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DerRezensierer
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Eintrag: 19.08.2017

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Überleben - Ein Soldat kämpft niemals allein

(Mine)
Herstellungsland:Italien, Spanien, USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Krieg, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,00 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Nach einem misslungenen Anschlag gerät Sergeant Mike Stevens (Armie Hammer) in eine ausweglose Situation. Bei seiner Flucht durch die Wüste tritt er auf eine Mine. Bewegt er sich, stirbt er. Völlig auf sich allein gestellt, harrt er tagelang regungslos aus. Erschöpft und der Sahara hilflos ausgeliefert, wird der innere Kampf mit sich selbst zur größten Herausforderung für den Soldaten. An die Grenzen seiner körperlichen und mentalen Stärke gebracht, muss Mike standhaft bleiben, wenn er überleben will ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von derrezensierer:

Der oben genannte Titel ist keine amerikanische Produktion, sondern vom Hause aus eine italienische Herstellung. Regie führten hier Fabio Guaglione, Fabio Resinaro, zwei unbeschriebene Blätter in der Welt der Filme. Auch die Produktion wurde von einer italienischen Produktionsfirma namens Mine Canarias bewerkstelligt, was die Filmausrüstung und das Personal betrifft.

Zum eigentlichen Film und dessen Bewertung sei vorweggenommen, das 5 von 10 Punkten noch gnädig verteilt worden sind. Der Grund hierfür ist einfach eine Geschichtsträchtige, total vergeigte Motivation des Protagonisten, Mike Stevens(Armie Hammer), der den Scharfschützen spielt. Dazu kommen noch ein paar Continuityfehler und Plot Löcher. Damit ausgestattet ist keine positive Bewertung mehr zu erwarten...Wobei ich mich frage wer für Continuity und Co jeweils zuständig ist. Entweder litten diese an Schlafapnoe oder anderweitige Aufmerksamkeitsdefzit-Syndrome!

Die Probleme des Films: Zum einen haben wir es mit einem Darsteller zu tun, der gerne mal seinen eigenen Kameraden im Stich lässt und zum anderen sehr seltsame Einstellungen hat, wie man Missionen als Soldat ausführt. Sicher war es nicht so gemeint, das Mike Stevens als erstes panisch davon läuft, als auf ihn und seinen Kameraden geschossen wird und somit seinen "besten Freund" im Stich lässt. Zumindest offeriert es einem der Schnitt! Wer aber einen lang gesuchten Terroristen wegen einer improvisierten Hochzeit in der Wüste nicht erschießen will und das die Motivation der Flucht ist, dann klappen sich bei mir gleich alle Zehennägel nach oben! Als sich dann der eigentliche Plot des Films anbahnte und ein schwerer Sandsturm aufzog und nach ein paar Szenen wieder verschwunden war, flog aus einem wolkenlosen Himmel, wie durch Magie ein schweres Schild durch die Gegend und landete direkt vor den Füßen des Scharfschützen. Ja, da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln! Mehr kann man an der Geschichte und der Umsetzung nicht kritisieren. Zum Glück!

Halt, nein! Doch nicht! Da war ja noch was: Der Wortwechsel zwischen den beiden "Best buddys" ist in der Wüste vor dem eigentlichen Zwischenfall wirklich unterirdisch schlecht!

Was an diesem Film dennoch ein wenig überzeugt und es keine katastrophale Entgleisung aus meiner Sicht darstellt, ist tatsächlich die schauspielerische Leistung von Armie Hammer und Tom Cullen als auch Clint Dyer, die in der Reihenfolge als sein bester Freund und der Beduine auftauchen. Da haben sich wirklich Schauspieler zusammen gefunden die miteinander eine Choreografie zaubern, wie es besser nicht verstanden werden kann. Ein sehr authentisches Zusammenspiel zwischen Hoffnung und Verderben.

Zugegeben, es liegt nicht jedem und auch nicht mir Bildsprachen des Films zu absorbieren und diese richtig zu interpretieren, so auch hier! Was allerdings stimmig ist sind die Bilder und die Perspektiven des Films, die im Zusammenspiel mit der Geschichte und des Fortschreitens sehr harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Sei es nun die Lichtverhältnisse am Tag oder in der Nacht, welche wirklich gelungen sind. Doch auch hier gibt´s ein technisches Problem. Unser Hauptdarsteller erlebt zwei Sandstürme und die Oberfläche des Sandes enthält nichts als nur SAND! Wo kommen dann am Abend plötzlich die kleinen Äste und das Stroh her, wenn Mike das, zugegeben, kleine Feuerchen anzündet, wenn er sich doch gar nicht bewegen kann?

Wenn man aber bereit ist diese ganzen Fauxpas einfach mal als nichtig abheftet, was mir auch immer sehr schwer fällt, dann kann man alleine an der Schauspielkunst seinen Unterhaltungswert daraus ziehen. Wären dem Film allerdings nicht diese Fehler beschieden gewesen, dann wäre durchaus eine Empfehlung drin gewesen, aber so leider nur 5/10 Punkten. Eigentlich schade, da die Geschichte einiges zu bieten hat aber aufgrund von mangelnder Umsetzung und Fehler schon fast belanglos ist. Ich tendiere aber trotz allem dazu den Film eine Chance zu geben.

 

5/10
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Kommentare

19.08.2017 19:02 Uhr - cecil b
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Ich finde die Review richtig gut und nachvollziehbar!

Nur an der Stelle, an der du beschreibst dass sich da deine Zehennägel bogen, bin ich nicht komplett mitgekommen. Dennoch habe ich für mich rauslesen können, dass es da u. a. aufgrund einer Hochzeit Waffenstillstand gibt, oder? Deine Reaktion darauf kann ich dann nur zu gut verstehen. :)

19.08.2017 19:56 Uhr - NoCutsPlease
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Ich muss cecil da zustimmen, der dritte Absatz klingt etwas kryptisch, ansonsten ist die Kritik aber recht ordentlich.
Schade, dass der Film nach verschenktem Potenzial klingt. Solche Themen verdienen eindeutig eine gehaltvollere Aufarbeitung. Dahingehend dürfte wohl "Kilo Two Bravo" in puncto Überlebenskampf nach Minentreffer die bessere Alternative sein.

20.08.2017 11:19 Uhr - DerRezensierer
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19.08.2017 19:02 Uhr schrieb cecil b
Ich finde die Review richtig gut und nachvollziehbar!

Nur an der Stelle, an der du beschreibst dass sich da deine Zehennägel bogen, bin ich nicht komplett mitgekommen. Dennoch habe ich für mich rauslesen können, dass es da u. a. aufgrund einer Hochzeit Waffenstillstand gibt, oder? Deine Reaktion darauf kann ich dann nur zu gut verstehen. :)


Hallo Cecil und NoCutsPlease,

vielen Dank für euren Beitrag.
Mir geht es da um die misslungene Motivation des Darstellers warum er und sein Freund plötzlich fliehen mussten. Es ist so, dass diese zwei Personen in die Wüste geschickt werden, um einen Terroristen auszuschalten. Beim eintreffen, also mitten im nirgendwo, befinden sich die Beiden auf einer Anhöhe und nehmen das Ziel ins Visier. Dann kommt aber, oh Wunder, eine andere Gruppe noch hinzu mit einem Kamel und einem "Verdeck". Daraus steigt dann eine Frau und es stellt sich heraus, dass das eine Hochzeit sein soll. Doch genau DAS nimmt unser Scharfschütze als Anlass nicht den Terroristen zu erledigen und verweigert vehement das Abdrücken des Triggers.
Frei dem Motto: Nein, das ist eine Hochzeit und da erschieße ich keinen. Nein, das mach´ich nicht!
Obwohl davon auszugehen ist, dass die ganze Truppe die dort aufmarschiert ist alles Terror Angehörige sind, da trifft es immer den Richtigen....
Was passiert? Aufgrund einer Lichtrflexion am Visier des Schützen werden diese entdeckt und müssen davon laufen.
Wie gesagt, die Fluchtmotivation, ist mehr als misslungen.....leider.
Ich hoffe ich konnte für eine Auflösung sorgen :-)

20.08.2017 11:26 Uhr - DerRezensierer
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Ich glaube diese Trope schon mal irgendwo als Trailer gesehen zu haben, das war auf iTunes.
Da gab´s genau die gleiche Geschichte, nur mit jugendlichen im Wald, wo jemand auf eine Mine getreten ist. Kann mich aber an den Titel nicht erinnern....

20.08.2017 12:28 Uhr - NoCutsPlease
DB-Helfer
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Danke, dein vorletzter Kommentar hat die Zusammenhänge wirklich eindeutig erklärt. :)

20.08.2017 20:24 Uhr - cecil b
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Danke Rezensierer!

So - nur natürlich nicht so deutlich- habe ich es verstanden! Aufgrund der Hochzeit drückt ein 'heldenhafter' Krieger nicht ab. Oh man.

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