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Kaiser Soze
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Eintrag: 21.09.2017

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City of the Dead

Annabelle

Herstellungsland:USA (2014)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,17 (18 Stimmen) Details
inhalt:
Vor „Conjuring – Die Heimsuchung“ war Annabelle!
Das Spin-Off zum erfolgreichen Schocker erzählt die Vorgeschichte der Horror-Puppe, die schon in Conjuring das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Die Puppe verfügt über unheimliche Mächte und existiert auch in Wahrheit. Sie wird in einem Museum des Okkulten in Connecticut unter Verschluss gehalten – ihr einziger Besucher ist ein Geistlicher, der sie alle zwei Wochen segnet. Vergebens…in Annabelle entwickelt die Puppe ein brutales Eigenleben.
John Form hat das perfekte Geschenk für seine schwangere Frau Mia gefunden – eine schöne, seltene Puppe im Vintage-Stil, bekleidet mit einem schneeweißen Hochzeitskleid. Aber Mias Freude an Annabelle hält nicht lange an. In einer schrecklichen Nacht dringen Mitglieder eines satanischen Kultes in ihr Haus ein und greifen das Paar an. Terror und Blutspritzer sind nicht das einzige, das sie zurücklassen. Die Satanisten beschwören ein Wesen, das so viel bösartiger ist als alles, was sie selbst tun und das sich ein teuflisches Medium sucht … Annabelle.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Puppen in Horrorfilmen sind altbekannt.
Die meiner Meinung nach bekannteste Mörderpuppe ist „Chucky“ (1988), aber auch andere Filme, wie „Dead Silence - Ein Wort. Und du bist tot.“ (2007) oder in etwas anderer Form in „Maniac“ (Original: 1980, Neuverfilmung: 2012) treffen wir immer wieder auf Puppen, die uns das Fürchten lehren (wollen).

Nach den sehr guten und erfolgreichen „Insidious“ (2010) sowie „Die Heimsuchung“ (2013) sowie deren Fortsetzungen gesellt sich nun

„ANNABELLE“

(2014) zu diesen fiesen Figuren dazu.

Nachdem ich letzten Freitag, (zur zeitlichen Einordnung, wer weiß, wann das Review künftig gelesen werden wird:)dem 15. September 2017, den zweiten „Annabelle“ Teil, welcher die (nicht direkte) Vorgeschichte zu diesem Film erzählt, im Kino sah, schaute ich mir Teil 1 gestern zusammen mit nem Kumpel erneut an.

Ich hatte „Annabelle“ als mittelmäßigen Horrorfilm in Erinnerung und muss sagen: „Ich war gestern positiv überrascht - wesentlich besser, als in meiner Erinnerung“!

Bekanntlich ist „Annabelle“ ein Spin Off, also eine Auskopplung, der Filmreihe „The Conjuring - Die Heimsuchung“, in welcher die von einem Dämon befallende Puppe „Annabelle“ bereits sicher aufbewahrt wird, da diese bzw der Dämon nicht vernichtet werden kann. Solche Vorgeschichten haben den Vorteil bereits einige Bekannt / Beliebtheit durch die Fangemeinde des Ursprungsfilms zu haben, aber natürlich ist das Ende der Vorgeschichte dementsprechend teilweise bekannt und man muss schauen, wie man dies spannungstechnisch ausgleichen kann und die Erwartungen zu erfüllen!

„Annabelle“ spielt in den 70er Jahren und die idyllische Kleinstadt, die eine angenehme Grundstimmung aufbaut, ist ein hervorragender Nährboden für die Spannung und Atmosphäre, die das Böse heraufbeschwört.
Im Gegensatz zu vielen anderen empfand ich die Atmosphäse dieses Films hervorragend in Szene gesetzt!
Die Bedrohung, das Wissen, dass dieser übermächtige Dämon nicht totzukriegen ist und die genutzten Effekte (Ton wie auch Licht) sind sehr gut um- und eingesetzt.

Die Musik des Komponisten Joseph Bishara, der einen Kurzauftritt in diesem Film hat (als Geist), wirkt wie schon bei seinen vorigem Werk, „Die Heimsuchung“.

Ganz generell strotzt dieser Film vor Anspielungen und Verweisen.
Ich mag sowas und finde es ist immer eine schöne Idee für Freunde des Geres.

So ist der Regisseur, John Leonetti, der Kameramann bei „Chucky 3“. In einer Szene ist das Firmenlogo „Barclay“ erkennbar. Andy Barxlay ist der Hauptdarstelle (Junge) in „Chucky - Die Mörderpuppe“ von 1988.
Lustigerweise heißt die Hauptdarstellerin Annabelle Wallis genauso, wie die Puppe, wobei Ihr Filmname Mia, wie auch der Vorname Ihres Mannes John, Anspielungen an Roman Polanskis Film „Rosemaries Baby“ (1968) ist, in der Mia Farrow und John Cassavetes die Hauptrollen spielen. Deren Filmnachbar heißt wiederum Leah, wie das hiesige Filmbaby. Weiterhin steht auf der Box, in welcher „Annabelle“ liegt der Name „Ravens Fair“. Dies ist in James Wans Film „Dead Silence - Ein Wort. Und du bist tot.“ aus dem Jahr 2007 eine Stadt. James Wan, der vor allem durch „Saw“ (2003 als Kurzfilm, 2004), „Insidious 1+2“ sowie „The Conjuring 1+2“ sehr bekannt ist, drehte wiederum die „Aufzugsszene“ in „Annabelle“, welche für mich einer der wirkungsvollsten Szenen darstellt!

Ich muss den meisten Kritikern Recht geben: „Annabelle“ erfindet das Rad nicht neu. Aber der Film ist trotzdem sehr atmosphärisch und (bei geringen Erwartungen) erstaunlich gut!
 

Mein persönliches Ranking:

  • The Conjuring 2
  • Insidious
  • The Conjuring
  • Insidious 2
  • Annabelle 2
  • Insidious 3
  • Annabelle
     

und glücklicherweise wird diese Liste noch erweitert werden! Ich freue mich schon auf „Insidious 4“, aber auch auf „Annabelle 3“, also der wirkliche Übergang zwischen „Annabelle“ und „Die Heimsuchung“, bin ich gespannt.
Schließlich spielt die Anfangsszene von „Annabelle“ zeitlich nach dem Film!

Unter Vorbehalt, dass man bitte die Erwartungen möglichst runterschrauben sollte:

7 von 10 Punkte 

7/10
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Kommentare

21.09.2017 16:27 Uhr - dicker Hund
1x
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Fein belegte Querverweise und durchaus gelungene Besprechung. Den Film halte ich hier aber für stark überbewertet.

21.09.2017 17:16 Uhr - BFG97
1x
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Von mir bekommt der sehr gut gemeinte 4 von 10 Punkten. Bei mir hat der Film nicht für Grusel, sondern für einige Lacher gesorgt. Ansonsten ein schönes Review und kann deinem Ranking durchaus zustimmen, auch wenn ich Insidious mit Conjouring tauschen würde

21.09.2017 17:26 Uhr - Kaiser Soze
1x
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Danke sehr!

Ja, solche Querverweise liebe ich, daher habe ich dann auch immer meinen Spaß bei diesen Filmen.

Ich muss halt gestehen, dass die Atmo gestern überzeugt hat und ich tatsächlich einen anständigen Gruselfilm erlebt habe. Liegt aber, wie beschrieben, an der Erwartungshaltung.

Zum Ranking: Mal schauen, wo sich welcher Film noch einreihen wird ;-)

Schönen Feierabend!

21.09.2017 17:51 Uhr - NoCutsPlease
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Eine sehr wohlwollend formulierte Kritik mit zahlreichen Infos.

Ganz knappe 5,5-6/10 von mir.
Der Film sah zeitweise nach TV-Serie der Marke "X-Factor: Das Unfassbare" aus und das Flair der späten 60er wollte auch nicht so wirklich aufkommen.
Teil 2 ist da eine ganze Ecke besser geraten. :)

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