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Punisher77
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Eintrag: 21.09.2017

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Security

Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Krimi, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,20 (5 Stimmen) Details
inhalt:
Eddie Deacon (Antonio Banderas) ist Kriegsveteran, arbeitslos und leidet seit seiner Rückkehr unter mentalem Stress. Seine Frau und Tochter hat er seitdem auch kaum gesehen. Daher braucht er dringend einen Job und nimmt so die unterbezahlte Stelle als Sicherheitsmann in einer Mall an. Doch er ist zur falschen Zeit am falschen Ort: Ein Killerkommando will die 11-jährige Jamie (Katherine de la Rocha) töten. Sie soll als Kronzeugin in einem Prozess gegen den soziopathischen Gangsterboss (Sir Ben Kingsley), der ihre Eltern ermordet hat, aussagen. Eddie riskiert sein Leben, um das Mädchen zu schützen und ihren Verfolgern das Handwerk zu legen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von punisher77:

                                             SECURITY

Drei Jahre mussten nach The Expendables 3 (2014) vergehen, bis Antonio Banderas (Desperado, 1995) wieder mal in einem Actionfilm zu sehen war. Zwar handelt es sich bei dem von Alain Desrochers (Nitro, 2007) lediglich um einen „Direct-to-Video“-Streifen, dessen Synopsis nicht gerade auf ein innovatives Meisterwerk, dafür aber auf einen zumindest unterhaltsamen B-Actionstreifen schließen ließ, ein Eindruck, der durch den Trailer noch verstärkt wurde. Zudem gehört mit Ben Kingsley (Schindlers Liste, 1993) ein Schauspieler, der sich zwar häufig unter Wert verkauft, trotzdem aber immer wieder in bemerkenswerten Rollen glänzt, zum Cast. Weitere Namen auf der Besetzungsliste sind Gabrielle Wright (The Transporter Refueled, 2015), Liam McIntyre (Spartacus Season 2 & , 2012, 2013) und Cung Le (Savage Dog, 2017).

Ein Jahr ist vergangen, seit Captain Eddie Deacon (Antonio Banderas) aus dem Krieg heimgekehrt ist. Seitdem lebt er – tausend Meilen von Frau und Kind getrennt – in einem schäbigen Zimmer und ist auf der Suche nach Arbeit. Als Deacon angibt, auch für den Mindestlohn zu arbeiten, erhält er den Job als Nachtwächter in einem Einkaufszentrum. In seiner ersten Arbeitsnacht lässt Deacon ein völlig verschrecktes Mädchen namens Jamie (Katherine de la Rocha) in die Mall, das angibt, verfolgt zu werden. Kurz darauf steht Gangsterboss Charlie (Ben Kingsley) mit einer Horde schwer bewaffneter Profikiller vor der Tür und fordert das Leben des Mädchens…

Security bedient sich deutlich des Stirb Langsam-Konzepts mit der Ausnahme, dass hier nicht nur ein Einzelkämpfer an einem unüberschaubaren Schauplatz gegen eine Bande von Terroristen kämpft, sondern eine kleine Gruppe. Die restlichen Versatzstücke des Films dürften Genrefans aus dem Original und den zahlreichen anderen Stirb Langsam-Nachfolgern bekannt sein. Das macht Security allerdings nicht zu einem schlechten Film.

Während viele aktuelle Blockbuster ihre eher dünnen Geschichten auf zweieinhalb bis drei Stunden ausdehnen, gibt Security gar nicht vor, mehr sein zu wollen als das, was er ist, weshalb er mit einer Spieldauer von knapp anderthalb Stunden auskommt und nach einer kurzen Einführung, die uns Antonio Banderas Figur nah genug bringt, um eine Bindung zu ihr aufzubauen, zum Wesentlichen kommt. Mit dem Eintreffen des Mädchens und ihres Verfolgers beginnt ein äußerst kurzweiliger Actionstreifen, dessen Spannungsverlauf den Zuschauer bis zum Ende bei Laune hält. Da Security ein Budget von 15 Millionen Dollar bekam, darf man zwar kein bombastisches Actionspektakel wie in den Willis-Streifen erwarten, aber trotzdem bietet Desrochers´ Film in regelmäßigen Abständen solide inszenierte, gutklassige Actionszenen mit einigen Schießereien und etlichen Zweikämpfen. Erfreulich ist dabei, dass die Action durchweg handgemacht wirkt; lediglich eine Explosion wirkt so, als habe man CGI verwendet. Da man (für einen DtV-Film) etwas tiefer in die Tasche gegriffen hat, wirkt auch die Optik des Films – im Vergleich zu den Fließbandproduktionen eines Steven Seagal (Zum Töten Freigegeben, 1990), beispielsweise – alles andere als billig, auch wenn es sicher opulentere Shopping Malls als die in Security gibt.

Antonio Banderas punktet nicht nur in den Actionszenen. Der hier vollbärtige Spanier beweist in Security, dass er immer noch eine Menge Charisma besitzt und strahlt eine geradezu spürbare Zuversicht und Entschlossenheit aus, wenn es darum geht, sein Team im Kampf gegen den Schwerverbrecher Charlie – dargestellt von Ben Kingsley – anzuleiten. Auch Kingsley zeigt eine ordentliche Leistung als Schurke. Zwar ruft Kingsley in seiner Rolle als skrupelloser Gangsterboss hier wahrscheinlich nur zwei Drittel seiner schauspielerischen Fähigkeiten ab, wertet den Film durch seine Teilnahme aber dennoch auf. Die restlichen Darsteller vollbringen gemischte Leistungen. So überzeugt Ian McIntyre als geschwätziger Schichtleiter, während Katherine de la Rocha als flüchtige Jamie etwas zu übertrieben neunmalklug wirkt. Der Rest der Besetzung agiert zweckmäßig, wobei Cung Le als Charlies erbarmungsloser Handlanger noch hervorgehoben werden sollte, der sich immer mehr zu einer sicheren Bank im DtV-Actionfilm mausert.

Security erfindet das Rad definitiv nicht neu. Dennoch ist der Film, meiner Meinung nach, derzeit einer der heißesten Kandidaten für einen gelungenen Actionfilmabend. Die Hauptdarsteller agieren überzeugend, die Story ist spannend und die Schauwerte stimmen. Antonio Banderas sollte öfter in Filmen wie Security auftreten.

8/10
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Kommentare

21.09.2017 00:37 Uhr - Weltraumgott
User-Level von Weltraumgott 4
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Leider muss ich zugeben, dass der Film für mich ein öder Stinker war! Da empfehle ich hier jedem das Remake „Black Butterfly“! Ebenfalls mit Antonio Banderas, ABER: schaut ihn euch einfach mal an! ;)👍

21.09.2017 01:21 Uhr - Punisher77
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Schade, dass Dir der Film nicht gefallen hat. Er ist - wie gesagt - nicht innovativ, hat aber vieles, was dem Actionfilm im Kino häufig fehlt. Und Banderas ist eh die halbe Miete. "Black Butterfly" halte ich mal im Hinterkopf.

21.09.2017 09:53 Uhr - JasonXtreme
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Ja cool, auf den freu ich mich seit dem Trailer auch. Klingt nach genau dem, was ich erwarte - danke für die gewohnt kompetente Besprechung :D

Butterfly fand ich auch ziemlich gelungen! Solltest Du wirklich mal reinsehen.

21.09.2017 17:31 Uhr - NoCutsPlease
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Auf den hatte ich ohnehin schon Lust und jetzt nach der Besprechung noch mehr.
Falls es bei mir am Ende für eine knappe 7 reicht, bin ich zufrieden. :)

21.09.2017 23:11 Uhr - Punisher77
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Thanx a lot!

@NoCutsPlease:
Für `ne 7 sollte es reichen. Innovation kann man, wie gesagt, nicht erwarten, aber trotzdem handelt es sich hier um `nen unterhaltsamen DtV-Actioner.

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