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cecil b
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Eintrag: 12.04.2017

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Im Schloss der blutigen Begierde

Herstellungsland:Deutschland (1967)
Genre:Horror
Alternativtitel:Castle of Bloody Lust
Castle of Lust
Castle of the creeping Flesh
Castle of unholy Desires
In the Castle of Bloody Lust
Schloss der Gehenkten, Das

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
Gelangweilt von den Besuchern seiner Party und getrieben von sadistischen Neigungen überredet Baron Brack die schöne Elena, ihn in sein abgelegenes Jagdhaus zu begleiten, wo er seinen teuflischen Absichten sofort nach der Ankunft grausame Taten folgen lässt. Elenas Schwester, ihr Verlobter und einige Freunde reiten ebenfalls zu Bracks Anwesen, doch das gesellige Beisammensein wird unterbrochen, als die gedemütigte Elena verzweifelt die Flucht ergreift. Auf der Suche nach ihr findet sich die Gruppe in dem geheimnisvollen Schloss des Grafen von Saxon ein, der seinen unerwünschten Gästen widerwillig Unterkunft gewährt. Doch bereits in der ersten Nacht offenbart sich das verstörende Familiengeheimnis der Saxons, welches allen Anwesenden das nackte Grauen beschert. Gefangen in einem albtraumhaften Sog aus sexuellen Gelüsten und eiskaltem Horror blicken sie in die höllischen Abgründe der menschlichen Seele!
eine kritik von cecil b:

 

Eine Gruppe bestehend aus wohlsituierten Pärchen feiert was das Zeug hält. Die barocken Geigen (Jerry van Rooyen: Küss mich, Monster † 2009) sind eine wirklich gute Vertonung der Tatsache, dass es sich dabei um reiche und adelige Herren und Damen handelt. Die Farben sind die puren 70'er, die Beleuchtung, die Kameraführung (Jorge Herrero: Küss mich, Monster, Franz Hofer: Schachnovelle) und die Schnitte können den Szenenverlauf und die Szenerie so gestalten, dass ein guter Serien-Standard dieser Zeit erreicht wird. Die Gemeinschaft bekleckert ihre Designer-Mode nicht mit Ruhm. Die pornös überschminkten Damen geben sich sexuell frivol und tanzen mit ihren Lackstiefeln auf den Tischen, die Herren der Schöpfung geben sich möglichst lässig und wild: "Ohne Alkohol bin ich kein Mensch." Elena (Elvira Berndorff) und ihre Schwester (Janine Reynaud: Der Schwanz des Skorpions, Jess Francos Succubus) sind zuerst nur schwer voneinander zu unterscheiden, vom Stil her wie von der Darstellung, ihre Liebhaber (Jan Hendriks: Award für Sündige Grenze, † 1991 , Pier A. Caminnecci: Necronomicon - Geträumte Sünden, Regie: Wie kurz ist die Zeit zu lieben) sind ebenfalls eintönig und austauschbar in jeder Hinsicht, reines Kanonenfutter, hofft man. Nur der Gastgeber Baron Brack und seine Verlobte Marion (nicht schlecht: Claudia Butenuth aus Das Geheimnis der grünen Stacknadel) sind keine Abziehbilder, und das ist auch durchaus sinnvoll. Marion fällt oberflächlich gesehen durch ihre blonde Bubi-Frisur auf, aber mehr noch durch ihr kindlich verträumtes Auftreten. Baron Brack fällt aus dem Rahmen, weil er nicht nur gönnerhaft, sondern auch bedenklich geheimnisvoll wirkt. Michel Lemoine (Küss mich, Monster, Regie: Die kleinen Scheinheiligen - Klosterschülerinnenreport, † 2013 ) wird tagelang vor dem Spiegel gestanden haben, um einen stechenden Blick für seine Rolle zu üben. Das Fazit ist nah daran lächerlich zu sein, und dennoch verfehlt es nicht gänzlich das Ziel.

Die Feierlaune entwickelt sich zu einem Debakel, bei dem Schmerz und Lust aufeinander treffen. Elena versucht auf dem Rücken eines Pferdes dem Unheil zu entkommen, verstört von dem Geschehen und der darauf folgenden aufgesetzten Küss-die-Hand-Etikette, die von einem erschreckenden Hörensagen gebrochen wird. Dramatische Geigen leiten Elenas Ritt ein, die Partygäste folgen ihr durch den von Nebelschwaden durchzogenen Wald, alle sitzen gut im Sattel. Der Wald ist ausgeleuchtet, an machen Stellen allerdings überbelichtet, die Kamera kann dem Ablauf meist gut folgen. Auf der Suche nach Elena landet die Gemeinschaft im sagenumwobenen Schloss, und dort soll sich die Gesuchte aufhalten. Es ist Nacht, und die Beleuchtung ist schlafen gegangen, aber im Schloss selbst kann die Kamera das Geschehen wieder sichtbar machen. Und das überraschend gut.

Das Schloss (Schloss Kreuzenstein, Korneuburg, Österreich) hat das Antlitz einer Ruine, ein dunkles Loch, gefüllt mit dreckigen Katakomben, in dessen Dunkelheit sogar eine Lampe verschluckt wird. Die etlichen Bilder und Skulpturen sind ein Abbild einer erloschenen Lebensfreude. Die Kamera kann die Plastiken als solche in Szene setzen, und die Perspektiven verwandeln einen Gang durch die Katakomben zielgenau zu einem echten Runterzieher. Genauso schön wie melancholisch spielen ein Klavier sowie eine Orgel, und man kann sich darüber wundern, wie erstklassig der Soundtrack das Schloss der blutigen Begierde hörbar macht. Vor Ort taucht Graf Saxon auf (Jess Franco-Veterane Howard Vernon: El siniestro doctor Orloff, Die Rache des Hauses Usher, † 1996) , stolzierend, aufrecht, von Fanfaren imposant unterstützt. Vernon reißt die Augen auf und gibt den gebrochenen Mann recht gut. Was wäre ein mysteriöser Burgherr ohne einen Diener (Vladimir Medar: Die Schlangengrube und das Pendel, † 1978 ), einen Igor, der, wenn er schon nicht buckelig ist, zumindest die Statur eines Bären hat, und sich nur degeneriert äußert: "Was sagen von Graf?". Nicht nur an dieser Stelle überraschen ironische Dialoge der Besucher. Wirklich gruselig wird der Diener,  wenn er zu lachen beginnt. Nicht jeder teilt seinen schwarzen Humor. Nachdem der Fluch der noch kaum vorhandenen Familie vorgetragen wurde, wird ein Kult um die traumatische Vergangenheit zelebriert. Ein Wachsfigurenkabinett stellt das nackte Grauen dar, und fast jedes Wort des Burgherrn schreit leise Wahnsinn, Leid und Gefahr heraus. Eine Besucherin äußert sich gegenüber ihrem Liebhaber: "Ich habe solche Angst!". Und erschreckend ist die Antwort: "Wieso? Du hast doch keinen Grund dafür.". Niemand würde nichts schlimmes befürchten, in diesem Schloss. Der Schmerz kommt.

Das Leiden wird nicht einfach durch Folterung und Mord dargestellt, sadomasochistische Elemente und das absolute Ausgeliefertsein treffen auf Psychoterror und ein Drama. Immer wieder werden sinnvoll Aufnahmen einer echten Herzoperation eingeblendet. Und wie grobschlächtig das auch ist, man kann sich wohl kaum verletzlicher fühlen, als beim Anblick eines offenen Körpers. Mehrmals werden verschiedene Schreckensbilder überlagert, die Summe von psychischen und körperlichen Qualen, so simpel, so effektiv. Morde und Vergewaltigungen werden nicht detailliert dargestellt, sie sind daher erschreckend, dass Schmerz und Lust sich auch an dieser Stelle dramaturgisch effektiv vereinen. Der Schmerz endet im Wahnsinn, und wenn man die mächtige Off-Stimme mit ihren philosophischen Versuchen verfolgt, so scheint dieser Wahnsinn eine Reaktion auf die Schlechtigkeit der Welt zu sein, im Endeffekt eine Art das Böse lieber anzunehmen als es zu hassen. Das Ende ist dann überraschend altbacken und moralisch. Es heißt: "Kein Leid bringt Gewinn.". Die Moral von der Geschicht ermöglicht dem Zuschauer sich die Hände in Unschuld zu waschen.

Man kann dem österreichischen Regisseur Adrian Hoven vorwerfen, seinen deutschen Exploitationsfilm angestrengt, grobschlächtig und voyeuristisch inszeniert zu haben. Ebenso kann man den altmodischen Stil ablehnen, so wie die billigen Effekte, die anstößige Effekthascherei und die hanebüchene Story. Oder man kann sich darüber freuen, einen schön schundigen, angenehm unangenehmen Film für sich entdeckt zu haben, der im Anbetracht der Zeit seiner Veröffentlichung viel Mut gezeigt hat, der das Böse im Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, und am Ende durchaus moralisches Gedankengut ermöglicht. Obwohl es keine Identifikationsfigur gibt, und die Akteure nur knapp das Mittelmaß erreichen, weiß DAS SCHLOSS DER BLUTIGEN BESTIE dem Zuschauer unter die Haut zu gehen, und Urängste anzusprechen.

 

                                                     7 PUNKTE. Demented Foreeeever!

 

 

 

                                                     

 

 

                                              ADRIAN HOVEN, DER JESS FRANCO AUS TIROL

Der im Jahre 1981 verstorbene Adrian Hoven a.k.a. Wilhelm Arpad Peter Hofkirchner war Schauspieler (Lili Marleen),  Soundtrackkompositeur (Bambi-Nominierung für Die Große Starparade), Produzent und Regisseur. Als Schauspieler spielte Hoven in etlichen meist kitschigen Filmen mit, mit Titeln wie Der Edelweißkönig, Mädchenjahre einer Königin und Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein. Aber Hoven war auch nicht selten Akteur in Filmen des Exploitations-Urgesteins Jess Franco († 2. April 2013), die ähnlich seichte Unterhaltung versprechen (Sadisterotica, Necronomicon - Geträumte Sünden und Küss mich, Monster). Einige der Künstler, mit denen Hoven bei diesen Filmen zusammengearbeitet hatte, gehörten auch zu dem Ensemble, mit dem er IM SCHLOSS DER BLUTIGEN BEGIERDE gedreht hat. Bei dessen Drehbuch, das im weitesten Sinne an William Shakespeare angelehnt sein soll, wurde Hoven von Jess Franco unterstützt. Hoven unterstützte aber auch Franco, indem er dessen Filme Necronomicon – Geträumte Sünde und KÜSS MICH, MONSTER produzierte. Unter dem Pseudonym Percy G. Parker drehte Hoven neben IM SCHLOSS DER BLUTIGEN BEGIERDE noch die Exploitationsfilme HEXEN BIS AUFS BLUT GEQUÄLT und  HEXEN GESCHÄNDET UND ZU TODE GEQUÄLT.  Und es ist ein Zufall, dass Hoven die Regie bei IM SCHOSS DER BLUTIGEN BEGIERDE übernahm, denn er sprang nur für Franco ein, der zu dieser Zeit das Angebot bekommen hatte, den 9.Teil der Dr. Fu Man Chu-Reihe mit Christopher Lee zu drehen!

By the Way: Einer von Hovens drei Söhnen ist der Moderator Percy Hoven (1. Staffel Big Brother), der in jungen Jahren auch in Adrian Hovens Hexen-Filmen mitgespielt hat.

 

7/10
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Kommentare

13.04.2017 15:42 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 9
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Hui, das scheint ziemlicher Schund zu sein. Kommt in der richtigen Stimmung durchaus in Frage, mal sehen. Die Cecilienstraße blüht jedenfalls in schönsten Frühlingsfarben, nachdem die Absperrung wieder aufgehoben ist.

13.04.2017 16:10 Uhr - cecil b
1x
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Thanx! :)

Hatte das Review gestern veröffentlicht, aber wollte heute was ändern, weshalb ich es wieder sperrte. Und jetzt ist mir aufgefallen, dass ich noch was editieren muss. Aber ich sperre es nicht noch einmal. ;)

Laut Wiki:

Evangelischer Filmbeobachter: "Vor diesem abstrusen Leinwand-Monstrum kann nur gewarnt werden!"

Lexikon des internationalen Films„Abstruse Fantasterei über Sex und Sadismus im Rahmen einer kruden Kolportage.“

Eskalierende Träume : „Im nur notdürftig unterdrückten Exzess wild durchmischter Ideen und Inspirationen treffen Camp und Kitsch, Krudes und Kontrolliertes, Genre und Exploitation, Struktur und Ausbruch aufeinander und gehen eine wild wuchernde, absonderlich-schöne Symbiose ein.“

Cecil b: Siehe Fazit. ;)

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich diesen Film bis zum Ende gucken möchte. In der Mitte war ich davon überrascht, wie sehr ich in dessen Bann gezogen wurde, und am Ende war mir klar, dass ich eine Perle des schlechten Geschmacks gefunden hatte, dessen Tiefpunkte mir genau so gut unterhalten haben wie dessen Höhepunkte. Demented foreeever! ;)

13.04.2017 16:23 Uhr - Punisher77
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Ein hervorragendes, sprachlich brillant formuliertes Review - Hut ab!

Hatte den Film auf dem letzten "Weekend Of Hell" in zig verschiedenen Versionen in der Hand, konnte mich aber nicht zum Kauf durchringen. Das Review hat mein Interesse aber defintiv geweckt. Also nächstes Mal.

13.04.2017 16:39 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
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Danke Punisher77! :)

Der Film ist ein Wackelkanditat, aber der ist so seltsam, und mit seinen echten Aufnahmen von Operationen so intensiv, dass er Exploitations-Fans gut bedienen sollte.

P.S. : Man möge mir die Fehler meines ersten Kommentares verzeihen. ;)

13.04.2017 19:12 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Ich muss zugeben, dass ich in dem verspielt-cecilianischen Wortstrudel mehrfach den Überblick verloren habe worum es in dem Film überhaupt gehen soll und zu welcher Person welche Information gehört.
Aber das hat ja auch etwas von lynchesker Kunst, also alles im grünen Bereich. :)

13.04.2017 19:38 Uhr - cecil b
2x
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Wenn du die Inhaltsangabe liest, sollte dir das dabei helfen, zu erfassen, wie ich die Handlung in mehreren Abschnitten in der Reihenfolge besprochen habe. Vielleicht fällt dir schwer, dass ich die Inszenierung, das Schauspiel und den Soundtrack bei jedem dieser Abschnitte besprochen habe, und dies nicht seperat gemacht habe.

1. Abschnitt: Die Gruppe....Und damit die Ausgangsposition des Films samt deren Gestaltung.

2. Abschnitt: Die Feierlaune entwickelt sich zu einem Debakel....Warum die Gruppe ins Schloss flizt, samt Gestaltung.

3. Abschnitt: Das Schloss.....samt Gestaltung.

4. Abschnitt. Das Leiden.....und die Darstellung dieser.

5. Abschnitt: Das Fazit.

Eigentlich dürfte auch jeder Satz klar machen, was ich bespreche. Falls du aber noch Fragen hast, immer her damit. :)

Beispiel: 1. "Die Farben sind die puren 70'er, die Beleuchtung, die Kameraführung (Jorge Herrero: Küss mich, Monster, Franz Hofer: Schachnovelle) und die Schnitte können den Szenenverlauf und die Szenerie so gestalten, dass ein guter Serien-Standard dieser Zeit erreicht wird. 2. Die Gemeinschaft bekleckert ihre Designer-Mode nicht mit Ruhm."

1. Ich bespreche die Szenerie der Handlung, die ich in diesem Absatz bespreche.
2. Zurück zur Handlung, die Kameramänner und Cutter feiern nicht. ;)

Lynch? Ich kann mich genauso darüber freuen, mit diesem in Zusammenhang gebracht zu werden, wie dass ich sagen könnte, dass Lynch dann in der Regel doch abstrakter ist als meine Reviews. ;)

So oder so, alles im grünen Bereich, gut. :) Danke für deine Aufmerksamkeit! Die verschiedenen Eindrücke von Lesern sind eine Bereicherung, danke dafür! :)

14.04.2017 00:14 Uhr - Intofilms
1x
Evangelischer Filmbeobachter: "Vor diesem abstrusen Leinwand-Monstrum kann nur gewarnt werden!"

Hihi, bis jetzt war mir nur der katholische "Filmdienst" ein Begriff. Dort heißt es in solchen Fällen stets: "Wir raten ab." Natürlich können wir Protestanten da nicht nachstehen. ;)

Ich habe ja schon bei der News-Meldung zum Subkultur-Release dieses Titels mein Interesse bekundet. Durch deine ebenso verrückte wie geniale Besprechung ist meine Neugier auf den Streifen noch etwas größer geworden. Danke für den nochmaligen Anreiz, cecil! ;))

P.S.:
Ich hatte mich schon gewundert. Als ich diese Rezi das erste Mal angeklickt hatte, landete ich nicht hier, sondern auf einer allgemeinen Überblicksseite der aktuellen Kritiken. Aber jetzt weiß ich ja, woran das lag. Alles gut. ;)

14.04.2017 09:24 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 16
Erfahrungspunkte von cecil b 4.781
Ja, die protestieren auch mal, die evangelischen Filmbeobachter. ;)

Freut mich sehr, dass ich deine Neigierde wecken konnte! Danke für das Lob! Ich schreibe ja gerne Rezies, die auch stilistisch ein Gefühl des Films wiedergeben. Es war diesmal mein Ziel, den Leser mit auf die Kautsch zu bringen, den Film damit praktisch vor Augen zu haben, bis ich dann Eindrücke des Films wiedergeben wollte, die eben die Neugierde danach wecken sollten, was diese blutige Begierde wohl so ist. Praktisch das zu erreichen, was Eskalierende Träume über den Film sagt: ".....wild durchmischter Ideen und Inspirationen treffen Camp und Kitsch, Krudes und Kontrolliertes, Genre und Exploitation, Struktur und Ausbruch aufeinander und gehen eine wild wuchernde, absonderlich-schöne Symbiose ein." ;)

P. S. : Die Review dürfte nicht lange draussen gewesen sein, bis mir dann aufgefallen war, dass die Infos zum tiroler Franco nicht ganz korrekt waren. Aber ich wollte dass lieber in Ruhe noch einmal durchgehen, und noch abschalten.

Obwohl ich über Ostern arbeiten muss, wünsche ich allen frohe Feiertage!

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