| Keine Jugendfreigabe |
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FSK keine Jugendfreigabe |
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Gekürzte Fassung = 79:18 Min. (PAL)
Ungekürzte Fassung = 89:47 Min. (NTSC)
Schnittlänge = 7:07 Min.
Vergleich zw. der gekürzten dt. Fassung von Splendid (keine Jugendfreigabe) und der ungekürzten US DVD von Vivendi Entertainment (unrated)
Story: Nachdem der brüchtige und äußerst brutale Serienkiller Max Seed von der Polizei geschnappt wurde, jedoch nicht, ohne vorher noch einige Cops zu töten, wartet auf einer Gefängnisinsel der elektrische Stuhl auf ihn. Detective Bishop erwartet seine Hinrichtung mit Sehnsucht. Jedoch überlebt er die drei Versuche hingerichtet zu werden und wäre nun, nach amerikanischem Gesetz (was jedoch nicht der Wahrheit entspricht), ein freier Mann. Dies will und kann Bishop nicht zulassen, der sich zu tief mit dem Fall Seed beschäftigt hat. Also wird er heimlich bei lebendigem Leibe auf dem Gefängnisfriedhof begraben. Seed kann sich jedoch befreien und es beginnt erneut eine Serie grausamer Morde, die schließlich auch Bishops Familie betreffen...
Zum Film: Seed stellt nach einer Reihe weniger gelungener Videospielverfilmungen (House of the Dead, Alone in the Dark) einen eigenständigen Film des bekannten aber auch gehassten Uwe Boll dar. Auch wenn viele anderer Meinung sein werden, stellt der Film für mich einen gelungen und spannenden Vertreter seines Genres dar. Bewusst inszeniert er, im Zeitalter von Hostel und Co., breitgewalzte Gewaltszenen aus (für die realistischen FX war kein geringerer als Olaf Ittenbach zuständig) und taucht alles in eine dreckig düstere Atmosphäre. Zudem sorgen gut aufgelegte Darsteller für eine gelungene Darbietung und das Ende ist besonders niederschmetternd.
Was aber selbst einem hartgesottennen Splatterfan wie mir einen Kloss im Hals und gleichermassen wütend machte, sind die von der Tierschutzorganisation PETA zur Verfügung gestellten realen Szenen in denen Tiere auf brutalste Weise für die Lebensmittel- und Schönheitsindustrie misshandelt werden. Auch wen so etwas in einem Unterhaltungsfilm eigentlich nichts zu suchen hat, sollte dies einem zu denken geben. Gegen diese Szenen wirkt selbst die gut fünfminütige Szene, in der Seed den Schädel einer Frau mit einem Hammer bearbeitet, relativ harmlos.
Die dt. Fassungen: Der Film lief nur in sehr wenigen Kinos, dort jedoch unzensiert. Lediglich auf Festivals wurde eine in den Tiersnuffszenen unscharf gemachte Version verwendet. Für die DVD Auswertung verlangte die FSK jedoch Schnittauflagen, so dass knapp 7 Minuten der Schere zum Opfer fielen. Den Gang zur Juristenkommission, um eine SPIO/JK geprüfte längere Fassung zu erlangen, trat man erst ein paar Jahre später an. Für die ungeschnittene Fassung erhielt man die "strafrechtlich unbedenklich"-Einstufung der SPIO/JK. Sie erschien innerhalb der Black Edition-Reihe von Splendid.
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00:00 Es fehlt das BOLL KG & Pitchblack Pictures Logo, sowie ein Warnhinweis über die gezeigte Gewalt im Film. Dazu wird eine Webadresse der Tierschutzorganisation PETA eingeblendet.
17 Sek.
03:17 Der Mann auf dem elektrischen Stuhl wird wesentlich länger unter Strom gesetzt. Blitze zucken und Blut fließt unter seiner Maske hervor. Dann sieht man wie der Henker auf seine Armbanduhr schaut und schließlich den Strom abschaltet. Der Körper des Mannes erschlafft und er bleibt regungslos sitzen.
26,3 Sek.
23:10 Was mit dem zweiten Cop im Haus passiert ist in der DF nur ansatzweise enthalten. Hier sieht man nur, wie etwas ihn von hinten attackiert und er zusammen zuckt. Man sieht bzw. hört nicht mehr das Geräusch eines Bohrers und wie dem Mann Blut aus dem Mund fließt. Er kippt um und hinter ihm erscheint Seed im Scheinwerferlicht (die ganze Szene ist sehr dunkel gehalten, dass es schwer fällt etwas zu erkennen). Dann fehlt noch kurz der Anfang der nächsten Einstellung, in der jemand mit einer Taschenlampe im Haus leuchtet.
8,2 Sek.
25:10 Als Bishop mit der Taschenlampe den Gang entlang leuchtet fehlt, wie er auf eine von der Decke baumelnde blutige Leiche stösst und erschrickt.
6 Sek.
32:01 Cut, wie Seed einem Wärter mittels Fusstritt den rechten Arm bricht und ihm dann einen Kugelschreiber aus dem Hemd stiehlt.
2,7 Sek.
32:07 Man sieht den Wärter, dem Seed den Stift ins Auge gerammt hat, länger und auch noch wie er ihn wieder herauszieht. Blut fließt aus der Wunde und der Kerl schreit entsetzt.
6,6 Sek.
32:15 Dem Wärter, der verzweifelt nach den Wachen ruft, tritt Seed so wuchtig gegen den Kopf, dass dieser durch die Gitterstäbe gequetscht wird. Blut spritzt.
3,2 Sek.
37:56 Der 1. Versuch Seed auf dem elektrischen Stuhl hinzurichten wurde ebenfalls stark gekürzt (in der DF nur eine knappe Sekunde). Als letztes sieht man Detective Bishop, der emotionslos zuschaut.
23,3 Sek.
38:38 Der mittlerweile 2. Versuch Seed zu töten ist bei uns gar nicht mehr zu sehen. Er zappelt und zuckt und Blut spritzt unter seiner Maske hervor.
24 Sek.
38:52 Seeds Kopf geht in Flammen auf. Schnitt auf die entsetzt schauenden Anwesenden. Dann schaltet der Henker den Strom ab.
9,4 Sek.
48:27 Seed schaltet den Stromschalter ein -CUT- und man hört die Blitze zucken und den Henker schreien. Nach einer Weile verschwindet Seed und man sieht nur noch den Stromschalter im flackernden Licht.
17,3 Sek.
52:15 Man sieht gerade noch, wie Seed den Gefängnisarzt ins Gesicht beißt. Es fehlt bei uns wie er ihm ein Stück aus der Oberlippe beißt und Blut auf Seed, der unter dem Bett liegt, aufs Gesicht tropft. Dann beißt er weiter an ihm herum. Dabei sieht man jedoch nur die Beine des Arztes. Diese zappeln auf dem Bett bis er stirbt und sie folglicherweise erschlaffen. Außerdem hört man Beissgeräusche.
14,6 Sek.
53:45 Was mit Aufseher Calgrove (Ralf Möller) geschieht fehlt in der DF mal wieder komplett. Er öffnet die Tür -CUT- und wird von Seed attackiert. Der rammt ihm eine Eisenstange durch den Körper und prescht so mit ihm nach vorne bis zur Wand. Zunächst versucht Calgrove sich zu wehren. Aber Seed dreht die Stange immer weiter herum. Calgrove stirbt schließlich und Seed verlässt den Raum.
26,7 Sek.
62:20 Die Szene, in der Seed die auf einem Stuhl gefesselte Frau mit dem Hammer malträtiert wurde am stärksten zensiert. Er schlägt ihr unzählige Male den Hammer gegen den Kopf und schleicht dabei um sie herum. Einige Zeit macht sie es mit, aber als er immer rabiater wird, verliert sie das Bewusstsein bzw. stirbt durch die heftigen Schläge. Dabei wird der Raum immer mehr mit Blut besudelt. Als Seed fertig mit ihr ist, rammt er ihr den Hammerstiel in den Kopf und setzt sich auf ein Sofa. Im übrigen ist diese Szene in nur einer einzigen Einstellung gedreht worden.
240,6 Sek.
72:54 Als sich Bishop selbst erschießt, fehlt die Nahaufnahme des Kopfschusses, sowie der Anfang der nächsten. Ihm spritzt noch Blut aus dem Schädel.
1,1 Sek.
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Dank an Korn für die Bereitstellung der ungekürzten Fassung
Gekürzte dt. Fassung (Special Edition)
Ungekürzte US DVD
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Kommentare
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20.
15.09.2008 07:57 Uhr -
McClane1987
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ich hab den film sowohl uncut, als auhc die "special edition". das einzige was bei der special is, is wohl die anzahl der cuts -.- eigentlich wollte ich die wegen des audiokommentars haben, aber selbst der is geschnitten, da er auf die uncut gesprochen wurde.
mir gefiel der film eigentlich nich besonders. ich hab nix gegen gewalt in filmen, solange sie entweder zur story passt oder so comichaft überzogen is. aber die hammerszene fand ich einfach unnötig (von den schlechten cgi-shots ma abgesehen). die trägt null zur story bei. das seed ein psycho is, das weiß man auch schon vorher.
ich find nich, das uwe mit dem film in die richtige richtung gegangen is, was seine fähigkeiten als regisseur anging. da gefiel mir postal um einiges besser, oder heart of america, um ma eines seiner früheren werke zu nennen.
ich bin allerdings schon auf far cry und 1968 tunnel rats gespannt.
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27.
15.09.2008 10:23 Uhr -
SilentTrigger
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Also die persönliche Kritik in der Einleitung ist schon ziemlich gewagt, da wohl nur die wenigsten Leute diese Meinung teilen werden. Wenn ich da was über "gut aufgelegte Darsteller" und "düster dreckige Atmosphäre" lese, frage ich mich wirklich, ob der Verfasser dieses Schnittberichtes jemals einen wirklichen guten Psycho-Thriller, wie "Sieben" oder den "Saw"-Erstling gesehen hat.
Nun ja, der Film selber zeigt wieder einmal Boll-typisch, wie man es nicht macht. Wie schon weiter oben erwähnt, wirkt die Hammerszene überhaupt nicht, weil die in besagter Szene bearbeitete Frau in keinem Bezug zum Rest des Filmes steht. Somit wird einfach 4 Minuten auf eine Unbekannte eingehauen und vor allem audiovisuell ist das ganze sehr schlecht gemacht. Die Soundeffekte entstammen wohl einem Ego-Shooter, so übertrieben klingen sie. Kurz gesagt ist "Seed" in erster Linie unglaublich langweilig, flach und extrem schlecht gespielt. Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Boll-Hasser. Ich mag seine übertrieben arroganten Audiokommentare und "Postal" war echt lustig. Aber "Seed" ist nun mal ein Reinfall, der überhaupt nicht so brutal und schockierend ist, wie er gerne sein würde, was einzig und allein im inszenatorischen Missgeschick von Uwe Boll begründet ist.
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32.
15.09.2008 12:14 Uhr -
Hickhack
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Der Film ist ganz okay, die Hammerszene total überbewertet und ansonsten hätte man so gut wie jede Szene besser inszenieren können.
Zu dem PETA-Zeug: Das passiert nun mal wirklich, damit wir unser Fleisch essen können bzw. damit Pelze/Lederjacken getragen werden können. Warum weint ihr dann rum, wenn euch das vor Augen geführt wird? Natürlich will man so etwas nicht unbedingt in einem Film sehen, der der Unterhaltung dienen soll, aber dafür wurde es ja (zum Glück!) ganz an den Anfang gesetzt, so dass es sicherlich nicht als Unterhaltung einzustufen ist (das hat sogar die FSK begriffen).
Was mmich mehr wundert, ist, dass die Szenen mit dem Baby etc. weder in den Kommentaren erwähnt werden noch von der FSK beanstandet wurden.
Und ich finds doof, dass die ausgerechnet die unterhaltsamste Szene bei 32:15 geschnitten haben!
Meiner Meinung nach hätte der KJ sein können, wenn sie nur die Hammerszene (was nichtmal Logiklöcher o.ä. hinterlassen hätte) rausgeschnitten hätten.
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55.
16.09.2008 08:52 Uhr -
chris1983
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Ich muss euch in dem Punkt rechtgeben, dass es leider viel zu oft so ist, dass Tiere für unnütze Zwecke zum Teil unter grausamsten Umständen ihr Leben lassen müssen. Natürlich ist auch ein sehr guter Vorschlag, strengere Kontrollen einzuführen, die eine artgerechte Haltung (und wenn notwendig auch Tötung) der Tiere beweisen.
Aber trotzdem finde ich den Vergleich nicht richtig, Leute weil sie nunmal Fleisch essen (was ja wohl etwas ganz Normales ist) mit irgendwelchen Tierquälern auf eine Stufe zu setzten. Es ist für mich ein Unterschied, ob ein Schwein geschlachtet wird, damit ein Mensch was zu essen hat, oder ob ein Toer vor laufender Kamera getötet wird, um einen Menschen zu "belustigen" bzw. zu unterhalten.
Ich will jetzt nicht der Über-Moralapostel sein, ich hab auch Filme wie "Cannibal Holocaust" zuhause, aber dennoch heisse ich es nicht gut.
Da fände ich, eine wirklich krasse Dokumentation über das unwürdige Leben und Sterben einiger Tiere weltweit wäre doch eine bessere Alternative, um den Menschen dieses Problem bewusst zu machen, als bei ´nem Horrorfilm ´ne Katze verrecken zu lassen, oder?
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68.
17.09.2008 02:09 Uhr -
Manhunt
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Ich hab mal gegoogelt:
Boll möchte mit dem schockierenden Film zum Nachdenken anregen. Der Film soll die Leute wachrütteln und ihnen bewußt machen, wie Menschen mit ihrer Umwelt, ihren Mitmenschen und vor allem den Tieren umgehen. “Mit SEED wollte ich ein Statement abgeben. Am Anfang des Films zeige ich extreme Misshandlungen an Tieren. Das Material ist echt und kommt von der Tierrechtsorganisation PETA. Ich wollte der Welt zeigen wie kaputt die menschliche Spezie ist. Wenn die Menschheit ausgestorben wäre und nur Tiere auf der Erde leben würden, würde der Planet überleben. Das Material von PETA zeigt, dass Menschen nicht per se gut sind. Menschen töten gnadenlos und emotionslos, als Sport, für den Profit oder einfach nur aus Genuss.“ sagt Boll.
Grausamer und schockierender könnten die Szenen für keinen Horrorfilm erdacht werden. Die weit aufgerissenen angsterfüllten Augen und schmerzverzerrten Gesichter machen deutlich, dass die Millionen Tiere, die Jahr für Jahr für den Genuss, den Luxus oder die Eitelkeit der Menschheit gequält und ermordet werden, die selben Gefühle haben wie die Menschen.
Boll: “Ich bin ein großer Unterstützer von PETA. 2,5% der weltweiten Einnahmen von SEED gehen direkt in die wichtige Arbeit der Tierrechtsorganisation. Nachdem man die Anfangszenen von SEED gesehen hat, ist man ein anderer Mensch.“
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70.
18.09.2008 09:58 Uhr -
freakincage
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Man, man, man geht das hier mal wieder ab.
Ich möchte mich aber nicht eschauffieren und klinke mich weniger in die Diskussion ein, sondern bedanke mich für diesen SB, nach dessen Betrachtung ich mir die Unrated aus den Staaten besorgt habe.
Was ich am allerlustigsten finde ist die Tatsache, dass Stallone in "John Rambo" etwas sehr ähnliches getan hat...aber irgendwie scheint es dort niemanden so sehr gestört zu haben...sind ja schliesslich "nur" Menschen, die da misshandelt werden...
Ich interpretiere das allerdings so, dass Boll damit doch schlussendlich erreicht hat, was er wollte:
Alle regen sich auf - egal, ob jetzt über die Szenen an sich bzw. deren Protagonisten oder darüber, dass Boll sie in "Seed" benutzt - und es wird darüber geredet. Menschen machen sich Gedanken und so kann man sicher von einem kleinen Erfolg reden, denn genau darum geht es hier!
Auch ist es ja nicht so, dass die Szenen einfach da sind, und dann fängt der Film an. Diese Szenen werden von Seed angesehen, welcher daran offenbar grosses Interesse und wahrscheinlich sogar Freude hat. Zusammen mit dem Satz "For everything that arises shall perish" macht das alles Sinn, denn wir haben es hier mit einem grimmigen und nihilistischen Werk zu tun, welches dem Zuschauer unbehagen bereitet, wie nur wenige andere Filme (einer, der es für mich noch ein wenig besser gemacht hat war "À l'Intérieur").
Müsste ich an "Seed" etwas kritisieren, dann die Länge:
10 Minuten weniger hätten dem Film sehr gut getan, denn es macht sich zwischendurch Langeweile breit (oder ist es einfach daher bedingt, dass man immer wieder extrem harte Szenen sieht und irgendwann nicht mehr kann/will?). Dennoch: diese ruhige Gangart - quasi ein Spaziergang - gepaart mit der ausufernden expliziten Gewalt ist durchaus effektiv, und auch wenn man die Effekte in der Hammer-Szene als soclhe erkennt, so geht es dort nicht darum, wie das aussieht, sondern darum, was dort gemacht wird...und ich persönlich hatte da einen ganz schönen Klos im Hals.
Am Ende des Filmes sagte meine Freundin nur "Den kannst Du dann alleine ein 2. mal ansehen"...nicht, weil der Film schlecht war (auch, wenn er sicher nicht perfekt ist), sondern weil er bei uns genau das geschafft hat, was er erreichen wollte:
Wir fühlten uns grottenschlecht!...und ein Film, der das auslösen kann, kann nicht schlecht sein.
Natürlich schafft er das aber auch nicht bei allen...aber ich bin nicht in der Position dann irgendwelche Urteile darüber zu fällen, ob diese Leute dann einfach zu gefühlskalt sind, oder einfach gegen Boll sind, oder einfach nichts mit dieser Art Film anfangen können, oder mit der falschen Erwartungshaltung an den Film gegangen sind, oder, oder, oder...
Was auch immer, mir kann es auch egal sein.
Aber an alle, die hier über den Film ablästern ohne ihn gesehen zu haben: Danke, denn dnak Euch habe ich immer etwas zu Lachen!
Und an alle, welche sich über die (wirklich abartigen) PETA-Aufnahmen (bei welchen ich die dargestellten Dinge am liebsten mit den dort auftretenden Menschen machen würde) aufregen:
Seht Euch doch nochmal JOHN RAMBO an...nur die ersten Minuten, das hat mir nämlich auch schon gereicht...und in beiden Filmen ist der Grund für die Benutzung solcher Szenen derselbe.
Wer als Boll verurteilt, muss auch Stallone verurteilen.
Cheerz!
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88.
31.05.2009 12:44 Uhr -
Sinclair
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Die Unrated ist einfach gut!!!
Vielleicht sollte sich Boll einmal ein Pseudonym zulegen, um zu sehen, ob seine Filme dann immer noch verrissen werden.
Und an alle, die sich über die dunklen Stellen aufregen:
Komisch, ich dachte, das ist so gewollt!
Gerade dadurch, daß man kaum was erkennen kann, wird doch erst eine unheimliche Szene erzeugt. Mir gehen diese "Amerikanischen Nächte" in Filmen immer auf den Geist, wo man in tiefster Dunkelheit noch jedes Detail erkennen kann.
Die Peta-Szenen fand ich furchtbar. Genauso wie die Bürgerkriegsszenen in Rambo.
Das muß nicht in einem Unterhaltungsfilm sein! Für mich ist die Gefahr einfach zu groß, daß diese Szenen Mißbraucht werden um einen Skandal-Film zu erzeugen.
Zu einfach durchschaubar das ganze!
Boll hat im grunde seine Sache immer recht ordentlich gemacht.
Da gibt es wirklich schlechtere Filme. #
So ziemlich alles was direkt auf DVD in den Horrorsequels erscheint z.B.: Species 3+4, Hellraiser 5-8, Wishmaster 3-4, soll ich weiter machen??? Mir fällt da noch sehr viel dazu ein!
Übrigends halte ich beide Hostel Filme für einiges schlechter als Seed. Hallo? Was interessiert mich 1 Stunde Jugendherbergsgetuhe, wenn ich in einem angegeblichen Folterfilm sitze???
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90.
10.07.2009 19:56 Uhr -
Jack Bauer
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Oh GOTT, wie kann man auch nur ein gutes Haar an diesem abartig schlechten Machwerk lassen?! Der Film ist eine einzige Zumutung!!!
Und für die pseudomäßige Darbietung der Tierquälereien am Anfang gehört Boll auf ewig Filmverbot erteilt! Sowas zu zeigen aus Gründen der *Humanisierung* in einem Machwerk, in dem es einzig und allein um das völlig sinnlose Abschlachten von Menschen geht, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten!
Wo die anderen Boll-Filme zumindest teilweise noch lustig und unterhaltsam waren, weil es eben so schlecht war, ist SEED wirklich nur noch grottig! Man wüsste gar nicht, wo man anfangen sollte, den Film zu zerreissen. Bei den ultraschlechten Darstellern, dem völligen Fehlen von irgendeiner schlüssigen, halbwegs spannenden Handlung oder doch bei der unbeschreiblich dilettantischen Inszenierung (DAS muss man wirklich selbst gesehen haben, um es zu glauben! ^^). Da er es aber sowieso nicht verdient, dass man überhaupt groß Worte über ihn verliert, Hülle ich den Mantel des Schweigens um diesen uninspirierten, strunzdummen, haarsträubend gefilmten, handlungsresistenten und obendrein schlicht endlos langweiligen Scheißdreck!
Sorry, aber wer DAS in irgendeiner Form gut heißt, sollte sich ernsthafte Gedanken machen, ob er nicht mächtig einen am Dach hat!
Glaubt mir, der Film ist keine 10 Cent wert und ich Idiot hab 15 Euro dafür hingeblättert. Hoffentlich werde ich den Dreck noch wieder los! Bitte Uwe, lass es...
1/10
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95.
22.11.2009 11:29 Uhr -
the great one
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grundsätzlich ist es doch so, dass ein solches machwerk nicht zwingend eine zusammenkunft der besten akteure der filmgeschichte voraussetzt. michael paré ist nicht wirklich der begnadetste schauspieler, der auf gottes erdboden wandelt, macht aber seine sache für SEED absolut ausreichend. möller ist nun auch nicht an vielen anspruchsvollen szenen beteiligt, wodurch sein gewaltiges schauspielerisches defizit ein wenig kaschiert wird ;-)
die synchronisation ist im grossen und ganzen in ordnung. die teilweise sehr düstere umgebung wirkt schon beklemmend.
ich habe in meinem leben sicher an die tausend action- oder horror/splatter-filme gesehen. ehrlich gesagt hab ich mich nach SEED erstmal gefragt: "hoppla, was war das bitteschön?"
für gewöhnlich lacht man bei solchen filmen an stellen, die völligst übertrieben ins bild gesetzt worden sind...literweise blut, kilometerhohe blutfontänen...man merkt und sieht, dass es nichts mit der realität zu tun hat.
SEED hat es geschafft (ob gewollt oder ungewollt lass ich mal dahingestellt sein), in mir ein unbehagliches gefühl zu wecken. es ist nicht das, WAS in den krassen sequenzen passiert sondern WIE es passiert. die hilflosigkeit und angst der frau auf dem stuhl, seeds brutalität nicht nur in der "hammerszene" und seine ignoranz gegenüber menschlichem und tierischem leben (als seed sich zu beginn mit unbewegtem gesicht die tiertötungen ansieht wird klar, dass es nicht nur darum geht zu zeigen, WAS mit den tieren passiert, sondern dass es einem großteil der menschen in unserer "leck-mich-am-arsch"-gesellschaft egal ist).
die hammerszene hingegen zeigt das, was jeden tag x-mal auf der welt geschieht und wir beim studieren der zeitung kurz mal überfliegen. klar sind krasse szenen in solchen filmen geil, streite ich auch gar nicht ab. wenn man aber nur die technische umsetzung der szene bewertet und nicht die tatsache, dass eine wimmernde frau einem koloss von mann bis zum bitteren ende ausgesetzt ist, macht man es sich ein bisschen zu einfach. ich hatte nach dem film in der tat ein beklemmendes gefühl, das mir zuvor kein myers, voorhees oder leatherface vermitteln konnten!
boll scheint mir in seiner entwicklung auf einem guten weg. wenn er sich treu bleibt, wird er sich in zukunft massiv vom filmischen einheitsbrei abspalten.
und ganz ehrlich: bei einem großteil der kritiker ist ein boll-film schon mist, bevor man ihn zu gesicht bekommen hat. wäre SEED nicht von boll gewesen, hätte er nicht zum teil solch verheerende kritiken bezogen.
SEED hat für mich perönlich was!!!!!
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96.
13.12.2009 23:29 Uhr -
JakkieEstakado
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heut die uncut fassung aufer börse gehollt......n guter film...kein meisterwerk ,aber gut, für n Boll streifen sowieso....ganz schön krank der herr seed....die effekte sind ok(die szene mit dem hammer find ich auch gut gemacht,auch wenns den meisten hier nich gefällt..sehr brutal!),die realen tiertötungsszenen sind abstossend,aber die spiegeln halt die realität wieder und zeigen wie super krank doch die menschheit ist.....die story is zwar sehr dünn,dennoch wird man am schluss mit ungutem gefühl zurückgelassen....SPOILER:das ende ist hart,also absolut kein happy end,sage nur,die arme tochter!...
die deutsche fassung braucht man sich erst gar nich geben,am besten auch nicht ausleihen um ma kurz reinzugucken...FINGER WEG....das österreichische steelbook würde ich empfehlen,schön aufgemacht und das cover ist cooler als das deutsche....der film hat auf jeden fall was...nich schlecht uwe(kein vergleich zu seinen anderen schrottverfilmungen)
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97.
28.06.2010 14:29 Uhr -
ghostdog
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Habe die Uncut-Version des Films schon oft in den Händen gehalten und wieder weggelegt. Abgeschreckt hat mich nicht der immer noch ziemlich hohe Preis von 25,- bis 28,- €, sondern die Tiersnuffszenen. Da ich keine Lust habe, diese Szenen jedesmal vorzuspulen, verzichte ich eben ganz auf die DVD. Ich dachte, diese Unart verschiedener Regisseure, einen Film mit Tiersnuff noch brutaler zu machen, wäre mit den letzten Kannibalenfilmen der 1980er Jahre verschwunden. Sicher, auch in NEKROMANTIK, CANNIBAL - AUS DEM TAGEBUCH DES KANNIBALEN oder EBOLA SYNDROM gibt es kleinere Schlachtszenen. Aber doch nicht in diesem Ausmaß wie hier.
Wenn Herrn Dr. Boll nicht mehr einfällt, als auf solch plumpe Schocker zu setzen, soll er es doch ganz bleiben lassen, Horrorfilme zu drehen.
Ohne die FX von Olaf Ittenbach wäre wahrscheinlich auch "Seed", genau wie "Bloodrayne", nur ein unterdurchschnittlicher C-Movie.
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