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cecil b
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Eintrag: 11.10.2017

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Im Bann des Grauens

(I'm dangerous tonight)
Herstellungsland:USA (1990)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
Eigentlich ist es nur ein Stück Stoff, welches einer der Professoren einer Universität einem aztekischen Altar entnimmt. Ein Kleid. Aber dieses Kleid ist nicht nur sexy. Jeder, der mit diesem Kleid in Berührung kommt, unterliegt einem uralten Fluch. Der Bann des Grauens macht aus jedem ein willenloses Geschöpf, das zur mörderischen Bestie wird. Planlos werden Menschen zu Opfern dieses grauenhaften Fluchs, gegen den es kein Mittel zu geben scheint. Und dieses Tuch gelangt in die Hände der Studentin Amy (Mädchen Amick). Kann Amy dem Fluch des Tuches widerstehen? Kann ihr der Professor der Psychologie, Prof. Buchanan (Anthony Perkins), dabei helfen, zu verstehen was das Tuch bei Menschen auslöst?
eine kritik von cecil b:

 

Am 26. August 2017 ist der amerikanische Regisseur Tobe Hooper gestorben. Viel zu früh. Besonders aufgrund seines Meisterwerks TEXAS CHAINSAW MASSACRE gilt er als einer der Wegbereiter des modernen Horrorfilms. Auch seine Fortsetzung zu TCM, und weitere seiner Horrorstreifen wie THE FUNHOUSE, EATEN ALIVE, FIRE SYNDROME und die Stephen King-Verfilmungen SALEM'S LOT (TV- und Kinoversion) und THE MANGLER unterschieden sich zur Zeit ihres Erscheinungsdatums deutlich vom typischen Horror, aber sie konnten nicht den Anklang finden, wie der besagte Klassiker. Mit eher unverständlichen zweitklassigen Horrorfilmen wie LIVING NIGHTMARE und MORTUARY schwächelte Hooper deutlich, auf der anderen Seite bewies der Texaner mit POLTERGEIST und LIFEFORCE dass er auch im Mainstream-Bereich bestehen, und mit INVASION VOM MARS auch den Grusel für das jüngere Publikum inszenieren konnte. Bei der TV-Serie MASTERS OF HORROR durfte Hooper nicht fehlen (Dance of the Dead, The Damned), und für das Fernsehen drehte er auch IM BANN DES GRAUENS alias I AM DANGEROUS TONIGHT, den ich an dieser Stelle bespreche. Es ist nicht so, dass IM BANN DES GRAUENS ein Film ist, den man als Ehrerbietung Hooper gegenüber bespricht, dafür ist der Film nicht gut genug. Aber Hoopers wirklich guten Filme wurden schon oft besprochen, im Gegensatz zu diesem Film, der zumindest beweist, dass Hooper auch gegen das miserable Drehbuch von Bruce Lansbury (Produzent der Mission Impossible-Serie,†  2017) und Philip John Taylor (Drehbuch: Lust in the Dust) gut ankämpfen konnte. Auch ne Leistung. Da dieses Drehbuch auf einer Kurzgeschichte vom viel verfilmten Schriftsteller Cornell Woolrich († 1968) basiert, der die Vorlagen zu Alfred Hitchcocks DAS FENSTER ZUM HOF, Rainer Werner Fassbinders MARTHA und die François Truffauts Filme DIE BRAUT TRÄGT SCHWARZ, DAS GEHEIMNIS DER FALSCHEN BRAUT verfasst hatte, sind in dieser oberflächlich gesehen platten Story aber gar nicht so uninteressante Ideen vorhanden. Die Ausgangsposition des Grauens ist jedoch so unkreativ, dass ich vermute dass Woolrich I AM DANGEROUS TONIGHT in den Zeiten geschrieben hatte, in denen er dem Alkohol verfallen war. 

 

 

Ein aztekischer Altar, der mit Totenköpfen und Monsterfratzen verziert ist, wird aufgebahrt. Ein verwirrter Professor ist schon ganz heiß darauf, den Inhalt zu begutachten, obwohl ihm genauso wie dem Zuschauer nur bewusst sein kann: da liegt kein Segen drauf. Die Tatsache, dass auf diesem Altar schon unzähligen Menschen das Herz bei lebendigen Leibe herausgerissen worden ist, ist im Grunde obligatorisch. Dass ein rotes Tuch nicht nur für Stiere in spanischen Arenen ein rotes Tuch ist, sondern auch für diejenigen, die es den knöchernen Händen eines Skeletts entnehmen, das in einem Altar untergebracht ist, ist auch obligatorisch. Wenn man das Tuch berührt, dann steigen die finstersten Seiten des freudschen Es empor.

Lächerlicher Schund? Ein klares Jein. Die Protagonistin Amy und damit der Zuschauer bekommen von Professor Buchanan ein paar interessante Informationen. Buchanan spricht vom Animismus, der unterschiedliche Bedeutungen hat. Der ist u. a. ein natürlicher Teil der kindlichen Entwicklung im Alter von 2 bis maximal 7 Jahren. Während dieser Zeit steht bei Kindern die eigene Gedanken - und Gefühlswelt so sehr im Vordergrund, dass sie sich fast alles um sie herum nur aus ihrer eigenen Perspektive heraus erklären können. Sie müssen erst lernen, was Empathie ist, und ihre eigenen Bedürfnisse nicht nur eigennützig zu zentrieren. In diesen Jahren der Entwicklung nehmen sie zum Teil auch unlebendige Dinge so emotional war, dass sie sogar diesen menschliche Eigenschaften zusprechen. So etwas ähnliches gibt es auch bei erwachsenen Menschen, so dass sie z. B. glauben dass Geister in Dingen hausen, und Seelen somit unsterblich sind. Das rote Tuch hat Böses inne, es ruft im Grunde den egozentrischen Animismus bei Menschen hervor, und verbindet diesen gefährlich mit dem impulsiven Es. Und in I'M DANGEROUS TONIGHT sind es nicht nur die unsympathischen Figuren, die in den Bann des Grauens gesogen werden. Diese nicht uninteressante Idee bekommt von Hoopers überzeugenden Inszenierung und namhaften Schauspielern Unterstützung. 

Man möchte meinen, dass Schauspieler Anthony Perkins (Protagonist von Alfred Hitchcocks PSYCHO) automatisch jeden Film aufpeppen kann. Nein, dem ist leider nicht so. Er hat in IM BANN DES GRAUENS auch nur eine kleine Rolle, egal, wie groß man sein Antlitz auf dem Cover abbildet. Perkins spielt die dramaturgisch weniger gelungen konzipierte Rolle eines vermeintlich allwissenden aber durchtriebenen Professors nur so, wie man es von einem TV-Film erwartet. Technisch solide, aber eher desinteressiert. Der Professor wird zu einem relevanten Ansprechpartner für die Protagonistin, die Studentin Amy (Mädchen Amick: Stephen King's Schlafwandler, Twin Peaks Serie und Film). Die ansehnliche Hauptdarstellerin mit dem ungewöhnlichen Namen (kann man ja nur mögen) lockt sicherlich auch einige Filmfans an. Amick fungiert als Identifikationsfigur ganz gut, aber sie wird von ihrer Rolle nur wenig gefordert. Die Studentin ist zuckersüß, schüchtern, freundlich, zurückhaltend, und auch fürsorglich, da sie sich als einzige ernsthaft um ihre demenziell erkrankte Großmutter kümmert (schlechtes Make up, Overacting: Natalie Schafer: Anastasia, †  1991). Amy wohnt mit besagter Großmutter, der unsympathischen hormongeladenen Cousine Gloria (o.k.: Daisy Hall: Treasure Island, ) und ihrer noch weniger sympathischen egoistischen Tante (geht auch: Mary Frann: Zeit der Sehnsucht. † 1998) zusammen. Die ist so etwas wie eine böse Stiefmutter in grün, damit das Aschenputtel-Prinzip von Amy noch verstärkt wird. Amy leidet nicht nur unter ihrer Verwandschaft, ihre unterdrückte Sexualität macht ihr auch zu schaffen, woran der freundliche Eddie (gut: Corey Parker, Broadway Familie), der ihr den Hof macht, nichts ändern kann. Amy's unterbewussten Bedürfnisse drängen sich übermäßig, gefährlich und grenzüberschreitend in den Vordergrund, wenn sie das rote Kleid trägt. Das ist schon sexy, aber stellenweise auch lächerlich, und etwas zu zahm. Und dieses Gefühl von: hat was, ist aber nicht wirklich gut, ist auch nicht schlecht, durchzieht den ganzen Film. 

Es gelingt Hooper zwar angenehm geschwind die Beziehungen zwischen den Figuren und die Bedrohung vorzustellen, aber die Figuren sind so schnell zu durchleuchten, dass ihr handeln auch oft vorhersehbar, jedenfalls nicht überraschend, ist. Immerhin kann man sich darüber freuen, dass so manche Wesensveränderung, die das rote Tuch so mit sich bringt, durchaus unterhaltsam ist. Es wird nicht gemetzelt -die FSK 18 ist lächerlich-, die Figuren handeln einfach vollkommen unkontrolliert, was lebensgefährlich ist. Da das Tuch in die Hände derer gelangt, die Amy nahe stehen, kommt es zumindest zu dramatischen Szenen, die eine emotionale Härte mit sich bringen. Die märchenhafte Story hat dabei auch ein, zwei überraschende Momente zu bieten. Aber es ist ärgerlich, dass manchen gelungenen Szenen auch dramaturgisch katastrophale folgen. Da hopst der Szenenverlauf brutal geschnitten vom heftigen Drama hin zum leichtfüßigen Abendspaziergang, und die Akteure wirken so, als ob nichts passiert sei. Und ich stöhne vor Verzweiflung, wenn zum tausendsten mal in der Filmgeschichte eine Figur während des Gehens hinter sich schaut, und 'überraschend' in die Arme einer anderen Figur läuft, die sich angeschlichen hat, und sich zielsicher oder hirnrissig für den Aufprall positioniert hat. Zum Glück bleiben dem Zuschauer Tauben oder Katzen, die plötzlich aus der Ecke flattern oder hervorspringen, erspart, und die Spannung hält sich insgesamt im Bereich einer guten Folge AKTE X. Man kann den Film trotz seiner Mängel auch deswegen recht gut konsumieren, weil es Hooper gelingt, eine brauchbare Horrorszenerie aus dem Ärmel zu schütteln. 

Die Außenaufnahmen in der Nacht sind eine Meisterleistung. Die Schatten, die die Äste der Bäume im Mondlicht spenden, wickeln so manches Bild in ein düsteres Netz ein, welches angenehm gruselig die Figuren einfängt. Die Perspektive auf Amy gibt manchmal das Gefühl als ob sie beobachtet wird, ähnlich wie die Protagonistin in John Carpenters Halloween. Und wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt, können schnelle Schnitte (Carl Kress: Oscar für The Towering Inferno, Regie: The Redemption) die Perspektiven so ideenreich wechseln, dass man kaum damit rechnen kann, aus welcher Sicht man den weiteren Ablauf verfolgt. Und es gelingt Hooper in einer guten Zusammenarbeit mit Kameramann Levie Isaacks (Malcom mittendrin, Leprechaun, The Dentist) durch aufwendige Kamerafahrten sogar einen Gang in einem großen Raum oder auf dem Uni-Gelände interessant darzustellen. Der Soundtrack von Nicholas Pike (Emmy für In Tahrir Square: 18 Days of Egypt's Unfinished Revolution) unterstützt die Horrorszenerie in erster Linie durch eine minimalistische Synthesizer-Geräuschkulisse, die bei aller Simplizität brauchbar ist.  

 

 

Auch wenn die Story von IM BANN DES GRAUENS interessante Ideen hat, überschattet das schlechte Drehbuch einige Passagen des Films. Daran können leider weder Anthony Perkins Präsenz, Mädchen Amicks solide Darstellung, noch Hoopers großenteils kreative Inszenierung etwas ändern. Ein Film fürs Fernsehen. Wenn der gesendet wird, lohnt sich aber das Einschalten für eingefleischte Freunde des Gruselfilms und Fans von Tobe Hooper. 

 

 

Anmerkung zur Inhaltsangabe: Ich habe die bereits vorhandene Inhaltsangabe von CIC Video VHS-Cover durch ein paar Sätze etwas erweitert. 
 
 
 
5/10
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Kommentare

11.10.2017 11:32 Uhr - dicker Hund
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Tja, ob TCM jetzt wirklich so ein Meisterwerk ist, sei mal wieder ketzerisch in Frage gestellt. Jedenfalls interessante Lektüre zu einem eher uninteressanten Film.

11.10.2017 11:33 Uhr - DriesVanHegen
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Die Produktion hat es mit vielen Beteiligten ja nicht gutgemeint, wenn ich die vielen Kreuze betrachte.
Du versuchst deutlich den Film aus der grauen Masse hervorzuheben, aber die Mängel liegen mir dabei doch schwerer im Magen, so dass es wohl bei ungesehen bleiben wird ;)

Für PELTS hat sich Argento ja scheinbar hiervon inspirieren lassen.

11.10.2017 11:52 Uhr - NoCutsPlease
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Cecil is back, ohne Verschleiß- oder Abnutzungserscheinungen und der bewährte Schund-Kunst-Spagat weiß zu gefallen. :)

11.10.2017 12:06 Uhr - TheRealAsh
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Lieber Cecil, erst einmal danke für das Review zum sträflich vernachlässigten Tobe Hooper. Bis auf Horatio hat da ja - inklusive mir - keiner was gemacht, im Gegensatz zu Romero.

Deine Review ist mal wieder absolutes 5-Sterne-Deluxe. Besonders gut hat mir mal wieder der Absatz mit "Die Außenaufnahmen..." gefallen, wo du es auf deine gekonnte Art schaffst, diese Aspekte des Films hervorragend einzufangen und darzustellen. Auch wenn Woolrich hier mal kein Garant ist, so ist Nicholas Pike bei mir mit "Sleepwalkers" in bester Erinnerung.

Zum Film: einer der Hooper-Fernseh-Filme, die ich mir nie angesehen habe (und ich habe mir "Djinn" angetan. Ich denke, dass ich deiner Wertung hier voll vertrauen kann, werde ihn mir aber auch wegen deiner positiven Aspekte wohl irgendwann mal holen müssen. Ich liebe Mädchen Amick einfach und Anthony Perkins sowieso

11.10.2017 13:06 Uhr - cecil b
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Danke an alle :)

@dicker Hund: TCM: Meisterwerk: ketzerisch trifft es sehr gut. ;) Ob DIE VÖGEL ein Meisterwerk ist, ist vielleicht auch in Frage zu stellen. So ist es nun mal. Film: Kann dich verstehen.


@DriesVanHegen: Kreuze: Vielleicht ist was dran, an dem bösen Kleid. ;)

TheRealAsh: Ich muss Fire Syndrome unbedingt mal gucken, Lifeforce ist azu lange her. Aber die VHS hatte ich noch, und der Film wurde noch nicht besprochen, sowie dass er Hoopers Kunst stellenweise eindrucksvoll präsentiert. Die Mängel stehen aber für sich. Einschalten oder der Erwerb auf dem Flohmarkt lohnt sich, besonders wenn man Mädchen mal im roten Dress sehen möchte. ;) Dass die VHS auf der OFDB für 24,99 zu ergattern ist, finde ich etwas gruselig.

11.10.2017 16:17 Uhr - Horace Pinker
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Schön mal wieder was von dir zu lesen Cecil, besonders wenn es sich dabei um eine so wundervolle und exzellent formulierte Würdigung des Werks eines sträflich unterschätzten Regisseurs handelt. I'm Dangerous Tonight hatte ich bisher nicht auf dem Schirm, würde mich als Hooper Fan aber trotz wohl vorhandener Schwächen definitiv interessieren. Ist das gute Stück denn bereits hierzulande auf DVD oder Blu-Ray veröffentlicht worden?

11.10.2017 17:08 Uhr - TheRealAsh
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Au ja, das bin ich aber gespannt, Cecil, manche Sachen von Tobe sind einfach extrem schwer zu kriegen und das mit der VHS ist nicht nur gruslig, sondern ätzend. Freu!

11.10.2017 19:42 Uhr - cecil b
2x
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Danke Horace Pinker! :) DVD: BLU RAY: Nö. Daher wohl der Preis, aufgrund der raren Veröffentlichung. Laut der OFDB ist der nur in England auf ner Scheibe veröffentlicht worden, und dann noch geschnitten.

TheRealAsh: Ich bin heiß auf Fire Syndrome, den ich noch nicht gesehen habe!

11.10.2017 21:56 Uhr - Intofilms
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Originaltitel: "I'm dangerous tonight"
Cast u.a.: Anthony Perkins und Mädchen Amick
Regisseur: Tobe Hooper
Und ich Blödbacke kenne den noch gar nicht!^^

Tobe Hooper. Ein ganz, ganz großartiger Filmemacher. "Invasion vom Mars" und "Poltergeist" zähle ich zu den schönsten, prägendsten Filmerfahrungen meiner Kindheit/Jugend und habe ich erst vor ein paar Wochen wieder mal mit meinem Bruder zusammen geschaut. Wir waren beide total begeistert. Und dann, ca. eine Woche später - dann kam die Meldung von Hoopers Tod. Da hatte ich fast geweint.

"Eaten Alive" ist einer meiner allerliebsten Grindhousefilme. Ich liebe den. "TCM2" ebenso. Und "Lifeforce" erst! Wenn du zu dem noch ein Review lieferst, dann nehme ich das zum Anlass für einen sofortigen Rewatch und werde bestimmt ganz eifrig feedbacken.

Erst Craven, dann Romero und dann Hooper. Die waren alle noch gar nicht so alt. Daher ist der Verlust umso schmerzhafter. Die Filme, die ich immer schon geliebt und gern geschaut habe, gefallen mir jetzt gleich noch besser. Das ist wahrscheinlich nur ein trotziges Aufbegehren. Ist ja auch egal. Fakt ist: Ich habe vor einer Woche "People under the stairs" gesehen und fand den so gut wie noch nie. Das Gleiche gilt für "Martin", den ich kurz nach deiner Rezi geschaut habe. Ich möchte gar nicht wissen, wie "Lifeforce" jetzt wohl bei mir einschlägt... ;)

Typische cecil-Rezi. Grandios! ;-)


11.10.2017 22:37 Uhr - TheRealAsh
1x
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@cecil: mit life force kann ich dir leider nicht weiterhelfen, würde ich auch gerne sehen:(

@into: people under the stairs hab ich auch vor kurzem wiedergesehen und fand ihn auch sehr gut gealtert, toller Film

13.10.2017 19:29 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
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Intofilms: Thanx a lot! :)

Ja, Hooper war was besonderes. Gerade jetzt möchte ich meine Eindrücke von manchen seiner Filmen auffrischen. Mal schauen. :)

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