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Ultraviolet

zur OFDb   OT: Ultraviolet

Herstellungsland:USA (2006)
Genre:Action, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,15 (26 Stimmen) Details
14.01.2007
Glogcke
Level 17
XP 5.212
Vergleichsfassungen
Kinofassung ofdb
Freigabe FSK 12
Unrated Extended Cut ofdb
Der heftig kritisierte Action-Science-Fictioner Ultraviolet wurde bereits vor Kinorelease vom Sony-Tochterunternehmen ScreenGems starken Kürzungen unterworfen: Gegen den Willen von Kurt Wimmer (Equilibrium) stutzte man die ursprüngliche 120-Minunten-Version auf knapp 95 Minuten. Anschließend wurden weitere 7 Minuten entfernt, um das PG-13-Rating abzusichern. Ob die dabei entfallenen Szenen tatsächlich durch Auflagen der MPAA bestimmt wurden ist allerdings höchst zweifelhaft. Amerikanische Zensur im Sinne der MPAA läuft meist auf minimal kurze, nur einige Frames ausmachende, Schnitte hinaus, die dafür aber zahlreicher gesetzt werden. Häufig werden die beanstandeten Szenen vom Publisher darüber hinaus durch alternatives Bildmaterial ersetzt. Die Schnittberichte von The Fog, The Hills Have Eyes und The Devil’s Rejects sind hierfür ein gutes Beispiel.
Bei Ultraviolet sieht dies ganz anders aus. Zwar ist nicht auszuschließen, dass einige der anfänglichen Szenen, in denen an Violet herumexperimentiert wird, sowie weitere Rückblenden auf diese Szenen im späteren Filmverlauf für ein PG-13-Rating zuviel gewesen wären. Dennoch sind einzelne kurze und Präzise Schnitte hier äußerst selten zu finden. In der Regel wurde gleich ein ganzer Handlungsklotz entfernt, statt nur - wie sonst üblich – die wenigen relevanten Einstellungen auszutauschen, zu verkürzen oder zu entfernen. Insgesamt sind daher so gut wie alle Schnitte in diese Richtung eher als Handlungsschnitte einzustufen.
Die meisten neuen Szenen in der Unrated-Version sind jedoch unter keinem Gesichtspunkt als Zensur zu klassifizieren und erinnern mit klaren Trennpunkten und Längen bis zu 60 Sekunden eher an die erweiterten Handlungsszenen einer typischen Extended Version.

Immerhin lässt sich ein klares Ergebnis ziehen, welche Version bei einem Neukauf zu bevorzugen ist, denn die Unrated-Version ist deutlich besser als die Kinofassung. Dies liegt vor allem daran, dass Ultraviolet vor Action und eher langweiligen Dauerverfolgungsszenen, in denen Violet mit dem Jungen davon läuft, nur so strotzt. Selbst in den rabiatesten Streifen ist die Balance zwischen Handlung und Action nur selten derart schlecht und undifferenziert. Allein die Anfangsszene, in der Violet die Geheimwaffe klaut dauert nahezu 15 Minuten. Und das bei einer Spieldauer von knapp 87 Minuten (NTSC). Die Unrated-Version entfernt zwar keine Actionszenen, verschiebt durch die zusätzliche Handlung aber wenigstens die Balance in positive Richtung. Zudem sind die neuen Handlungsszenen auch durchaus storyvertiefend, teilweise sogar evident wichtig. Bei einem Neukauf sollte der Englischkundige daher auf die Unrated-Version zurückgreifen, da in Deutschland nur die Kinofassung veröffentlicht wird. Die deutsche DVD hat hingegen den Sammlervorteil des hochwertigeren Steelbooks, während die US-DVD im tristen Amary daherkommt. Wer den Film in der Kinofassung bereits nicht mochte, wird auch die Unrated-Version nicht mögen. Dafür sind die Veränderungen nicht weitreichend genug.

Laufzeit der Kinofassung (US DVD, NTSC): 87:29 Min.
Laufzeit der Unrated-Version (US DVD, NTSC): 94:35 Min.

Verglichen wurde die Kinofassung der US-PG-13 DVD von Sony Pictures/ScreenGems (ident. mit dt. FSK 12 Fassung) mit der US Unrated-DVD von Sony Pictures/ScreenGems

Meldungen:
Ultraviolet - Sony fertigte finalen Schnitt selbst (14.04.2006)

mehr Informationen zu diesem Titel

0.02.35
Erweiterte Handlungsszene
Am Ende der Anfangscredits ist die Zeichnung der Erde aus dem eingeblendeten Comic in der Unrated-Version etwas länger zu sehen. Anschließend wird umgeblendet auf eine Realansicht der Erde. Während dieser Einstellung ist ein Off-Kommentar von Violet zu hören: „Hallo. Mein Name ist Violet und ich wurde in eine Welt geboren, die Sie vielleicht nicht verstehen.” (Frei übersetzt).

Der Offkommentar ist auch in der Kinofassung zu hören, jedoch bereits während die Comics eingeblendet werden bzw. die gezeichnete Erde im Bild ist. Zudem ist der Kommentar in beiden Versionen klangtechnisch anders umgesetzt worden.
9,13 Sec.


0.05.34
Erweiterte Handlungsszene
Flugzeuge fliegen minimal länger um einen Turm, während Violet im Off redet. Zudem wird anders abgeblendet. Im Anschluss läuft ein Wissenschaftler etwas länger auf das Labor zu.
0,63 Sec.


0.05.38
Erweiterte Handlungsszene
Der Wissenschaftler ist länger verwundert vor dem Mikroskop zu sehen.
3,7 Sec.


0.05.47
Erweiterte Handlungsszene
In der Unrated Version laufen die zahlreichen Zivilisten erst in Zeitraffer und anschließend in Zeitlupe durchs Bild. In der Kinofassung ist nur die Zeitlupeneinstellung vorhanden.
6,07 Sec.


0.05.58
Erweiterte und Alternative Handlungsszene

Unrated Version:
Der Prolog ist in der Unrated-Version ausführlicher: Man erfährt noch, dass eine Nebenwirkung der Seuche längere Zähne waren und dass man sie daher mit Vampiren in Verbindung brachte. Während dieser Erzählphase ist in der Unrated Version eine Frau mit längeren Zähnen zu sehen. Ihre Zähne werden abgemessen.
Violet erzählt im Anschluss weiter, dass die Medien die Krankheit aufgrund der verlängerten Zähne mit Vampirismus in Verbindung brachten oder dies schlichtweg taten, weil es pressewirksamer war. Während dieser Erzählphase ist ein altmodischer Lastwagen zu sehen, von dem ein Mann ein Zeitungspaket vor einen Kiosk wirft. Dieses bleibt mit der Frontseite Richtung Kamera liegen.
Im Anschluss Erfolg ein Teil der Erzählung, der auch in der Kinofassung zu hören ist, jedoch durch anderes Bildmaterial begleitet wird. Hier erzählt Violet von den Armbinden, die Infizierte tragen mussten, um sich zu erkennen zu geben. Bildlich begleitet wird dieser Teil der Erzählung durch eine Szene, in der eine vollkommen in Schwarz eingehüllte Familie auf Straße entlang läuft. Der Vater trägt am Arm eine Armbinde. Einige Halbstarke rufen den „Aussetzigen“ verächtliche Worter hinterher.

Kinofassung
In der Kinofassung ist lediglich die Textpassage mit den Armbändern zu hören. Bildlich begleitet wird dies durch eine Szene, in der jemand mit einer Armbinde auf einem Bürgersteig entlang läuft (zu sehen ist nur der Arm + Armbinde) und ein entgegenkommendes Pärchen einen großen Bogen um die Person macht.

Unrated
Länge: 13,8 Sec.
Kinofassung
Länge: 5,87 Sec.


0.06.15
Alternative Einstellung:
Violet mit ihrem Freund (Rückblende).
Kein Zeitunterschied.


0.06.20
Erweiterte Actionszene
Nahaufnahme des Sicherheitsbeamten, der auf den Eindringling schießt, der mit Violets Freund kämpft.
0,33 Sec.


0.06.23
Erweiterte Szene
Der Prolog endet in der Unrated-Version gänzlich anders und ist hier deutlich umfangreicher. Die Versionen differieren ab der Einstellung, in der man Violets Hände sieht, die mit dem Blut des Eindringlings bespritzt wurden.

Die blutigen Hände sind minimal länger im Bild. Violets Freund, der am Boden liegt, ist zu sehen. Er sagt erschrocken: „Violet. Mein Gott“. Violet selbst sieht sich die Spuren des Infizierten Bluts auf ihrem ganzen Körper an und hält ihre Hand vor ihr ebenfalls blutbespritztes Gesicht. Violet erzählt weiter, dass sie nun ebenfalls in einem der vielen Lager verschwand und das Opfer unzähliger Experimente und Tests wurde. Während sie erzählt, sind einige Wissenschaftler zu sehen, die sich in einer ihrer Tränen spiegeln und sie untersuchen. Dann zoomt die Kamera weg und Violet ist in steriler Kleidung zu sehen.
Violet erzählt weiter, dass genau wie bei anderen die Krankheit auch bei ihr Veränderungen hervorgerufen hat. Ihre Sehstärke wurde schärfer, ihr Gehör verbesserte sich, ihre Knochen wurden stärker und ihre körpereigene Heilung beschleunigt. Im Gegenzug wurde ihre Lebensspane drastisch verkürzt, so dass sie nur noch maximal zwölf Jahre zu leben hatte, bis die Infektion zum Tod führen würde. Weiterhin erklärt sie, dass sie im Gegensatz zu anderen Infizierten weniger anfällig gegenüber Licht wurde. Genau wie andere wiederum brauchte sie aber regelmäßig Transfusionen, wobei ihr auch nicht half, dass sie schwanger war.

Im Bild zu sehen ist ab diesem Teil der Erzählung, wie Violet mit einem Gummiball im Mund (schwanger) auf einem Stuhl sitzt und Elektroschocks erhält. Sie erklärt weiter, das sie (die Infizierten) nicht übermenschlich waren. Auch wenn sie stärker waren, konnte sie dennoch sterben wie jeder andere. Eben dies passiert auch auf den Bildern: Violet stirbt durch die unzähligen Versuche; Ihr Herz hört aufzuschlagen. Im Off erzählt sie weiter, dass sie (die Infizierten) auch tot bleiben, wenn ihnen niemand hilft. Passend zu diesem Kommentar zeigen die begleitenden Bilder, wie die schwangere Violet wieder belebt wird. Im Anschluss erklärt sie, dass man sie wieder belebte, um weitere Versuche mit ihr durchführen zu können, ihr Kind aber nicht soviel Glück hatte. Bildlich ist derweil zu sehen, wie weiter ihr herumexperimentiert wird und sie eine dicke Spritze in den Hals bekommt.
63,23 Sec.


0.06.25
Alternatives Material
In der Kinofassung zoomt die Kamera länger von Violet weg, die sich über ihren Bauch streichelt, indem einstmals ihr Kind heranwuchs.
In der Unrated Version ist der zoom zwar kürzer, dafür ist die Folgeeinstellung, in der man einen Widerstandskämpfer vor einem Regierungsgebäude sieht zu beginn hin länger.
Unrated: 10,53 Sec.
Kinofassung: 6,83 Sec.


0.06.34
Erweiterte Handlungsszene
In der Unrated Version ist eine weitere Einstellung enthalten, in der zwei Männer in Schutzanzügen Violet mit einer Art Gas besprühen.
2,6 Sec.


0.16.59
Alterantives Bildmaterial
Nachdem die Überwachsungsbeamten Violet zu Beginn identifiziert haben, erfolgen zwei unterschiedliche Ansichten.
Unrated: Die Überwachungsbeamten sehen auf ihrem Bildschirm eine weitere Einstellung, in der an Violet Experimente durchgeführt werden. Im Anschluss erfolgt noch eine Einstellung, in der Violet eine dicke Spritze in den Hals bekommt.

Kinofassung: Hier ist lediglich eine Einstellung der Beamten zu sehen.

Unrated
Länge: 1,43 Sec.
Kinofassung
Länge: 1,07 Sec.


0.17.04
Alternatives Bildmaterial
Unrated: Eine Einstellung der schwangeren Violet auf dem Bildschirm der Sicherheitsbeamten + eine weitere Einstellung ihres Gesichts.

Kinofassung: Eine Einstellung des Sicherheitsleiters + Eine Einstellung eines Rangniederen.
Kein Zeitunterschied

UnratedKinofassung


0.22.19
Violet und einige Menschen laufen minimal länger durchs Bild.
0,7 Sec.

0.22.25
Unrated kürzer
In der Kinofassung ist eine zusätzliche Einstellung enthalten, in der sich Violet wieder hinter der Ecke versteckt, nachdem sie einige bewaffnete Männer entdeckt hat.
Die Szene wurde in der Unrated-Version vermutlich nur entfernt, weil kurz im Anschluss hier eine erheblich längere und neue Handlungsszene zu sehen ist (siehe nächster Schnitt)
- 0,43 Sec. In der Unrated


0.22.25
Neue Handlungsszene
Nachdem Violet sich wieder hinter der Wand versteckt hat, weil sie einige Sicherheitsleute gesehen hat, die ihr den Wegabschneiden, fehlt in der Kinofassung eine längere Handlungsszene. Es kommt außerdem zu minimal unterschiedlichem Bildmaterial.

Die Einstellung, in der Violet sich wieder hinter der Wand versteckt und anschließend an ihr Minifunkgerät fasst, ist in der Unrated-Version zunächst eine alternative Einstellung, die zudem länger ist (in der Kinofassung ist das Funkgerät hier gar nicht zu sehen). Folgendes fehlt sodann komplett:

Violet nimmt Kontakt mit ihrem Auftraggeber, dem Anführer der Widerstandsbewegung auf. Ihr Funkgerät projektiert ein Abbild des Anführers vor sie, mit dem sie sich anschließend unterhält. Er fragt sie, ob sie „clean“ sei. Sie verneint dies und erklärt, dass die Wachen überall seien. Sie fügt hinzu, dass sie nicht sicher ist, ob sie es schaffe zu entkommen. Der Anführer fragt sie daraufhin, ob sie die Bombe habe. Sie bejaht dies. Ohne zu zögern meint er daraufhin, dass sie diese zünden soll, um die gestohlene Waffe zu zerstören. Einen gereizten Unterton unterdrückend fragt Violet, ob sie eine Alternative vorschlagen dürfe. Der Anführer gestattet dies und sie schlägt ihm vor, den Koffer zu öffnen und die Waffe der Feinde gegen diese zu verwenden. Der Widerstandchef ist jedoch strikt dagegen und befiehlt ihr die Waffe zu zerstören und sich selbst zu opfern. Sie antwortet daraufhin eindringlich, dass es für sie egal wäre, da sie ohnehin in 36 Stunden tot sei, dass aber nicht jeder Mensch innerhalb einer Viertelmeile mit ihr sterben muss. Letzteres würde jedoch passieren, wenn sie die Bombe verwenden würde. Ihr Chef wird daraufhin ungehalten und erklärt, dass er über seine Entscheidung nicht debattieren werde, da das Schicksal ihrer gesamten Rasse von der Zerstörung der Waffe abhänge. Er befiehlt ihr daraufhin nochmals unmissverständlich die Waffe mit der Bombe zu zerstören. Als sie erneut versucht ihn umzustimmen drängt er sie bestimmend das Gespräch zu beenden und dem Befehl Folge zu leisten.
53,37 Sec.


0.22.35
Neue Handlungsszene
Es fehlt ein kompletter Abschnitt der Verfolgungsjagd, in der die Sicherheitsleute weiter (zu Fuß) hinter Violet her sind:
Violet betritt einen gut besuchten Platz mit zahlreichen Zivilisten. Die Wachleute sind ihr dicht auf den Fersen. Dann sieht sie drei aufgeplusterte Tussis mit Mundschutz, die über den Platz stolzieren. Eine der drei sieht Violet ähnlich. Violet geht daraufhin auf die Frauen zu und drängt sich zwischen ihnen hindurch. Zuvor hatte sie sich ebenfalls einen Mundschutz über ihr Gesicht gezogen. Als die Wachleute das Szenario bemerken stürmen sie auf die drei Frauen zu, erwischen jedoch die Falsche. Violet befindet sich derweil bereits eine Etage tiefer.
36,1 Sec.


0.35.27
Neue Handlungsszene
In der Kinofassung fehlt eine weitere längere Szene, in der Violet – jetzt gemeinsam mit dem Jungen – auf der Flucht ist. Die beiden laufen vor einem großen Turm eine Treppe hinunter. Violet meint unfreundlich, dass er bloß bei ihr bleiben solle. Der Junge bleibt trotzdem stehen, dreht sich um und schaut wie paralysiert auf den Turm. Nachdem Violet dies bemerkt, bleibt sie stehen und ruft genervt: „Hallooo?“. Als der Junge nicht reagiert, geht sie zu ihm hin und zerrt ihn am Arm. Daraufhin kriegt er eine Standpauke zu hören, in der sie ihm versuch den Ernst der Lage zu erklären. Zuletzt piekt sie ihm einige Male mit ihrem Finger gegen die Brust. Als Violet jedoch sieht, dass der Junge traurig zu sein scheint kniet sie sich zu ihm herunter und erklärt ihm nochmals mit ruhiger Stimme, dass sie nur versucht das Beste für ihn zu tun. Daraufhin streckt er seine Hand nach ihrem Gesicht aus. Als sie dies bemerkt schlägt sie die Hand des Jungen etwas erschrocken weg und schaut ihn mahnend an.
65,87 Sec.


0.39.56
Erweiterte und Alternative Handlungsszene
Nachdem Violet den durch zahlreiche Nadelstiche zerstochen Arm des Jungen gesehen hat, erfolgt in beiden Versionen eine alternative Einstellung auf die schockierte Violet. In der Kinofassung ist die Einstellung länger. In der Unrated Version sind stattdessen einige Flashback zu sehen, die verdeutlichen sollen, dass Violet sich an ihre eigene Zeit als Versuchskaninchen erinnert.
Insgesamt ist die Unrated Version dennoch länger.

Unrated
Länge: 5,73 Sec.
Kinofassung
Länge: 4,37 Sec.


1.06.36
Neue Handlungsszene
In der Kinofassung fehlt eine längere Handlungsszene, in der Violet in einem Hotel auf den Eingangsbereich hinabschaut. Sie beobachtet einen Mann, der in einem Programmheft liest und anschließend ungeduldig auf die Uhr guckt. Kurze Zeit später erscheint die Familie des Mannes, bestehend aus Frau und zwei Kindern. Der Mann – sichtlich erfreut seine Angehörigen zu sehen – begrüßt seine Familie: Zunächst die Frau und anschließend die ältere Tochter. Violet ist berührt von dem Szenario. Als der Mann seiner Tochter durch die Haare streicht, fällt eine Träne von Violet, die sich über ihnen auf einer Plattform befindet, auf seiner Hand. Die Szene verdeutlicht, dass Violet die Menschen nicht egal sind und gibt ein weiteres Motiv, warum sie schlussendlich verhindern will, dass mithilfe des Jungen die Menschheit ausgelöscht werden kann.
62,07 Sec.


1.14.15
Erweitere Handlungs- und Actionszene
Nachdem Violet einen ganzen Haufen feindlicher Einheiten in einer Art Bibliothek erledigt hat, fehlt in der Kinofassung eine Szene, in der der Konzerchef vor einem Überwachungsmonitor zu sehen ist. Er schaut dem Treiben entsetzt zu und fragt sich, wie viele Waffen sie noch habe. Sein Assistent antwortet ängstlich, dass sie nach den Scans des Sicherheitsportals noch eine Menge hat. Der Konzernchef ist hierüber sichtlich verärgert.


(Umschnitt)
Im Anschluss wird umgeschnitten und die Actionszene in der Bibliothek in der Unrated-Version noch weiter fortgesetzt: Violet, die sich mittlerweile bis vor die Tür vorgekämpft hat, erledigt zahlreiche weitere Feinde die nach der Reihe die Bibliothek betreten.
35,1 Sec.

Kommentare

14.01.2007 02:13 Uhr -
schöner schnittbereich. die haben hier wohl einfach nur die gelöschten szenen wieder eingefügt. nachdem ich sie auf der dvd gesehen habe fragte ich mich warum sie die eigentlich entfernt haben da sie den film besser machen, wenn auch nicht gut.

14.01.2007 09:54 Uhr - Slade
Damit sie den Film dann noch mal als super duper Unrated Edition rausbringen können und so nochmal Kohle machen. ;-)

14.01.2007 10:15 Uhr - Twista
Geiler Schnittbericht hab darauf schon lange gewartet , jetzt fällt mir die Kaufentscheidung wohl leichter...denke mal ein IMPORT wird es sein...

14.01.2007 11:52 Uhr - will-lee
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von will-lee 636
Ich geb der Unrated bis Weihnachten, bis die auch in Deutschland kommt. Kann man ja wunderbar doppelt mit verdienen, vor allem bei so einem Laufzeitunterschied.

14.01.2007 11:56 Uhr - Waltcowz
Hehehe... auf dem Cover steht "Die Blutkriege haben begonnen", aber ist Ultraviolet nicht genau der Film wo jeder Nanoliter Blut in der KF fehlt?

14.01.2007 11:58 Uhr - Schaffi
SB.com-Autor
User-Level von Schaffi 9
Erfahrungspunkte von Schaffi 1.029
Hm... echt schöner Schnittbericht bei einem so schlechten Film.

14.01.2007 13:31 Uhr - Jack Bauer
1x
User-Level von Jack Bauer 2
Erfahrungspunkte von Jack Bauer 42
Ich weiß auch, welche Version ich mir holen werde: KEINE von beiden, denn für den Megaschrott wäre mir jeder Cent zuviel. Schade um Kurt Wimmer, von dem hatte ich nach "Equilibrium" wesentlich mehr erwartet!

14.01.2007 14:23 Uhr - Distefano
leider konnte er den film nicht so machen wie er wollte.

15.01.2007 08:25 Uhr -
@ Jack Brauer...gut ausgedrückt der Film ist MEGASCHROTT...!!

15.01.2007 14:09 Uhr -
Also MEGASCHROTT würd ich das was bei diesem Film rausgekommen ist nicht nennen ich find den Film nicht schlecht und werde ihn mir irgendwann mal kaufen ( sobald eine Unrated-Version auf dem deutschen Markt gekommen ist ) !! Falls keine Unrated-Version rauskommen sollte wird halt der Import gekauft ich kenn den Film eh nur auf Englisch :-)


Naja Geschmäcker sind ebenhalt verschieden wäre ja schlimm wenn das nicht der Fall wäre... !!

15.01.2007 14:15 Uhr -
Nur wenn man keine Lust hat ständig auf eine Neuauflage zu warten sollte man nicht darauf verzichten sich den Streifen zu kaufen denn man bedenke... nicht jeder hat ständig das Geld um jeden Film sich neu zu kaufen.

15.01.2007 15:12 Uhr - rammmses
ich besitze die unrated-fassung und finde den film eigentlich sehr gut. man merkt nur leider zu deutlich, dass eine höhrere spielzeit geplant war (balance-probleme wurden oben angesprochen). außerdem wirkt der film auch in der unrated noch massiv an gewalt geschnitten, so gibt es tonzensuren und ultrakurze einstellungen. besonders der schwertkampf gegen ende, indem es gegen die weißen kämpfer geht, ist anscheinend massiv zensiert. hier (und auch bei anderen szenen) fällt außerdem auf, dass am ende eines kampfes blutlachen zu sehen sind, obwohl im film nie blut spritzt...
ich hoffe nur, dass man den director's cut mal veröffentlicht, denn so ist der film unter seinem sehr, sehr hohem potential.

15.01.2007 15:49 Uhr - Twista
Ob der Film MEGAGEIL ist oder MEGASCHROTT liegt immer im Auge des Betrachters......!
Schade ist wirklich das anscheinend viel rausgelassen wurde und dem Filmachern wohl die Hände gebunden waren :-(.....denn Equilibrium ist ja wohl der GEHEIMTIP !
Ultraviolet ist ein guter Actionfilm für zwischendurch.

15.01.2007 16:14 Uhr - Jack Bauer
1x
User-Level von Jack Bauer 2
Erfahrungspunkte von Jack Bauer 42
Ganz ehrlich, ich wüsste nicht, was an "Ultraviolet" NICHT total in die Hose gegangen ist. Klar, der Film wurde vor seinem Kinostart gnadenlos gekürzt, aber ob ihn eine halbe Stunde mehr Handlung wirklich besser ist, wage ich mal zu bezweifeln, denn sowas wird häufig auch ganz schön überbewertet.
Aber gut, mag sein, dass der Film ursprünglich tatsächlich ein ganz anderer war, nur: ich kenne die Ursprungsfassung nicht und werde sie wie alle anderen auch nicht zu Gesicht bekommen und das, was übrig geblieben ist, ist nun wirklich unter aller Kanone! Extrem miese Optik, ein absolutes NULL an Handlung (ja ich weiß, da könnte ursprünglich mal ganz viel gewese sein^^) und eine völlig uninspirierte Aneinanderreihung von - außerordentlich schlechten! - Actionsequenzen. Habe selten so schnell das Interesse an einem Film verloren wie hier!

15.01.2007 16:30 Uhr -
Der Film ist ok,schöne Milla,gute Optik!Kein Equilibrium(schade)und mehr Gewalt könnte das Werk schon haben.Vieleicht kommt ja irgendwann der ultra-unrated cut;)

16.01.2007 09:55 Uhr -
@ Jack Bauer...wir verstehen uns, dachte ich wär der einzige der es so sieht, aber naja Geschmäcker sind halt verschieden und das ist auch gut so...:-)

19.01.2007 12:05 Uhr -
Ich fand den Film extrem Blutarm. Und supercool ist er auch nicht. Aber er hat einen gewissen Flair, der ihn wiederrum witzig macht. Letzten endes bleibt aber nur die Action, die den Film "sehenswert" macht!? Die "Bücherrei-Szene" ist ziemlich geil, enthält sie doch diesen GUN-CUTTA? Kampfstil, welcher ja schon in EQUILIBRIUM zu sehen war. Und in der neuen Version geht das sogar noch weiter...
Wo wir grad bei EQUILIBRIUM sind: Gibt es davon nicht auch eine längere Version, bzw. sollte da nicht mal eine längere erscheinen?! Immerhin wurde dieser doch auch gekürzt, oder?

20.01.2007 13:53 Uhr - Dragon
@Doom04:

Ob Equilibrium für die R-Rated Freigabe entschärft wurde, weiss ich auch nicht. Habe bei der "ofdb" keine Infos darüber gefunden.

Zu Ultraviolet:

Also wirklich, der Film sass völlig hinter meinen Erwartungen, und dabei war meine Erwartung an dem Film nicht besonders hoch.

Wirklich schlecht gemachte Effeckte, die Fights sind so fade, stellenweise ist es sogar langweilig, nur die Milla spielt recht solide. Die anderen Schauspieler waren mir nicht bekannt..

Es fehlte einfach total an Cheografie bei den Actionszenen (zu schnell und total mies inszeniert).

Die unrated Fassung wird den Film doch auch nicht mehr retten können.

25.01.2007 13:47 Uhr -
Die Effekte sollten, glaube ich, wohl so sein. Würde den Comicstil recht gut (oder schlecht) darstellen: Sehr bunt & plastisch.
Im Bonusmaterial erfährt man eventuell mehr...

26.01.2007 09:54 Uhr - Mr. Schneebly
1x
Guter Schnittbericht zu einem schlechten Film.

"Die beiden laufen vor einem großen Turm eine Treppe hinunter. "

Dieser "Turm" ist übrigens der Fernsehturm "Oriental Pearl" in Shanghai.

20.03.2007 18:01 Uhr -
der film hat ordentliches potenzial, das aber sehr großzügig verschenkt wurde. da hat selbst pg-13 nix mehr genutzt, was für ein flop!
am besten wärs; einen ordentlich blutigen splatter daraus machen der für ein r-rating gekürzt werden muss, und dann mit einer ordentlich brutalen und blutigen unrated satt kohle machen.

21.07.2008 21:27 Uhr -
es sind übrigens auch die schreie von den wachen zensiert worden denen die arme und beine gebrochen wurden beim kampf. weiß nicht ob das mit drin steht :)

20.11.2009 17:19 Uhr - ~ZED~
1x
User-Level von ~ZED~ 1
Erfahrungspunkte von ~ZED~ 25
Totaler Vollschrott. Noch schlimmer als Aeon Flux. Der Regisseur wollte sich damit wohl sein eigenes Grab schaufeln.

20.11.2009 21:56 Uhr -
Der Film wär mit Splatter Elementen so viel besser gewesen das würde einfach zum Stil des Films passen ich meine, die fuchtelt da mit ihrem Messer durch die Gegend und nichts passiert!

08.06.2010 15:42 Uhr - MAJORI
guter Schnittbericht danke

17.05.2011 00:57 Uhr - Russ Meyer HH
Jetzt habe ich doch tatsächlich einen neuen Spitzenreiter in meiner persönlichen Liste der schlechteste Film den ich bisher gesehen habe. Ultaviolet ist einfach nur grottenschlecht. Humorlos und nimmt sich selber viel zu ernst. Angefangen von den schauspielerischen Leistungen sämtlicher Beteiligter 08/15 Action schon etwa 1 Mio Mal anders besser gesehen.
Ein Abziehbildchen von einen Film. Ich hab schon wirklich, wirklich sehr viele bessere Trashfilme als dieses Machwerk gesehen. Auch den Wunsch sämtlicher Poster, das durch Splatter ein wesentlich besseres Resultat erziehlt worden wäre, kann ich nicht nachvollziehen. Scheisse wird nicht besser indem man diese blutig zerstückelt... :-)
Naja Geschmäcker sind halt verschieden....

31.07.2012 23:13 Uhr - metalarm
guter film und in der fassung bestimmt noch besser.

01.08.2012 22:00 Uhr - Delfman
Zuviel Computergedöns im Film. Und dann auch noch qualitativ so lala. Brauch ich nicht!

Delfman

19.05.2013 23:49 Uhr - Lenadog
Erstens der film ist gar nicht mal so schlecht, ihr kids checkt ihn halt nicht alle. Zweitens er wurde extrem gekürzt und wäre sicher um einiges besser in längerer fassung! Drittens mila ist in dem Film so geil ! Ein grund mehr nicht weg zu schalten in allem geht er alle mahle

08.07.2015 02:25 Uhr - Bossi
Kurz und knackig: Handlung schrott, Optik geil. UEC ist der Kinofassung vorzuziehen, ganz klar.

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