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cecil b
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Eintrag: 13.07.2017

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Scarlet Diva

Herstellungsland:Italien (2000)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Erotik/Sex

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,89 (9 Stimmen) Details
inhalt:
Begleiten Sie die junge Anna Battista in eine Welt, die sie selbst geschaffen hat, oder vielleicht doch nicht? Eine Welt voller Drogen, Sex und Sehnsüchten, voller Hass und Liebe, und voller Poesie. Asia Argento verkörpert sich selbst? Oder zeigt sie uns eine Welt aus der Sicht einer jungen Frau auf dem Weg voller Leid und Perversion?
eine kritik von cecil b:

                                  

Wenn Asias Kunst besprochen wird, bleibt es kaum aus, zu erwähnen dass sie die Tochter des italienischen Horrormaestros Dario Argento (SUSPIRIA, PROFONDO ROSSO) ist, und somit oft vermutet wird dass sie in seinem Schatten steht. Mitnichten. Ihre Regale sind mit Auszeichnungen gefüllt. Als Schauspielerin überzeugte sie nicht nur in Argentos Filmen (DAS STENDHAL SYNDROM, AURA....), sie funktioniert genauso im Mainstream (xXx – Triple X) wie im Kunstfilm (LAST DAYS). Schon mit 10 Jahren stand sie als Schauspielerin vor der Kamera, in der TV-Serie Sogni e bisogni und Lamberto Bavas Splatterfilm Dèmoni 2... l'incubo ritorna. Dass Akteurin, Soundtrackkomponistin, Sängerin, Model, Filmproduzentin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin Asia Argento auch als Regisseurin überzeugen kann, bewies sie eindrucksvoll mit ihrem Film THE HEART IS DECEITFUL ABOVE ALL THINGS (Mit Peter Fonda, Marilyn Manson und Ornella Muti), und auch ihr im Jahre 2015 in Deutschland veröffentlichte Film MISSVERSTANDEN heimste zahlreiche wohlwollende Kritiken ein. SCARLET DIVA, Asias Spielfilmdebüt als Regisseurin, erreicht sicher nicht ganz das Niveau der bereits erwähnten Filme, sprüht aber nur so vor Kreativität. Dafür hat Asia auf dem Williamsburg Brooklyn Film Festival zurecht den Preis für die beste Regie erhalten. Es ist nur gewöhnungsbedürftig, dass SCARLET DIVA im Ganzen fast so speziell wie das Leben der Protagonistin ist. Was ja aber begrüßenswert ist, denn der exzentrische Stil gibt ein zweckdienliches Portrait von Anna Battista.

Asia hat für SCARLET DIVA viel Unterstützung von Bekannten und Verwandten bekommen. Ihr Vater Dario und dessen Bruder Claudio (Produzent von Dawn of the Dead, Santa Sangre, Profondo Rosso....)  halfen bei der Produktion, an der Kamera stand Frederic Fasano, der später bei Dario Argentos Mother of Tears und Giallo die Kamera führte. Asias Mutter, Daria Nicolodi, die sich durch ihre Rollen in Dario Argentos PROFONDO ROSSO und PHENOMENA in das Gedächtnis der Argento-Fans einbrannte, sollte eigentlich Annas Agentin spielen, entschied sich jedoch tatsächlich dafür immens intensiv Annas Mutter zu spielen, die ihre Tochter aggressiv mit Schuldzuweisungen und Ablehnung erzieht. Die Schnitte wurden von Anna Rosa Napoli (Argentos Sleepless), und den u. a. Anime-Cuttern Scott Marchfeld (Kite) und Kahlid Mills (Tetsu no shojo Jun) gestaltet. Die Nebenrollen sind bis auf Herbert Fritsch (Happiness is a warm Gun, Regie: Hamlet X) und Daria Nicolodi mit eher unbekannten Schauspielern und Schauspielerinnen besetzt, glücklicherweise enttäuscht keiner der Akteure. Ohnehin steht Asia im Vordergrund. Auch der Soundtrack von John Hughes (Der Giftzwerg), ein Ex-Bandmitglied der Turtletoes, Bill Ding und Slicker, enttäuscht nicht. Minimalistischer Industriel geht über dramatischen EBM bis hin zu Punkrock und harmonischen aber melancholischen Pop. Schön, düster, depressiv, sentimental, wie der Eindruck den Anna, bzw. Asia, vermittelt. Schade nur, dass die deutsche Synchronisation teilweise durch nervige und unglaubwürdige Stimmen sowie eine lächerliche Jugendsprache ein Ärgernis ist. Aber dafür kann Asia bestimmt nichts.

 

                                                                   ASIA und ANNA

Die Protagonistin ist zum Teil eine autobiographische Selbstdarstellung von Asia Argento. Diese hatte in ihren jungen Jahren laut eigenen Angaben ein Leben zwischen Drogen, schrägen Typen, Medienrummel, Wahnsinn, Gefahr und einem teilweise ominösen Filmbusiness gelebt, immer in den Tag hinein. Diese Erlebnisse flossen bestimmt in ihr überwiegend authentisches Spiel, für das sie auf dem Melbourne Underground Film Festival als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. Asia betonte in Interviews, dass sie in SCARLET DIVA nur schreckliche Erlebnisse ihres Lebens thematisiert, nicht die schönen, und einige der Figuren an reale Personen angelehnt sein. Die Darstellung ihrer selbst halte sie für eine typische Künstlernatur, der Künstler gebe der Öffentlichkeit etwas sehr persönliches von sich. Anna spricht im Film auch Asias Worte, wenn sie sagt dass Schauspieler daher im Grunde Prostituierte sein. Die Unterschiede zwischen Anna und Asia liegen zum Teil auf der Hand. Anna Battista wächst z. B. ohne Vater auf. Asia sagte dazu sie habe deswegen keinen Vater ins Skript geschrieben, weil sie ihren eigenen nicht verletzen wollte. Dario sei für sie erst dann zum Vater geworden, als sie in seinen Filmen mitspielte. Das Zusammenspiel zwischen Asia und ihrer Mutter sei ein Psychodrama gewesen, welches beide aber zum lachen gebracht habe. In SCARLET DIVA geht es auch um die unerfüllte Liebe zu einem Mann, die Asia einst schmerzvoll verspürt hat. Ein wichtiger Punkt. Wer SCARLET DIVA sieht, kann eine philosophische Aussage Asias aus einem Interview in Gedanken haben. Darüber zu fantasieren jemand bestimmtes zu lieben, das sei pure Liebe. Die Fantasie von Liebe des anderen würde dann die eigene Fantasie zerstören.

                           

                                                                  SCARLET DIVA

Anna Battista ist eine seelisch verwirrte 24-jährige Frau, die in 20 Filmen mitgespielt hat, mit einer ebenfalls psychisch angeschlagenen jungen Frau zusammenlebt, im Drogensumpf schwimmt, und von beruflichen Terminen und der Presse überschüttet wird. Anna lebt in den Tag hinein, sie lächelt in der Öffentlichkeit ein einstudiertes Lächeln, ist ausnahmslos von Freaks, den Mitarbeitern des Filmbusiness, Dealern und Wahnsinnigen umgeben, lässt sich treiben, und ist in den Augen vieler ein Sexobjekt, das in diesem Sinne auch wörtlich bis gefährlich ausgenutzt wird. Mit ihren Rehaugen und ihrer teilweise mädchenhaften Art ist sie für manche ein "Kind", aber sie ist durch ihr zügelloses Agieren auch diese wilde Frau, die brisant einen Engel über ihren Genitalbereich tätowiert hat. Die Medien fragen sie danach was sie fühlt, was sie denkt, wer sie ist. Männer und Frauen sehen in ihr offensichtlich nur das lebendige Kunstwerk, an dem man durch Sex teilhaben kann, im Rausch, mit gespielter Liebe oder mit Gewalt. Anna mimt das Reh, die wilde Braut, das Sexobjekt, sie nimmt diese Rollen teilweise naiv aber mutig an, obwohl diese sie zerreißen. Asia ist überall gefragt, aber niemand weiß wer sie wirklich ist. Sie selbst scheint sich darüber auch nicht im klaren zu sein. Egal wie viele Menschen um sie herum sind, Anna nennt sich den einsamsten Menschen der Welt.

Das Psychogramm von Anna Battista gibt viele psychologische Ansätze. Durch Rückblicke werden diverse kleine Kindheitstrauma dargestellt, von denen Asia glaubt, dass jeder solche habe, und diese natürlich einen Einfluss auf die Entwicklung haben. SCARLET DIVA stellt die Gegenwart der Vergangenheit gegenüber, und überlässt es dem Zuschauer, ob er einen klaren Zusammenhang sieht. An einer Stelle ist der Unterschied zwischen Gegenwart und jüngster Vergangenheit erst spät offensichtlich. Erst wird das Resultat einer Handlung gezeigt, und im nächsten Ablauf die Entwicklung, die die vorangegangene Szene eingeleitet hat. Durch Film im Film-Szenen, die sich auch unmittelbar auf SCARLET DIVA beziehen, wird das Prinzip der Selbstdarstellung verdeutlicht. Asia ist immer der Mittelpunkt des Geschehens, alle Nebenfiguren sind mehr schemenhafte Gestalten. Sie sind genauso unwirklich wie Anna sie wahrnimmt. Diese Gestalten wirken durch ihr unsichtiges Handeln bedrohlich oder verstörend, was immer bestätigt wird. Anna lebt nicht nur ohne vertrauenswürdige Personen um sich herum, sie merkt, dass sie sich selbst durch ihre Exzesse auch nicht vertrauen kann. Es bietet sich an, Annas Verhalten als moralisch verwerflich anzusehen, aber diese Perspektive wird im Grunde relativiert. Denn Anna lebt nun mal in dieser Welt, sie entscheidet wie sie damit umgeht, und sie nimmt Rücksicht auf die Menschen um sie herum.

Wenn Asia nackt vor dem Spiegel stehend ihre ganze Schönheit zeigt, sich die Achseln mit einer Kippe im Maul rasiert, sich im Anschluss die Schminke im Gesicht verschmiert, und sich zu fragen scheint wer sie eigentlich ist, und was sie eigentlich möchte, dann kann die Schauspielerin ihre Fähigkeiten überzeugend beweisen. Wenn sie leidet, sich windet, die pure Angst zeigt, dann kann das schon zu Herzen gehen. Und diese erotische Ausstrahlung, die dann wieder zu einem erschreckenden Agieren wechselt, das ist nicht zu kategorisieren, man sollte es gesehen haben. Wenn die Protagonistin mit einem Haufen Gangstern kommuniziert, dann wirkt das zugegebenermaßen ziemlich künstlich, fast lächerlich, aber das ist ja auch sinnvoll, weil dadurch gezeigt wird dass Anna sich da einen Schuh anziehen möchte der ihr nicht passt. Hier und da neigt Asia dazu ein überdeutlich verstörtes Kindchenschema zu spielen, nah am Overacting, aber das sind wenige Momente. Dieses Kindchenschema, in das Anna wiederholt verfällt, passt zur Asias Einstellung, die sie auch in THE HEART IS DECEITFUL ABOVE ALL THINGS eindrucksvoll einbrachte. Asia äußerte sich 2015 so, dass Kinder sich durch ihre Fantasie schützen können, sie seien stärker als man denkt. Man kann in Anna durchaus ein verstörtes 'Mädchen' sehen, das in einer zerrütteten Umgebung in der Erwachsenenwelt mit Rehaugen einen Beschützerinstinkt animieren möchte, und einen Schutzengel über der Vagina tätowiert hat. Mit dieser Tätowierung kokettiert Asia in ihrem Film mit einem erholsamen Augenzwinkern. Das Ende stellt dann aber eher bedrückend die Fantasie als eine geradezu masochistische Polarität zwischen Freud und Leid dar. Und Asia Argento setzt dieses verwirrte Seelenleben kunstvoll und wirksam in Szene.

Asia braucht nur Minuten, um ein deutliches inszenatorisches Portrait von Anna zu präsentieren. Sie wandelt auf Flughäfen, die stellvertretend für ihr Leben zwischen Tür und Angel sein können, erlebt psychotische Momente in denen blaue und rote Farben das surreale Empfinden sichtbar machen, und landet dann verträumt, traurig und sehnsuchtsvoll vor einem Fenster, vielleicht ein Blick auf eine hoffnungsvolle Zukunft in weiter Ferne. Schon der Vorspann überreizt den Zuschauer mit vielen Ausschnitten aus Annas Leben, allen möglichen Farbtönen, und etlichen Dialogen von Reportern. Anna wird in allen erdenklichen Perspektiven allein dargestellt. Sie sitzt z. B. mit dem Zuschauer zusammen im Auto, der das Gefühl haben kann eine Handkamera (die auch mal wackelt) auf die Protagonistin zu halten, die ein Liedchen trällert. Eine Szene, die stellvertretend für den gelegentlich angewendeten Homevideo-Stil ist, der nicht näher an Anna, bzw. Asia sein könnte. Künstlerisch anspruchsvoll wird es, wenn Annas Albträume oder ihre Trips dargestellt werden. Die Alpträume sind expressiv, durch die perfekte Verbindung von Hintergrund, Mittelgrund, Vordergrund, Symmetrie, Licht und Schatten, Farben, Architektur, biblischen Motiven und Metaphorik, man möchte fast vermuten Dario Argento habe sich mit eingebracht. Besonders eine beeindruckende Zentralperspektive verleiht der Szenerie einen 3D-ähnlichen Effekt, der selbst das surreale greifbar macht. In der Darstellung eines Trips wechselt die Perspektive manchmal zwischen nahen und halbnahen Einstellungen und einer P.O.V.-Perspektive, ein Horrortrip entfaltet sich dadurch heftig und nah an der Protagonistin. Die Schnitte können die intensiven Eindrücke sehr gut miteinander verbinden. Manchmal sind sie abrupt, unterstützen dadurch aber auch den Eindruck, dass die Protagonistin von einem einschlägigen Erlebnis zum anderen stürzt.

 

 

Asia Argentos Experiment, autobiographische Züge durch ein fiktives Psychogramm darzustellen, ist geglückt. Die verschiedenen Stilmittel harmonieren zusammen, denn sie stellen ein zerrüttetes Leben effektiv dar. Asias Spiel, und ihre Inszenierung, überzeugen überwiegend. Besonders wenn man bedenkt dass es sich um ein Low-Budget-Spielfilmdebüt handelt. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig, und nicht jede Szene passt in einen zugänglichen dramaturgischen Rahmen, aber selbst diese kantige Vorgehensweise ergibt im Kontext einen Sinn. Sehr kunstvoll, aber zu speziell, um everybody's Darling zu sein. Demented foreeever!

                                                                        8 Punkte

GIMMICK:

Heutzutage ist Asia Argento mit dem Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzenten Michele Civetta verheiratet, aus einer vorangegangenen Beziehung hat sie eine Tochter.

Ein kleiner Auszug aus einem Interview:

Scarlet Diva deals heavily with issues of female disappointment towards men. Let me ask you simply, what do women want from men?  Argento: Well, just deal with that genetically. We have a hole that needs to be filled.

 

8/10
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Kommentare

13.07.2017 21:02 Uhr - deNiro
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Sehr schön Cecil!
Ich muss gestehen dass ich Asia schon zu "Aura"-Zeiten sehr...ähm...inspirierend fand;))

13.07.2017 21:06 Uhr - Horace Pinker
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Wow Cecil, da hast du ja ein echtes Mammutreview, rand voll gefüllt mit schlüßigen Interpretationen, interessanten Hintergrundinfos, ausführlicher Besprechung aller wichtigen Facetten des Werks und dazu noch mit einer deutlich merklichen Begeisterung, da ist dir ein echtes Meisterwerk gelungen. Asias Regiearbeiten habe ich noch nicht gesichtet, da ich sie aber als Darstellerin mag werde ich mich da bei Gelegenheit mal ran wagen.
Kleine Korrektur: Bei Profondo Rosso gab es einen Buchstabendreher, zudem könntest du bei Asias Filmen vlt. noch den tollen Land of the Dead erwähnen.

13.07.2017 21:09 Uhr - TheRealAsh
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Super, Cecil! Da haust du ja eine hochaktuelle VÖ raus, auf die ich mich brennend freue, da mir "Missverstanden" von Asia auch sehr gut gefällt, vor allem wegen der biographischen Aspekte, die, wie du schreibst, hier ja auch eine gewichtige Rolle spielen.

Sehr gut gefällt mir auch dein momentaner Hang zu den psychologischen Ansätzen (oder hast du die schon immer? So lange kennen wir uns ja noch nicht;-)

Tiptop!

13.07.2017 21:38 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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Wieso gibst du dem Film eine neun wo dein Review dazu mehr als eine 10 ist`?! ^^^^ Top und danke für dieses schöne Essay aus Gedankenspielen und tiefsinnigen Interpretationen. Wenn ich den Film eines Tage sehe und ihn schlecht fände lese ich das Review und sag mir DU BIST SCHULD, das du meine Erwartungen so hoch schraubtest (man beachte die Möglichkeitsform der Hypothese)

14.07.2017 00:13 Uhr - cecil b
1x
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Jetzt kann ich gut schlafen. Weil ich mich über eure Begeisterung freue, und weil ich morgen früh bestimmt dazu komme, weitere Reviews zu lesen, die vielversprechend aussehen. :)

deNiro: In Aura gab es ja schon so eine 'schöne' Szene. Diese besondere Attraktivität ist....bewegend. ;) Auch als Hete kann ich sagen, dass ich ihr so einen gutaussehenden Mann gönne: http://www.imdb.com/name/nm1869948/?ref_=fn_al_nm_1
Bei Scarlet Diva löste sie in mir gemischte Gefühle aus. Knuddeln und in den Arm nehmen, Sex, schütteln und fragen: gehts noch?, wegrennen oder verlieben. Außergewöhnlich.
Scarlet Diva ist aber nicht jedermanns Sache, und das ist auch gut so.

Horace Pinker: Danke für die Korrektur, wird sofort editiert! Infos: Ja, aber wir haben die Links zu der ofdb und imdb ja nicht umsonst. ;) Und der Text ist wahrlich lang genug!

ASH: Ich mach das öfter mal, mit dem Psychokram, weil ich es so interessant finde. Spontan fallen mir Die Brut, Savage - At the End of All Humanity, Michael (2011) und My Private Idaho (Keanu KANN spielen) ein. Aus verschiedenen Dekaden. ;)

Ghost: Falls du in dem Film nicht die Dinge siehst, die ich daran schätze, kannst du mir einen ausführlichen Beschwerdebrief schreiben. Hier die Adresse: 123 Fakestreet. Takatukaland. ;)

14.07.2017 00:59 Uhr - CHOLLO
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Kenne von Asia auch kaum etwas, bis auf ihre Auftritte in Mainstream-Streifen wie Land of the Dead oder Triple X. Die Besprechung hat aber wirklich mein Interesse geweckt.

14.07.2017 08:34 Uhr - NoCutsPlease
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Auch ich habe mich noch nicht mit Asia Argentos Schaffen fernab ihrer prominenten Schauspielrollen befasst.
Gut, dass es derart enthusiastische Kritiken gibt, die den filmischen Horizont so umfangreich und ambitioniert erweitern. :)

14.07.2017 09:54 Uhr - DriesVanHegen
1x
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Ein Mammutwerk, Respekt!

Allerdings klingt es auch so, als wäre der Film sehr anstrengend und wirr. Ich kenne von ihr zu wenig, um mir ein umfassendes Urteil zu erlauben, aber ich habe mit den Argentos so meine Problemchen.
THE HEART IS DECEITFUL ABOVE ALL THINGS allerdings ist ebenso ziemlich sperrig und abstoßend aber auch experimentierfreudig und einfallsreich.
Trotz guter Besprechung halte ich hier aber Abstand.

14.07.2017 12:22 Uhr - cecil b
1x
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THANX EVERYBODY!

Chollo: Freut mich!

DriesVanHegen: Ja, die Filme von Asia sind sperrig und psychologisch heftig. Kann verstehen, wenn man denen nichts abgewinnen kann.

16.07.2017 18:31 Uhr - Tom Cody
1x
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von Tom Cody 6.521
Wow! Absolut herausragende Rezension (und Interpretation) mit Referenzcharakter zu Asia Argento's Film.
Ich habe mir erst jetzt die Zeit genommen, diese Mammutarbeit genauer durchzulesen, denn um das Ganze nur zu überfliegen steckt sicherlich zu viel Arbeit drin,
"Scarlet Diva" selbst habe ich bis jetzt leider noch nicht gesehen, sicherlich auch (wie oben schon festgestellt wurde) weil Signora Argentos Arbeiten sich einem doch nicht so einfach erschließen. Nach deiner mehr als positiven Bewertung sollte ich dem Film aber vielleicht doch mal eine Chance geben...

20.07.2017 21:02 Uhr - cecil b
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 17
Erfahrungspunkte von cecil b 5.026
Danke Tom, dass du dir die Zeit für diese Review genommen hast!

Wenn du einen Schritt auf Asias Arbeit zugehen möchtest, empfehle ich dir THE HEART IS DECEITFUL ABOVE ALL THINGS, der ist noch professioneller als Scarlet Diva. MISSVERSTANDEN habe ich NOCH nicht gesehen.

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