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Eintrag: 20.03.2017

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Assassin's Creed

Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Drama,
Science-Fiction
Alternativtitel:Assassin's Creed - The Movie
Assassin's Creed - The IMAX Experience

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,50 (14 Stimmen) Details
inhalt:
Mit einer revolutionären Technologie, die seine genetischen Erinnerungen entschlüsselt, erlebt Callum Lynch (Michael Fassbender) die Abenteuer seines Vorfahren Aguilar im Spanien des 15. Jahrhunderts. Callum erkennt, dass er von einem mysteriösen Geheimbund, den Assassinen, abstammt und sammelt unglaubliches Wissen und Fähigkeiten, um sich dem unterdrückenden und mächtigen Templerorden in der Gegenwart entgegenzustellen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Wie habe ich mich beim Ansehen des Trailers mit dem „Todessprung“ von der Kuppel noch auf den Film gefreut. Es war mir auch einerlei das es mal wieder Fassbender sein muss den man die Hauptrolle angeboten hat. Scheint ja so eine Art Hollywood-Vorzeigegesicht zu sein, den man unbedingt in jedem zweiten Film mit besetzen muss. Aber ok, er macht seine Sache rein physisch gesehen gut.

Was mir aber im Film gezeigt wird, ist  an Lieblosigkeit mit Abstand kaum zu überbieten. Abgesehen von einigen Elementen des Spiels, wie die Kletterpassagen, die ein oder andere Kampftechnik und ein wenig Kulissen die man auch in den Film integriert hat, schafft es keiner der Figuren bei mir annähernd Sympathie aufzubauen.

Die Story bietet bei drei Hauptteilen des Spieles und einigen Spin Offs doch wesentlich mehr als dieses aneinander gestückelte Konzept von Zeitsprüngen. Mal ehrlich, bei dem heutigen Stand der technischen Möglichkeiten des Films, hätte man da nicht ein wenig mehr übernehmen können?

Mehr hinterlistige Morde, die gut eingebaut in eine spannende Geschichte verwoben werden? Gut es sind Kampfpassagen im Film enthalten und auch die Animus Umsetzung hat man für einen Film sehr gut gelöst, wenn man auch so ein wenig an „Matrix“ zurück erinnert wird mit dem quasi direkten Anschluss an die Maschine, aber das was man sieht, wirkt „schnell“ runter gekurbelt. Obwohl es bestimmt filmtechnisch ein Prozess gewesen ist, aber ist es das was ich als Zuschauer sehe? Nein.

Ich sehe lieblose Figuren, die man irgendwie um die drei Hauptrollen zusammen gecastet hat und einen Jermy Irons, dessen lethargische Hingabe zu seiner Rolle mich stark an die selbe Art in „Dungeons and Dragons“ erinnerte, in dem man ihm auch fast ansehen konnte, das es „nur“ ein Job ist, den er da abliefert.

Ist die Story mal vom Spiel abgesehen nicht auch mehr wert? Ich meine immerhin hätte man eine Rachestory, wenn man die Geschichte um Fassbender konstruiert hätte, der den Vater als Mörder seiner Mutter verfolgt, und nicht eher ruht bis dieser im Staub vor ihm kriecht. Man hätte geschichtliche Epochen, in denen man die Story auf der Suche nach dem Apfel besser verschleiern hätte können und diese über mehrere Erlebnisse erzählen, mit mehr "Hide and Seek" aus dem Spiel sowie einem offneren rätselhafteren Ausgang und und und.

Was macht man stattdessen? Man kommt ohne Umschweife ganz schnell zum Kern des Films und schafft es dann trotzdem fast zwei Stunden halbgares Material mit Martial Arts Einlagen in pseudoreligiösem Kontext zu präsentieren, denn man weil man anscheinend alle Mittel ausschöpft dann auch noch mit dem Hauch einer Romanze verziert.

Plötzlich sind auch alle die schon wer weiß wie lange in diesem Konzern gefangen sind wie ausgewechselt, als hätte man nur auf den Erlöser in der Rolle des Aguilar respektive Cal Lynch gewartet.

Sollte dieser Film jedoch auf mehreren Teilen aufbauen, schafft dieser es für mich nicht mich unbedingt für einen Nachfolger zu begeistern, denn dafür hat man zu wenig Atmosphäre des Spiels eingefangen, um fesseln zu können.

Als Vergleich fällt mir da noch der JCVD „Streetfighter“ ein bei dem man auch als Fan eher enttäuscht als angetan war. Zumindest hatte Streetfighter noch die Entschuldigung, dass man damals technisch nicht die Mittel von heute hatte.

Damit man sich nicht wieder über die Wertung wundert, gebe ich für die Spielpassagen und die ein oder andere Kameraperspektive sowie der weiblichen Assassine, die von Ariane Labed verkörpert wird, je einen Punkt und ziehe die verbleibenden sieben mangels Spannungsaufbau und deren konstanter Beibehaltung sowie Lieblosigkeit der Schauspieler in ihren Rollen von zehn Gesamtpunkten ab.

3/10
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Kommentare

09.04.2017 18:38 Uhr - jrtripper
da es ja immer an der sichtweise des jeweiligen betrachters liegt, wie ein film abschneidet, würde ich ihm 0/10 geben.

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