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Captain America

zur OFDb   OT: Captain America

Herstellungsland:USA, Jugoslawien (1990)
Genre:Action, Comicverfilmung,
Science-Fiction, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (4 Stimmen) Details
21.11.2012
Muck47
Level 35
XP 38.395
Vergleichsfassungen
Kommentar-Fassung
Label Curnan Pictures, DVD
Land USA
Freigabe Unrated
Laufzeit 103:39 Min. (99:52 Min.) NTSC
Director's Cut
Label Curnan Pictures, DVD
Land USA
Freigabe Unrated
Laufzeit 110:52 Min. (107:05 Min.) NTSC
Vergleich zwischen der Kommentar-Fassung und dem Director's Cut (beide enthalten auf dem amerikanischen 3-Disc-Set von Curnan Pictures)



Allgemeines


Lange bevor der Marvel-Held im lustigen blau-roten Kostüm durch die teure Neuverfilmung mit Chris Evans und vor allem den folgenden Auftritt im All-Star-Vehikel The Avengers für ein großes Publikum auf der großen Leinwand zu sehen war, gab es schon 1990 eine fürs Kino gedachte Spielfilm-Adaption des Stoffes. Die Produktionsschmiede 21st Century Film Corporation (aus dem Dunstkreis von Menahem Golan / Cannon) durfte sich daran versuchen und damals lagen übrigens auch die Rechte für Spider-Man bei dem Studio - vielleicht besser, dass man diese kurz darauf verlor, ohne davon Gebrauch machen zu können...

Hier jedenfalls hat man Albert Pyun auf den Regiestuhl gesetzt, was augenscheinlich ähnliche Folgen wie bei dessen wohl bekanntestem Film Cyborg hatte - nach Problemen bei der Produktion wurde der Film seitens des Studios nochmal deutlich verändert und hatte so in der letztendlich veröffentlichten Fassung Abweichungen zu Pyuns ursprünglicher Version. Hinzu kam, dass das angedachte Kino-Release mehrfach verschoben wurde und der Film letztendlich dann 1992 doch nur direct-to-video seine Premiere "feierte".

Wie bei Cyborg erhielt Pyun zumindest einen Workprint seiner Version und veröffentlichte diesen quasi on-demand im Juli 2011 über seine Homepage www.pyun.com. Ähnlich sieht es mit der regulären US-Fassung (= Originalfassung) aus, denn seit September 2011 (Pyun wollte dementsprechend wohl unbedingt noch kurz vorher auch seine Fassung an den Mann bringen) wird auch diese nur als DVD-R von MGM vertrieben - leider in alles anderer als berauschender Qualität.



Die Kommentar-Fassung


Wie bereits angesprochen, ist der zur Originalfassung abweichendende Director's Cut nur über Pyuns Homepage zu erwerben. Man erhält hier stets ein 3-Disc-Set, wobei als 3. Disc eine neuere Produktion von Pyuns Firma zu sehen ist. Auf den ersten beiden Discs gibt es im Grunde ZWEIMAL Pyuns Wunschfassung zu sehen (erkennbar am alternativen Anfang und dem Flashback am Ende), wobei ein Laufzeitunterschied von mehreren Minuten hier jedoch etwas verwirrt. Der folgende Schnittbericht geht dem näher auf den Grund.

Disc 1 enthält eine scheinbar unbearbeitete Version des Workprints, über die Pyun einen Kommentar spricht (es ist ausschließlich diese Kommentar-Tonspur enthalten und anfangs gibt es über 4 Minuten Schwarzbild, in denen nur Pyuns Stimme zu hören ist). In diesem spricht Pyun auch manchmal davon, dass er die Fassung für das Blu-ray-Release nochmal etwas überarbeiten wird.
Auf Disc 2 ist genau dies wohl geschehen und man bekommt den eigentlichen Director's Cut: Das Bild sieht zwar immer noch mies aus, wurde aber immerhin nochmal etwas überarbeitet und macht so in manchen Szenen doch einen deutlich besseren Eindruck. Gleiches gilt auch für die einleitende Texttafel zu Beginn, bei der man in der Kommentar-Fassung auf Disc 1 noch zwei Rechtschreibfehler finden konnte. Ein weiterer Einführungs-Text ist auch nur in dieser nachbearbeiteten Version zu sehen. Vor allem aber (und dies ist der eigentliche Grund für den folgenden Schnittbericht) gibt es in der Filmmitte einen 11-minütigen Szenenblock, der warum auch immer in der Kommentar-Fassung auf Disc 1 fehlt. Damit wird das gesamte überhaupt DC-exklusive Material vorenthalten - die Änderungen am Anfang und Ende bestehen nämlich lediglich aus recycleten Aufnahmen, wie man im entsprechenden Vergleich zwischen Originalfassung und Director's Cut sehen kann!

Die Kommentar-Fassung bleibt wegen den Hintergrund-Infos durch die Tonspur an sich ganz nett, aber ist letztendlich dann doch unbrauchbar, weil das eigentlich interessante Bildmaterial in der Filmmitte fehlt - ein Kommentar über den vollständigen DC wäre deutlich sinnvoller gewesen.



Dank geht an das Label Shamrock Media, welches jegliches Material zur Verfügung gestellt hat.



Laufzeitangaben sind nach dem Schema
Kommentar-Fassung in NTSC / Director's Cut in NTSC
angeordnet
Weitere Schnittberichte
Iron Man (2008)FSK 12 Kinofassung - FSK 12 Ungekürzt
Iron Man (2008)RTL 2 Nachmittag - FSK 12
Der unglaubliche Hulk (2008)RTL ab 12 - FSK 16
Der unglaubliche Hulk (2008)RTL 2 ab 12 - FSK 16
Thor (2011)Pro 7 Vormittag - FSK 12
Captain America: The First Avenger (2011)Pro 7 Vormittag - FSK 12
The Avengers (2012)Deutsche BD - Italienische BD
The Avengers (2012)RTL Nachmittag - FSK 12
Iron Man 3 (2013)Pro 7 Nachmittag - FSK 12
Guardians Of The Galaxy (2014)RTL Nachmittag - FSK 12
Guardians Of The Galaxy (2014)ORF 1 Nachmittag - FSK 12
Captain America (1990)FSK 16 VHS - Originalfassung
Captain America (1990)Kommentar-Fassung - Director's Cut
Captain America (1990)Originalfassung - Director's Cut
Captain America: The First Avenger (2011)Pro 7 Vormittag - FSK 12
Captain America (0)Deutsche Version - US Version
Captain America (0)Dt. Comic - US Comic
Captain America (0)Dt. Comic - US Comic
Captain America (0)Deutsche Version - US-Version

00:00-04:44 / 00:00-00:50

Die Kommentar-Fassung beginnt mit einem langen Schwarzbild, über dem Pyun die Zuschauer begrüßt und die Hintergründe kurz erläutert. Er selbst sei früher großer Fan der Comics gewesen und habe vor allem den Aspekt gemocht, dass es für Steve Rogers mit dem Zeitensprung zu Problemen und Verwirrungen kam. Am Skript für die Verfilmung fand er dann besonders interessant, dass Captain America und Red Skull wie Brüder im Geiste dargestellt sind bzw beide zu Werkzeugen des Staates degradiert wurden und mit entsprechenden Folgen leben mussten. Dann geht es um Probleme bei den Dreharbeiten und damit einhergehend hat Pyun vor allem einige böse Worte über Cannon-Produzent Marc S. Fisher übrig. Er spricht noch etwas über den Drehort Jugoslawien und meint zuletzt zu der Texttafel noch, dass der Hauptunterschied seiner Version der stärkere Fokus auf die Charakter-Entwicklung von Captain America und Red Skull sei. Dies erklärt dann alleine schon, warum er ganz im Gegensatz zur regulären US-Fassung mit einer Konfrontation der Beiden beginnt.
Mehr zu Pyuns DC-Änderungen an sich im separaten Vergleich zwischen Originalfassung und Director's Cut, die Kommentar-Fassung folgt ansonsten wie gesagt dem Verlauf des DCs!


Der Director's Cut startet gleich mit der Text-Tafel, bei der man die Tippfehler bei "The" und "reconstructed" dankenswerterweise noch korrigiert hat.
Im Anschluss erfolgt ein einleitender Text, der so in der Kommentar-Fassung wie auch der regulären US-Fassung ganz fehlt.

Kommentar-Fassung 234,2 sec länger

Kommentar-FassungDirector's Cut



57:28-57:32 / 53:34-64:46

In der Kommentar-Fassung sieht man hier nach der Aufnahme von Valentina im Flieger nur eine Außenansicht von Steves Appartment. Dann geht es drinnen damit weiter, wie er ein Videoband einlegt und sich dieses mit Sarah anschaut.

Dieser Ablauf ist identisch zur Originalfassung!

Im Director's Cut fehlt die besagte Außenaufnahme, dafür gibt es hier jedoch einen 11-minütigen Szenenblock, der warum auch immer wohl bei dem für die Kommentar-Fassung zugrunde liegenden Workprint noch fehlte. Grob zusammengefasst handelt es sich um mehrere sentimentale Szenen mit Steve, der sich noch verloren in der für ihn neuen Zeit fühlt und sich deshalb selbst zu finden versucht.

Steve forscht an einem Standort der Army nach Colonel Louis. Gemäß der Frau an der Auskunft ist er im Veteranen-Krankenhaus untergebracht und dort fährt Steve dann auch hin.

Im folgenden Gespräch geht es um den Sinn hinter Kriegen ("Now it's just a goddamn business!") und Col. Louis versteht anfangs nicht, warum Steve hier ist.

Es folgt ein Flashback, bei dem man sieht, wie Steve operiert wird. Hier wurden einfach die IDENTISCHEN Einstellungen, die man zu Beginn des Films in allen Fassungen sieht, nochmal mit einem Farbfilter versehen und wiederholt!
Der junge Col. Louis gibt hier jedenfalls kritische Kommentare hinsichtlich Steves Sicherheit und meint, dass man ihn von nun an nur noch als Captain America kennen wird bzw Steves Identität geheim gehalten wird.

Wieder zurück im Krankenhaus erinnert sich Col. Louis kurz und Steve spricht darüber, wie er seine eine Mission nicht erfüllen konnte und sich deshalb gar nicht wohl fühlt als Captain America.
Dann verfällt Louis jedoch erneut in Trance und als Steve ihn wieder anspricht, erinnert er sich nicht mehr, dass Captain America sogar vor ihm sitzt. Steve gibt Col. Louis die Zeitung zurück und verabschiedet sich.

Steve geht und es folgen ein paar Aufnahmen, in denen er nachdenklich durch die Gegend geht.

Wieder zu Hause sieht Steve ein Fernseh-Interview mit dem Präsidenten - auch diese Aufnahmen wurden einfach recyclet bzw kommen in allen Fassungen etwa eine knappe halbe Stunde früher schon mal!
Sarah kommt dazu und Steve meint, dass er sich nach einem Job umschaut. Kurz darauf sieht man ihn in ihrem Gym arbeiten.

Steve telefoniert mit Bernie. Er erfährt, dass 1944 die Red Sox die Football-Saison gewonnen haben und scherzt, dass er Bobby deshalb etwas Geld schuldet. Bernie erwidert, dass Bobby schon vor langem in Korea gestorben ist.
Zuletzt sieht man den nachdenklichen Steve noch in einem Buch blättern, in dem u.a. auch Zeitungsausschnitte über die Ermordung Kennedys zu sehen sind.

Director's Cut 668,3 sec (= 11:08 min) länger


Kommentare

21.11.2012 00:41 Uhr - Eisenherz
4x
Ja, Albert Pyun ...

Ein Mann, der es wie kein Zweiter verstand, mit wenig Budget Großes zu leisten! Man gab ihm 5000 Dollar und zwei Stullen, und dafür holzte er dir in der nächsten Kiesgrube drei Endzeitfilme runter!

21.11.2012 06:30 Uhr - Xavier_Storma
User-Level von Xavier_Storma 2
Erfahrungspunkte von Xavier_Storma 95
Man... diese Bilder sehen BESSER aus als die Neuauflage, die von billigen CGI Effekten nur so wimmelte, deren Hauptdarsteller nichts weiter als ein schlechter B-Movie Schauspieler war, und deren Schauwert dem einer frisch gestrichenen weißen Wand, die trocknet, entspricht.

Herrlicher 80iger/90iger Touch. Hat was von MOTU.

21.11.2012 06:50 Uhr - Bieker
1x
User-Level von Bieker 1
Erfahrungspunkte von Bieker 20
4. letztes Bild, Steve beim telefonieren: Fehlen dem oben an der Seite ein paar Raffel? (Zähne) Sieht ja wie ein typischer RTL Zuschauer aus...Igitt!

21.11.2012 09:12 Uhr - Stefan8000
1x
User-Level von Stefan8000 1
Erfahrungspunkte von Stefan8000 16
Da anscheinend noch ein Schnittbericht zwischen Original und Directors Cut folgt, was ich super fände, wäre es doch auch toll, wenn noch Schnittberichte über die anderen alternativen Fassungen von Pyun folgen würden.

21.11.2012 14:15 Uhr - ParamedicGrimey
2x
DB-Helfer
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21.11.2012 00:41 Uhr schrieb Eisenherz
Ja, Albert Pyun ...

Ein Mann, der es wie kein Zweiter verstand, mit wenig Budget Großes zu leisten! Man gab ihm 5000 Dollar und zwei Stullen, und dafür holzte er dir in der nächsten Kiesgrube drei Endzeitfilme runter!


...und er lebt auch noch! ;)

21.11.2012 19:06 Uhr - Eisenherz
Sollte kein Nachruf sein! xD


22.11.2012 00:49 Uhr - ParamedicGrimey
DB-Helfer
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Gut. :)

25.11.2012 17:49 Uhr - Argamae
1x
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21.11.2012 06:30 Uhr schrieb Xavier_Storma
Man... diese Bilder sehen BESSER aus als die Neuauflage, die von billigen CGI Effekten nur so wimmelte, deren Hauptdarsteller nichts weiter als ein schlechter B-Movie Schauspieler war, und deren Schauwert dem einer frisch gestrichenen weißen Wand, die trocknet, entspricht.


Du solltest mal zum Augenarzt gehen. Ernsthaft.
Die Chris-Evans-Neuverfilmung hatte gerade mit dem subtilsten CGI - nämlich Evans selbst als schmächtiger Hänfling - einen der besten Effekte der letzten Zeit. Keine Ahnung, ob die Pyun-Verfilmung gut oder schlecht ist, aber definitiv war die Neuverfilmung eine gute Interpretation des Captain-America-Stoffes.

20.09.2013 11:33 Uhr - derBomber13
Da muss ich mich Argamae anschließen. Ich kenne beide Filme und muss sagen das die Neuverfilmung wesentlich besser ist als die Version aus den 90ern. Der Grund dafür ist aber auch das es eben eine Comicverfilmung ist und kein Realfilm. Der Film aus den 90ern versucht den Captain realistisch zu zeigen und nicht als Comic Figur wie es der Marvelstreifen tut. Und billig sind die CGI Effekt ja nun nicht wirklich. Da glaub ich auch eher das Xavier wohl die Dunkelbrille auf hatte. Genauso gut könnte er sagen das die Spiderman Filme aus den 60er oder 70er Jahren Viel besser sind als die von Heute weil Sie ja mehr auf den Charakter eingehen und keine billigen CGI Effekte bieten. Das ist sogar fast richtig denn Spiderman von damals bietet nämlich gar keine CGI Effekt. Da klettert der Spinnenmann einfach an nem schönen, fast Arm dicken Seil hinauf. Ganz zu schweigen von den Pyroknaller Explosionen. Alte "Versuche" mit neuen zu Vergleichen ist eh sinnlos. Alien jetzt noch mal neu zu Verfilmen wäre totaler Blödsinn, egal wie gut die CGI heute ist. Da kann man nix mehr raus holen aber das ist bei Comic sachen anderst. Da braucht man CGI einfach um einen Comic in das hier und jetzt zu holen. The Dark Knight oder Man of Steel sind zum Beispiel neue Versuche die komplett aufgegangen sind. Nichts geht über Christopher Reeve als Superman aber der neue Man of Steel ist für mich die art von Comic Verfilmung wie Sie seien sollte, genau wie The Dark Knight. Wem es nicht gefällt der soll Sie nicht schauen und gut ist.

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