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Verdammt zu leben - Verdammt zu sterben

zur OFDb   OT: Quattro dell'apocalisse, I

Herstellungsland:Italien (1975)
Genre:Drama, Western
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,60 (5 Stimmen) Details
13.05.2006
Glogcke
Level 17
XP 5.212
Vergleichsfassungen
deutsche Fassung ofdb
Freigabe FSK 18
FR DVD ofdb
Dieser Spätitalowestern, von dem vor allem durch zahlreiche Horror- und Zombiestreifen bekannt gewordenen Lucio Fulci, wurde in der alten deutschen Fassung stark gekürzt. Dabei wurde insbesondere Handlung entfernt, jedoch auch einige härtere Gewaltszenen. Mittlerweile wurde der Film von Laser Paradise auch auf DVD veröffentlicht. Diese Doppel-DVD enthält sowohl die alte gekürzte deutsche Fassung mit der Originalsynchro, als auch die ungekürzte italienische Originalfassung (Disc 2). Letztere ist jedoch nur mit deutschen Untertiteln, nicht in deutscher Sprache ansehbar. Der Film selbst ist allenfalls mittelmäßig und kein Vergleich zu den Genregrößen. Speziell die Filmmusik, die sich vornehmlich aus mehreren Hippiesongs zusammensetzt, ist unerträglich und vollkommen deplaziert. Auch der Bösewicht gleicht einem Hippie, so dass man dem Western seine Drehjahr (1975) sofort anmerkt was zu einer unrealistischen Filmatmosphäre führt.

Verglichen wurde die gekürzte FSK 18 Fassung von Premiere Nostalgie, die der alten deutschen Fassung entspricht, mit der ungekürzten französischen DVD von Wild Side

8 reine Handlungsschnitte: 12 Min 25,64 Sec.
3 reine Gewaltschnitte: 43,32 Sec.
1 gemischter Schnitt (Handlung und Gewalt): 3 Min. 32,64 Sec.
12 Schnitte insgesamt: 16 Min. 41,6 Sec.

Meldungen:
Verdammt zu leben - Verdammt zu sterben von X-Rated (03.07.2017)

mehr Informationen zu diesem Titel

0.14.38
In der Originalversion läuft die Szene länger, in der Preston (Fabio Testi) von seinem Begleiter informiert wird, dass Bunny sich schlecht fühlt und glaubt sie sei schwanger.
Es fehlt, wie er sie noch als „Schlampe“ tituliert. Dann führt er weiter aus, dass er möglichst schnell nach Sant City kommen muss und ob sie ihn für einen Dummkopf halten würde. Als die beiden Männer vor Bunny stehen, meint Preston zu ihr, dass mit ihr alles in Ordnung sei. Rotzfrech antwortet sie ihm sarkastisch: „Ach jaaaa?!?“. Dann fängt sie an sich darüber aufzuregen, dass sie seit einer Woche auf dem Pferdewagen unterwegs seien und es ihr daher schlecht ginge. Dann greift sie Preston an, in dem sie ihm vorwirft, dass er sich für niemanden interessiert. Im Anschluss bindet sie ihr Kleid auf und zeigt ihm ihren dicken Bauch und fragt ihn, ob er sie tatsächlich zurücklassen wolle.
45,24 Sec.


0.19.18
Als die Vier bei den christlichen Nomaden, welche glauben Preston sei mit Bunny verheiratet, übernachten läuft die Szene in der Originalversion länger. Der Schnitt erfolgt, nachdem Bunny zu Matt gesagt hat, er solle nicht so gewöhnlich sein und Preston daraufhin lachend zu sehen ist.
In der Originalfassung fügt Bunny sich noch ein wenig weiter in ihre unechte Rolle als Ehefrau und Anstandsdame ein. Sie meint zu Preston, dass sie ihn jederzeit verlassen könnte, auch wenn sei verheiratet sein. Einer der Christen lacht und sagt, dass er es gut findet, wenn Frauen für sich selbst einstehen können. Dann nimmt er sein Kruzifix in die Hand und erhebt sich. Plötzlich erheben sich alle Christen im nächtlichen Lager. Der Alte spricht im Folgenden ein Gebet. Als dies beendet ist, setzen sich alle wieder und essen weiter. Hier setzt die dt. Fassung wieder ein.
56,76 Sec.


0.24.04
Der nächste Schnitt ist einzuordnen, nachdem sich der wie ein Zigeuner aussehende Revolverheld der Gruppe angeschlossen und ihnen erklärt hat, dass er ein guter Jäger sei und sie von nun an immer ein Stück Fleisch essen werden. Nach dieser Szene wurde ein längerer Schnitt gesetzt, der zwei Szenen umfasst:

Die Gruppe fährt auf ihrem Planwagen durch die Steppe. Der „Jäger“ schießt vom Wagen aus zahlreiche Wildgänse und Enten, die von dem Schwarzen eingesammelt werden. Die Stimmung ist gut, alle Lachen und freuen sich. Als Soundtrack läuft irgendein Hippiesong.
Zunächst die Bilder, dann weiter der Szenenbeschreibung:


(Szenenwechsel)
Schwarzbild. Es ist nacht und der „Jäger“ klickert auf seinem Gewehr herum. Preston schläft neben Bunny. Sie fragt ihn, ob er wusste, dass Chaco alles verloren hat, was er jemals besaß und das er früher sogar reich gewesen ist. Dann unterhalten sie sich noch ein wenig über ihn und bemitleiden ihn.
insgesamt 2 Min. 22,36 Sec. (142,36 Sec.)


0.26.19
Eine unglaublich harte Folterszene wurde in der dt. Fassung entfernt, nachdem Chaco die drei Verfolger vom Pferd geschossen hat und daraufhin zu dem einzigen Überlebenden hingeht. In der dt. Fassung sieht man den man nur kurz schreien, anschließend ist Chaco mit einem Sheriffstern in der Hand im Bild.
Im Original zoomt die Kamera zunächst von dem Schreienden weg. Dabei kommt zu Vorschein, dass Chaco mit einem Messer fein säuberlich die Haut am Bauch des Mannes anschneidet und abzieht bis ein großes Stück nach unten hängt. Dann hebt er den Sheriffstern auf.
30,52 Sec.


0.28.16
Kurz nach der Folterszene wurde wieder die Schere angesetzt, als die Gruppe in der Wildnis übernachtet und Chaco allen ein berauschendes Mittel zum Kauen gibt. Im Anschluss fehlt dann, wie er den Alkoholiker im üblen Maße erniedrigt. Dieser möchte von ihm mehr Schnaps, muss dafür jedoch allerhand Herabwürdigendes über sich ergehen lassen. So darf Chaco ihm den Schnaps zunächst in den Mund spucken. Anschließend muss der Alkoholiker umherkriechen und bellen wie ein Hund.
96,64 Sec.


0.37.21
Als Preston dem Alkoholiker die Kugel aus dem Bein schneidet, fehlt eine Nahaufnahme.
1,04 Sec.


0.43.06
Nachdem die Gruppe, die von Chaco ermordeten christlichen Nomaden gefunden hat und Preston erneut schwört Chaco zu töten, fehlt ein längerer Teil, indem sich die Vier weiter durch die ausgetrocknete Steppe schleppen.
81,04 Sec.


0.47.01
Als die Vier in der verlassenen Stadt übernachten, fehlt eine längere Szene: Preston steht auf einer Veranda und läuft etwas auf und ab. Er beobachtet den Schwarzen, der nackt durch den Regen läuft und sich mit einigen Grabsteinen unterhält. Wenig später sitzt die Gruppe gemeinsam am Feuer und brät einen winzigen Spieß. Als Bunny abbeißt spuckt sie das Essen wieder aus.
96,16 Sec.


0.48.10
Die Sterbeszene des Alkoholikers in der verlassenen Stadt, ist im Original deutlich länger. Bunny und Preston müssen ihm u.a. noch versprechen zu heiraten.
61,4 Sec.


0.50.08
Nachdem Bunny und Preston sich geküsst haben und die Kamera auf das Fenster zoomt erfolgt der längste Schnitt. Sie Szene hat ein durchaus schockierendes Ende:

Die beiden sitzen im Heu und entspannen sich. Preston erzählt, er habe in der Schule mal einen ganzen Stift gegessen. Sie küsst liebevoll seine Schulter. Er erzählt, dass er sich manchmal fragt, wie er sich überhaupt in sie verlieben konnte.
Wenig später kommt der Afroamerikaner zur Tür rein und erzählt, dass sie nun keinen Hunger mehr haben müssen. Dann zeigt er den beiden blutverschmiertes Etwas und erklärt stolz, dass er ein großes Tier gefangen habe. Es erfolgt ein Umschnitt und die drei sitzen beim Essen um ein Feuer herum. Bunny schlingt gierig ein Stück Fleisch herunter. Plötzlich fängt der Schwarze an zu erzählen, dass die Stadt voller Menschen sei. Bunny und Preston gucken ihn überrascht und entsetzt an. Preston fragt ihn, woher er das wüsste. Der Mann erklärt weiter, dass er wie alle dachte, die Häuser würden leer stehen. Nachts jedoch kämen zahlreiche wohlhabende Männer mit ihren Frauen und die Stadt sei gut bevölkert. Des weiteren soll es den Einwohnern egal sein, ob jemand schwarz oder weiß sei und ein weißes Mädchen hätte ihn vorige Nacht zweimal geküsst. Während der ganzen Erzählung gucken Bunny und Preston den Mann verdutzt an, so als ob etwas mit ihm nicht stimmen würden. Als der Schwarze hinzufügt, dass er den Kuss in einer Gala voller Rosen bekommen hätte, wirft Bunny ein: „Rosen? Zu dieser Jahreszeit?“. Der Afroamerikaner ist zunächst verdutzt und fragt nach, was damit nicht stimmen sollte. Preston, der offenbar erkannt hat, dass der Schwarze fantasiert, meint jedoch, dass damit alles in Ordnung sei.
Nach der Essensszene sieht man Preston durch die verlassene Stadt laufen. Es regnet immer noch und im Hintergrund singt der Schwarze. Aufmerksam durchsucht Preston mehrere Räume. Plötzlich findet er den toten Alkoholiker. Offenbar hat der Schwarze ihn nicht vergraben, sondern dort abgelegt. Als Preston genauer hinsieht, fällt ihm auf, dass aus dem Hintern des Toten ein großes Stück Fleisch herausgeschnitten wurde. Ihm wird klar, was sie am Vortag verspeist haben.
3 Min. 32,64 Sec. (212,64 Sec.)


1.01.23
Die Szene als Bunny ihr Kind gebärt ist in der Originalfassung ebenfalls länger: Sie redet unter schmerzen weitere Worte mit Preston, der ihr sorgsam durchs Haar streicht. Der Mann, der bei der Geburt hilft, sagt dem Priester er solle noch mehr Wasser hohlen und nicht aufhören zu beten. Dann kommen zwei Männer rein. Einer der beiden ist derjenige, welcher zuvor vehement darauf erpicht war, dass der Frau geholfen wird (der Blonde). Der „Geburtshelfer“ schreit sie an, sie sollen verschwinden. Eingeschüchtert meint der Blonde, dass sie nur die Tücher bringen würden. Der Priester nimmt sie ihnen ab und schubst beide Richtung Tür. Es erfolgt ein Umschnitt und vor dem Haus sind zahlreiche Männer zu sehen die Suppe essen. Sie denken darüber nach, ob sie künftig alle Leute der Stadt registrieren sollten. Einer der Männer schließt eine Wette darauf ab, dass es sich bei dem Neugeborenen um einen Jungen handelt wird. Der Blonde hält dagegen. Dann fangen alle an Wetten abzuschließen und ein Mann mit Brille nimmt sämtliche Wetten entgegen. Den Rest dieser Szene zeigt auch die dt. Fassung noch.
2 Min. 46 Sec. (166 Sec.)


1.20.23
Kurz bevor Preston Chaco erschießt, wurde wieder gekürzt. Zunächst ist die Einstellung auf Chacos blutige Hand samt Kruzifix etwas verkürzt. Dann fängt Chaco an wie wild auf Preston zu schimpfen. Paralysiert zieht dieser ganz langsam seinen Revolver und richtet ihn auf Chaco. Seltsamerweise ist die darauffolgende Erschießung komplett enthalten. Es fehlen daher hauptsächlich die Beschimpfungen in spanischer Sprache.
11,76 Sec.

Kommentare

28.11.2008 02:23 Uhr -
ach ja, ein sehr schöner Film, der hat echt gewisse Menschlichkeit in mir geweckt gehabt, als ich ihn mir angeguckt hatte. Ein sehr schöner SB, vielen dank für die Mühe.

ps - dieser Film ist extrem pessimistisch, besser nicht anschauen, wenn man vorher streit mit Freundin oder Eltern hatte. Nur ein guter Tipp

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