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Saimaen
Level 2
XP 60
Eintrag: 11.08.2017

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Creepozoids - Angriff der Mutanten

(Creepozoids)
Herstellungsland:USA (1987)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Science-Fiction

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,00 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Fünf Überlebende ziehen 1998 nach einem Atomkrieg durch die menschenverlassene Ödnis. Endlich erreichen sie ein Forschungslabor in dem sie sich sicher fühlen. Allerdings muss die Gruppe nach kurzer Zeit feststellen, dass die Genexperimente, die hier früher durchgeführt wurden, ihnen nun unliebsame Mitbewohner hinterlassen haben.
eine kritik von saimaen:

„Creepozoids“ von David DeCoteau aus dem Jahr 1987 ist einer der vielen Filme, die versuchten, auf der Erfolgswelle von Ridley Scotts „Alien“ mit zu schwimmen. Es geht hierbei um eine Gruppe von Deserteuren, die Zuflucht vor dem Säureregen in einem verlassenen Forschungslabor suchen. Dabei treffen sie auf ein mutiertes Wesen...

Es ist schwierig, ein gutes Wort für den Film einzulegen, da er von Anfang an keine interessanten Bilder, Musik oder  Dialoge liefern kann, die man als unterhaltsam ansehen könnte. Über die ca. 70 Minuten hinweg, die durch das Einblenden unnötig vieler Credits zu Beginn des Films auch noch gestreckt sind, kam (zumindest bei mir) nie ein Gefühl von Spannung auf, da der Film jeden Auftritt des „Aliens“ mit Paukenschlägen ankündigt und auch sonst sehr vorhersehbar ist.

Auch die Schauspieler schaffen es durch das Ablesen ihrer auswendig gelernten (schlechten) Dialogzeilen mit emotionslosen Gesichtern nicht, den Film zu tragen, sondern sorgen eher dafür, dass der Zuschauer einschläft. Nur die üblichen B-Movie-Sex-/Duschszenen können den Film etwas aufwerten, aber auch diese sind ziemlich schwach.

Die Spezialeffekte sind mehr schlecht als recht, zum Beispiel weil die Monster (das Alien selbst und die Ratte) aus steifen Puppen bestehen, die sich die Schauspieler selbst an den Hals halten oder von irgendwelchen Praktikanten auf diese draufgehalten werden. Nur die Mutation von einem der Deserteure ist relativ gelungen und bietet etwas, was man nur schon tausendmal genauso gut gesehen hat.

Kamera und Musik machen den Umständen entsprechend einen soliden Job, können aber nicht durch außergewöhnliche Kamerafahrten oder tolle Liederwahl punkten. Es handelt sich hierbei um den Aspekt des Films, an dem ich am wenigsten auszusetzen habe.

Der Film ist in den USA sogar in Kinos gelaufen, wurde aber erst auf Video zum Erfolg. Für damalige Verhältnisse war er vielleicht noch als Horrorfilm „erträglich“, ist aber aus heutiger Sicht nur noch ein Trash-Film und selbst als solcher nicht unterhaltsam. Man merkt die ca. 75.000$ Budget und die 12 Drehtage deutlich an jeder Stelle, sodass ich von der Sichtung, abgesehen möglicherweise von hartgesottenen Trash-Liebhabern, nur abraten kann.

3/10
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