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Cyclonus
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Eintrag: 12.03.2017

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Escalation
Italo Cinema Collection #01

Logan - The Wolverine

(Logan)
Herstellungsland:USA, Kanada, Australien (2017)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Comicverfilmung, Drama,
Science-Fiction, Thriller
Alternativtitel:Wolverine 3

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,32 (26 Stimmen) Details
inhalt:
In naher Zukunft schützt ein abgekämpfter Logan einen gebrochenen Professor X in einem Versteck nahe der mexikanischen Grenze. Doch Logans Versuche, sich vor der Welt und seinem Vermächtnis zu verstecken, misslingen, als ein junger Mutant, von dunklen Kräften verfolgt, bei ihnen Zuflucht sucht.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von cyclonus:

Ich werde die in dieser Review enthaltenen Spoiler nicht einzeln kennzeichnen.

 

Nun habe ich "Logan - The Wolverine" endlich gesehen. Ich habe mich sehr auf den Film gefreut und hoffte er würde sich mehr lohnen als seine beiden Vorgänger. Ob er meinen Erwartungen gerecht werden konnte werde ich im Folgenden erläutern.

Nach dem 20th Century Fox und TSG Entertainment Logo erschien auf schwarzem Bild unten rechts der Schriftzug "Logan - The Wolverine". Sehr gut an dieser Stelle gefiel mir die Art und Weise wie der Schriftzug aussah: Weiße Buchstaben und auch auf jeglichen zusätzlichen Schnickschnack, wie irgendwelche Motive etc verzichtete man. Man beschränke sich lediglich auf den Titel ohne jegliche Erweiterungen was einen gewissen Retro-Look vermittelte. Das gefiel mir sehr gut. Man hört im Hintergrund leise Musik und Stimmen und als das Bild nun aufhellt sieht man Logan wie er recht benommen in einem Kofferaum (?!) liegt.  Die folgende Szene gefiel mir dann für den Start des Films nicht besonders gut: Menschen wollen sein Auto klauen und schießen auf ihn. Er steht auf und es kommt zum Kampf. Eine seiner Klauen lässt sich nur noch halb ausfahren, da er sehr alt geworden ist und auch seine Selbstheilungskräfte nicht mehr das sind was sie einst waren. Der Kampf war recht blutig, aber auf die Gewalt komme ich später noch einmal zu sprechen.                                                            Ich hatte mir für den Film ein ruhiges Opening gewünscht und keins wo es direkt zur Sache geht.

Nach und nach bekommt man einen Durchblick dafür, was eigentlich passiert ist, also beispielsweise wo die anderen X-Men sind. Aus dem Comic "Old Man Logan" stammt die Grundidee, doch wird im Film nicht gesagt ob es Logan war der sie, wie im Comic, getötet hat. Eine wichtige Rolle am Anfang des Films ist der Ort wo Logan Charles Xavier versteckt. Charles ist sehr alt geworden und hat seine Fähigkeiten nicht mehr komplett unter Kontrolle. Er muss Tabletten nehmen um seine Anfälle zu verhindern, die für die Menschen natürlich sehr gefährlich werden könnten, wie sich auch mehrfach im Film herausstellt.

Es dauert nicht lange bis der Bösewicht vorgestellt wird: Ein eindimensionaler Fiesling mit mechanischem Arm. Besonders störend ist hierbei die Tatsache, dass der Charakter völlig eindimensional und uninteressant ist. Ich habe aber auch nichts anderes erwartet, da es in letzter Zeit nur solche Bösewichte für Comicverfilmungen im Kino gab (Beispiel: Doctor Strange). Gegen Ende des Films kommt noch ein weiterer Bösewicht hinzu, der aber leider auch nicht viel interessanter ist. Diese Bösewichte verfolgen das Ziel ausgebrochene Kindermutanten einzufangen. Logans Laura ist eine von ihnen.

Die Handlung des Films gefiel mir gut, da sie ein angenehm langsames Erzähltempo hat. Doch weiß ich, dass es Leute gibt die ihn zu langatmig finden.

Die Gewalt des Films ist eine der wichtigsten Punkte, da man hoffte er würde herrlich brutal werden um einfach der Figur des Wolverine gerecht zu werden. Und ja, der Film ist brutal! Noch nie wurde in einem Marvel FIm meines Erachtens nach das Geschehen so eplizit gezeigt wie hier. In der Szene wo der "Cowboy" vom X-24 Mutanten getötet wird habe ich große Augen gemacht. Einfach weil diese extrem blutige Enthauptung völlig unerwartet kam. Der Film spart generell nicht an Blut. Er benutzt sowohl fiel CGI-Blut, aber auch echtes Filmblut.

Hugh Jackman spielt hier einen Logan der alt und erschöpft ist, was man auch zu genüge im Film sieht. Die einzige Person die ihm von früher noch geblieben ist, ist der alte Charles. Doch als auch dieser auf unerwartete Weise stirbt, bleibt Logan nur noch die kleine Laura, die aus den Comics als X-23 Bekannt ist. Als Xavier Logan gesagt hat Laura wäre dessen Tochter habe ich mit den Augen gerollt, da ich keine 08/15 Vater-Tochter Geschichte haben wollte, doch es kam dann doch ganz anders: Die Organisation die ihm sein Adamantium gegeben hat, hat auch andere Mutanten "gebastelt", wie z.B. X-24, der quasi ein zweiter Wolverine ist und Laura, die so gesehen seine Tochter ist. Diese Lösung hat mir sehr gut gefallen.

Das Ende des Films ist auch ein ganz besonders wichtiger Punkt. Logan ist nun gestorben, da er nicht mehr ausreichend heilt und im finalen Kampf zu schwere Verletzungen davongetragen hat. Laura und andere Kindermutanten errichten ein Grab mit einem Kreuz. Als die Kinder weiterziehen bleibt Laura noch kurz zurück und legt Logans Kreuz so hin, dass es wie ein "X" aussieht. In dieser Szene wirkt diese Aktion keinesfalls kitschig oder klischeebehaftet, sondern sehr würdevoll und respektvoll. In dieser Szene hatte ich, wie sehr oft in diesem Film Gänsehaut.

 

Fazit

"Logan - The Wolverine" ist ein tolles Ende für Hugh Jackmans Wolverine. Der Film erzählt sehr erwachsen eine ernste Geschichte und ist aufgrund seines gemächlichen Erzähltempos und der Emotionalität kein "normaler" Actionfilm. Der Film kostet sein R-Rating völlig aus, und zeigt eine beeindruckend realistische Gewalt. Ganz stark ist das Ende des Films der einen schönen Schlussstrich für Jackmans Wolverine zieht.

Ich vergebe verdiente 8/10 Punkte

 

 

8/10
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Kommentare

12.03.2017 14:19 Uhr - tschaka17
1x
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Habe selbst lange überlegt eine Rezi zu Logan zu schreiben und es dann sein lassen. Guter Film, keine Frage, aber mit etlichen Mängeln meiner Meinung nach.

Zu langatmig, die Actionszenen verlieren an Wirkkraft durch ihre Wiederholung, wobei insbesondere das Finale im Vergleich zu vorher enorm absackt. Absolute Granatenszene bliebt für mich das Hotel! Den Bösewicht fand ich passabel, aber nicht mehr. Gestört hat mich zudem das CGI-Blut, welches stellenweise (Körperexplosion) unnatürlich rot war.

Nach dem für mich besten Trailer für einen Film 2017 hatte ich doch etwas mehr als gut erwartet. Schön, dass er vielen anderen aber exzellent gefällt!

Ein würdiges Ende für Wolverine - Jackman. Sollte man sich ansehen! Von mir gabs 7,5/10 mit Tendenz zur 8. Nen 10er aber auf keinen Fall.

16.03.2017 23:57 Uhr - naSum
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Ich kann deinen Standpunkt verstehen, denn du hast ihn deutlich und gekonnt dargestellt und belegt.

Ich sehe die Schwächen jedoch leider dominanter und musste den Film gerade nach dem Kino einfach zerreißen.

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