GUN gehört sicherlich zu den am stärksten zensierten Spielen des Jahres 2005. Genau wie bei „Quake 4“ zog Publisher Activision es vor, gleich eine extrem zensierte USK 16 Version auf den Markt zu bringen, anstatt eine unzensierte oder passable zensierte Version für Erwachsene zu veröffentlichen. Neben etlichen allgemeinen Zensuren, wurden sogar die Zwischensequenzen zensiert. So bekommt der deutsche Käufer nicht einmal das Intro zu sehen, welches Maßgeblich für die Spannung der Story verantwortlich ist. Die unzensierte Importversion landete nach dem Release promt auf dem Index.
Aber nicht nur in Deutschland hatte es GUN schwer. In den USA rief die „American Indian Development“ (AID) zum Boykott des Spiels auf, weil die Darstellung der Indianer zu einseitig und stereotypisch sei und das Spiel keinerlei Respekt vor den Apachen und deren Nachfahren zeige. Diese Kritik ist auch gerade zu Beginn durchaus zutreffend, denn hier schießt man als Colton White Indianer, die sich wie Barbaren benehmen, zu dutzenden ab. Im späteren Spiel wechseln jedoch die Seiten und die Indianer werden zu Verbündeten. Ein abwertender Eindruck ist somit zumindest für ernsthafte Spieler unwahrscheinlich.
Verglichen wurde die stark zensierte deutsche USK 16 Version von Activision (Budget-Ausgabe) mit der unzensierten US Version von Activision
Blut bei Treffern Im gesamten Spiel bluten die Gegner oder die Spielfigur bei Treffern durch die verschiedenen Waffen. Dabei gibt es zwei Arten von Bluteffekten die je nach Waffe und Treffer zu Verwendung kommen. Zum einen Blutwolken, wie sie auch aus zahlreichen anderen Spielen bekannt sind, zum anderen fadenartige Bluteffekte. Beide Effekte wurden in der dt. Version vollständig entfernt.
Das entfernen der Bluteffekte wirkt sich auch auf die zahlreichen, teilweise überaus langen, Zwischensequenzen in Ingame-Grafik (= Zwischensequenzen in der Grafik des Spiels) aus, da auch hier sämtliche Bluteffekte fehlen. Hier geht es – selbst in der zensierten Version – durchaus hart zur Sache, in der dt. Version nur eben ohne die Bluteffekte.
Im Nachfolgenden sind Beispiele aus jeder Kategorie zu sehen:
a) Blutwolken
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
b) Fadenartige Bluteffekte Bilder nur aus der unzensierten Version. Auch auf der rechten Seite!
c) Die Auswirkung auf Zwischenquenzen mit Ingamegrafik
Beispiel 1 – Pfeil im Hals des Kutschers (Level 6)
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Beispiel 2 – Hoodoo zieht einen Zahn mit einer Zange heraus: Blut spritzt (oberer Bildrand, Mitte) (Level 11)
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Beispiel 2 – Soapie wird ein Finger abgeschossen: Kleine Blutwolke vor der Hand. (Level 17)
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Blutlachen Im gesamten Spiel werden durch Treffer von Gegnern, Passanten und Tieren größere Blutlachen und Blutkleckse auf den umliegenden Texturen wie dem Boden, Wänden oder Gegenständen hervorgerufen. In der USK 16 Version bleibt alles steril.
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Die Kopfschuss-Anzeige Bei Gun ist es möglich mit einem gezieltem Treffer in den Kopf den Gegner unverzüglich auszuschalten. Geschieht dies wird in der Originalversion die Anzeige „Headshot“ eingeblendet. In der dt. Version machte man daraus „Volltreffer“.
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Entfernte Todesanimationen In der unzensierten Fassung sterben Gegner, die durch Kopfschüsse eliminiert werden auf eine bestimmte Weise mittels einer Todesanimation. Je nach Gegnertyp unterscheidet sich diese Animation (wobei die Gegnertypen nicht allzu Umfangreich sind). Zudem fliegen bei jedem Treffer einige Brocken und Fetzen durch die Gegend.
Beispiele hierfür:
Den glatzköpfigen Gegnern fliegt die Schädeldecke weck und ein kleines Loch in der Stirn ist zu sehen. Dies gilt auch für die glatzköpfigen Gegner, die einen Hut tragen. Dieser verschwindet dann und es erfolgt die beschriebene Animation. Der am Boden liegende Gegner zeigt anschließend eine Schadenstextur am Kopf.
Ein Gegnertyp verliert sein Auge (vor allem zu Beginn auf dem Dampfer anzutreffen).
Einige Gegner / Passanten fallen normal zu Boden (also nur Brocken + Blut)
Einem Gegnertyp springt ein Teil der Stirn weg.
In der USK 16 Version wurden alle Todesanimationen entfernt. Des Weiteren fehlen die Brocken und die anschließenden Schadenstexturen der eliminierten Gegner. Bei Gegner mit Hut verschwindet auch dieser nicht. Der matschige Soundeffekt blieb aber enthalten.
Beispiel 1 – Glatzköpfiger Gegner
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Beispiel 2 – Glatzköpfige Gegner
Bilder nur aus der unzensierten Version. Auch auf der rechten Seite!
Beispiel 3 – Gegner auf dem Dampfer (Level 2)
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Splattereffekte In der unzensierten Version ist es möglich dem Gegner mit starken Waffen (z.B. Scharfschützengewehr, Schrotflinte) Körperteile abzuschießen. Diese fliegen jedoch nicht – wie bei den meisten anderen Spielen – durch die Gegend und liegen irgendwo herum, sondern zersplattern gleich vollständig. Anschließend bleiben einige Stückchen am Boden zurück, die separat bluten und später verschwinden. Dem eliminierten Computergegner fehlt das entsprechende Körperteil anschließend. Bei Verlust des Kopfes läuft zudem Blut aus dem Stumpf.
Beim Einsatz von Sprengwaffen (z.B. Dynamit) kommt es zudem vor, dass die Gegner bei schweren Treffern gänzlich verschwinden sprich „weggesprengt“ werden. Besonders der Sprengwaffeneffekt kann aber nicht überzeugen, denn der Gegner löst sich förmlich in einer kleinen Blutwolke auf, ohne das jegliche Spuren zurückbleiben. Zudem ist die Blutwolke so gut wie nie zusehen, da sie von der Explosion verdeckt wird. In der dt. Version verschwinden Menschen durch den Einsatz von Sprengstoff einfach.
Am einfachsten und häufigsten tauchen Splattereffetet bei Kopfschüssen auf. Arme und Beine sind wesentlich „robuster“, weshalb vielfach behauptet wird, sie wären unkaputtbar. Dem ist nicht so, wie bereits oben erläutert.
Die Splattereffekte sind sowohl im aktiven Kampf, als auch bei bereits eliminierten Gegnern am Boden möglich.
In der deutschen USK 16 Version wurden sämtliche Splattereffekte vollständig entfernt.
Bilder nur aus der unzensierten Version. Auch auf der rechten Seite!
Beispiel 1 – Kopf
Beispiel 2 - Kopf
Beispiel 3 – Beine und Arme
Beispiel 4 – Sprengstoff
Geiselnahmen Wurde ein Gegner im Kampf bereits leicht verwundet und tritt der Spieler an ihn heran, ist es möglich ihn per Tastendruck festzuhalten und anschließend als menschliches Schutzschild zu verwenden. In der Zeit, in der der Spieler die Geisel festhält, kann er nicht verwundet werden.
Passanten können darüber hinaus sofort als Geisel genommen werden.
Hat der Spieler erst eine Geisel genommen verbleiben ihm zwei Möglichkeiten: Zunächst kann er sie wieder freilassen (Option: Release), woraufhin die Geisel einen Stoß bekommt, hinfällt, wieder aufsteht und wegrennt. Diese Option blieb in der dt. Version unverändert.
Die zweite Möglichkeit erlaubt in der Originalversion die Exekution (Option: Execute) der Geisel mit dem Messer. Hierbei ist ein Schnittgeräusch zu hören und der fadenartige Bluteffekt (s.o.) kommt zum Einsatz, während die Geisel zu Boden geht.
Für die dt. Version wurde die zweite Option ausgetauscht. Aus „Execute“ (Exekutieren) wurde „Überwältigen“. Wählt der Spieler diese Option wird die Geisel von Colton (Name der Spielfigur) bewusstlos geschlagen.
Man beachte auf den Bildern die Unterschiede im Popupmenü auf der rechten Bildschirmseite: Execute bzw. Überwältigen
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Skalpieren Hat man nach den ersten Levels Dodge City erreicht, kann man beim dortigen “Ladenbesitzer” ein Skalpiermesser erwerben. Sobald man dies getan hat, ist es möglich Gegner zu skalpieren. Es können aber lediglich verwundete Gegner, die bereits über den Boden kriechen, skalpiert werden (dies kommt jedoch sehr häufig vor). Hierzu muss sich die Spielfigur über den kriechenden Gegner stellen und die entsprechende Tastenbelegung, welche auch per Popup-Fenster angezeigt wird (siehe Screens), drücken. Tut der Spieler dies, beugt Colton sich nach unten (Perspektivenwechsel), zückt sein Messer und skalpiert das Opfer. Dieses schreit und der fadenartige Bluteffekt kommt zu Einsatz (s.o.). Anschließend ist der Gegner tot.
In der dt. Version kann man zwar das Skalpiermesser beim Ladenbesitzer kaufen, dieses im gesamten Spiel jedoch nicht einsetzen. Es passiert daher nichts, wenn man sich über einen kriechenden Gegner stellt. Konsequenterweise hätte man wenigstens das Messer mit entfernen sollen. Dieses muss der Spieler schließlich kaufen und dafür Geld ausgeben, dass gerade am Anfang rar ist und in wichtigere Upgrades investiert werden sollte.
Anmerkung: Das Skalpieren ist ein überaus fragwürdiger Effekt. Dies rührt vor allem daher, dass es im Spiel nicht den geringsten Nutzen hat. Man kann nicht etwa die Skalps verkaufen, um so zusätzliches Geld zu verdienen. Auch ist das Skalpieren in keiner der Missionen zur Lösung oder zum Vorankommen notwendig. Dennoch muss der Spieler hierfür ein extra Messer kaufen, nur um in den „Genuss“ eines Bluteffekts zu kommen. Das normale Messer, welches man bereits besitzt, ist rätselhafterweise nicht ausreichend. Da die Funktion also keinerlei Nutzen hat, probiert man es in der Regel ein bis zweimal aus und vergisst die Option sofort wieder.
Des weiteren ist der Effekt auch technisch nicht immer überzeugend. Zum einen kommt es häufig vor, dass Colton ersichtlich neben dem Kopf des Opfers in der Luft herumschnippelt. Zum anderen ist nach dem Skalpieren nicht mal eine Schadenstextur am Opfer vorhanden. Haare und Haut sehen also genauso aus wie vorher (außer bei glatzköpfigen Gegnern, wo man die Schadenstextur des Kopfschusses wiederverwertet hat, s.o). Zuletzt sterben die potentiellen Skalpieropfer auch ohne zusätzliches Einwirken nach einigen Sekunden von selbst (sie sind ja schon stark verwundet).
Bilder nur aus der unzensierten Version. Auch auf der rechten Seite! Beispiel 1:
Beispiel 2:
Brennende Gegner Die wohl auffälligste Zensur: Im Spiel kommen – neben zahlreichen anderen Waffen – auch Molotovcocktails zum Einsatz. Beim Verwenden dieser Waffe wird der Gegner in Brand gesetzt, woraufhin er brennend und schreiend bis zu seinem Ableben durch die Gegend läuft. Anschließend liegt der verbrannte Gegner am Boden.
In der dt. Version hingegen brennen die Gegner nicht, nachdem man sie mit einem Molotovcocktail beworfen hat. Dennoch rennen sie schreiend durch die Gegend und rufen unter anderem „Put it out!“. Auch ist der eliminierte Gegner hier nicht verkohlt.
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
2.) Zensierte Zwischensequenzen
„GUN“ wurde über die allgemeinen Zensuren im Spiel hinaus auch in zwei Zwischensequenzen zensiert. Gemeint ist hiermit nicht das zu vermissende Blut, welches in allen Zwischensequenzen fehlt und eine Folge der allgemeinen Zensuren auf die Sequenzen in Spielegrafik ist. Darauf wurde bereits oben ausführlich eingegangen.
Vielmehr wurde eine Zwischensequenz vollständig entfernt und eine weitere durch eine harmlosere Variante ersetzt.
Entferntes Intro Die erste zensierte Zwischensequenz stellt erschütternderweise das gesamte Intro dar. Hierbei handelt es sich um eine hochwertige Rendersequenz und nicht um eine Szene mit Ingamegrafik. Des Weiteren stellt das Intro den Story Auftakt dar und ist spannend und interessant anzusehen. Mit der Lösung des Rätsels um das goldene Kruzifix beschäftigt sich das gesamte restliche Spiel.
Zur Handlung:
Eine unter sägender Hitze liegende amerikanische Wüste ist zu sehen. Der Schriftzug „Coronado’s Second Expedition – 1542“ wird eingeblendet. Die Wüste wird von einem Priester mit einem goldenen Kreuz und mehreren Leibwachen (Pikiniere) durchquert. Plötzlich verdunkelt sich der Himmel und ein Sandsturm zieht auf. Verängstigt sehen sich die Männer. Im Sandsturm erscheinen nach kurzer Zeit mehrere finster aussehende Indianer die auf den Priester und seine Eskorte zu rennen und diese angreifen. Nach kurzer Zeit sind alle Leibwachen massakriert und liegen schwer verletzt am Boden. Der Priester wird auf seinem Pferd von den Indianer eingekreist. Als die Indianer sich langsam auf Pferd und Priester zu bewegen scheut das Pferd und Priester fällt zu Boden. Aus einer der Satteltaschen fallen zahlreiche Goldnuggets. Einer der Indianer tritt vor den Priester, der immer noch sein goldenes Kreuz angsterfüllt umklammert. Er holt mit seinem Tomahawk aus und erschlägt den Priester. Das Kreuz fällt in den Sand und wird mit Blut bespritzt. Anschließend erfolgt ein Fate-to-black und nach kurzem erscheint der Schriftzug „300 Years Later“.
67 Sec.
Alternative Ingamesequenz (Zwischen Level 9 und 10) Die Zwischensequenzen in GUN sind ohnehin nicht zimperlich, eine der wohl härtesten Sequenzen wurde jedoch an einer Stelle verändert. Es handelt sich um die Ingamesequenz nach Level 9 (Der Überfall auf den Zug, um die Gatling Gun zu erbeuten). Hier wird in einer Rückblende gezeigt, wie der Oberfiesling (Magruder) einem Heiler den Kopf mit seinem Säbel abschlägt. Dabei fällt der Kopf deutlich sichtbar zu Boden. In der USK 16 Fassung bleibt der Kopf auf dem Hals und der Arzt fällt einfach so um. Das Blut fehlt ohnehin (s.o.).
Unzensierte Fassung:
Zensierte deutsche Version:
Amazon.de
Kingdom Hearts HD 1.5 Remix Limited Edition Streng limitierte Sammlerversion in aufwendiger Faltschachtel; enthält zahlreiche Artworks, exklusive Konzeptzeichnungen und Charakterentwürfe aus allen Spielen der Sammlung
Company of Heroes 2 Collector's Edition Sammlerversion im Steelbook; enthält zahlreiche exklusive Zusatzinhalte: "Kriegsschauplatz"-Minikampagne; Skin-Kombipack für Fahrzeuge; Mehrspieler-Kommandanten-Archetypen - Sowjetarmee und Deutsche Armee; Kommandanten-Pass; Company of Heroes Complete Edition inkl. Add-Ons Opposing Fronts und Tales of Valor; Exklusive Sammler-Bildumrandung
Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist The 5th Freedom Edition Sammlerversion des neuesten Teils der beliebten Reihe; enthält: Eine Sam Fisher-Figur (24cm); Steelbook; 96-seitigee Graphic Novel: Splinter Cell Echoes; Einzelspieler- und kooperative Mehrspielerkarten: Tödliche Küste und Milliardärsjacht; Freischaltbare Gegenstände: Fünf Ausrüstungsteile (goldenes und bernsteinfarbenes Sichtgerät, Ghost-Stiefel, gepanzerte Stiefel und taktische Handschuhe), Fünf Anzüge (Scharfschützenanzug, Agentenanzug, Söldneranzug, Upper Echelon-Anzug und Eclipse-Anzug), Fünf Waffen (VSS Scharfschützengewehr, M1014 Taktische Schrotflinte, 416 Assault Rifle, F40 Pistol und Bogen)
Ebenfalls erhältlich: Ultimate Edition "Kleine" Sammlerversion. Diese Version erscheint exklusiv bei Amazon und bietet andere Extras.
Total War: Rome 2 Collector's Edition Streng limitierte, nummerierte, aufwändige Sammlerversion in einer Präsentationsbox im Leder-Look, mit Gold-Logo und Magnetverschluss Limitiert auf 22.000 Exemplare Enthält: Kampagnenkarte aus Leinen; Tabula Set; Total War Cards: Punic Wars; kompletter, voll funktionsfähiger Onager oder römisches Belagerungskatapult; Der leicht zusammenzubauende Bausatz ist aus verwittertem Holz und Stahl konstruiert, misst 26 x 12 x 12 cm und kann kleine Projektile auf verschiedene unbelebte Objekte schleudern Exklusiv bei Amazon
Sehr guter Schnittbericht. Geiles Spiel, hab's mir damals extra Uncut besorgt, da schon im Vorfeld von Blutzensuren zu lesen war, aber dass dann auch Sequenzen und so viel im Spiel selber zensiert wurde, hätte ich nicht gedacht.
@ Mini
Du hattest das schon im BIR-Forum angesprochen und bekamst eine Antwort. Hier nochmal rumzumeckern war unnötig. Die Zensuren von denen du sprichst, wurden im SB exemplarisch angesprochen. Es ist nicht Sinn und Zweck von Sb.com möglichst viele Gewaltbilder zu liefern, sondern effektiv alle Zensurmaßnahmen aufzuzählen. Die Zwischensequenzen sind als Folge der allgemeinen Zensuren zensiert. Darauf wurde mit etlichen Bildern und ausführlichen Beschreibungen eingegangen. Mehr Bilder wird es hier nie geben, auch in keinem anderen Bericht. Es wurde auf DREI Zwischesequenzen eingegangen. Als seperater Punkt. Die abweichende Zwischensequenz mit dem Kopf sowie das Intro wurden seperat untergliedert. Du scheinst den Unterschied zwischen den Zensuren nicht verstanden zu haben.
Bei Quake4 war das ganze etwas völlig anderes, da die Zwischenequenzen seperat editiert und mit großem Aufwand umgestaltet wurden. Bei Gun wurde einfach nur das Blut entfernt.
Sachlich, klar. Aber angemessen?
Vor 10 Tagen war die Diskussion im BIR-Forum. Dort war nicht nur ich, sondern zwei weitere Leute nicht deiner Auffassung. Von dir kam dann keine weitere Bemerkung, kein weiteres Argument. Statt dessen wartest du 10 Tage, um dann unter den fertigen Bericht das selbe nochmals zu schreiben - Diesmal in breiterer Öffentlichkeit und mit der Behauptung der Bericht wäre unvollständig. Das wirkt nicht wie konstruktive Kritik, sondern wie der Versuch jemanden im Schutze der Öffentlichkeit als als unzulänglich hinzustellen. Denn wenn einmal sowas losgetreten ist, bleibt das auch gerne mal in den Köpfen hängen.
Insbesondere ist der Bericht aus genannten Aspekten nicht unvollständig: Wenn durch einen einzigen Zensureingriff ZIG Zwischensequenzen um ihr Blut beraubt werden, dann ist es dennoch nur eine Zensur. Bei Quake4 wurde in jede Sequenz seperat eingegriffen. Genauso gut könntest du fordern, dass Blutwolken an jedem Gegnermodell besprochen werden. Das Skalpieren bei jedem Gegner. Usw.
Auch das AVP-Beispiel ist etwas völlig anderes und eigentlich kaum vergleichbar. Auch hier wurden die jeweiligen Stellen seperat digital bearbeitet und nicht etwa im DVD-Menü das Blut eingestellt. Von der Unvergleichbarkeit von Film und Spiel mal ganz abgesehen.
Sachlich bist du ohne Zweifel. Das ändert aber nichts daran, dass du bereits seit längerem von dem Aufbau des SBs bzgl. der Zwischensequenzen wusstest, nichts weiter dazu geschrieben hast und nun hier einen Auftritt vom Stapel lässt, der für Nichteingeweihte den Eindruck erweckt, als würdest das ganze zum ersten Mal hören.
Die Kritik - auf deren Recht zur Ausübung du dich ja berufst - war in diesem Beitrag hier GANZ KLAR und NACHWEISLICH nicht für mich bestimmt, sondern ausschließlich um es an die Öffentlichkeit zu tragen. Das leitet sich ja schon daraus her, dass ich die Kritik bereits kannte und mich mit ihr auseinandergesetzt hatte.
Für mich eine unfeine Art, von daher auch "gemecker".
"Bei Quake 4 beispielsweise wurde trotzdem sehr ausführlich darauf eingegangen, an welchen Stellen eine verstümmelte Leiche fehlt, obwohl bereits zu Beginn unter "Allgemeine Zensuren" darauf eingegangen wurde."
Nicht ganz richtig, bei den allgemeinen Zensuren wurde darauf eingegangen, dass viele der Leichen die z.B. eine Kopfwunde hatten, gegen unverwundete Exmeplare AUSGETAUSCHT wurden, um fehlende Leichen ging es da nicht.
Meiner Meinung nach ist der Schnittbericht absolut in Ordnung und klärt über alle Zensurmaßnahmen auf. Und die Maßnahmen kann man doch wohl stellvertretend an einem Beispiel fest machen oder?
Nun denn... Wie auch immer. Ich wäre so oder so dafür solch ausführlichen Sachen im Korrekturforum zu diskutieren.. oder nicht?
Super Schnittbericht! Bin mir nicht ganz sicher, aber ich hab' zwar 'ne UK Version - doch vorne ist dass "18+" zeichen, was ich bisher nur von US-Games kenne - ist das Spiel trotzdem uncut?
Da ich den Schnittbericht gerade sehr interessiert gelesen habe(, hatte die 16er Fassung mal ausgeliehen, cooles Spiel, macht Laune), ist mir doch aufgefallen, dass hier ein Beispiel mit Bildern vergessen wurde:
"Entfernte Todesanimationen
...
Beispiele hierfür:
...
Einem Gegnertyp springt ein Teil der Stirn weg." Wurde das nicht abgebildet oder sieht das so aus wie beim Glatzkopf, nur "vorne"?
Und um vielleicht kurz mal in die kurze Diskussion zwischen den Machern und dem Kritiker einzusteigen:
Das Problem ist, glaub ich, dass zum Einen natürlich "der Macher" damit recht hat, dass es halt alles "nur Blutretuschen" sind und diese nicht abgebildet werden müssen, klar, kann sich jeder so in etwa denken, was da passiert, zum Anderen aber ist gerade dieses "kann sich jeder denken" so eine Sache.
Durch die großen Unterschiede in den Bluteffekten an sich tritt hier meiner Meinung nach das gleiche Problem auf wie bei Alien vs. Predator, wo ja auch "nur Blut dazugekommen ist", aber halt die Art und Weise wie es ins Bild integriert wurde dann halt den Ausschlag gab, dass man auch die Szenen alle eindeutig hier bei den Schnittberichten abgebildet hat. Wäre das ganze nur immer die selbe Blutwolke in unterschiedlichen Größen wäre es eigentlich wirklich egal.
Aber versteht mich bitte nicht falsch, wenn ich vielleicht noch etwas gereizt auf das Thema reagiert.
Der Schnittbericht hier ist wirklich so richtig extrem gut. Aber halt dadurch nicht "absolut perfekt und nicht besser machbar".
Macht so weiter Leute und lasst euch nicht ärgern.
Ist das Intro eigentlich auf der dt. DVD? Also es existieren ja die Uncut-Anleitungen, laut denen man nur zwei Dateien verändern muss, um die ungeschnittene Version zu spielen - aber betrifft das dann auch das Video zu Beginn oder nur die ingame-Zensuren?
hatte erst nur die geschnittene Fassung für Pc und muss sagen dass mir auch die verstümmelte version immer noch einen riesen Spass gemacht hat . Denn eigentlich hat das Spiel Splatter Erffekte und Blut im Allgemeinen nicht nötig.
stimmt wenn man die Hauptstory durch hat , wirds echt öde denn es gibt einfach danach viel zu wenig zu entdecken. Aber da gibts ne ganz einfach Lösung.- Einfach nochmal von vorne anfangen ;-)
Hab die UK-Version mit Deutsch-Patch gespielt...
sehr gutes Western-Spiel! aber leider etwas kurz, Schade!
Die verschiedenen besonderen Wildtiere zu jagen hat auch richtig Spaß gemacht!
Mal eine Anmerkung zu dem hier gezeigten/genannten "Intro"!
Wundert mich, dass das noch keinem vorher aufgefallen ist ABER...
Genau DIESES Intro läuft bei dem Game "Red Dead Revolver" ab!! Es ist wirklich das gleiche,... habe mir "Red Dead Revolver" vor ein paar Tagen gekauft, weil ich einfach mal wissen wollte wie dieser Teil so ist/war, bevor ich mir den Nachfolger "Red Dead Redemption" dann zulege! Jetzt wollte ich mich mal über "GUN" informieren und stolpere über diese Kuriosität!! Irgendwie blick ich da nicht durch,... Red Dead Revolver ist auch ab 16 in Deutschland, da ist das Intro enthalten, auch Bluteffekte gibts im Spiel,... warum wird dann sowas bei GUN rausgenommen? Wirklich verrückt das ganze... vorallem,... wer macht/nutzt denn ein Intro was es so schon in nem anderen Game gibt/gab?
Strange!!!!
"gun" ist bis heute das einzige spiel wo ich die cut-version besser finde als die uncut-version. die bluteffekte und so weiter passen gar nicht zum setting und zerstören die gute atmo. in der cut-version kommt die atmo viel besser rüber.