Im zweiten Teil spielt man wieder den Antihelden Torque, der versucht, sich an seine Vergangenheit zu erinnern und den Tod seiner Familie aufzuklären. Geplagt von Visionen, schlägt man sich durch Baltimore und das Gefängnis, um der Wahrheit ein Stückchen näher zu kommen.
Auch trifft man im Spiel wieder auf Wärter, Junkies und Anwohner Baltimores, die sich in einer Notlage befinden. Ob man ihnen hilft, sie tötet oder sie ihrem Schicksal überlässt, hat Auswirkungen auf den Spielverlauf und auf das Ende des Spiels. Die Spezialangriffe im mutierten Zustand können so auch verbessert werden.
Das Spiel erschien in Deutschland ebenso wie der Vorgänger nur geschnitten. Kämpft man selber gegen Menschen, so sind in der geschnittenen Version die Blut- und Splattereffekte nicht mehr zu sehen. Beobachtet man jedoch, wie ein Mensch von einer anderen Kreatur angegriffen wird, so spritzt auch dort Blut und an der Wand sind Blutflecken zu sehen. In einer Szene im ersten Level sieht man zum Beispiel, wie der "Creeper" (ein perverser Serienkiller) neben einer Frau steht, deren Kopf nicht mehr auf ihren Schultern ruht. Eine Blutfontäne schießt aus ihrem Hals.
Kreaturen können allerdings, wie in der ungeschnittenen Version, zerteilt und aufgespießt werden, begleitet von Blutspritzern und Flecken.
Auch werden alle Zwischensequenzen und Visionen gezeigt. Sie sind lediglich durch die allgemeinen Zensuren (keine Blutspritzer, keine Blutflecken, kein Splatter) leicht verändert. Auch wird an keiner Stelle ausgeblendet. Die Blackouts im Spiel sind so gewollt. Es gibt zwei Szenen im Spiel, wo man auf Mitinsassen trifft, die Informationen über Torques Verhalten ausplaudern wollen. An diesen Stellen wird das Bild verschwommen und schwarz. Wenn man wieder zu sich kommt, ist die Figur tot. Am Ende des Spiels klärt sich dieser Zustand jedoch auf.
Die Todesschreie und alle erdenklichen Schimpfwörter für Frauen sind auch in der geschnittenen Version zu hören. Auch die Junkies erzählen ungehemmt von ihren Drogengeschichten.
Blut auf Torques Kleidung In heftigen Kampfhandlungen wird die Kleidung der Spielfigur durch die Blutspritzer der Gegner in der ungeschnittenen Version stark verschmutzt. Nach einiger Zeit verschwinden die Flecken wieder. In der geschnittenen Fassung bleibt er jedoch bis auf seine Waffe stets sauber. Einzig der moralische Verfall lässt sich noch an der Haut ablesen. Tötet man Unschuldige, werden auf der Haut nach und nach kleine Verletzungen und Narben auch in der geschnittenen Version sichtbar.
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Auswirkungen auf Zwischensequenzen Wenn die Kleidung kurz vor Beginn einer Zwischensequenz im Kampf beschmutzt wurde, sind diese Texturen auch im Video zu sehen. In der geschnittenen Fassung ist Torque, bedingt durch die Zensur, immer sauber.
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Blutwolken Bei Treffern mit Schusswaffen, durch Messerstiche oder durch einen Angriff der Spielfigur im mutierten Zustand sind nur in der ungeschnittenen Version Blutwolken zu sehen.
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Blutkleckse an Wänden Wird ein Gegner, der vor einer Wand steht, getroffen, so wird diese mit einer Bluttextur belegt. In der Cut-Version sind nur die Einschusslöcher im Mauerwerk zu sehen.
(Bilder nur aus der unzensierten Version)
Auswirkungen auf Zwischensequenzen und Ereignisse Die Zensuren wirken sich dann auch auf die Zwischensequenzen aus. Hier ein Videosequenz, in der drei Polizisten versuchen, ihren Kollegen vor einer Kreatur zu retten:
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Auch wurden einige geskriptete Ereignisse zensiert, manche jedoch nicht. Gleich im ersten Level "Erinnerung an Vergangenes" hört man einen Wachmann, der sich in einem Raum verbarrikadiert hat. Wenn man versucht, die Tür zu öffnen, hört man Geschrei und kurz darauf fliegt der Wachmann samt Tür aus dem Zimmer. In der geschnittenen Version sieht man zwar kurz eine Blutwolke, der Boden bleibt jedoch sauber.
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Anmerkung: Betritt man danach den nächsten Bereich, so sieht man wie ein Mensch von einer Kreatur in einen Lüftungsschacht gezogen wird und auch in der geschnittenen Version sind dort Blutflecken und umherfliegende Knochenteile zu sehen. Die Zensuren wurden also nicht konsequent durchgezogen.
Abtrennen von Gliedmaßen Es ist nur in der ungeschnittenen Version möglich, beide Arme und den Kopf bei Menschen durch gezielte Schüsse zu entfernen. Blutfontänen spritzen dann aus den Wunden. Auch bei den zahlreich herumliegenden Leichen können diese Effekte in der Regel hervorgerufen werden.
(Bilder nur aus der unzensierten Version)
Die eigene Spielfigur ist davon auch betroffen, aber natürlich nur in der ungeschnittenen Version:
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Auswirkungen auf geskriptete Szenen Beispiel 1:
Im Laufe des Spiels trifft man hin und wieder auf NPCs, die von Kreaturen oder einem Serienkiller angegriffen werden und dann Verletzungen davon tragen. So lässt zum Beispiel Dr. Killjoy die Köpfe von drei Junkies platzen, um Torque die Wirkung von reinen Drogen auf den menschlichen Verstand zu demonstrieren. In der geschnittenen Fassung bleiben die Köpfe durch die allgemeine Zensur dran und der Junkie fällt tot zu Boden:
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Beispiel 2:
Hier begegnet man einem Gefängnisinsassen, dem in der ungeschnittenen Version der Arm fehlt. Er läuft noch einen Moment hin und her, stirbt dann und fällt zu Boden. In der geschnittenen Version hört man ihn weiterhin sagen: "Hilfe... Hilfe... ich blute!", doch scheinbar leidet er unter inneren Blutungen. Der Arm ist noch dran und er stirbt nicht:
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Auswirkungen auf Dekoleichen Die zahlreich in den Levels herumliegenden Dekoleichen haben in der Regel noch ihren Kopf und/oder ihre Arme in der Cut-Version.
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Anmerkung: "In der Regel" deshalb, weil zum Beispiel die Szene im Level 6 "Verleugnung der Stärksten" komplett und ungeschnitten auch in der deutschen Version zu sehen ist. Man betritt dort einen Raum, in dem sich zuvor ein Junkie mit einer Schrotflinte den Kopf weggeschossen hat. In der darauf folgenden Sequenz sieht man die Leiche zuckend am Boden liegen und Blut spritzt aus dem aufgeplatzten Schädel.
Zerplatzen Wirft man eine Granate auf den Gegner, so zerplatzt dieser. Knochen sind zu sehen und Blutspritzer verteilen sich auf dem Boden und an den Wänden. In der geschnittenen Version fällt der Gegner nur tot um.
(Bilder nur aus der unzensierten Version)
Im mutierten Zustand kann man Menschen nur in der Uncut-Fassung zerfetzen.
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Aufspießen Wenn Torques Ausraster-Anzeige voll ist und er sich so in eine rasende Kreatur verwandeln kann, ist es möglich, Menschen aufzuspießen und sie mit Schwung auf den Boden zu schleudern, wobei sie zerfetzt werden und ein großer Blutfleck entsteht. In der Cut-Version kann man die Gegner nicht ergreifen. Sie sterben einfach.
(Bilder nur aus der unzensierten Version)
Besonderheiten Obwohl mit Blutflecken an Wänden und mit derben Szenen in Torques Visionen auch in der geschnittenen Version nicht gegeizt wird, ist jedoch eine Vision verändert worden. In Torques Wohnung begegnet man dem Geist seiner Frau Carmen. In einer Vision sieht man sie kurz in einer Blutlache am Boden liegen. In der geschnittenen Version ist nichts davon zu sehen.
Unzensierte Version:
Zensierte Version:
Wird Torque von der Kreatur "Brandstifter" tödlich verwundet, so sieht man in der ungeschnittenen Version, wie die Spielfigur verbrennt und nur noch ein Haufen Asche übrigbleibt. Aber selbst in der Uncut-Version ist dieser Effekt nur selten zu beobachten. In der geschnittenen Version fällt Torque einfach tot um.
(Bilder nur aus der unzensierten Version)
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habe nur den ersten teil gespielt - finde es aber krass, was da so alles rausgeflogen ist.
ist der zweite teil denn auch zu empfehlen? der erste hat mir nämlich schon ziemlich spass gemacht.
@wette: absolutes topspiel. auch die dt. version kann man gut spielen, es ist immer noch recht hart. wer englisch kann, ist da natürlich besser aufgehoben, wollte nur sagen, dass dieses spiel "vernünftig" gekürzt wurde.
Allerdings kann ich das von dem Spiel nicht sagen... Teil 1 war ein richtig geiler, brutaler Mix aus Horror und Action und es gab eine Menge coole Orte zu entdecken. Bei Teil 2 läuft alles nach dem selben Schema: man bekommt haufenweise Munition und Energie, geht einen Raum weiter wo 100 Gegner warten und man besiegt alle. Danach ist man fast tot und hat kaum noch Munition. Darauf geht man einen Raum weiter und bekommt wieder Muni und Energie - dann kommt wieder ein Raum mit 100 Gegnern usw......
Ich bin also (ein bißchen) von dem Spiel enttäuscht, mir fehlt einfach der Horro/Psycho Anteil des Vorgängers, aber da ich es auch gerne mal splattern lasse, spiele ich SUF 2 auch hin und wieder mal.. :)
Also ich fand diesen zweiten Teil sogar besser als den ersten, obwohl er nicht wirklich was Neues zu bieten hatte. Aber dieser Creeper und die Junkies, das hatte schon was. Aber schwerer fand ich ihn auch. Und man wird mehr dazu gezwungen, sich umzuwandeln. Das hatte ich im ersten Teil kaum gemacht.
Klasse Game mit sehr geiler Horrorfilm Atmosphäre. Kann man jedem der gerne richtige Schocker am PC zockt empfehlen. Ich find die englischen Stimmen allerdings noch nen Tick besser als die deutschen weil die irgendwie noch fieser und somit düsterer rüber kommen.
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