SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Suche:
Böses Spiel mit Zombies Uncut AT-PEGI mit superschnellem Gratisversand ab 39,99€ bei gameware Dead Island Definitive Edition Uncut AT-PEGI mit superschnellem Gratisversand ab 29,99€ bei gameware
NoCutsPlease
Level 21
XP 9.440
Eintrag: 09.03.2017

Amazon.de


The Void
Blu-ray/DVD Mediabook
Cover A 44,89
Cover B 44,89
Blu-ray 14,99
DVD 12,99
Amazon Video 11,99



Die Ghoulies
Blu-ray/DVD Mediabook
Cover A 37,26
Cover B 37,26

Die Jungfrauenquelle

(Jungfrukällan)
Herstellungsland:Schweden (1960)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama
Alternativtitel:The Virgin Spring

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,40 (5 Stimmen) Details
inhalt:
Schweden im 14. Jahrhundert:
Das junge Mädchen Karin, Tochter einer reichen Gutsbesitzerfamilie, will Kerzen zum Weihen in die Kirche bringen - ein alter Brauch, den nur eine Jungfrau vollführen kann. Unterwegs wird sie von zwei Wegelagerern brutal überfallen, vergewaltigt und getötet. Nach der Tat ziehen die Mörder weiter. Ohne zu ahnen, dass es sich um das Elternhaus des toten Mädchens handelt, suchen sie ausgerechnet dort Unterkunft für die Nacht. Als einer von ihnen Karins Kleid anbietet, hat er sein Todesurteil gefällt...
eine kritik von nocutsplease:

Selbst wer noch keinen Film des Schweden Ingmar Bergman gesehen hat, dürfte zumindest mit dessen Ruf als einer der bedeutendsten Regisseure aller Zeiten vertraut sein. Bergmans symbolträchtige Werke, die sich mit Beziehungs- und Familienproblemen, psychischen Abgründen, dem Zerstörungsdrang der Menschen untereinander oder auch religiösen Themen befassen, ließen Kritiker um die ganze Welt zum Interpretationsmarathon anreten und die häufig recht freizügige Darstellung von Sexualität rief die ambitionierten Sittenwächter auf den Plan. Mit Filmen wie Fanny und Alexander, Herbstsonate oder auch Schreie und Flüstern brachte er es auf insgesamt neun Oscar-Nominierungen als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor - eine beachtliche Bilanz für jemanden, der mit Hollywood & Co. im Prinzip nichts am Hut hatte. Darüber hinaus wurde Bergman im Jahr 1971 mit dem zu den Academy Awards zählenden Irving G. Thalberg Memorial Award ausgezeichnet, der an besonders kreative Filmemacher verliehen wird und 1997 bei den 50. Filmfestspielen in Cannes als Bester Regisseur aller Zeiten geehrt. 


Das Drama Die Jungfrauenquelle, dessen Drehbuch von Ulla Isaksson verfasst wurde, basiert auf einem aus dem 12. Jahrhundert stammenden schwedischen Volkslied namens Per Tyrssons döttrar i Vängeaus, während der Akira-Kurosawa-Klassiker Rashomon als weitere Inspirationsquelle gilt. Jenes Werk gewann 1961 den Oscar als Bester fremdsprachiger Film und erhielt eine Nominierung in der Kategorie Bestes Kostümdesign, allerdings ging der Sieg an die romantische Komödie The Facts of Life. In Deutschland  sorgte Die Jungfrauenquelle auch auf seine ganz eigene Weise für Aufsehen, als sich Pressestimmen über die rund zweiminütige Vergewaltigungsszene empörten und sogar Kriminalbeamte die Herausgabe der Kopie von einem Münchner Kino forderten, damit das anstößige Bildmaterial entfernt werden könne. Weiterhin führte die öffentliche Wahrnehmung des Films dazu, dass man hierzulande überhaupt erst auf früher entstandene Bergman-Titel wie Wilde Erdbeeren und Das siebente Siegel aufmerksam wurde.


Da Die Jungfrauenquelle von den Regisseuren Wes Craven und Meir Zarchi als Inspirationsquelle für ihre Rape-and-Revenge-Streifen The Last House on the Left bzw. I Spit on Your Grave angegeben wird, ist der Grundansatz des Plots offensichtlich. Die Handlung dreht sich um Karin, die Tochter des Gutshofbesitzers Töre, die durch den Wald reiten muss, um Kerzen für eine Weihe in die Kirche zu bringen. Unterwegs trifft sie auf drei Herumtreiber (zwei erwachsene Männer und einen Jungen), die sich als Bettler und Viehdiebe verdingen, woraufhin das Schicksal seinen Lauf nimmt. Der daraus resultierende Spannungsbogen weiß erzählerisch zu fesseln, gleichermaßen zu provozieren und mit den Rachegelüsten sowie der Empörung des Zuschauers zu spielen. Durch die üppige Verwendung von Versformen fühlt man sich sprachlich an ein klassisches Bühnenstück erinnert, aber dieses Stilmittel unterstützt letztlich den anspruchsvollen Charakter. Da sich die Story im Vergleich zu vielen anderen Bergman-Filmen sehr greifbar offenbart und kaum metaphorische Interpretationen erfordert, aber gleichzeitig sämtliche der einleitend genannten Hauptthemen beinhaltet, bildet dieser Umstand einen weiteren Pluspunkt - insbesondere für Zuschauer, die noch keinerlei Berührungspunkte mit diesem Regisseur hatten. 


Auf darstellerischer Seite werden durchgängig sehr gute bis ausgezeichnete Leistungen geboten. Max von Sydow (1989 Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller in Pelle, der Eroberer und 2012 als Bester Nebendarsteller in Extrem laut & unglaublich nah), dessen Schauspielkarriere als Mitglied in Bergmans Stammbesetzung begann, überzeugt als Töre, der den strengen und zugleich besorgten Vater gibt. Birgitta Valberg  (Schande, Das Lächeln einer Sommernacht) verkörpert seine Frau Märeta, die sich durch eine schier grenzenlose Mutterliebe und erzieherische Nachsicht auszeichnet. Birgitta Pettersson (Das Gesicht), zum damaligen Zeitpunkt Anfang 20, spielt die im Jugendalter befindliche Karin, die trotz ihrer leicht verwöhnten Art sämtliche Sympathien des Zuschauers genießt. Unter den übrigen Akteuren besitzt lediglich Gunnel Lindblom (Das siebente Siegel, Das Schweigen, Verblendung) als Karins schwangere und neidzerfressene Stiefschwester Ingeri einen gewissen Bekanntheitsgrad bzw. eine umfangreiche Filmografie. Einen überaus markanten Gegenpart bilden die drei Herumtreiber, die ganz klar als krimineller Abschaum der Gesellschaft charakterisiert und dementsprechend auch als äußerst verachtenswerte Zeitgenossen wahrgenommen werden. 


Mit Blick auf die Inszenierung fällt primär das asketische Schwarz-weiß auf, das sich in traditionellem Vollbildformat präsentiert. Sven Nykvist (1974 bzw. 1984 Oscar für Schreie und Flüstern sowie Fanny und Alexander, 1989 Nominierung für Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins), der praktisch jahrzehntelang als Bergmans Stammkameramann fungierte und den später auch einige europäische Regisseure sowie ein paar Vertreter Hollywoods für sich entdeckten, nutzte weitestgehend natürliche Lichtquellen, was insbesondere bei den Naturaufnahmen zu überzeugen weiß. Zugegebenermaßen sieht insbesondere Töres Gutshof zum Teil nach Theaterkulisse aus, aber die Kostüme wurden zweifellos detailliert und historisch angemessen gestaltet. Die Vergewaltigungsszene und die Racheakte sind nicht mit dem sensationsheischenden Voyeurismus des Rape-and-Revenge-Genres vergleichbar, aber die Unbarmherzigkeit der Taten kommt klar zur Geltung und hinterlässt einen dicken Kloß im Hals. Für die musikalische Untermalung zeichnete Erik Nordgren (Das siebente Siegel, Wilde Erdbeeren, Das Lächeln einer Sommernacht) verantwortlich, dessen sparsam eingesetzte Kompositionen das mittelalterlich-nordische Flair und die dramatische Grundstimmung gekonnt unterstreichen.


Fazit: Die Jungfrauenquelle ist ein herausragender schwedischer Beitrag zur internationalen Filmgeschichte, der eine packende Thematik mittels verhältnismäßig einfacher Zutaten darstellt und gleichzeitig keinerlei inhaltliche Tiefgründigkeit vermissen lässt. Trotz der mittlerweile etwas angestaubt und simpel wirkenden Optik ist dieses Werk ganz klar zu empfehlen, nicht zuletzt durch seinen späteren Einfluss auf ein ganzes Subgenre. Des Weiteren bietet der Film einen guten Einstieg in die mitunter sehr sperrige Themenwelt von Ingmar Bergman. 

9/10
mehr reviews vom gleichen autor
Driver
NoCutsPlease
9/10
Prey
NoCutsPlease
8/10
Mann
NoCutsPlease
8/10
Kes
NoCutsPlease
9/10
die neuesten reviews
Blutige
Punisher77
9/10
Ab
Slick die Ratte
9/10
Forest,
(sic)ness_666
3/10
Blutiger
Punisher77
9/10
Höhere
naSum
9/10

Kommentare

09.03.2017 17:45 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 9
Erfahrungspunkte von dicker Hund 1.214
Ein Vorfahre des Rape-and-Revenge? Spannende Sache. Das Review: Im besten Sinne des Wortes uncut!

09.03.2017 19:41 Uhr - Intofilms
1x
Hihi, also das meinst du, wenn du sagst, du würdest hier nur 'jungfräuliche' Titel rezensieren...

Wieder eine bärenstarke Rezension von dir und was für eine unerschrockene Titelwahl! Du Draufgänger!! :)))

Bei mir käme der Titel wohl auf eine knappe 10. Allerdings sind meine Erinnerungen inzwischen derart verblasst, dass ich mich, bevor ich hier die Höchstwertung anklicke, erst noch mal mit einem Rewatch 'absichern' müsste. "Die Jungfrauenquelle" ist aber definitiv ein beeindruckendes Meisterwerk und für Genrefans eben auch aus den von dir beschriebenen Querbezügen besonders reizvoll! Und an Ingmar Bergman führt für den 'seriösen' Filmfan eh kein Weg vorbei. Die Frage lautet wohl nur, wann man das erste Mal einen Film von ihm sieht und welcher das dann sein wird. Ganz, ganz großer Regisseur!

09.03.2017 19:45 Uhr - NoCutsPlease
2x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 21
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 9.440
Vielen Dank! :)
Dafür gibt's den virtuellen Hundeknochen im Daumenformat.

Da Bergman hier noch gar nicht rezensiert wurde, war das natürlich ein gefundenes Fressen für mich. ;)
Der Film eignet sich gut als Maßstab für die individuelle Bergman-Geschmackstoleranz, deshalb habe ich mich auch dazu entschieden diesen als erstes zu besprechen.
Wer für sich persönlich feststellt, dass "Die Jungfrauenquelle" zu viel Arthouse ist, der dürfte auch mit Bergmans anderen Filmen nicht sonderlich warm werden.

@ Intofilms:
Ich konnte mir schon denken, dass du den Titel kennst. ;)
Danke auch für deine Bestätigung der filmischen Qualität. Das dürfte den einen oder anderen User noch zusätzlich zur Sichtung überzeugen.

09.03.2017 20:53 Uhr - Intofilms
1x
Edit.:
Ups! Ich hatte zuerst geschrieben: 'aus den von dir genannten Gründen'. Dann gefiel mir das mit den 'Querbezügen' aber irgendwie besser. Nur passt jetzt natürlich die Präposition nicht mehr so ganz. Gedanklich also bitte "aus den" streichen und durch "aufgrund der" ersetzten. Danke.

09.03.2017 20:58 Uhr - Horace Pinker
1x
User-Level von Horace Pinker 18
Erfahrungspunkte von Horace Pinker 6.518
Wieder mal eine großartige und sehr aufschlussreiche Kritik von dir NoCuts. Von deinem wie immer exzellenten Stil abgesehen schaffst du auch eine perfekte Verbindung aus der Beleuchtung verschiedener Facetten des Films mit hoch interessanten Hintergrundinfos und lieferst so eine optimale Vorstellung. Ich muss gestehen das ich Ingmar Bergmanns Werk bisher nur vom hören her kenne, aber nach deinem tollen Review werde ich das wenn sich die Gelegenheit ergibt mal ändern, um zu sehen ob mich der Regisseur genauso wie dich für sich einnehmen kann.

09.03.2017 21:16 Uhr - NoCutsPlease
2x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 21
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 9.440
Danke Mr. Malcolm.
Freut mich sehr, dass du auch mit am Start bist und ein umfangreiches Feedback hinterlässt!
Wie gesagt aufgrund des allgemeinen Genreschwerpunkts unserer Community würde ich als Bergman-Einstieg am ehesten diesen Film empfehlen.

@ Intofilms:
Das war mir vorhin beim Lesen gar nicht als so unpassend aufgefallen. :)

09.03.2017 22:37 Uhr - MirkoKl
1x
Wirklich eine tolle Kritik zu einem meiner Lieblingsregisseure. Und schön, das auch solche Titel hier ihren Platz finden. Wobei man natürlich erwähnen muss, das Bergmann in seiner späteren Karriere noch weitaus stärkere Werke geschaffen hat. Man denke da nur an die von dir bereits genannten Persona und Herbstsonate. Und gerade das Spätwerk Aus dem Leben der Marionetten blieb mir mit seiner beklemmenden Atmosphäre und den teils drastischen Bildern doch sehr viel mehr in Erinnerung als Die Jungfrauenquelle. Aber, wie du schon schreibst, als Einstieg ist der Film auf jeden Fall immer eine Empfehlung wert.

10.03.2017 08:42 Uhr - DriesVanHegen
1x
User-Level von DriesVanHegen 2
Erfahrungspunkte von DriesVanHegen 82
Tja, ich Banause kenne wirklich keinen einzigen Bergman-Film.
Oben besprochenen natürlich wegen seiner unausweichlichen Nennung, wenn man sich mit I SPIT... beschäftigt.
Aber auch diese "olle Kamelle" klingt durchaus goutierbar.
Mir persönlich stehen fast die Hintergründe zu sehr im Vordergrund, wobei solche Trivia natürlich trotzdem immer spannend zu lesen ist - und es ändert freilich nichts an der tollen Schreibe.

10.03.2017 09:12 Uhr - NoCutsPlease
3x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 21
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 9.440
Danke auch an euch zwei und willkommen im Kreise meiner Leser! :)
Hoffentlich seid ihr auch bald mal wieder mit dabei.

@ MirkoKI:
Das freut mich doch mal sehr, dass du solch ein Bergman-Insider bist. Ich selbst bin zum Teil noch am Entdecken seiner Werke, deshalb kann ich mich (noch) nicht auf einen "besten" oder "schlechtesten" Film seinerseits festlegen. Bei meinen Wertungen betrachte ich den betroffenen Titel allerdings immer für sich bzw. innerhalb des jeweiligen (Sub-)Genres. Direkte Vergleiche meide ich sofern sie sich nicht regelrecht aufdrängen.
Zu der hiesigen Reviewvielfalt hat im Prinzip bislang jeder regelmäßige Schreiber etwas beigetragen. Es ist also zum Glück keine Seltenheit, dass auch solche Filme besprochen werden (immer nur die Top-Titel des Action- und Horrorgenres rauf und runter zu rezensieren würde sowohl Autoren als auch Lesern wohl irgendwann zu eintönig werden).

@ Dries:
Halb so wild, das macht dich nicht gleich zum Banausen. ;)
Und du hast ja soeben den ersten Schritt in Richtung Kennenlernen vollzogen.
Regisseure mit einem ganz speziellen Ruf sollte man ohnehin einfach für sich selbst entdecken, wenn sich die passende Gelegenheit dazu bietet.
Zu den Hintergründen: Die sind einfach meinem sachlich geprägten Stil geschuldet und zum Glück scheint der bei der Mehrheit gut anzukommen (an dieser Stelle nochmals DANKE an die treue Leserschaft). Liegt auch ein Stück weit darin begründet, dass ich mich gern Filmen mit polit-historischem Kontext stelle, bei denen der Background zur schlüssigen Erklärung dazugehört. Beim vorliegenden Titel hat es sich auch vor allem deshalb angeboten, da es hier bislang kaum Beiträge zu Bergman gibt. Dafür bin ich wiederum kein Fan davon einen Film in Grund zu Boden zu interpretieren und mit der Wünschelrute nach Subtext zu suchen (in den Texten anderer Leute lese ich das dennoch durchaus interessiert). Zudem habe ich auch häufig recht unbekannte Titel im Reviewprogramm, bei denen mir in erster Priorität eine weitgehend objektive Darstellung wichtig ist, damit die User den Film dann auf ihre ganz eigene Weise entdecken können. :)

10.03.2017 09:56 Uhr - JasonXtreme
1x
DB-Helfer
User-Level von JasonXtreme 12
Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.235
Ich kenne ebenso nichtgs von Bergmann, aber an dem hier bin ich interessiert, seit ich weiß dass Cravens Werk darauf basiert! Super Rezi, macht mir den Streifen umso schmackhafter!!! Wo krieg ich nur die ganze Zeit her...

10.03.2017 10:08 Uhr - DriesVanHegen
1x
User-Level von DriesVanHegen 2
Erfahrungspunkte von DriesVanHegen 82
@NCP:
Das war natürlich auch keine Kritik im Sinne von "uninteressant". Sondern sollte eher meine positive Verwunderung über dieses Maß an Background-Info darstellen ;)
Das soll gern so bleiben!

10.03.2017 10:15 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 21
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 9.440
@ Jason:
Thanks a lot! ;)
Einfach zugreifen sobald sich mal die Chance bietet.
Ich hatte mir auch schon überlegt, dass mindestens ein Film mehr pro Woche drin wäre, wenn ich einfach nix mehr schreiben würde. Das wäre dann aber auch keine wirkliche Lösung. :D

@ Dries:
Keine Sorge, das hatte ich auch nicht als Kritik aufgefasst. :)
Es war für mich nur eine gute Gelegenheit mal eine allgemeine Erklärung abzugeben.

10.03.2017 10:15 Uhr - Angertainment
3x
DB-Helfer
User-Level von Angertainment 15
Erfahrungspunkte von Angertainment 3.852
Der Eindruck zu Bergman's genannten Werk, sowie meine Meinung zu dem Review trifft es mit einem einzigen Wort:

Fabelhaft!

Sehr sauber ausgearbeitet und gewohnt schöner Schreibstil.

10.03.2017 11:18 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 21
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 9.440
Gracias!
Echt toll, dass du zurzeit wieder häufiger als Schreiber und Kommentator zu Gast bist, Anger! :)
Freut mich sehr, dass du "Die Jungfrauenquelle" auch so zu schätzen weißt.

Hier konnte ich übrigens im Prinzip so gut wie gar nicht vorhersagen wer den Film kennen dürfte.

10.03.2017 15:46 Uhr - cecil b
2x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 16
Erfahrungspunkte von cecil b 4.843
Da machst du ja mal ein Fass auf, welches auf dieser Seite noch gar nicht stand!

Review: Ich nenne es jetzt einfach mal 'professionell'! :)

10.03.2017 20:46 Uhr - NoCutsPlease
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 21
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 9.440
Hjärtligt tack, cecil! ;)
Irgendwann musste es Bergman ja mal in die hiesige Reviewsektion schaffen.
Und es ist wirklich super, dass er so zahlreich begrüßt wurde/wird. :)

10.03.2017 21:55 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 16
Erfahrungspunkte von cecil b 4.843
Ja, det är det, NoCutsPlease!

11.03.2017 09:10 Uhr - Tom Cody
1x
DB-Helfer
User-Level von Tom Cody 18
Erfahrungspunkte von Tom Cody 6.269
Und wieder ein höchst aufschlussreiches Top-Review mit Referenzcharakter.
Ich bin zwar jetzt kein großer Bergman-Fan (sorry, Woody), aber den Film habe ich vor ein paar Jahren tatsächlich auch in einer TV-Ausstrahlung gesehen. Ich wusste natürlich, das der Film Craven als Inspirationsquelle gedient hat, war aber dennoch positiv überrascht.
Keine Ahnung, ob ich den Streifen heute auch mit 9 Punkten versehen würde, dazu müsste ich ihn wahrscheinlich erst noch mal sichten. Wer weiß, auf DVD ist der Film ja auch problemlos zu bekommen...

11.03.2017 12:49 Uhr - callahan
1x
"Die Jungfrauenquelle" lief erst kürzlich im PayTV auf Kinowelt TV.

Ich hatte vorher auch einiges über den Film und den "Bezug" zu "I spit..." und "Last House.." erfahren und so kam ich in den Genuss, mir diesen Ausnahmestreifen zu Gemüte führen zu können.

Ungeachtet der bedrückenden und nachdenklichen Botschaft die dieses beeindruckende Werk von Bergman dem Publikum vermittelt, war ich positiv überrascht.
Angesichts der Entstehungszeit und der damals gesellschaftlichen Ansichten über Kirche und Moral, hat es Bergman wunderbar verstanden, aus den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln das Maximale herauszuholen und das Publikum mit der, mitunter sehr schmerzhaften, Realität zu konfrontieren.

Sorry an NoCutsPlease, ich will hier auf keinen Fall eine neues Review abgeben, wollte ich nur kurz meinen Eindruck zu diesem Filmjuwel umreissen und die auf mich erzielte Wirkung in wenigen Sätzen ausdrücken.

Dein Review ist allererste Sahne und trifft den Nagel auf den Kopf. Mein Eindruck, den ich von "Die Jungfrauenquelle" erhalten habe, wurde hier von Dir durch Dein Review vollends bestätigt!
Besten Dank dafür.


11.03.2017 12:59 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 21
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 9.440
Danke vielmals an die weiteren Feedbackspender! :)

@ Tom Cody:
Ich habe meine Fassung für einen 5er gekauft und diese Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mittlerweile ist auch der eine oder andere Bergman schon per Streaming auszuleihen.
Tolle Sache, dass du "Die Jungfrauenquelle" auch sehr gut fandest, denn auf dein Urteil hören ja auch recht viele.

@ callahan:
Und ich danke dir für deinen Kommentar! :)
Kein Problem, umfangreiches Feedback mit eigener Meinung und sonstigem Drumherum ist hier immer gern gesehen.
Freut mich riesig, dass du den sehr positiven Eindruck zum Film bestätigst.

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
SB.com