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tschaka17
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XP 371
Eintrag: 03.06.2017

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Wasabi - Ein Bulle in Japan

(Wasabi)
Herstellungsland:Frankreich, Japan (2001)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Komödie
Alternativtitel:La Petite moutarde qui monte au nez

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,29 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Seine brutalen Methoden kommen bei seinem Chef nicht besonders gut an. Da erreicht ihn plötzlich ein Anruf aus Japan: Miko - seine große Liebe - vor 20 Jahren verschwunden, ist unter mysteriösen
Umständen ums Leben gekommen. Der aufgebrachte Fiorentini fliegt sofort nach Japan und entdeckt dort, dass er eine Tochter hat: Yumi ist die Erbin vom 200 Millionen Dollar-Vermögen seiner Ex-Geliebten. Sofort nimmt Fiorentini kriminelle Witterung auf und gerät mit Yumi in einen gefährlichen Wettlauf gegen die japanische Yakusa-Mafia. Um seine Tochter zu schützen, ist ihm jedes Mittel recht...
eine kritik von tschaka17:

Monsieur, woher kommen Sie? - Aus dem Flugzeug.

Die meistens Filme der Marke Luc Besson kann man sich gut geben. Ob Leon - Der Profi, 22 Bullets oder meinen Favoriten Taken. Auch dieses Werk aus dem Jahr 2001 reiht sich nahtlos ein. Wasabi bietet flotte Unterhaltung mit etwas Action und viel Humor. Regisseur ist hier übrigens Gérard Krawcyzk.

Story

Hubert Fiorentini ist Polizist. Seine Methoden sind brachial, aber effektiv. So wird der Transe auch mal mitten auf der Tanzfläche vor allen Leuten auf die Nase gehauen. Diese Art sorgt natürlich dafür, dass Fiorentini weder Freunde noch Familie hat. Denkt er, denn ihn erreicht ein Anruf aus Japan. Die große Liebe seines Lebens, welche er seit 19 Jahren nicht mehr gesehen hat, ist verstorben. Flux geht es ins Flugzeug und auf nach Tokio. Dort erfährt der Franzose dann ganz unerwartet, dass er eine Tochter hat. Diese wird in wenigen Tagen volljährig und solange soll Fiorentini auf sie aufpassen. Dabei stellt er fest, dass seine Kleine bald 200. Mio. $ reich sein wird. Natürlich haben es böse Buben auf das Geld abgesehen. Gut, dass Fiorentini vor Ort ist und sein Partner aus alten Zeiten mit einem ganzen Waffenarsenal auch. Ran ans Mett - oder hier Wasabi.

Cast

Jean Reno verkörpert den cleveren und gerne zuschlagenden Hubert Fiorentini. Beim Kloppen hat der Franzose sichtlich Spaß und auch der trockene Humor seines Charakters passt perfekt. Vor allem überzeugt er als überforderter ungeplanter Vater. Dabei versucht er auf seine eigene Art eine Bindung zu seiner Tochter aufzubauen, was in manch skurriler Situation endet. Hart und herzlich. Top!

Besagte Tochter Yumi wird von Ryoko Hirosue dargestellt. Geraten solche Figuren schnell zu nervig bleibt man hier stets auf der richtigen Seite. Das Mädchen ist frech, aufgeweckt und voller Energie. Auch für sie ist die Lage zunächst ungewohnt, aber sie arrangiert sich zügig damit. Ihre Dialoge mit Reno über banale Dinge wie Tapeten sind wirklich exzellent geschrieben und haben Witz.

Wer fehlt noch? Michel Muller als Momo. Der Ex-Partner von Fiorentini steht diesem natürlich auch jetzt zur Seite. Sein Charakter ist wie zu erwarten leicht trottelig und haut dummen Spruch um Spruch raus. Doch auch hier überwiegt die ehrliche und loyale Art, der Mann ist der Freund den Reno braucht. Und der Mann, welcher alle Arten von Waffen organisieren kann. Alle!

Technische Aspekte

Man merkt sofort, dass dieser Film aus der Schmiede von Luc Besson kommt. Die Actionszenen sind sehr schnell geschnitten. Ihre humorvolle Art gefällt, die Hektik nicht. Die Effekte sind handgemacht, Blut fließt geringfügig im angemessenen Rahmen.

Das Setting in Tokio fängt dezent die japanische Umgebung ein und sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.

Besonders überzeuget die musikalische Untermalung. Der Soundtrack dient als eigenes humoristisches Element und treibt den Film flippig und fröhlich voran.

Fazit

Wer hier etwas Legendäres erwartet wird enttäuscht werden. Der Film hat eine leicht vorhersehbare Geschichte und die typisch klischeehaften Figuren dafür. Kameraarbeit und Setting sind passabel, herausstechen tut nur der Soundtrack.

Doch genau in seinem Genre als Action-Komödie ist Wasabi spitze! Die Standard-Story wird hier in 94 Minuten kurzweilig erzählt, die Darsteller sind gut und vor allem Reno als ungewollter Vater ist grandios. Dazu gibt es ordentlich auf die Nase und fetzige Mucke. Zu lachen gibt es auch genug: Der Humor ist eine Mischung aus Situationskomik, fein verpackten Gags und richtig plumpen Krachern. Ich find´s herrlich amüsant!

In diesem Bereich eine kleine Perle. Knapp 1,5 Stunden seichte Unterhaltung mit gebrochenen Riechkolben in Japan, einem genialen Jean Reno und jeder Menge Herz. Klare Empfehlung! Und das Produktionsdatum 2001 sieht man dem Film nur anhand der Autos an.

Nasenblutend-witzige 7,5/10

Hättest Du gerne was zum ballern? - Bring alles mit, was Du finden kannst!

8/10
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Kommentare

06.06.2017 20:32 Uhr - Weltraumgott
User-Level von Weltraumgott 3
Erfahrungspunkte von Weltraumgott 138
"Das ist ja wie Weihnachten!"

"Halt! Französische Armee."

"Man die Granate hat aber gewaltige Sprengkraft."
"Nein das waren die anderen im Kofferraum!"

EINFACH GEIL!!! :-D

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