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Ghostfacelooker
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Eintrag: 14.05.2017

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Undisputed IV - Boyka Is Back

(Boyka: Undisputed IV)
Herstellungsland:USA (2015)
Genre:Action, Martial Arts
Alternativtitel:Undisputed 4

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,33 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Er hat den PSC in Georgien gewonnen und ist endlich nicht mehr im russischen Knast. Boyka (Scott Adkins) ist wieder da. Und er kämpft, wie er immer kämpft. Bis zum bitteren Ende. Viktor (Emilien De Falco), sein letzter Gegner, wollte nicht wahrhaben, dass er verloren hat. Boyka hat ihn im Ring eigentlich schon besiegt, doch er steht wieder auf. Und er lässt Boyka keine Wahl. Boyka beendet den Kampf – Viktor stirbt. Das wollte Boyka nicht und er macht sich auf den Weg zurück nach Russland, um Alma (Teodora Duhovnikova), der Witwe, zu helfen. Die wird aber schon von Zourab (Alon Aboutboul) bedrängt. Denn Viktor schuldete ihm noch Geld und er lässt sie nur gehen, wenn Boyka für ihn in den Ring steigt. Drei Mal soll er kämpfen und Boyka stellt sich der Herausforderung, ohne zu ahnen, dass Zourab ein falsches Spiel spielt ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Seit den Tagen von „Bloodsport“ scheint es, als habe sich das Grundkonzept dieser Filme kaum gewandelt, geschweige denn es sein unkonventioneller oder ideenreicher geworden. „Boyka oder auch Undisputed 4“ ist hier keine Ausnahme.

Gut, man hat das Kumitee durch MMA also Mixed Martial Arts ersetzt, was also nichts anderes heißt als das jeder Fighter nun keinen eigenen oder besonderen Kampfstil hat, sondern sich je nach Drehbuch von Herzenslust verschiedener Stile bedienen kann, jedoch im normalen Boxring.

Alles in allem ist es ein hauchdünner Handlungsfaden, der sich zwischen den Kämpfen durch den Film zieht ohne große Dialogie oder tiefsinnigen Gedankengängen.

Die, die die „Undisputed“ - Reihe zumindest ab dem zweiten Teil kennen, werden wieder mit der selben Hauptfigur und deren Geschichte konfrontiert; Yuri Boyka, der ehemalige Knastfighter in illegalen Fights, der der beste Kämpfer der Welt werden will und sich schon dafür hielt.

In diesem Teil, der die Geschichte weiterführt, begegnen wir ihm jedoch ein weniger selbstgefällig und seine Arroganz ob seines Können wegens, ist ebenfalls dahin. Er ist geläuterter und auf der Suche nach dem Sinn seines Daseins respektive sucht er mehr oder weniger indirekt nach Vergebung, denn dummerweise tötet er im Qualifikationskampf für die MMA Europameisterschaft in Budapest versehentlich seinen Gegner.

Ich kann nicht sagen ob die deutsche Synchronisation den Film besser macht, bestimmt werden wir nicht so viele Fucks hören, die im Original 95 % aller Sätze ausmachen, aber es ist schon witzig, dass ein eigentlich russischer Kämpfer und alle Personen darin, sich vollkommen auf Englisch unterhalten und dabei noch den typischen Akzent beibehalten.

Ein kleines Beispiel wie ich diese vermeintlichen Kjindermilchschnjitte-Vertreter des Films verstehe:

„Not thäd chwhat i akzpekted but dont gjed to komftobol“.

Somit lohnt es sich allein der Unterhaltung wegen schon mal das akzentbehaftete Original zu schauen.

Unterhaltend ist auf jeden Fall die Kampfchoreographie und die ein oder andere ungewollte Slapstickeinlage von Adkins, wenn er zum Beispiel, den Aufpasser am Jugend-, Gemeindezentrum zweimal ausknockt.

Ansonsten sollte man den Film nicht zu hoch in der Erwartungshaltung ansetzen, denn es ist ja an sich schon fragwürdig genug, dass eine Frau die plötzlich dem Killer ihres Mannes, mit dem sie seit sie 16 ist,allein zusammen war, gegenübersteht, nach kurzem Wortwechsels und höchstens zwei Tagen wohlwollend gesonnen ist nur weil der auf reuiger Samariter macht.

Die Geschichte das Boyka zufällig den Bruder des Bösewichts im Film tötet und deshalb kämpfen muss, schien den Machern wahrscheinlich noch unrealistischer als diese Filmversion.

So kämpft sich Adkins zunächst mal durch die Reihen der Kämpfer eines Nachtclubbesitzers der, wie könnte es anders sein, indirekt noch Geld vom Verstorbenen zu erhalten hat und natürlich dessen frischgebackene Witwe als Kellnerin dafür arbeiten läßt, um diese zu befreien.

Selbstverständlich hat der Besitzer des Clubs illustre Kämpfer um sich gescharrt, die in jeweils drei Kämpfen, den guten Yuri zerlegen sollen. Besonders seinen Champ, den er am Ende des dritten Fights schlagen muss, der aber immer noch nicht Koshmar ist, den man visuell als eine Mischung aus Stone Cold Steve Austin und Hannibal Lecter am Anfang des Films einführte.

Den hat sich der hinterhältige Clubchef, der auch noch scharf auf die Witwe ist, natürlich als eigentlichen Champion aufgehoben und erklärt dies Boyka auf seltsam logisch, ausführlich und ab da akzentfreie Weise, betrachtet man die Dialoge des Films bis dahin.

Darf man den Internetbeiträgen um Martyn Ford glauben, der auch offiziell den Namen Nightmare trägt, so putzt der Muskelberg pro Tag 6500 kcal von der Platte und hat sich innerhalb von zwölf Jahren vom vergleichsweise Spargeltarzan zum Muskelaltraum getrimmt.

Der Schlusskampf legt somit Kampf-technisch noch mal einen Gang zu, wodurch ich dem Film, da er einerseits ein guter Fightfilm ist, aber anderseits auch Schwächen hat, die jedoch weniger gravierend waren als beispielsweise bei Adkins´“Eliminators“ oder „Zero Tolerance“, eine für mich neutrale 5 geben, die zum Ausdruck bringt, dass er weder Top noch Flop ist.

5/10
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Kommentare

15.05.2017 13:20 Uhr - JasonXtreme
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.235
Hmhmmmm mal sehen, ich freu mich schon auf den! Teil 2 und 3 sind geil, also wird auch der geschaut. Das holt mich allerdings etwas runter jetzt

15.05.2017 14:41 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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15.05.2017 13:20 Uhr schrieb JasonXtremeHmhmmmm mal sehen, ich freu mich schon auf den! Teil 2 und 3 sind geil, also wird auch der geschaut. Das holt mich allerdings etwas runter jetzt


Naja die Kämpfe sind immer noch top falls dich das trösten würde?! Nebenbei wenn du den hier mit Savage Dog gleichzeitig schaust bekommst du alles in einem Film^^^^

15.05.2017 15:52 Uhr - JasonXtreme
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Das tröstet zumindest ein bisserl :D

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