich bin wirklich schwer begeistert was in dem letzten Jahrzehnt so alles aus Spanien im Bereich Horrorthriller abgeliefert wurde. „Los sin nombre – The Nameless“ datiert aus dem Jahre 1999 und stellt das Spielfilmdebüt von Jaume Balaguero da. Ja genau der Balaguero der mit der „[Rec]“ – Reihe (Ausnahme von [Rec] 3) oder „Sleep Tight“ in den letzten Jahren eindrucksvoll sein Können unter Beweis gestellt hat. Der Mann hat ein phänomenales Gespür für den nervenaufreibenden Moment. Der Film basiert auf einem Roman von dem Engländer Ramsey Campell, den er 1981 veröffentlicht hat. Von Balaguero wird das Geschehen von England nach Spanien verlegt. Bühne frei für „The Nameless“.

Bruno Massera (Karra Elejalde), Kriminalinspektor, wird zu einem Tatort gerufen. Die Leiche eines kleinen Mädchen wurde in einem Abwasserschacht entdeckt. Ist es die kleine vermisste Angela, an deren Fall er gerade arbeitet? Dunkelheit... Bruno bahnt sich den Weg hinunter in den Abwasserschacht um die Leiche zu sehen. Es stinkt nach Scheiße und dem faulenden Körper des Mädchens, das mit Industriesäure verätzt wurde. Stroboskopartig werden surrealistische Bilder eingeworfen, von einem Kind gepaart mit den Terrorfilm üblichen verzehrten Geräuschen. Man vernimmt einen Klavierklang, der gekonnt die Szene stimmungsvoll unterlegt. Gänsehaut pur! Man möchte in diesem Moment wirklich nicht mit dem Kriminalinspektor tauschen. Die Vermutung, dass es sich bei der Leiche um die kleine Angela handelt wird durch die Obduktion bestätigt. Jedoch nicht durch einen DNA-Test, der durch die Säure nicht möglich ist, sondern durch eine anatomische Missbildung im rechten Bein, dass um ca. vier cm verkürzt ist. Ach ja, und da ist auch noch ein Armband mit dem Name Angela drauf, das neben der Leiche gefunden wurde. Die Bestätigung der Eltern soll Klarheit schaffen.
Claudia (Emma Vilarasau) und Marc Gifford (Brendan Price) sind zu bemitleiden, diese schwere Bürde zu tragen. Mit Entsetzen bestätigen sie, dass es sich um das Armband Ihrer Tochter handelt.. Puh bis dahin harter Tobak! Alleine dieser Anfang... Man ist ab der ersten Sekunde im Bann des Filmes und spürt sofort ein beklemmendes Gefühl in einem aufsteigen und wachsen.

Fünf Jahre später sehen wir eine Frau, die sich von dem Schicksalsschlag nicht erholt hat. Doch nicht nur das, auch Ihr Mann hat sie verlassen. Alleine mit der Situation vegetiert sie vor sich hin und versucht irgendwie ihren Alltag zu meistern. Bis zu einem Anruf.... „Mama, Mama. Nein Mama ich bin es“... Ein richtig schöner „Was zur Hölle...“ Moment. Und nun beginnt eine Hetzjagd nach der Wahrheit. Wer hat angerufen? War es Angela? Ist es etwa ein perfider Scherz? Hilfe dabei sucht sich Claudia bei Kommissar Bruno. Auf in den Abgrund von The Nameless.
Bemerkenswert ist, dass zu dem Zeitpunkt des Anrufes, gerade einmal 16 Minuten der 102 Minuten des Filmes vorüber sind, trotzdem kommt zu keinem Zeitpunkt des Filmes Langeweile auf! Die Geschichte spinnt unaufhaltsam ein Netz um den Geheimbund The Nameless und den Abgründen der menschlichen Perversion.
Mehr möchte ich euch an dieser Stelle von der Story nicht verraten, genießt es euch in den Bann des Filmes ziehen zu lassen!

Kommen wir zu dem Cast und Figuren, die Balaguero für seinen Debütfilm zusammengestellt hat.
Sei es Emma Vilarasau, als gebrochene verzweifelte Mutter oder Karra Elejalde, als Kommissar der genauso sein privates Päckchen zu tragen hat, beide liefern eine solide Leistung in ihren Rollen ab. Die Nebenrollen passen sich auch gut in die Geschichte ein. Ein Gesicht über das ich mich sehr gefreut habe ist Carlos Lasarte als Sektenführer Santini, der auch in der „[rec]“ – Reihe von Balaguero mit einer Rolle bedacht wurde. Bevor ich mir hier etwas aus den Finger sauge, ich finde keine der Rollen sticht besonders hervor, die Besetzung ist in sich stimmig. Doch der Star des Filmes ist die Story und keiner der Darsteller.
Dunkle Bilder, minimalistische Szene und stimmungsvolle Musik begleiten einen von Anfang an. Ein Setting das wie die Faust aufs Auge zu dem Filmthema passt.

Kurz und knackig. Ein Gefühl der Beklommenheit, stroboskopische Blitzgewitter an Bildern und verstörende Musik. Viel Spaß beim gruseln. Bitte anschauen!!!

8/10

8/10
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Kommentare

28.02.2017 23:17 Uhr - NoCutsPlease
2x
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User-Level von NoCutsPlease 22
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 10.215
Ansprechend beschrieben, erfrischend formuliert.
Den Film kenne ich noch nicht, aber die Spanier sind ja immer mal für eine positive Überraschung gut.

PS: Hoffentlich liest du dein Feedback auch, denn bislang hast du noch nie irgendwie reagiert.

01.03.2017 08:15 Uhr - cecil b
3x
DB-Co-Admin
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Erfahrungspunkte von cecil b 4.966
Unter dieses Review könnte ich den selben Kommentar schreiben, den ich schon unter deiner Review zu Camp geschrieben habe, und irgendwie mache ich das hiermit auch. :)


Deine Review macht mich neugierig, auch daher, dass ich REC und Sleep Tight schon gut fand! Die Story wirkt wirklich gruselig, und das im positiven Sinne!

01.03.2017 08:33 Uhr - JasonXtreme
2x
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.270
Vielleicht etwas viel vom Inhalt im Vergleich mit dem Rest - aber ich schließe mich da gerne an. Ich mag den Film auch, und endlich mal einer der sich Mühe gibt ein gutes Review zu schreiben! :)

02.03.2017 12:34 Uhr - Killerelias
2x
User-Level von Killerelias 2
Erfahrungspunkte von Killerelias 76
Hey zusammen, freut mich wirklich sehr, dass meine Besprechung euch gefallen hat! Werde mir weiterhin grosse Mühe geben!

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