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Ghostfacelooker
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XP 3.181
Eintrag: 21.09.2017

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Teen Wolf

Herstellungsland:USA (1985)
Genre:Fantasy, Komödie
Alternativtitel:Teen Wolf: Ein Werwolf kommt selten allein
Teen Wolf: Der Klassenwolf

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Eigentlich ist Scotti ein ganz normaler Teenager. Er liebt Basketball, interessiert sich für Mädchen und hat sich mit den Alltagssorgen in der Highschool auseinanderzusetzen. Doch etwas an ihm ist anders. Als er bei einem wichtigen Meisterschaftsspiel gefoult wird, sprießt dunkles Haar aus seinem ganzen Körper und seine Augen beginnen zu leuchten. Was Scotti nicht wusste: Er ist ein Werwolf – und viel zu nett dafür.
eine kritik von ghostfacelooker:

Anders als mein Kollege will ich hier mal deutlich ein Review gleichzeitig verfassen, nicht um einen Streit vom Zaun zu brechen, sondern da mich die Grundaussage im anderen Review zu diesem Klassiker der 80er Jahre stört.

So versuche ich eine andere Sichtweise des Films zu bieten, die wie gesagt, kein Ich will jemanden belehren oder in irgendeiner anderen Art gelagert unterschwelligen Geste verfassten Zweckentfremdung zu verstehen ist.

Einige können mir gern Nostalgieverherrlichung vorwerfen, aber wie sagte Harry mit dem Harten schon in Pump up the Volume ( dessen Soundtrack gleichsam gelungen ist wie der Film mit Christian Slater in der Hauptrolle ); So be it.

Der Film war nie als Kinderfilm gedacht, sondern stellt, meiner Meinung nach, metaphorisch die Pubertät und das damit verbundene und in den 80ern vermehrte Zugehörigkeitsdilemma an amerikanischen Schulen dar.

Die darin wiederkehrenden Fragen: Bin ich cool genug. Warum gehöre ich nicht dazu und so weiter, werden in unzähligen, wie ich sie nennen Collegefilmen, wie 16 Candles, Breakfast Club, Ist sie nicht wunderbar, Can´t buy me Love, thematisiert

Die Anerkennung der Allgemeinheit an der Schule, wird durch Scott´s Verwandlung erst ermöglicht, was ja auch seinen folgend, dargestellten Hype an der Schule, der wiederum mehr durch seinen Kumpel Stiles ins rollen kommt, erklärt. Scott fühlt sich auch sichtlich wohl dabei, denn bekommt er ja dadurch auch erst Gelegenheit seinen unerreichbaren Traum in Gestalt von Pamela zu erobern, da sie ihn sonst überhaupt nicht wahrnimmt, was man in der Theateraufführung merkt.

Gleichzeitig, auch wieder typisch im Strickmuster derlei Filme verankert, sieht Scott, dargestellt von einem umwerfend, perfekt für die Rolle gecasteten Michael J. Fox, gar nicht erst was direkt vor seinen Augen zu sein scheint. Nämlich seine Freundin seit Kindertagen Lisa, die er nur Boof nennt. Sie wird schüchtern und zurückhaltend von Susan Ursitti gegeben und ist der totale Kontrast zum Vamp Pamela, die von Lori Griffin, in einer gezielten Arroganz und Oberflächlichkeit, gegeben wird.

Dazu kommt noch der väterliche Aspekt, der durch die ehemalige Schulrivalität mit dem heutigen Direktor der Schule begründet ist, und der Scott durch den unterschwelligen Hass auf dessen Vater und die nie erfüllte Liebe zu dessen verstorbener Mutter zusätzlich zu schaffen macht.

Kinder würden das so erst gar nicht wahrnehmen. Ein Film der durchaus in der Reihe von oben angeführten Hughes´ Werken angesiedelt werden kann, der bekanntlich großteils amerikanische Teenagerprobleme behandelte.

Für mich mehr als nur ein filmischer Klamauk, der seine psychologischen Tiefen nicht unbedingt mit dem Vorschlaghammer präsentiert, dem geneigten, aufmerksamen Zuschauer ab einem gewissen Alter, jedoch bestimmt nicht entgehen wird.

Allein Michael J. Fox macht den Film schon zu einer Perle, und der Song Win in the End von Mark Safan, steht symbolisch und auditiv für die sogenannte Message des Films: Niemals klein bei geben denn die Gerechtigkeit wird am Ende obsiegen. Glatte 100% dürften bei mir nicht verwundern.

10/10
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Kommentare

21.09.2017 15:06 Uhr - naSum
3x
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Peng! Subtextanalyse voll in die Fresse! Man merkt dir an, dass du mit dem Film Emotionen verbindest und auch sie metaphorische Ebene durchstiegen hast.

Dennoch werfe ich dir Nostalgieverherrlichung vor, denn ne 10 ist der auf keinen Fall. :-D Verdient meiner Meinung nach objektive 5 Punkte und fühlt sich subjektiv je nach Alter und persönlichem Bezug wie ne 6,5 an.

21.09.2017 15:18 Uhr - Ghostfacelooker
2x
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21.09.2017 15:06 Uhr schrieb naSumPeng! Subtextanalyse voll in die Fresse! Man merkt dir an, dass du mit dem Film Emotionen verbindest und auch sie metaphorische Ebene durchstiegen hast.

Dennoch werfe ich dir Nostalgieverherrlichung vor, denn ne 10 ist der auf keinen Fall. :-D Verdient meiner Meinung nach objektive 5 Punkte und fühlt sich subjektiv je nach Alter und persönlichem Bezug wie ne 6,5 an.


So werden jedem User die persönlichen Geschmäcker und Sichtweisen des Films verdeutlicht

21.09.2017 15:52 Uhr - TheRealAsh
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"Nostalgieverherrlichung" ist gut^^ Aber wie schon geschrieben, ich mag den auch gerne, wäre allerdings auch nur bei ner 6, aber das ist ja Wurscht;-)

21.09.2017 17:27 Uhr - NoCutsPlease
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Zum Glück können weder Filme noch Reviews wegen "Nostalgieverherrlichung" beschlagnahmt werden und die Totenkopfskala ist nun einmal KEIN genormtes Thermometer. :)
Mit diesem Review im Hinterkopf werde ich mich irgendwann einmal an diesen Film wagen.

21.09.2017 17:57 Uhr - jrtripper
1x
bei mir kommt der film in der bewertung nicht so gut weg, dafür gab es zuviele dieser art in der mitte der 80er.
auch michael konnte es nicht mehr aus bügeln, eine sichtung mehr konnte er mir nicht entlocken.
ansonsten trifft deine ausarbeitung den nagel auf den kopf.

21.09.2017 22:18 Uhr - Nekogami
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Nun ist eine Menge über den Film geschrieben worden ;) Ich werde ihn mir deswegen wohl bald noch mal ansehen. Vielleicht kann ich ja noch etwas an meinem Review verändern (zum besseren natürlich). Mal sehen. Tolle Seite, nette Leute die sachlich bleiben, das ist schön so!

22.09.2017 00:15 Uhr - BFG97
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Eine tolle Review zu einem durchaus mehr als gelungenen Film. Ich würde nicht direkt zur Höchstpunktzahl greifen, aber 8,5/10 sind durchaus drin und durch deine genial formulierte Analyse wäre ich sogar bereit 9/10 zu geben ;)

22.09.2017 03:59 Uhr - Ghostfacelooker
2x
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21.09.2017 22:18 Uhr schrieb Nekogami
Nun ist eine Menge über den Film geschrieben worden ;) Ich werde ihn mir deswegen wohl bald noch mal ansehen. Vielleicht kann ich ja noch etwas an meinem Review verändern (zum besseren natürlich). Mal sehen. Tolle Seite, nette Leute die sachlich bleiben, das ist schön so!


Stimmt die Seite ist toll, die Leute überwiegend auch^^^^^^je nach Geschmack und sachlich kann man bei Filmen sowieso selten bleiben, wenn man sie "liebt", aber an der Sache dran.

22.09.2017 04:04 Uhr - Ghostfacelooker
3x
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22.09.2017 00:15 Uhr schrieb BFG97
Eine tolle Review zu einem durchaus mehr als gelungenen Film. Ich würde nicht direkt zur Höchstpunktzahl greifen, aber 8,5/10 sind durchaus drin und durch deine genial formulierte Analyse wäre ich sogar bereit 9/10 zu geben ;)


Danke und MEINE Bewertungsrichtlinien sind ein wenig von der normalen, wie es NoCuts schon schrieb Richtlinie entfernt.

Zum Beispiel ist ein Film der weder Gut noch Schlecht ist oder bei dem ich nicht sagen will das er nicht "zu mehr" werden kann eine 5, während ich andere die ich toll und immer wieder sehenswert finde mindestens eine 8 ist und je nach Cast und Vorliebe für Schauspieler dann eine 10.

Ist ein Film mit einem Schauspieler den ich mag schlecht kann es auch sein das ich nur wegen seiner Darstellung Punkte gebe siehe Knock Knock von Eli Roth

23.09.2017 18:25 Uhr - Nekogami
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Stimmt die Seite ist toll, die Leute überwiegend auch^^^^^^je nach Geschmack und sachlich kann man bei Filmen sowieso selten bleiben, wenn man sie "liebt", aber an der Sache dran.


"An der Sache dran". Das ist gut gesagt! Es umfasst sowohl Film-Begeisterung als auch Respektvollen Umgang miteinander.


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