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Robin Hood

zur OFDb   OT: Robin Hood

Herstellungsland:USA, Großbritannien (2010)
Genre:Abenteuer, Action, Drama, Historie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,63 (34 Stimmen) Details
03.10.2010
VideoRaider
Level 11
XP 1.608
Vergleichsfassungen
Kinofassung
Label Universal, DVD
Land USA
Freigabe PG-13
Laufzeit 140:31 Min. (131:40 Min.) PAL
Unrated Director’s Cut
Label Universal, DVD
Land USA
Freigabe Unrated
Laufzeit 155:54 Min. (147:08 Min.) PAL

I. Einleitung

2009 schickte sich Ridley Scott an, die weltbekannte Geschichte um die englische Mittelalter-Legende Robin Hood neu zu erzählen. Ähnlich wie man es einige Jahre zuvor mit der britischen Sagenfigur König Arthur im gleichnamigen Film tat, wollte man auch hier einen möglichst realistischen Ansatz wählen. Somit war es Scotts Anliegen, den realen Robin Hood von der mystischen Sagenfigur zu trennen - so wie die Legende eben hätte sein können. Dabei nahm man sich selbstredend viele Freiheiten, da man grundsätzlich davon ausging, dass jeder Mythos zwar auf einem wahren Vorfall beruhte, dieser aber dennoch über die Jahrhunderte durch unterschiedliche Interpretationen verzerrt dargestellt wurde. Das der historische Robin Hood tatsächlich existierte, kann bis heute nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, auch wenn es mittlerweile zahlreiche Quellen gibt, die mit der Legendengestalt übereinstimmen. Letztlich lässt sich aber festhalten, dass der Mythos Hood zu einem sehr großen Teil eben nur ein Mythos ist. Eine Legende, dessen Geschichte im Mittelalter entstand und über die Jahrhunderte hauptsächlich - wie zur damaligen Zeit üblich - über Baladen, Lieder und Gedichte weiterverbreitet wurde. Zu den bekanntesten Balladen zählt hier „A Gest of Robyn Hode“ aus dem 15.Jahrhundert. Sie dient heute als anerkannte und wichtigste Quelle zur Geschichtsforschung der mythischen als auch historischen Figur des Robins Hoods.

„Lythe and listin, gentilmen,
That be of frebore blode;
I shall you tel of a gode yeman,
His name was Robyn Hode.
Robyn was a prude outlaw,
[Whyles he walked on grounde;
So curteyse an outlawe] as he was one
Was never non founde.“


Im Gegensatz zur „Gest of Robyn Hode“, die als vollständig und unverändert überliefert gilt, wurden zahlreiche andere Texte verändert, erweitert und den jeweiligen Zeit- und Lebensumständen angepasst. War die Figur des Robin Hoods anfangs ein simpler Dieb, der hauptsächlich dem Adel und Klerus auflauerte, so wurde seine Figur in späteren Jahrhunderten immer positiver dargestellt. Aus dem hinterhältigen Wegelagerer wurde der König der Diebe, der Rächer der Enterbten. Aus dem mittelalterlichen Straßenräuber Robyn Hode entstand der moderne Freiheitskämpfer Robin Hood.


Links: Gemälde von Daniel Maclise (1845) | Rechts: Hood-Denkmal in Nottingham


Ridley Scott greift diesen Mythos nun erneut auf - und er ist zweifelsohne nicht der erste Filmemacher, der die Legende nicht nur porträtiert, sondern auch eigens interpretiert. Bereits in den 1920er Jahren erschien eine Anzahl von Hood-Filme mit Douglas Fairbanks in der Hauptrolle. Diese Abenteuer-Filme waren durchaus familiengerecht produziert, mit simplen Handlungssträngen und klaren Linien. Die Zeit des Mittelalters wurde auf eine sehr romantisierenden Art und Weise porträtiert. Gleiches gilt auch für „The Adventures of Robin Hood“ aus dem Jahre 1938 - ein 3-Farben-Technicolor-Abenteuerfilm mit Errol Flynn als strahlenden Helden. Bemerkenswert hierbei ist, dass sich diese Produktion unter Filmfans noch sehr großer Beliebtheit erfreut und immerhin in den IMDB-Top-250 vertreten ist. Die ersten realistischen Interpretationen folgten in den 70er und 80er Jahren. Sean Connery durfte in „Robin and Marian“ den Helden darstellen, sein Sohn Jason gar in der britischen TV-Serie „Robin of Sherwood“. 1991 entstand für das britische Fernsehen eine weitere Adaption mit Patrick Bergin in der Hauptrolle, die in einigen Ländern wie Deutschland und Australien auch im Kino zu sehen war. Die Qualität des TV-Films, der sich ganz klar an der reinen Legende orientiert, darf als äußerst hoch bezeichnet werden, konnte aber aufgrund des großen Erfolges des gleichjährigen Costner-Films nicht aus dessen Schatten herausspringen. Costners Porträt darf zweifelsohne zu den bekanntesten und beliebtesten Adaptionen des Stoffes gezählt werden. Trotz ihrer vielen komödiantischen Einlagen und teils überzogenen Darstellungen, kann sie als realistischstes Porträit des Mittelalters unter den Hood-Produktionen bezeichnet werden - auch wenn sie sich ganz klar an der Legende orientierte und nicht an einer realen Möglichkeit. Ridley Scott geht hier nun den umgekehrten Weg - er will eine mögliche Realität darstellen, basierend auf der Legende.



Der Hood-Mythos im Spiegel der Zeit


Anfänglich sollte sein Robin Hood weitaus abstraktere Züge annehmen. Die ursprüngliche Drehbuch-Version mit dem schlichten Titel „Nottingham“ konzentrierte sich auf Hoods klassischen Gegenspieler, dem Sheriff von Nottingham. Dieser wird hier weitaus positiver - oder sagen wir neutraler - dargestellt, während Robin Hood im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr als ein Strauchdieb ist. Russel Crowe wurde ursprünglich für die Rolle vom Sheriff gecastet, welche ihn auch zum Projekt zog. Dieser hätte dann als Hauptcharakter Robin Hood gejagt - somit wäre der Sheriff die Hauptfigur gewesen, Hood nicht mehr als ein Phantom. Auch wenn dies ein sehr interessanter Twist gewesen ist, war Producer Marc Shmuger von der Grundidee zwar angetan, von der Ausführung jedoch nicht. Ein kompletter Rewrite des Drehbuchs wurde angesetzt - und Drehbuchautor Brian Helgeland schrieb eine fast neuen Film nieder. In diesem sollte Robin Hood anfänglich die Rolle des Sheriffs von Nottingham annehmen, welcher in der Eröffnungsschlacht den Normannen zum Opfer fiel. Im Laufe des Films wären beide Rollen - die immerhin nur Sagengestalten sind - miteinander verschmolzen. Robin Hood und der Sheriff von Nottingham wären ein und dieselbe Person gewesen. Auch diese Storyidee wurde letztlich verworfen - es wurde sich der klassischen Sage zurückbesonnen und diese in ein realistisches Setting gebettet. Scott nimmt sich zwar sehr viele Freiheiten und baute seine Geschichte in reale, historische Ereignisse ein, dennoch blieb die Grundkonstellation - die ewige Geschichte von Recht gegen Unrecht - fast unverändert gleich.



Die eigentliche Produktion des letztlich entstandenen Films verlief fast reibungslos. Von April bis August 2009 wurde in England gedreht - wenn man so möchte, nur an Originalschauplätzen rund um das historische Nottingham. Scott legte hierbei einen enormen Wert auf Detailtreue. So wurde Robins Zuflucht im Sherwood Forest bereits über ein Jahr vor dem Drehstart aufgebaut, damit der Drehort genug Zeit hatte um zu verwildern, um eben nicht wie ein Set auszusehen. Doch der Aufwand hat sich leider nicht ganz ausgezahlt. Zwar ist der Film bei einem weltweiten Einspielergebniss von rund 300 Millionen Dollar wahrlich kein Flop gewesen, blieb aber hinter den Erwartungen des Studios zurück. Dies liegt auch daran, dass die gesamte Produktionsgeschichte dem Studio Unsummen an Geld kostete. Bis heute ist nicht eindeutig definierbar, wieviel Geld für das Projekt letztlich investiert werden musste. Offiziell ist von 130 Millionen Dollar die Rede, Branchen-Experten schätzen die tatsächlichen Kosten allerdings auf bis zu 225 Millionen Dollar ein. Dies liegt an der enorm langen Produktionsgeschichte des Films, der durch vollkommen unterschiedliche Phasen ging. Der ursprünglich geplante Film „Nottingham“, für den Russel Crowe bereits unterschrieb, konnte nie fertiggestellt werden. Dennoch musste Crowe selbstredend ausbezahlt werden, da er letztlich für den geplanten Zeitraum zur Verfügung stand und sich dementsprechend sperren ließ. Für „Robin Hood“ unterschrieb Crowe später einen neuen Vertrag - was auch verdeutlicht, dass der fertige Film eine fast neue Produktion darstellt, die sich nur noch bereits vorhandenen Elementen der alten Produktion bediente. Die Tatsache, dass der Film dann letztlich nicht der gewünschte Blockbuster wurde, dürfte in der Buchhaltung von Universal für weitere Kopfschmerzen gesorgt haben. Das Publikum reagierte auf den Film etwas verhalten, ebenso die Kritiker.

Die New York Daily News schrieb...

„The problem with Russell Crowe’s new take on the legend is that it has one muddy boot in history and the other in fantasy.“


Während TheFilmStage.com zu folgendem Resultat kam...

„Robin Hood’s biggest problem is its title. It shouldn’t have been called Robin Hood, or Nottingham or anything of the sort. Because, in fairness to the slew of critics who have pointed it out and based their entire review on this simple scruple, the film is not about Robin Hood, [...]. What the film is about (a torn England and the people who came together to save it) is fascinating.“


Und diese beiden Auszüge fassen den Tenor recht gut zusammen. Zwar wurde die visuelle Stärke und die technischen Aspekte des Films durchweg gelobt, aber inhaltlich sei der Film für den einen Teil der Zuschauer, die den klassischen Hood erwarteten, zu unausgereift, für den anderen Teil der Zuschauer, die sich an einer realen Umsetzung erfreuen wollte, zu sehr gespickt mit Elementen der mystischen Sagenfigur gewesen. Dies könnte wohl eben auch in der recht wechselhaften Produktionsgeschichte liegen, in der die eigentliche Handlung des Films kontinuierlich verändert wurde.



Ridley Scott versucht dies nun mit seinem Director’s Cut wieder auszugleichen.

II. Fassungsvergleich

Bei dem sogenannten Unrated Director’s Cut wurden entscheidende Szenen hinzugefügt, die, die Story nicht nur vertiefen, sondern auch verständlicher machen sollen. Man wählte für einige Szenen alternative Einstellungen und fügte einige brutalere Elemente hinzu, die den realistischen Charakter des Films unterstreichen sollen. Immerhin spielt die Geschichte vor dem Hintergrund einer der düstersten Epochen Europas (zumindest aus humanistischer Sicht). Dennoch ist der Unrated-Cut im Vergleich zu anderen Genre-Kollegen noch recht zahm ausgefallen. Aus „Robin Hood“ wurde kein „Braveheart“. Die hinzugefügten Gewaltdarstellungen beschränken sich letztlich auf ein paar Spritzer Blut, die für die Kinofassung herausretuschiert werden mussten. Des Weiteren wurden lediglich einige Schlachtszenen verlängert, die allerdings vom visuellen Inhalt her in ähnlicher Form bereits an anderer Stelle zu sehen waren. Somit kann man davon ausgehen, dass die meisten Gewaltschnitte keine Zensurschnitte im eigentlichen Sinne darstellen, sondern lediglich aus Timing-Gründen vorgenommen wurden - aber natürlich gilt dies nicht für die zusätzlichen Bluteffekte.



Die neuen Handlungsszenen geben uns ein besseres Verständnis für die Geschichte. Sie vertiefen einige Charaktere und Nebenhandlungen und geben dem Film - insbesondere aufgrund einer leicht veränderten Abfolge - einen neuen Rhytmus. Letztlich sind viele Szenen inhaltlich aber nur verlängert wurden. Die grundlegende Struktur des Films wird nicht verändert - so wie es beispielsweise bei „Königreich der Himmel“, „Troja“ oder „Alexander“ geschah. Von den zusätzlichen Szenen profitieren zweifelsohne Robin und Marion und die Wolfskinder. Im Unrated Director’s Cut werden die Wolfskinder weitaus detailierter behandelt, womit auch einige Handlungslücken geschlossen werden. Ihre Beteiligung an der Endschlacht wirkt nun sinnvoller. Es wird eine direkte Verbindung zwischen ihnen und Marion aufgebaut, zu der auch Robin beiträgt. Im DC wird verdeutlicht, dass Marion die Kinder verpflegt und sich um das Nötigste kümmert, während Robin ihnen nun anbietet, sie zu Soldaten auszubilden. Der Ausbau dieses Storyteils, hat natürlich noch einen weiteren Hintergrund: für eine mögliche Fortsetzung wären die Wolfskinder und ihr Versteck im Sherwood Forrest von größerer Bedeutung gewesen. Denn bei ihnen sucht Hood Zuflucht vor den Schergen König Johns. Sie werden zu seinen Soldaten im Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit.

Robin: „I could teach you which wood to get to make your bows stronger. I could teach you how to make arrows that fly more then 20 feet. And I can help Marion teach you how to stay clean, so you won’t get sick. I don’t know who you are fighting, son. But it’s not me. I’m not your enemy. If you want to chat, you know where to find me.“


Auch anderere Charaktere, wie etwa William Marshal erhalten eine größere Bedeutung. In der Kinofassung ist seine Rolle etwas unschlüssig. Im DC greift er nun weitaus aktiver in das Geschehen ein und fordert gar seinen alten Kampfkameraden Walter Loxley auf, an seiner Seite die politische Situation mitzubeinflußen.

Loxley: „I’ve heard something of the baron’s anger against the crown’s tax collector...“
Marshal: „The anger has turned into action. They assemble to march against the King.“
Loxley: „You think you can pursuade the barons to turn back?“
Marshal: „Turn back, no. To join King John against a French invasion.“
Loxley: „A what?“
Marshal: „Help me, Walter.“
Loxley: „I cannot go with you. I cannot speak for this King.“
Marshal: „He is the only King we have.“
Loxley: „But not the only hope.“


Wie erwähnt, liefert der Director’s Cut keinen gänzlich neuen Film ab. Die Story wird vertieft, aber nicht verändert. Wer somit die Kinofassung bereits nicht mochte - aus welchen Grund auch immer - der wird wohl mit dem Unrated Director’s Cut nicht sehr viel anfangen können. Diejenigen, die den Film bereits im Kino für gut befanden, können beruhigt zugreifen und den Director’s Cut direkt anvisieren. Zu empfehlen ist hierbei übrigens die deutsche DVD-Variante, die eben nur diesen beinhaltet. Denn sämtliche Varianten, die beide Fassungen enthalten, sind nicht ungeschnitten. Bisher kann nur die deutsche Director’s Cut-DVD auch wirklich als uncut angesehen werden. Hierzu im folgenden Schnittbericht mehr: Robin Hood-SB: Director’s Cut (DVD) <-> Director’s Cut (Blu-ray).

III. Schnittbericht

Verglichen wurde die Kinofassung mit dem Director’s Cut. Beide Fassungen wurden von 20th Century Fox Home Entertainment veröffentlicht.

Kinofassung (US-DVD)

Länge: 126:41 Minuten
Altersfreigabe: PG-13
Director’s Cut (US-DVD)

Länge: 155:54 Minuten
Altersfreigabe: Unrated


Im direkten Vergleich fehlen in der Kinofassung 15 Minuten und 23 Sekunden.

Szenen, die im zum Vergleich vorliegenden Director's Cut von der US-DVD ebenfalls nicht vollständig sind, wurden aus dem separaten Schnittbericht, der die Unterschiede zwischen den beiden Director's Cut-Versionen auflistet übernommen.


0:05:17
Vor der Schlacht um Chalus, wird König Löwenherz von einem Kammerdiener zum Bad geweckt. Dieser schreckt hoch und wirkt apathisch, taucht danach seinen Kopf in eine Schüssel Wasser.

Kammerdiener: „Sire, your bath, sire!“
[König Richard schreckt hoch.]


28.8 Sek.

0:07:11
Bei der Schlacht um Chalus wurden neue Kampfszenen eingefügt. Ein brennender Pfeil wird abgeschossen, der den öligen Boden in Brand setzt. Als daraufhin die Beine eines englischen Soldaten zu brennen anfangen, windet dieser sich und verlässt seine Deckung. In diesem Moment trifft ihn ein weiterer Pfeil in die Brust und er fällt tot zu Boden.



5.8 Sek.

0:08:11
Für den DC wurde eine alternative Einstellung verwendet, die, die Explosion am Tor aus einer neuen Perspektive zeigt. Die alternative Einstellung ist minimal länger.

Kinofassung:Unrated Director’s Cut

0.5 Sek.

0:20:06
Die Erstürmung Chalus’ wurde verlängert. Bevor König Richard seine Truppen zum Kämpfen aufpeitscht, wurden weitere Szenen des Rammbocks, sowie der Schlacht, in einem Block eingefügt. Hierbei fällt auch ein französischer Bogenschütze von den Mauern direkt auf einen Trupp englischer Soldaten.



9.5 Sek.

0:21:10
König Richard wurde von einem Pfeil in den Hals getroffen und hinter einer Barrikade in Sicherheit gebracht. Eine Nahaufnahme des röchelnden Richards wurde hinzugefügt, sowie der fragende Blick einer seiner Leibwächter.


3.8 Sek.

0:21:14
König Richard verlangt nach einem letzten Schluck Wein - dieser wird ihm natürlich gewährt. Als er aus dem Weinbeutel trinkt, fließt ein Blut-Wein-Gemisch aus seiner Halswunde heraus. Dieses wurde für die Kinofassung digital retuschiert und stellt keinerlei Zeitunterschied dar.

Kinofassung:Unrated Director’s Cut

kein Zeitunterschied

0:22:14
Veränderte Szenefolge: Maid Marions Treffen mit den Geistlichen, um für die hungernde Bevölkerung von Nottingham etwas Getreide zu erhalten, wurde im Unrated Director’s Cut vorgezogen und schließt nun direkt an die Ereignisse in Chalus an.

In der Kinofassung setzt diese Szene bei 0:30:30 ein.
Im Unrated Director’s Cut setzt diese Szene bei 0:23:03 ein.


kein Zeitunterschied

Blutretusche Robert Loxley erschlägt einen Angreifer.


0:24:01
Um herauszufinden, wo sich König Richard befindet, droht Godfrey den Adligen Robert Loxley, der bereits einen Lanze in der Brust hat, mit eben dieser zu quälen.

[Godfrey greift nach der Lanze.]
Robert Loxley: „Oh, no, no!“
[Godfrey lässt die Lanze los.]
Godfrey: „Where is the King?“

4 Sek.

Blutretusche Der Pfeil von Robin streift Godfrey nur.


0:30:30
Veränderte Szenefolge: Der Sheriff von Nottingham gerät in ein Streitgespräch mit Marion, die gerade mühsam die Felder bestellt. Diese Szene wurde im Unrated Director’s Cut vorgezogen und schließt nun direkt nach der Beerdigung Robin von Loxleys an.

In der Kinofassung setzt diese Szene bei 0:42:08 ein.
Im Unrated Director’s Cut setzt diese Szene bei 0:33:31 ein.


kein Zeitunterschied

0:35:52
Folgende Einstellung fehlt im Unrated Director’s Cut.


- 4 Sek.

0:35:56
Als das Schiff, mit dem Longstride und seine Männer Frankreich verließen, die Themse-Mündung erreicht, informiert der Kapitän Longstride darüber, dass sie direkt Kurs auf den Tower von London am Themse-Ufer nehmen.

Kapitän: „Make ready, Sir Robert! We dock in twenty minutes.“
Robin Longstride: „Gravesend?“

Kapitän: „No, my lord. The palace docks, Tower of London!“

22.5 Sek.

0:36:29
Ein Abgesandter des Königs informiert Longstride darüber, wie er sich in Gegenwart des Königs zu verhalten habe.

Kapitän: „Good morning, my lord. Some word of advice on this tragic occasion. You appreciate everything must be done correctly, so you will present the crown to lady Eleanor. You’ll go down on the right knee. Don’t look into her eyes when you tell her the king is no more. Do not rise until all other rise. Do you understand?“
Robin Longstride: „Yes.“

27 Sek.

0:41:56
Folgende Einstellung ist in der Kinofassung länger.


- 4 Sek.

0:42:00
Als Longstride und seine Mannen den Tower von London verlassen, folgen ihn nun Godfreys Männer direkt hinterher.


6.3 Sek.

0:44:32
Als Marion im Wald Kräuter pflückt, taucht eine Horde bekloppter Kinder mit Strohmasken auf und fordert ihr Hab und Gut ein. Marion erkennt die Kinder an ihren Stimmen und versucht auf sie einzureden.

Thomas Cooper: „Forfeit what you got! Victuals, coin, clothing - or your life!“
[Thomas hustet, Marion erkennt ihn daran.]
Thomas Cooper: „Thomas Cooper... Is that you? Are you sick, Thomas?“
Thomas Cooper: „We’re all sick!“

Marion: „Where are the rest of you?“
Kind: „Don’t tell her! Loop will be angry!“
Marion: „No, it’s your mother who’s gonna be angry!“
[Marion zieht einen Jungen an sich und lüftet seine Maske.]

Marion: „Now, either you come with me or I come with you. You choose!“
[Die Kinder reagieren nicht.]
Marion: „Well, come on then. Where are they? Answer me!“

93 Sek.

0:44:32
Veränderte Szenefolge: Der Ritt von Longstride und seinen Männern durch den Forst, setzt im Unrated Director’s Cut weitaus früher ein.

In der Kinofassung setzt diese Szene bei 0:51:09 ein.
Im Unrated Director’s Cut setzt diese Szene bei 0:47:44 ein.


kein Zeitunterschied

0:46:03
Nachdem Robin seinen Mannen mitteilte, dass er Loxleys Wunsch erfüllen und seiner Familie sein Schwert zurückgeben möchte, meint Little John, dass er ihn dabei helfen möchte. Doch Robin lehnt ab - er will seine Mannen nicht unnötig einem Risiko aussetzen.

Little John: „I am going with you!“
Will Scarlett: „Yes!“
Robin Longstride: „No. Tonight is our last in company. Tomorrow, we go our seperate ways.“

11 Sek.

0:46:10
Als Robin und seine Männer bereits am Lagerfeuer nächtigen, werden sie von den Wolfskindern überfallen.




Plötzlich kommt aus der Dunkelheit eine Horde Reiter - die Wolfskinder fliehen unbemerkt.



Genau in diesem Moment erwacht Robin. Rechtzeitig um einen bevorstehenden Überraschungsangriff zu bemerken.



Die anderen erwachen ebenfalls, es kommt zum Kampf. Die Angreifer können zurückgeschlagen werden.



Ein fliehender Angreifer wird dabei von einer Falle im Wald getötet.


Little John: „Watch your steps!“
Robin Longstride: „One got away.“
Will Scarlett: „Bastards! They’ve stolen my fortune!“

89 Sek.

0:51:42
Godfreys Schergen verfolgen Robins Spur und befragen hierbei die Bevölkerung.


Scherge: „Four men, five horses - one gray! Have you seen them?“
[Der Bauer weist den Männern die Richtung, sie reiten davon.]
Bauer: „That way!“


25.5 Sek.

1:07:35
Godfrey schleicht länger durch das Lager.


9.7 Sek.

1:08:19
Nachdem Godfrey die französischen Soldaten begrüßt hat, schleichen diese sich ins englische Lager und ermorden die Engländer im Schlaf.



11 Sek.

1:08:49
Godfrey trifft sich mit einem seiner Mannen. Dieser berichtet ihm, dass Loxley seine Soldaten getötet hätte. Daraufhin befiehlt Godfrey seinen französischen Soldaten nach Barnsdale weiterzureiten.


Godfrey: „Where are your men?“
Soldat: „They are dead, my lord.“
Godfrey: „And Loxley?“
Soldat: „Alive.“
Godfrey: „Then fate has left him to me.“

Französischer Offizier: „Lets move on! On to Barnsdale!“
[Der Trupp setzt sich wieder in Bewegung.]

32.5 Sek.

1:14:00
Veränderte Szenefolge: Robin und Marion unterhalten sich über Marions verstorbenen Mann.

In der Kinofassung setzt diese Szene bei 1:24:13 ein.
Im Unrated Director’s Cut setzt diese Szene bei 1:20:07 ein.


134 Sek.

Blutretusche Ein Mönch wird in York erschlagen


1:24:13
Robin ist auf der Jagd, als er plötzlich von den Wolfskindern überrascht und gefangen genommen wird. Im Lager der Wolfskinder wird er von seinen Fesseln gelöst. Zu seiner Überraschung kennt Marion das Versteck und ist Teil der Gruppe. Robin verspricht ihnen das Kämpfen beizubringen - denn sie hätten einen gemeinsamen Feind.




[Loop, der Anführer der Wolfskinder, kommt hinzu und fordert sie auf, sich von Robin fernzuhalten.]
Loop: „Go on! Go on! Has he spoken yet?“
King: „He was spying, Loop.“

[Überraschend kommt Marion hinzu.]
Marion: „Spying? Robert, I am ashamed of you.“
Robin: „Hello Marion. I’ve come to save you.“
Loop: „Know him?“
Marion: „Boys, this is Robert of Loxley, my husband. Sir Robert, the runaways of Sherwood.“
Loop: „Untie him!“
Marion: „No, I don’t think spies should be let off so easily.“
Robin: „That was unkind.“

Loop: „You were a crusader?“
Robin: „Yes.“
Loop: „Did you hear that, boys? You bested a crusader! My men are good fighters.“
Robin: „I don’t know about that. I think the weight of numbers might have been in their favour. But they do move silently like the creatures of the forest. But that’s only a skill if you stay as a man. You don’t become the creature you hunt.“
Loop: „We’re soldiers.“
Robin: „No, you’re not. Soldiers fight for a cause. What’s yours? You don’t have one. That makes you poachers. Common thieves with a lot to learn.“
Loop: „Like what?“
Robin: „I could teach you how to tie knots.“

[Plötzlich springt Robin auf. Er hat sich bereits unbemerkt selber befreit.]
Robin: „I could teach you which wood to get to make your bows stronger. I could teach you how to make arrows that fly more then 20 feet. And I can help Marion teach you how to stay clean, so you won’t get sick.“
[Robin hilft Loop hoch.]
Robin: „I don’t know who you are fighting, son. But it’s not me. I’m not your enemy. If you want to chat, you know where to find me.“

[Robin schnappt sich seinen Bogen und verlässt das Lager - ironisch blickt er Marion hinterher.]
Robin: „Wife?“

220 Sek.

1:25:16
Robin und Marion unterhalten sich länger und entscheiden sich dann für einen kurzen Ausritt. An einer Waldlichtung treffen sie auf eine Gruppe Bauern, die versuchen eine Ziege aus einem Sumpf zu befreien. Marion, ganz selbstlose Frau, entscheidet der Ziege alleine zu helfen und fällt ebenfalls in das Moor. Robin, gesichert durch ein Seil, springt nach - aber rettet die Ziege zuerst. Nachdem auch Marion wieder festen Boden unter den Füßen hat, erscheint der Sheriff von Nottingham. Dieser fordert von Marion die Steuern ein, Robin gibt ihm nur ein Goldstück.

Marion: „Stop - you will break its neck!“

[Marion möchte die Ziege selber aus dem Schlamm retten, Robin schaut ihr amüsiert hinterher.]
Robin: „Marion!“

[Marion durchwatet vorsichtig das Moor...]
Marion: „Easy...“
[...und fällt hinein.]
Marion: „I’m allright! Uh, I can’t move me legs. I can’t move me legs!“

[Robin steigt, gesichert durch ein Seil, ins Moor.]
Marion: „Thank you!“
[Doch rettet erst die Ziege - zum Missfallen von Marion.]
Marion: „My lord?“

[Die Ziege ist in Sicherheit, nun wendet sich Robin Marion zu.]
Marion: „Oh, is it my turn now?“
[Und hebt sie ebenfalls aus dem Moor.]
Marion: „Thank you.“

[In diesem Moment kommt der Sheriff von Nottingham angeritten.]
Sheriff: „Nicely done, Sir. Hahaha. And to see Lady Marions Loxley’s legs, beyond my wildest hopes this morning.“
Marion: „I don’t believe you know my husband, Sir Robert. Allow me to introduce the Sheriff of Nottingham.“
Sheriff: „Welcome home, Sir Robert. You make your mark quickly by rescuing the King’s ram from drowning.“

[Marion und Robert gehen zu ihren Pferden rüber.]
Marion: „What’s this?“
Sheriff: „What’s mine in coin I have the right to take in goods or livestock.“
Robin: „If it’s God’s will.“
[Robin holt ein Goldstück heraus und wirft es dem Sheriff hinzu.]
Robin: „Here’s a ram’s worth of tax for the exchequer. Your insolence to Lady Marion, I’ll consider a debt between us.“

134 Sek.

1:25:18
Folgende Szene fehlt im Unrated Director’s Cut: Robin und Marion reiten länger aus und schauen sich kurz verliebt in die Augen.



- 16 Sek.

1:28:44
Die Feierlichkeiten im Hause Loxley wurden verlängert. Little John darf ein neues Fass Met herbeibringen.


8.7 Sek.

1:28:48
Für den DC wurde eine alternative Einstellung der Feierlichkeiten verwendet. Beide Einstellungen zeigen Will Scarlett beim musizieren, sowie Little John, der mit einer unbekannten Schönheit ins Bild tänzelt. Die DC-Einstellung läuft jedoch insgesamt etwas länger.

Kinofassung:Unrated Director’s Cut

2.2 Sek.

1:31:01
William Marshal kommt mit seinen Männern ins Dorf geritten (dazwischen geschnitten, eine Totale des feiernden Dorfes, die in der Kinofassung bereits an anderer Stelle zu sehen war - diese wurde nicht mit hinzugerechnet). Marshall unterhält sich mit dem alten Loxley über die politische Situation als Marion und Robin hinzukommen.


[Marshal betritt den Raum, Loxley grüßt ihn mit einem lateinischen Spruch.]
Loxley: „...until lambs become lions!“
Marshal: „How did you know it was me?“
Loxley: „Who else would sit by me uninvited like a friend from the old days? How are you, William?“
Marshal: „I am well and troubled.“

[Marshal hat sich zu Loxley gesetzt.]
Loxley: „I’ve heard something of the baron’s anger against the crown’s tax collector...“
Marshal: „The anger has turned into action. They assemble to march against the King.“
Loxley: „You think you can pursuade the barons to turn back?“
Marshal: „Turn back, no. To join King John against a French invasion.“
Loxley: „A what?“
Marshal: „Help me, Walter.“
Loxley: „I cannot go with you. I cannot speak for this King.“
Marshal: „He is the only King we have.“
Loxley: „But not the only hope.“
Marshal: „Explain.“

Loxley: „Marion!“
[Marion kommt hinzu.]
Marion: „I am here, Walter.“
Loxley: „This is my old friend, William Marshal. Lady Marion Loxley, my son’s wife.“
Marshal: „Lady, I was glad to see Sir Robert when he disembarked in London.“
Loxley: „I think you know better, Marshal. Sir William, I know, would like to meet Robin Longstride again.“

[Marshal geht zu Robin herrüber und begrüßt ihn.]
Marshal: „We’ve met before.“
Robin: „Yes, Sir. I know. In London.“
Marshal: „No, when you were a child. Hobby-horse age. Sir Walter and I returned from the holy land to fetch you home. But you’d gone. We had lost Thomas Longstride’s son. It was a wound that never healed.“

137 Sek.

1:32:49
Für den DC wurde eine alternative Einstellung vom jungen Walter Loxley verwendet, die neben ihm nun auch den jungen William Marshal zeigt. Beide Einstellungen sind gleich lang.

Kinofassung:Unrated Director’s Cut

kein Zeitunterschied

1:41:46
Kurz vor der Schlacht an der Küste Englands, unterhalten sich Robin und Marshal etwas länger.

Marshal: „Robin, your father was a great man. And you are your father’s son.“

9 Sek.

Blutretusche Ein Dorfbewohner wird erschlagen und zwei Diener auf der Burg


1:44:43
Godfrey ermordet den alten Walter Loxley - im DC wurde hierfür eine Nahaufnahme des eindringenden Schwertes hinzugefügt.


1.5 Sek.

1:44:44
Als Godfrey sein Schwert wieder herauszieht, wurde in der Kinofassung das Blut am Schwert wegretuschiert.

Kinofassung:Unrated Director’s Cut

kein Zeitunterschied

1:44:53
Bei der Plünderung der Dörfer wurde eine Szenen hinzugefügt. Die Soldaten versuchen eine Dorfbewohnerin zu vergewaltigen.


2.7 Sek.

Blutretusche Robin erschlägt Franzosen


1:50:40
Um einen Blut-Effekt abzumildern, wurde für die Kinofassung ein höherer Bildausschnitt gewählt. Des Weiteren wurde für den DC Blut hingezügt.

Kinofassung:Unrated Director’s Cut

kein Zeitunterschied

1:50:42
Andere brechen zusammen - Little John bricht Genicke.


1 Sek.

1:50:59
Folgende Einstellung fehlt im Unrated Director’s Cut.


- 2 Sek.

1:51:17
Robin schnappt sich einen der französischen Soldaten und will ihn dazu bringen, die Landungsposition der französischen Armee preiszugeben. Hierzu kettet er ihn an eine Wand, zielt mit Pfeil und Bogen auf ihn - und trifft.

[Robin befragt einen franzöischen Soldaten.]
Robin: „Who is your officer?“
[Dieser nickt kurz nach rechts - zu seinem Offizier.]

[Robin wendet sich an den Offizier.]
Robin: „Where will Phillip land?“
[Der Offizier schweigt.]
Robin: „Where will Phillip land?“
[Der Offizier schweigt weiterhin, Robin packt ihn und schleppt ihn an eine Hüttenwand.]

[Zur Warnung schießt Robin einen Pfeil dicht an dem Kopf vom Offizier vorbei.]
Robin: „Where will King Phillip land and when?“
[Der Offizier schweigt. Robin jagt ihm einen Pfeil durch die linke Hand. Der Offizier schreit, aber gibt keine Antwort.]



26.5 Sek.

1:51:22
Robin verhört den Soldaten weiter - bis dieser nachgibt.

Robin: „This is my last arrow.“
Robin: „Dungeness! Dungeness! Two days!“

[Robin geht zu seinen Männern.]
Robin: „There we have it. We have two days.“

15 Sek.

1:51:23
Folgende Einstellung fehlt im Unrated Director’s Cut.


- 1.7 Sek.

Blutretusche Robin erschlägt einen Franzosen


2:03:31
Für das Kino musste Blut weichen.


kein Zeitunterschied

Blutretusche Godfrey erschlägt einen Engländer


2:03:35
Weitere Schlachtszenen wurden eingefügt.


4 Sek.

Blutretusche Bruder Tuck erschlägt einen Franzosen


2:04:58
König John rammt einem am Boden liegenden Gegner sein Schwert in die Brust.


1.7 Sek.
IV. Cover-Galerie


Offizielles Poster-Art (Deutschland):


Internationale DVD- und Blu-ray-Cover:






V. Quellennachweis

Medien
• DVD: „Robin Hood“ - DVD 1 (Theatrical Cut) Universal Pictures, Los Angeles, 2010.
• DVD: „Robin Hood“ - DVD 2 (Director’s Cut) Universal Pictures, Los Angeles, 2010.
Websites (abgerufen am 17.09.2010)
Sherwood-Forest.de
Jadu.de
RobinHoodTheMovie.com
Sacred-Texts.com
NYDailyNews.com
TheFilmStage.com
Drehbücher
• Ethan Reiff, Cyrus Voris: „Nottingham“
• Brian Helgeland: „Robin Hood“

Kommentare

03.10.2010 00:07 Uhr - scream77
BLUTRETUSCHE - Unwort des jahres!!
übrigens: film wirkt irgendwie zusammengeschustert ohne stringent zu sein...schnellschuss, schade um das budget!

03.10.2010 00:08 Uhr - Midnight Meat Man
Also ich will ja nix sagen aber für mich ist das der brutalste 12er Streifen !!!!!

Aber ein ziemlich Klasse Film !!!

03.10.2010 00:08 Uhr - Asgard
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Ich fand die Kinofassung schon ziemlich lahm und schlecht. Der DC kann für mich, soweit aus dem beispiellosen Schnittbericht ersichtlich, Nichts mehr rausreissen.

@ Midnight Meat Man: Den Film kann man so bedenkenlos kleinen Kindern zeigen. Die Action ist harmlos. Du solltest dir mal "Alexander" zulegen. Der ist auch ab 12; splattert aber teilweise besser so manche 18er Streifen.

03.10.2010 00:17 Uhr - russelljones
stringent ist der film auf jeden fall!

03.10.2010 00:23 Uhr - Der müde Joe
Kleiner (aber fataler) Fehler im Einleitungstext: The Adventures of Robin Hood mit Errol Flynn war keine schwarzweiß-Produktion, sondern nutzte das 3-Farben-Technicolor-Verfahren. Ich finde den farbenprächtigen Look des Films, den man durch eine Nachcolorierung niemals so hinbekommen hätte, immer noch fantastisch.

03.10.2010 00:37 Uhr - Slasher006
Ich mag den Streifen weil er sich nur entfernt an die klassische Erzählung hält und realistischer daher kommt. Das gefällt mir um längen besser als zum hundertsten mal den schnulzigen Robin Hood anzusehen. Amerikanische Kritiker mögen sowas natürlich nicht. Bitte mehr davon.

03.10.2010 00:46 Uhr - Xavier_Storma
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Sehr informativer und guter SB. Danke.
Habe den Film seit dem Release im Regal stehen, hatte aber bisher noch keine Zeit in mir anzusehen... Muss mal bald geschehen :)

03.10.2010 01:28 Uhr - Crypt_Keeper
5x
Ändert nix an der tatsache das ich finde das der beste Robin Hood film von Mel Brooks stammt

03.10.2010 01:52 Uhr - Nightmareone
Monumetales, zukunftsweisendes und relevantes Werk... wenn man einschlafen will.
Hatte nach schon 10 Min. angefangen, mir die Zehnägel zu schneiden und dann Punkteschnipsen zu spielen. Es brachte mir einen neuen Rekord. Dann eingeschlafen... sorry... ein Werk dass niemand braucht...

03.10.2010 03:29 Uhr - stargate1306
Bin auch nach 10 minuten eingeschlafen und erst zur mitte hin wieder aufgewacht.

03.10.2010 04:35 Uhr - triple6
Fand den Film Stinklangweilig. Kevin Costner Rules.

03.10.2010 07:41 Uhr - BTN
1x
toller informativer schnittbericht. noch eine kurze anmerkung zum intro. vor jason connery spielte michael pread die hauptrolle in den ersten beiden staffeln der serie (die imo auch besser waren). pread war robert of loxley, connery robert of huntington.

03.10.2010 08:10 Uhr - Alex1710
In der Kinofassung schon fad, im Director´s Cut unerträglich.

03.10.2010 09:13 Uhr - tobi44
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Da hat Robin Hood ja mal richtig daneben geschossen!!!

03.10.2010 09:43 Uhr - Phileas
Nach Alien und Blade Runner ist Scott nie wieder über Durchschnitts-Mainstream-Unterhaltungs-Niveau gekommen, und Gladiator ist der wohl überbewertetste Film der Geschichte. Ich frage mich seit langem, warum man Scott für einen guten Regisseur hält. Vielleicht war er es mal - vielleicht waren es auch nur Glückstreffer. Heute würde ich ihn eher mit Michael Bay vergleichen - hin und wieder ein paar opulente Bilder und das wars dann schon.

p.s.
Fehler in der Einleitung: Der 1938er Robin Hood wurde in Farbe gedreht und nicht nachcoloriert!!!

03.10.2010 09:51 Uhr - Marco1979
1x
Den kann man sich gut anschauen,und Gladiator ist jawohl einer der besten Filme der Geschichte.

03.10.2010 09:55 Uhr - VideoRaider
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Danke für den Hinweis über den 1938er Robin Hood. Werde es nachbessern.

03.10.2010 11:26 Uhr - eytsch
Höchst interessant finde ich die Info, dass Russel Crowe ausbezahlt wurde, nur weil er zur Verfügung stand. Davon kann ich in meinem Beruf nur träumen :)

Zum Film: War für mich die Enttäuschung des Jahres. Tolle Bilder , keine Frage aber sonst ziemlich langweilig. Und der obercoole Mark Strong passt meiner Meinung nach nicht in einen Mittelalterstreifen, der soll weiter in Krimis und Thrillern den Fiesewicht mimen!

03.10.2010 12:23 Uhr - deNiro
1x
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Handwerklich solider Film, der dem Robin Hood Thema nochmal eine andere Seite abgewinnt. Und so schlecht wie einge hier schreiben ist der wirklich nicht!

03.10.2010 13:06 Uhr - KielerKai
Richtig toller Schnittbericht zu einem leider nur soliden Streifen. Die Kinofassung war jedenfalls recht enttäuschend.

03.10.2010 14:03 Uhr - Escaflowne
1x
Robin of Sherwood mit Michael Praed (teils auch die Folgen mit Jason Connery) war meiner Meinung nach die mit Abstand beste Version des Stoffes. Zwar keineswegs realistisch, aber mit Charaktertiefe, einem richtig dreckigen Mittelalter-Setting und v.a. wahnsinnig unterhaltend.
Kann Phileas nur zustimmen, Gladiator ist wahrlich kein Meisterwerk. Und dass sich am Ende ein römischer Kaiser mit einem Gladiator in die Arena stellt, braucht wohl aus realitätsnaher Sicht kaum kommentiert werden...ein vollkommen erzwungenes Happy Ending, um die Masse zufriedenzustellen. Schon allein wegen dieser Szenen muss sich der Film in die Mittelmäßigkeit einordnen lassen

03.10.2010 14:08 Uhr - Rush
ALso der Scnittbericht ist super und auch die Info über Robin Hood *DAUMENHOCH*

Also ich fande den Film ganz gut und bin gespannt ob ein zweiter Teil kommt, der die Geschichte des Sheriff gegen Robin Hood weiter erzählt ! Gerüchte gibt es ja schon genug im Internet ;)


MFG Rush

03.10.2010 14:25 Uhr - oligiman187
Ich muss den Film nochmal gucken, weil ich die Story nicht 100% verstanden habe.
Den Film fand ich im Kino klasse!

Mark Strong war auch geil in Kick-Ass ;-)

03.10.2010 17:51 Uhr - Trainspotter
@Crypt Keeper
Recht haste!!!!

@Phileas
Man kann ja zu seinen Filmen nach Blade Runner stehen wie man möchte, aber selbst Ridleys Totalausfälle wie Die Akte Jane und Hannibal sind immer noch sehenswerter als alle Filme des Königs der Wackelkamera Michael Bay.

03.10.2010 18:15 Uhr - Roadie
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Dieser Film fällt für mich in dieselbe Kategorie wie das King Kong Remake.Warum zum Henker wurde dieser Film gedreht?Sowohl von King Kong als auch von Robin Hood gibt es schon unzählige verfilmungen.Bald kommen ja noch "die drei musketiere"....gäääähn

Ey,Hollywood.Verfilmt doch mal Moby Dick neu.Aber wenns geht,mit einem Darsteller vom Kaliber eines Gregory Peck und guten Special Effekts,DAS würde ich mir dann auch anschauen.

03.10.2010 18:30 Uhr - Chop-Top
Im Kino hat der Film mir nicht so gefallen, aber gestern auf DVD fand ich ihn Spitze...hat aber nicht unbedingt was mit dem Director´s Cut zu tun, sondern weil ich ins Kino wohl mit falschen Erwartungen gegangen bin.

Für eine FSK 12-Freigabe fand ich den Film aber teilweise schon recht derb. Da hatte die FSK wieder einen guten Tag.

03.10.2010 19:46 Uhr - Ichi The Chiller
Fand den im Kino ultra langweilig, kann keine Sekunde mit dem Kostner Robin Hood mithalten. Werde mir von dem Film sicher keine längere Fassung mehr antun.

03.10.2010 21:55 Uhr - ChandlerC
Im Kino fand ich ihn schon ganz gut, als DC ist er aber nochmal etwas besser.
Die neuen Szenen bremsen den Film zwar in der Mitte teilweise noch etwas aus, dafür tragen sie stark zur Logik bei. Die ganze Sache mit den Kindern wird so viel verständlicher.

Im Vergleich mit anderen Filmen und Serien finde ich zumindest, dass er auch seine Daseinsberechtigung hat. Er ist düsterer und realistischer als die Coster Variante, die aber auch keineswegs schlechter ist. Es sind halt sehr unterschiedliche Varianten. Ebenso fand ich das, was ich bisher von der 'Robin of Sherwood' Serie gesehen habe, sah sehr gut aus.

03.10.2010 23:00 Uhr - Xavier_Storma
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Die neuen Szenen machen ihn wirklich runder. Im Kino wirkte er oftmals abgehackt, und schlecht geschnitten, jetzt weiß man warum.
Mir gefällt der Film im Großen und Ganzen auch, auch wenn der Pathos am Ende ein bißchen zu viel des Guten ist.

04.10.2010 00:16 Uhr - ParamedicGrimey
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03.10.2010 - 19:46 Uhr schrieb Ichi The Chiller
Fand den im Kino ultra langweilig, kann keine Sekunde mit dem Kostner Robin Hood mithalten. Werde mir von dem Film sicher keine längere Fassung mehr antun.


Aber mit dem dussligen Costner-Streifen allemals.
Übrigens finde ich den Vergleich unpassend, da hier ja eigentlich nur die Vorgeschichte erzählt wird. Ich hätte mich sehr über nen ehrlicheren Releasetitel wie ''Robin Hood Zero'' oder ''Robin Hood 0 - Wie alles begann'' gefreut.

04.10.2010 00:38 Uhr - Xavier_Storma
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Der Arbeitstitel war auch ursprünglich NOTTINGHAM, wurde aber während der Produktion dann doch umgeändert.
Russel Crow sollte den Sheriff spielen, und der Film eine gänzlich andere Perspektive auf die Legende werfen.

04.10.2010 10:47 Uhr - Stintfang
Mir gefällt immer noch die Errol Flynn Fassung am Besten. Das ist opulente Farbe, das ist Humor und das ist kurzweilige Unterhaltung. Mit der Kevin Costner Fassung hatte ich schon meine Probleme, sie war aber erträglich. Diese Russel Crowe Version, sorry, aber man kann die Milliönchen auch besser investieren. Diese "Wie alles begann" Marotte mancher Filmemacher ist wirklich kaum auszuhalten, da sie mal wieder am Mythos kratzt.
Ich finde z.B. auch die Serie "Smallville" nicht gut, weil man in das Kaff soviel Handlung reinsteckt wie in allen Superman-Filmen und Comics nicht zu sehen war. aber das nur nebenbei.

Was mir bei der Costner Verfilmung von Robin Hood in Erinnerung geblieben ist, ist die geniale Musik von Michael Kamen, deren Thema gleich zur Fanfare von "Morgan Creek Productions" gemacht wurde. Leider fehlt der Crowe-Verfilmung eine eingängige Melodie, die den Film im Gedächtnis "verankert".

Ich war auf jeden Fall sehr enttäuscht, dass man uns die "Wie alles begann"-Story auftischte. Warum dreht man nicht einfach mal eine Art "Fortsetzung"?

04.10.2010 10:50 Uhr - burzel
1x
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Geldverbrennung! Was hätte man damit alles besseres verfilmen können!! Costners Variante ist, Legende hin oder her, die beste Verfilmung nach 1970. Es krankt diesem nur an zwei Dingen: 1. Der Vorspann ist falsch. Dieser zeigt den Teppichvon Bayeux, der die Schlacht von Hastings im Jahre 1066 thematisiert und Willhelm den Eroberer in den Mittelpunkt stellt. Die Robin-Hood-Geschichte spielt aber während der Kreuzzüge (12xx-13xx). 2. Das unsägliche Brian-Adams-Lied hätte weggeschnitten gehört; in einer DVD-Auswertung ;-)

04.10.2010 12:26 Uhr - acid_headcracker
Der DC ist meiner Meinung nach klar vorzuziehen....

04.10.2010 12:44 Uhr - Brando
ich habe die kinofassung nicht gesehen sondern nur die blu ray fassung also den directors cut.
ich fand den film ok auch wenn ich oft an gladiator erinnert wurde.
die scene wo die franzosen in den schiffen landen erinnert mich sehr an den soldat james ryan.

an sich wurde ich bei dem film gut unterhalten auch wenn er zwischen drin so seine längen hatte

wie immer vielen dank für den schnittbericht

05.10.2010 13:38 Uhr - ParamedicGrimey
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04.10.2010 - 00:38 Uhr schrieb Xavier_Storma
Der Arbeitstitel war auch ursprünglich NOTTINGHAM, wurde aber während der Produktion dann doch umgeändert.
Russel Crow sollte den Sheriff spielen, und der Film eine gänzlich andere Perspektive auf die Legende werfen.


Das wär doch mal cool gewesen.

05.10.2010 13:47 Uhr - Aero
1x
hab ihn noch nicht gesehen, werde es aber bestimmt noch nachholen.
@Phileas
Was ist mit Legende, Black Rain, Thelma & Louise, 1492, Black Hawk Down oder American Gangster?
Únd wie Trainspotter schon geschrieben hat, selbst Scott´s Totalausfälle sind meist besser wie diverse A-Movies anderer "namhafter" Regisseure!

06.10.2010 23:56 Uhr - Crypt_Keeper
@ Burzel

Das ist falsch die Robin Hood geschichte spielt während/kurz nach dem 3. Kreuzzug (1189–1192)

05.07.2012 12:14 Uhr - ChandlerC
Fand den Film persönlich ganz gut, sicher, was anderes als etwa die Verfilmung mit Costner. Spaß gemacht hat der Film mir aber trotzdem, der DC ist da noch etwas mehr vorzuziehen.

Aber zum Schnittbericht, mir ist aufgefallen, dass bei meiner DVD, die Szene die hier mit 1:24:13 angegeben wird, wo Robin die Kinder im Wald trifft, erst später kommt, etwa um 1:30:00. Und auch erst nach der Szene mit der Ziege (?) die gerettet wird. Ist es ein Fehler im Schnittbericht oder gar von meiner DVD?

20.01.2016 03:19 Uhr - Bossi
Wow, wahnsinnig informativer SB. Lob an den Autor - Respekt.

Der Film ist aber längst nicht so gut wie die Costner-Variante. Zwar auf seine Weise ganz unterhaltsam und in Szene gesetzt, dennoch fehlt es ihm am gewissen Etwas...bloß was?

Russell Crowe war gut besetzt und Léa Seydoux war auch ein hübscher Hingucker. Habe mir natürlich die uncut/DC-Version gegeben, ganz klar - bei so einem Genre möchte ich schon Blut sehen, aber trotz Allem hat dem Film was gefehlt.

Zum "mal gesehen haben" ganz nett, mehr aber auch nicht. 2, 3 mal gucken und gut.

12.06.2017 14:15 Uhr - jrtripper
@Roadie

unzählige verfilmungen von king kong????????????
wenn wir die billigen trittbrettfahrer abziehen, die für sich den namen "King Kong" mißbraucht haben, kommen wir auf 4 verfilmungen.
ist wirklich unzählbar aber nur, wenn man nicht mehr als 3 finger hat.

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