SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Suche:
Outlast: Trinity Uncut AT-PEGI mit superschnellem Gratisversand ab 38,99€ bei gameware Böses Spiel mit Zombies Uncut AT-PEGI mit superschnellem Gratisversand ab 39,99€ bei gameware
Occator
Level 3
XP 124
Eintrag: 13.03.2017

Amazon.de


Tanz der Teufel
Blu-ray Limited Edition
Ultimate Collector's Edition, Figur, Poster, T-Shirt
Ultimate CE + Figur 119,00
Blu-ray Vintage Edition 49,99
Blu-ray 24,99
DVD 19,99



Asura - The City of Madness
Blu-ray 11,48
DVD 10,98

31

Herstellungsland:USA, Großbritannien (2016)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,42 (28 Stimmen) Details
inhalt:
1976: In der Nacht vor Halloween werden fünf abgebrannte Jahrmarkts-Mitarbeiter von einer Bande sadistischer und spielsüchtiger Hinterwäldler entführt und zu einem mysteriösen, schrecklichen Ort gebracht: der "Murder World". Dort haben sie 12 Stunden Zeit, ein mörderisches Spiel namens „31“ zu überleben. Eine Gruppe von Psychopathen – alle als Clowns maskiert - wird auf sie gehetzt und hat nur eine Aufgabe: Die fünf Gefangenen zu töten. Das Spiel kennt keine Regeln, was zählt, ist der pure tierische Überlebensinstinkt. Wer bis um Punkt Mitternacht überlebt, ist frei. Das ist 31. Lasset das Spiel beginnen!
eine kritik von occator:

Rob Zombie macht es einem echt nicht leicht. Nachdem „Lords of Salem“ ungerechtfertigter Weise überall durchfiel (Anschauen! Sehr bösartiger Okkultschocker, der mehr Wert auf Atmo als auf Gore legt und wie eine Mischung zwischen Dario Argento, David Lynch, Terry Gilliam auf Heroin und Monty Python ohne Humor daherkommt), scheißt er mit seinem neuen Film anscheinend nun auf alles und jeden: Fans, Kritiker, den guten Geschmack und leider auch auf gutes Storytelling, was ja schon immer ein bisschen sein Schwachpunkt war. Rob mag einer der größten Horrorfilmfans ever sein, aber er hat immer noch nicht verstanden, dass ein Horrorfilm, um zu funktionieren, Protagonisten braucht, die der Zuschauer mag und um die er sich sorgt. Der Tod von Hauptfiguren sollte ein Schock sein, traurig und auch wütend machen. Aber Zombie legt seine Charaktere immer als Arschlöcher an, die dauergeil, dauerbekifft, dauerbesoffen sind und grundsätzlich so reden als hätten sie „Obszöne Sprache“ an der Uni „Asozial und Spaß dabei“ studiert. Damit sind seine Filme meist eine Aneinanderreihung grausamer Tode, die einer reinen Spektakelfunktion, also der Freude am Blutbad dienen. Nichts anderes als der hundertste „Saw“- oder „Hostel“-Teil also. Unterirdische Schauspieler wie seine Göttergattin runden das Bild ab. Dabei hat der Mann Talent. Die Kameraeinstellungen sind teilweise großartig, die Ausleuchtung erinnert an die Sternstunden Argentos, das Production Design ist ebenfalls eine Erwähnung wert und die Musik bei Zombies Filmen ist eh über jeden Zweifel erhaben. Normalerweise ist auch der Schnitt bei ihm immer gut, nur diesmal überhaupt nicht. Ein paar Cuts kommen so unmotiviert daher, dass man als Zuschauer erst einmal desorientiert ist und keine Ahnung hat, wie zum Beispiel eine Leiche von a nach b kommt, bis man checkt, das anscheinend ein paar Stunden vergangen sind. Das ist einfach schlecht gemacht. Und auch Gorehounds kommen nicht auf ihre Kosten, trotz Robs Ankündigung, dies sei der brutalste Film, den er je gemacht hat. Isser nicht. Der Goregehalt ist der geringste nach „Lords of Salem“. Der Film ist zwar brutal, aber gegen „H2“ oder seine beiden Erstlingswerke auf einem „normalen“ Splatterniveau. Dazu ist der Schnitt bei den Gewaltszenen so hektisch und schnell, dass man sich kurzzeitig in einem Jason Bourne Film glaubt. Trotzdem komme ich nicht umhin, Rob zu bewundern, dass er sich traut, so unkommerziell an seine Filme ranzugehen und einfach jedem den Mittelfinger entgegenzustrecken. Aber es wird nun echt langsam Zeit einen richtigen Drehbuchautor zu engagieren und zu versuchen seine Filmsprache weiter zu entwickeln. „Lords of Salem“ war ein Schritt in die richtige Richtung. Nun wird es Zeit für Zombie die Trailerparks und den White Trash zu verlassen, neue Protagonisten zu finden und seine Zuschauer zu überraschen. Noch 6/10 P.S.: Richard Brake wäre ein perfekter Joker!

6/10
mehr reviews vom gleichen autor
die neuesten reviews
Ausgeburt
MortAhead
4/10
Fast
Kaiser Soze
9/10
Todesinsel,
TheRealAsh
8/10
Moonlight
Ghostfacelooker
2/10
Lavender
Ghostfacelooker
3/10
Warlock
Ghostfacelooker
8/10

Kommentare

13.03.2017 15:27 Uhr - deNiro
3x
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 305
Zustimmung in allen Punkten! Würde aber deinem Review noch eine gewisse Struktur/ Gliederung geben.

06.04.2017 18:01 Uhr - jrtripper
im großen und ganzen, kann man ihn sich zu zeitvertreib ansehen.
würde höchstens 5/10 punkten geben.
und lords of salem, kommt mir wie eine fehlinterpretation von rosmarys baby vor.

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
SB.com