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Ghostfacelooker
Level 13
XP 2.539
Eintrag: 07.05.2017

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Baron Blood
Mario Bava Collection #4

Wir gehören nicht hierher

(We Don't Belong Here)
Herstellungsland:USA (2016)
Genre:Drama
Alternativtitel:Greens Are Gone, The

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
Mutter Nancy Green, die den Familienvorstand über eine ganze Schar von Kindern und Verwandten innehat, was aber nicht bedeutet, dass die Greens eine funktionierende Familieneinheit wären. Mehr schlecht als recht hält Nancy den ganzen Haufen zusammen, doch als plötzlich ihr Sohn Maxwell verschwindet, droht auch sie zu verzweifeln.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Was du siehst ist Realität. Diesen Satz sollte man sich beim Ansehen dieses kryptischen Machwerks immer vor Augen halten.

Man wird direkt in diesen Film hineingeworfen und anfangs hatte ich das Gefühl, das man dem Zuschauer einfach Bilder und Dialoge ins Gesicht respektive Gehirn suggeriert, denn man ist konstant damit beschäftigt, den viel gerühmten Roten Faden zu finden.

Aber vielleicht sollte man den Film auch in einer anderen Art betrachten wollen. Teilweise hatte ich auch das Gefühl bei den Gesangseinlagen der Figur Elissa, die von keiner geringeren als der Tochter des Rock´n Rolls Lisa-Marie Presley, Rilley Keough dargestellt wird ein wenig David Lynch Atmosphäre zu schaffen suchte. Eigentlich umweht diesen Film konstant ein schlechter Flair des großen Meisters der Bildsprache und der unkonventionellen Darstellung.

Keough wiederum hat man auch in Mad Max Fury Road schon zu sehen bekommen. Sie ist neben Anton Yelchin, dem Chekov Darsteller und zu früh verstorbenem Jungstar, einer der insgesamt vier Kinder der Greens. Nancy Green (Cathrine Keener), die Mutter, scheint eine lethargische Witwe zu sein, die sich nur noch um sich selbst kümmert oder um ihre beste Freundin und Ex-Geliebten Joanne.

Aber auch das ist nicht wirklich die Realität, denn eigentlich macht sie sich um ihre Kinder die größten Sorgen, gemischt mit Selbstvorwürfen für deren Bipolarität verantwortlich zu sein. Und schafft man es tiefer in den Film zu tauchen, dann erfährt man auch den eigentlichen Grund. Wobei es schon ein rätselhafter Umstand ist das mindestens zwei der Kinder an dieser Störung zu leiden scheinen, wobei es für mich mit Lilly drei werden und wenn ich die Figur der Madeline betrachte, so komme ich auf die ganze Familie.

Yelchin spielt einen zerbrochenen Jugendlichen der sich selbst kaum akzeptieren will, geschweige denn seine eigene Sexualität oder Platz in der Gesellschaft hinnehmen kann. Madeline scheint die wirklich egoistische Person der Familie zu sein und einzige Person ohne emotionalem Schaden, obwohl ein gänzliches Fehlen von Zuneigung für mich ein definitiver Schaden ist. Ihre gespielte Jovialität gegenüber ihrer Familie ist vielmehr verachtend.

Der Film wird aus Lillys Perspektive erzählt, die neben den Problemen ein heranwachsender Teenager zu sein auch noch die Familiengeschichte und ihre eigene angebliche Störung zu bewältigen hat. Kaitlyn Dever, als Lilly, besticht hier durch ihre unschuldig wirkenden Erscheinung und scharfsinnigem Verstand, der einfach von ihrer Umwelt als problematisch empfunden wird.

Cary Elwes spielt hier nebenbei erwähnt, die austauschbare männliche Hauptrolle. Austauschbar deshalb, da es egal wäre welchen Schauspieler man für seine Rolle verwendet hätte. Seine Präsenz als Figur ist zwar für die Erzählung wichtig aber er selbst fällt kaum auf. 

Wobei der ganze Text ließt sich eventuell spannender als der Film bis zu einem gewissen Grad ist. Die Handlung plätschert zwischen surreal wirkenden Bildern und seltsamen Dialogen fast bis zum Ende dahin.

Und plötzlich wird man durch ein Ereignis geschockt und in dem Moment als die Fragen noch größer werden wird es nicht aufgelöst sondern zurückgespult und als eine Art Zeitreiseepisode erzählt, die auch nicht wirklich funktioniert. Ab da ist alles noch unstimmiger und endet wie es Begann mit einem Fragezeichen.

Vielleicht ist diese Disfunktion gewollt und die eigentliche Intension des Films genau die, dieses sich ständig fragwürdige Gefühl der Handlungsdefizite beim Zuschauer auslösen zu wollen. Es ist, und das will ich dem Film, den ich mit einer 5 als gänzlich neutral bewerten will, mit anrechnen, doch ein Kunstgriff, mit einer handvoll Schauspielern eine Geschichte zu erzählen, ob sie nun für alle sinnvoll scheint oder nicht. 

5/10
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