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Michael Collins

Herstellungsland:Großbritannien, USA, Irland (1996)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Biographie, Drama, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,25 (4 Stimmen) Details
inhalt:
'Michael Collins' war die Schlüsselfigur des irischen Aufstandes gegen die englischen Kolonialherren: Jahrelang führte er den Untergrundkampf gegen die Besatzungstruppen und zwang so die englische Regierung zum Einlenken. Schließlich leitete er selbst die Vertragsverhandlungen, die zur Gründung der Republik Irland führten. Die Kompromisse, auf die er sich um des friedens willen einließ, schürten jedoch auch den Haß der radikalen Separatisten: Kurz nachdem er sein Lebenswerk vollendet hatte, geriet der Held des Befreiungskampfes selbst in die Schußlinie politischer Gewalt. Liam Neeson ('Schindlers Liste', 'Rob Roy') und Julia Roberts ('Fletcher's Visionen') in der aufwendigen Inszenierung von Oscarpreisträger Neil Jordan ('Interview mit einem Vampir').
eine kritik von nocutsplease:

Mit dem irischstämmigen Regisseur Neil Jordan verbindet man Filme wie Interview mit einem Vampir, Mona Lisa oder auch The Crying Game, der ihm 1993 einen Oscar (Bestes Originaldrehbuch) und eine Nominierung (Beste Regie) einbrachte. Nachdem Jordan bereits Anfang der 80er Jahre auf Bitte von David Puttnam (1982 Oscar für Die Stunde des Siegers in der Kategorie Bester Film sowie drei weitere Nominierungen, u.a für The Killing Fields) mit einem Drehbuch über die Geschichte des irischen Revolutionärs Michael Collins begonnen hatte, sollte die gleichnamige US-amerikanisch-britisch-irische Co-Produktion erst 1996 das Licht der Welt erblicken. Der Film konnte sein Budget von 28 Millionen US-Dollar zwar nicht wieder einspielen, erhielt aber immerhin zwei Oscar-Nominierungen (Beste Kamera, Beste Filmmusik), um dann bei den Verleihungen allerdings dem neunfachen Abräumer Der englische Patient zu unterliegen. 


Der Handlungsverlauf orientiert sich nahe an den biografischen bzw. historischen Schlüsselereignissen, nutzt aber auch den Mythos und viele dramaturgische Kniffe, um als spannender Genrebeitrag zu unterhalten. Während des sogenannten Osteraufstands im Jahre 1916 besetzten über 1000 Iren das Postamt in Dublin, lieferten sich erbitterte Gefechte mit den britischen Truppen und mussten nach fünf Tagen ihre militärische Niederlage eingestehen. Infolgedessen wurden sämtliche Rädelsführer hingerichtet, während die restlichen Überlebenden Haftstrafen von unterschiedlicher Dauer verbüßen mussten. Einer von ihnen war Michael Collins, der nach seiner Entlassung aus dem Untergrund heraus mit der Organisation des irischen Unabhängigkeitskampfes begann. Durch gezielte Attentate auf Sondereinheiten der Polizei und des Militärs sowie die geschickte Infiltration staatlicher Institutionen wurde der britische Machteinfluss in Irland zusehends geschwächt, bis es Anfang der 20er Jahre schließlich zu ersten politischen Verhandlungen zur Bildung einer Republik kommen sollte.  

 
Mit Blick auf die Darsteller ist primär anzumerken, dass in vielen Fällen eine gewisse Ähnlichkeit zu den historischen Vorbildern nicht zu verleugnen ist. Gleichwohl bieten die schauspielerischen Leistungen keinen Grund zur Klage und die Akteure arbeiteten unterhalb ihrer gewohnten Gage. Liam Neeson (Taken, Darkman, 1994 Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller in Schindlers Liste) brilliert als Michael Collins mit gewohnt charismatischer Ausstrahlung und einer natürlich wirkenden Präsenz. Im Vordergrund steht dabei die Ambivalenz dieser historischen Rolle, da Collins einerseits den urbanen Guerillakampf ins Leben rief, mit kühler Präzision durchführte und somit auch wesentlicher Mitbegründer der IRA (Irish Republican Army) war, aber andererseits einen dauerhaften Friedensprozess und die Vermeidung von Kollateralschäden anstrebte. Aidan Quinn (Legenden der Leidenschaft, Unknown Identity, Blink) verkörpert als Harry Boland souverän einen von Collins' engsten Vertrauten, während Alan Rickman (Stirb langsam, Robin Hood - König der Diebe, Harry Potter) den späteren irischen Präsidenten Eamon de Valera spielt. Des Weiteren wirkt Stephen Rea (V wie Vendetta, Jenseits der Träume, 1993 Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller in The Crying Game) als kollaborierender Polizist mit und Julia Roberts (2001 Oscar als Beste Hauptdarstellerin in Erin Brockovich sowie drei weitere Nominierungen, u.a. für Pretty Woman) stellt Kitty Kiernan dar - jene Frau, die in einer Dreiecksbeziehung zwischen Collins und Boland steht. Darüber hinaus soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass ca. 2500 einheimische Statisten mit teilweise eigenhändig beschafften Kostümen für die authentische Belebung des Szenenbildes sorgten.


Die Dreharbeiten zu Michael Collins fanden vorwiegend in Dublin statt, das übrigens auch die Ersatzkulisse für sämtliche anderen im Handlungsverlauf auftauchenden Städte bildete, während ansonsten die Idylle der irischen Provinz genutzt wurde und ein paar Re-Shoots in New York stattfanden. Dank der fachkundigen Kameraführung unter der Leitung von Chris Menges (1985 bzw. 1987 Oscar für The Killing Fields und Mission sowie 2009 Nominierung für Der Vorleser) konnten mithilfe des größtmöglichen Einsatzes von natürlichem Licht sehr ausdrucksstarke sowie ästhetische Bildkompositionen entstehen, weshalb die Oscar-Nominierung wirklich gerechtfertigt ist. Darüber hinaus werden Zuschaueraugen mit einer Vorliebe für traditionelle Effekte durch detailreich nachgebaute Kulissen verwöhnt, die mittels des kompetenten Einsatzes pyrotechnischer Mittel ein spektakuläres Ende finden dürfen und auch die Darstellung blutiger Einschüsse setzt ganz auf bewährte Handwerkskunst. Nicht zuletzt akzentuiert die Musik von Elliot Goldenthal (Heat, 2003 Oscar und weitere Nominierung für Frida sowie 1994 Nominierung für Interview mit einem Vampir) in einer ausgewogenen Kombination aus irischer Folklore und spannungsfördernden Melodien wirksam das Geschehen, weshalb hier ebenfalls von einer berechtigten Nominierung gesprochen werden kann.  


Fazit: Michael Collins beschert ein packendes Epos über den Weg in die Unabhängigkeit Irlands, das ein starkes historisches Flair vermittelt und dramaturgisch wirksam aufgearbeitet wurde. Dank der facettenreichen Verkörperung der Charaktere und einer handfesten Inszenierung im positiv altmodischen Stil monumentaler Dramen ergibt sich ein sehr empfehlenswerter Filmtipp für thematisch Interessierte.

9/10
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Kommentare

03.03.2017 10:56 Uhr - Intofilms
1x
Ich sag's einfach mal so:
Die Blu-ray habe ich soeben (für unter 9 Euronen :) bei Amazon geordert. Mit anderen Worten: Rezension wie immer in einer anderen Liga und ich bin maximal angefixt! :))))

Von den vielen in deinem Text erwähnten Titeln kenne ich fast alles, nur eben "Michael Collins" noch nicht. Da ich aber Neil Jordan sowieso sehr gut finde, Liam Neeson total gerne sehe und vor allem ein riesengroßer Bewunderer von Alan Rickman bin, war diese spontane Bestellung ein absoluter 'no-brainer'. Bin jetzt schon megagespannt!

Vielen Dank - einmal mehr - für diesen wertvollen Tipp, NCP!!!
Werde dann noch mit Feedback auf dich zukommen.

P.S.:
Eigentlich stand ja "The Crying Game" als nächster Jordan-Titel auf meinem Heimkinoprogramm (Rewatch in HD). Jetzt wird's eben "Michael Collins". :)))

03.03.2017 11:13 Uhr - Horace Pinker
1x
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Erfahrungspunkte von Horace Pinker 6.525
Wie immer großartige, toll geschriebene und informative Rezension vom Schnittverächter, ich sage nur: Bravo! Der Film sagt mir bisher nichts, allerdings interessiert mich das Thema durchaus und auch die Besetzung klingt vielversprechend, wenn ich die Zeit finde wird der vlt mal gesichtet.

03.03.2017 12:30 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 9
Erfahrungspunkte von dicker Hund 1.235
Da hagelt es ja Sonderzeichen;-)

Tolles Review! !!!

Nachdem es nun auch von mir ein paar davon für diese schöne Kritik gab, bekunde ich ebenfalls mein Interesse für das besprochene Werk. Das weite Meer des Nicht-Horrors erschließt sich mir in sporadischen Gängen in die hiesige, auch im "Back-Programm" gut sortierte Videothek. Solche Texte sind da eine feine Navigationshilfe, zumal das Thema "Irland und die Unabhängigkeit" auch einiges hergibt...

03.03.2017 14:55 Uhr - NoCutsPlease
3x
DB-Helfer
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Vielen Dank liebe Leser für euer tolles Feedback! :)
Eine sehr erfreuliche Bilanz, dass aus drei Nicht-Kennern direkt mal drei Interessenten werden!

@ Intofilms:
Das habe ich nicht gerade oft, dass jemand so unmittelbar nach der Lektüre einen Film ordert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du nicht enttäuscht werden wirst und zu Recht megagespannt sein darfst. :)

@ H.P. und dicker Hund:
Einfach den Titel im Hinterkopf behalten und bei entsprechender Gelegenheit zugreifen. Der Spagat aus historischer Aufarbeitung und kinotauglicher Präsentation ist hier wirklich gut gelungen, sodass man auf hohem Niveau bedient wird.

03.03.2017 15:08 Uhr - naSum
2x
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Eine toll geschriebene und informative Kritik lieferst du uns mal wieder NCP. Und wenn selbst der blutgierige Kampfhund anbeißt, will das ja was heißen ;)

03.03.2017 16:00 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Merci Jack! ;)
Eine gewisse Blutgier stillt der Film im Rahmen seiner Handlungselemente durchaus , wobei das natürlich nicht der eigentliche Sichtungsgrund sein sollte.

Lumpi interessiert sich übrigens recht häufig für historische Themen. Meine Empfehlungen zu den Kind-in-Kriegssituation-Filmen "Hope and Glory" und "Das Reich der Sonne" fand er z.B. inhaltlich auch ansprechend, was mich damals ziemlich überrascht hatte.

03.03.2017 20:00 Uhr - cecil b
2x
DB-Co-Admin
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Gut ausgewogen zwischen Hintergründen, Infos und Eindruck vom Film! Top! Wie auch sonst? ;)

Dieser Collins schien ja sehr zerissen gewesen zu sein.

Intofilms: Hier schreibt jeder in einer jeweils anderen Liga. ;) Die Hitchcock-Reviews letztens muss ich noch nachholen.

03.03.2017 20:41 Uhr - Intofilms
2x
Das stimmt natürlich, cecil. :)

03.03.2017 21:52 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Danke cecil! :)
Mit Collins' Zerrissenheit liegst du goldrichtig und diese kommt auch im Film deutlich zur Geltung. Die charakterlichen Eigenheiten und die jeweilige Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten des Schicksals waren Jordan ziemlich wichtig, genauso wie der Anspruch, dass die Dramatisierung des Geschehens nicht die historisch relevanten Fakten aushebeln sollte. Nicht zuletzt dürfte dir der Film zusagen, weil relativ wenig Hollywood durchschimmert, aber dafür sehr viel irischer und britischer Stil.
Und ich stimme dir auch dabei zu: Irgendwie gestaltet hier jeder seine eigene Reviewwelt und jeder deckt sein favorisiertes Filmsegment sowie bestimmte Leserpräferenzen ab. Die Mischung macht's! :)

04.03.2017 08:08 Uhr - cecil b
2x
DB-Co-Admin
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NoCutsPlease: Ich bin mir sicher, dass dieser Film etwas für mich ist. Wie prägnant und gehaltvoll du mir das klar gemacht hast, ist wie immer beeindruckend! Bei der Besetzung und vor allem dem Regisseur kann für mich nicht allzu viel falsch laufen. Die Story ist auch hochinteressant! Jordan ist etwas besonderes, auch wenn seine Filme nicht immer bei mir zünden, und ich habe noch nicht alle gesehen. Den werde ich aber auch noch besprechen, bzw. einen seiner Filme. Aber eins nach dem anderen. :)

Introfilms: Die Autoren dieser Seite können sich nur über dein Interesse freuen, und ich gehöre auch zu denen. :) Danke für deine konstruktiven Beiträge!

Ich schlage nur immer ein bisschen 'Alarm' , wenn Autoren nicht einfach entsprechen gelobt werden, sondern sie gesondert dargestellt werden. Der Vergleich zu anderen ist ein heißes und unnötiges Terrain. ;) Da versuche ich immer wieder dezent dagegen zu halten. : http://www.schnittberichte.com/review.php?ID=8936 Siehe unteren Kommentar. ;)

Das NCP ein Kaliber ist, das steht außer Frage! :) Sieht man an dieser Stelle nicht nur anhand der Reviews. ^^^^ ;)

04.03.2017 12:24 Uhr - Intofilms
1x
Danke, cecil, für dein Lob! :)
Deine 'besorgte' Haltung kann ich sehr gut verstehen. Sehe ich genauso! :))
Mein Herz ist groß, da passen ganz viele rein. Die Review-Sparte habe ich irgendwie erst relativ spät für mich entdeckt. Seitdem kennt meine Begeisterung aber kaum Grenzen. Hier werden wirklich regelmäßig auf individuell verschiedene Weise wahre Meisterleistungen vollbracht! Besonders schön finde ich auch, dass die Reviewer immer ein freundliches Wort für die Feedbacker parat haben!! :))

04.03.2017 12:59 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Ich kann cecils Bedenken auch sehr gut verstehen, denn man kann einen Autoren bestenfalls an dessen eigenen Standards messen und wir veranstalten hier ja auch keinen Schreibwettbewerb. :)
Intofilms' Begeisterung zeigt sich ebenso in Bezug auf die jeweiligen Filme. Dass es da häufiger mal etwas emotional überschwänglich wird, ist uns allen wohlbekannt und nach bisherigem Kenntnisstand freut sich jeder Autor darüber.

Kommunikation zwischen Lesern und Schreibern: Die eine Seite motiviert/belebt stets die andere! :)

Ansonsten bin ich gespannt, ob den Film noch ein paar weitere Leser kennen. Immerhin hat er hier ja bereits eine andere 9/10 und sogar eine 10/10 erhalten. ;)
Dass z.B. "Ogro" niemandem ein Begriff war, hat mich hingegen keinesfalls überrascht.

04.03.2017 21:10 Uhr - cecil b
4x
DB-Co-Admin
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Filmfans unter sich. So macht das Spaß!

Ogro hole ich auch noch nach. Timecrimes, und dann gerade wieder welche, die ich lesen möchte. Ich schaffe es nicht immer zeitig. It ja nicht weg. ;)

05.03.2017 10:13 Uhr - Tom Cody
2x
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Wieder eine Top-Rezension (sowohl vom Stil und auch Inhalt her - wie man's bei dir gewohnt ist) zu einem tollen, spannenden und hochinteressanten Drama.

Ich selber habe "Michael Collins" auch erst mit einiger Verspätung letztes Jahr zum ersten Mal gesehen und kam eigentlich erst durch die "Rebel Music" bei YouTube zum Thema ("The Wolfe Tones" u.a.). Vor allem war ich überrascht, wie teilweise die IRA hier doch extrem verherrlicht wird. Ein sehr komplexes und auch schwieriges Thema.

Wenn man sich da vorher etwas einliest, wird "Michael Collins" gleich um einiges interessanter. Den Film kann man sich übrigens auch sehr gut im "Double-Feature" mit "The Wind That Shakes the Barley" von Ken Loach ansehen!

05.03.2017 12:20 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Thanks Mr. Cody.
Schön, dass du wieder mit am Start bist und die sehr positive Meinung zum Film teilst!
Die historischen Grundlagen werden darin schon übersichtlich und anschaulich dargestellt, aber etwas Zusatzrecherche kann wahrlich nur förderlich sein.

Die von dir angesprochenen YouTube-Videos kenne ich gar nicht. Komplexe und kontroverse Themen werden ja häufig von vielerlei Seiten betrachtet und zum Teil auch verklärt.

Loachs Film kenne ich ebenfalls noch nicht, aber den werde ich mir gern mal ansehen.

05.03.2017 13:07 Uhr - Intofilms
1x
Da muss ich Tom doch auch noch danken! :)) Ken Loach entdecke ich gerade auch erst so richtig. Bis jetzt habe ich aber nur einige seiner frühen, gleichsam naturalistischen Arbeiten gesehen, die mich unglaublich beeindruckt haben. Als nächster Film von ihm ist jetzt erst mal "Daniel Blake" an der Reihe. Und der von Tom empfohlene Titel möge auch bald folgen. Ken Loach - das ist für mich faszinierendes, kraftvoll-authentisches Kino, das den Zuschauer wahrhaftig aufrüttelt und zum Nachdenken geradezu zwingt! :))

07.03.2017 11:20 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Ich habe Ken Loach auch erst seit einer Weile auf dem Schirm und da wartet auf mich noch einiges, das es zu entdecken gilt!

Das hiesige Review zu "The Wind That Shakes the Barley" bewertet den Film zwar nur mittelmäßig, aber anscheinend hatte da jemand auf ein höheres Maß an reiner Unterhaltung gehofft - und dass die weitgehend zu fehlen scheint, sehe ich eher als Qualitätsmerkmal.

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