| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
USK 16 |
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Zum Spiel:
Im 16 Jahrhundert erreicht die Rivalität zwischen den Fürsten Nobunaga Oda und Shingen Takeda eine Pattsituation. Im Takeda-Clan entwickelte jedoch der oberste Waffenschmied Ryo eine neue Waffe, eine Art Gatling-Gun, die das Gleichgewicht zugunsten der Takedas verschieben konnte.
Noch bevor diese Waffe vollständig getestet werden konnte, wurden Ryo und seine Tochter Kurenai zu Hause von geheimnisvollen Ninjas überfallen. Nachdem sie Ryo getötet und Kurenai zum Sterben in einem blühenden Kirschbaum aufgehängt hatten, verschwanden die Ninjas mit den Waffenplänen.
Kurenai hing dort eine Nacht und einen Tag, als Chiyome, die oberste Ninja der Takeda, endlich Spuren des Überfalls entdeckte und das Mädchen fand. Entgegen allen Erwartungen lebte Kurenai noch. Chiyome adoptierte die Waise und bildete sie zur Ninja aus. Zur ständigen Erinnerung an die Ereignisse die ihr Leben veränderten, bestand Kurenai darauf mit jenem Drahtseil zu trainieren, mit dem sie aufgehängt worden war - dem Tetsugen.
Red Ninja End of Honour spielt sich aus der Third-Person Perspektive und stellt eine Mischung aus Jump 'n Run und Stealth-Action dar. Man übernimmt die Rolle der Kurenai und ist bewaffnet mit dem Tetsugen, an dessen Ende sich drei verschiedene Kopfstücke befestigen lassen: eine Klinge, einen Haken und ein Eisengewicht (das Fundo). Ist die Klinge als Kopfstück ausgewählt, so kann Kurenai im Distanzangriff den Kopf, den Rumpf oder die Knöchel des Gegners anvisieren und dann werfen. Die Klinge bleibt im Gegner stecken und kann mit einem Ruck wieder heraus gezogen werden, um ihm Schaden zu zufügen. Im Nahkampf wird die Klinge als Hieb- und Stichwaffe eingesetzt. Ist der Haken als Endstück ausgewählt, so kann man sich beispielsweise über Abgründe hinweg schwingen. Als Waffe wird dieses Kopfstück nicht verwendet. Als letztes erhält man das Fundo, ein kleines Eisengewicht, mit dem es möglich ist den Gegner zu fesseln, um ihn an sich heranzuziehen oder ihn an einem Balken aufzuhängen. Der Nahkampfangriff besteht aus einer weiten, langsamen Attacke, die Gegner zurückwerfen und sogar kurzfristig betäuben kann.
Kurenai verfügt auch über eine Vielzahl von stealth Angriffen, die vom Kopfstück des Testugen und ihrer Position zum Gegner abhängen. Um so eine Attacke auszuführen schleicht man sich von hinten an den Gegner heran. Ein Kanji-Symbol erscheint über seinem Kopf und zeigt an, dass ein Überraschungsangriff nun möglich ist. Der stealth kill wird dann als Sequenz mit cineastischen Balken aus einer anderen Perspektive gezeigt.
Zur deutschen Version:
Für den deutschen Markt musste das Spiel angepasst werden. Es spritzt in der USK 16 Version kein Blut mehr. Die stealth kills sind weiterhin möglich, jedoch blutleer. Körperteile können nicht mehr durch Distanz- oder Nahkampfangriffe mit der Klinge abgetrennt und durch die Gegend gekickt werden. Die Leichen lösen sich nach wenigen Sekunden auf. Auch akustisch wurden Veränderungen vorgenommen: einige Todeschreie wurden entfernt und man hört den roten Lebensaft nicht mehr aus der Wunde sprühen. Die unzensierte Version wurde in Deutschland indiziert.
Nahkampf-Angriff
Eigene Verletzungen
Blutkleckse
Kopf abtrennen
Oberkörper abtrennen
Füße abtrennen
Leichen verschwinden
stealth kill mit Klinge
stealth kill mit Fundo
stealth kill mit Kurzschwert
stealth kill Verführung
zensierte Zwischensequenzen
Verglichen wurde die ungeschnittene und indizierte UK Version mit der geschnittenen USK 16 Version.
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Blutspritzer beim Nahkampf-Angriff mit der Klinge
Im Nahkampf kann Kurenai die Klinge des Tetsugen als Hieb- und Stichwaffe benutzen. Trifft man den Gegner, so sieht man in der indizierten Version Blutspritzer. Wenn der Soldat tödlich verletzt wurde, schießt eine große Blutfontäne aus seinem Oberkörper und signalisiert somit seinen Tod. Ab und an hört man ihn nach seiner Mutter rufen. In der USK 16 Version fließt kein Blut und man kann sich des Ablebens der Gegner nur sicher sein, wenn sich der Radar wieder grün färbt. Auch der Ausruf "Mother!" ist nicht zu hören.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | |
Blutspritzer beim Nahkampf-Angriff mit dem Fundo
Das Fundo ist ebenfalls als Nahkampfwaffe einsetzbar. Die Effizienz ist im Gegensatz zur Klinge geringer. Der Gegner kann jedoch betäubt werden, in dem man ihm das Bleigewicht um die Ohren haut. Nur in der unzensierten Fassung sind Blutspritzer und die finale Blutfontäne zu sehen.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | |
Eigene Verletzungen
Wenn Kurenai von einem Soldaten verletzt wird, sieht man ebenfalls nur in der indizierten Version Blutspritzer. Bei starken Treffern hinterlässt sie beim Umherlaufen zudem weitere Blutkleckse.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | |
Blutkleckse
Vor allem die Blutfontänen hinterlassen auf dem Boden Blutkleckse, die aber nach kurzer Zeit wieder verschwinden. In der deutschen Fassung ist davon nichts zu sehen.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | |
In manchen Bereichen, wie zum Beispiel dem Gefängnis, sind nur in der ungeschnittenen Fassung Blutflecken von früheren Folterungen an Wänden und am Boden zu sehen.| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
Abtrennen des Kopfes
Benutzt man die Klinge als Kopfstück des Tetsugen im Distanzangriff und trifft den Gegner am Hals, so ist es möglich die Klinge mit einem Ruck wieder herauszuziehen. In der ungeschnittenen Version wird der Kopf dadurch abgetrennt und eine Blutfontäne schießt hervor. Manchmal tastet der Soldat nach seinem nun nicht mehr vorhandenem Haupt und fällt dann erst zu Boden. In der USK 16 Version bleibt der Kopf dran, es spritzt kein Blut und das Tasten ist nicht zu sehen.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
In der indizierten Version ist es möglich die abgetrennten Köpfe und Füße durch die Gegend zu kicken.
(Bilder nur aus der unzensierten Version)
Abtrennen des Oberkörpers
Trifft die Klinge in die Mitte des Körpers und wird mit Ruck herausgezogen, so wird der Rumpf des Gegners von den Beinen getrennt. Der Oberkörper wirbelt - begleitet von einer Blutfontäne - in einer Drehung umher und fällt zu Boden. In der Cut Fassung ist ein Zerteilen nicht möglich und der Gegner fällt nur nach hinten um.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
Abtrennen der Füße
Auch die Knöchel können mit der Klinge erfasst werden. Der Gegner ist kurz bewegungsunfähig und durch einen Zug am Tetsugen kann man in der indizierten Version die Füße abtrennen. Der Soldat landet auf dem Rücken, dreht sich aber noch einmal um und kriecht noch ein paar Meter umher, während ein "My legs!" über seine Lippen kommt. In der zensierten Version bleiben die Füße dran und er krabbelt kommentarlos kurz über den Boden.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
Leichen verschwinden
Leichen lösen sich in der USK 16 Version nach wenigen Sekunden in einer lila Rauchwolke auf. Somit ist es nicht mehr möglich bzw. notwendig die Körper auf dem Rücken umherzutragen, um sie vor den Blicken neugieriger Wachen zu verbergen. In manchen Abschnitten des Spiels ist es jedoch zwingend erforderlich die Leichen zu transportieren, um sie auf Schalter im Boden zu platzieren, um so Fallen zu deaktivieren. Daran hat man glücklicher Weise auch in der deutschen Version gedacht und in diesen wenigen Levels bleiben die Toten liegen und können verschleppt werden.
(Bilder nur aus der zensierten Version)
Zu Beginn dieses Levels wird auch in der deutschen Version ein Video gezeigt, in welchem man beobachten kann wie der Balken diesen Soldaten unter sich begräbt. Später im Spiel ist er jedoch nur in der unzensierten Fassung zu betrachten.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | |
Betritt man einen bestimmten Raum im Gefängnis, so wird eine Sequenz abgespielt, in der auf eine aufgespießte Leiche und einen Totenschädel gezoomt wird. In der zensierten Version wird diese Zoom-Sequenz beim Betreten ebenfalls aktiviert, obwohl dort nichts zu sehen ist.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | |
stealh kills
Um einen stealth kill auszuführen schleicht man sich von hinten an den Gegner heran. Ein Kanji-Symbol erscheint über dem Kopf des Opfers. Durch Tastendruck wird nun eine Sequenz gestartet.
stealth kill mit der Klinge
Beim stehenden Angriff mit der Klinge schneidet Kurenai dem Gegner die Kehle durch. In der indizierten Version schießt eine Blutfontäne aus dem Hals. Zudem gibt der Soldat noch ein paar Sekunden röchelnde Geräusche von sich. Die Cut Version ist blutleer und man hört nur einen Huster der Wache.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | |
stealth kill mit der Klinge - gesprungen
Ein stealth Angriff kann auch im Sprung ausgeführt werden. Bewaffnet mit der Klinge springt Kurenai den Samurai von hinten an und sticht mit der Klinge in seine Schulter. Mit einer Abwärtsbewegung zieht sie die Waffe wieder heraus.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
stealth kill mit dem Fundo
Hier folgt nun der stealth kill mit dem kleinen Eisengewicht, dem Fundo. Das Drahtseil wird um den Hals des Soldaten geschlungen und mit einem kräftigen Ruck wird der Tod herbeigeführt.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
stealth kill mit dem Fundo - gesprungen
Auch für den Fundo Angriff gibt es eine Sprungvariante. Mit beiden Beinen springt sie auf den Rücken des Gegners, setzt dann ein Bein ab um mit dem anderen die Spannung des Drahtseils zu erhöhen.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
stealth kill mit dem Kurzschwert
Einige Wachen nehmen ihren Job nicht wirklich ernst - sie schlafen im Stehen. Nähert man sich ihnen von hinten, so benutzt Kurenai das Wakizashi, ein Kurzschwert ähnlich dem Katana. Sie setzt die Waffe unterhalb des Armes an und sägt in einer Auf- und Abbewegung bis Schulter hoch, um das Schwert mit einem Ruck heraus zu ziehen.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
stealth kill mit dem Kurzschwert - gesprungen
Springt man von hinten auf eine schlafende Wache, so kann man Kurenai dabei beobachten, wie sie auf seinen Schultern landet und ihm das Schwert in den Bauch rammt. Im anschließenden Vorwärtssalto zieht sie das Wakizashi in Richtung des Kopfes wieder heraus.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
stealth kill Verführung
Man muss an einer Ecke an die Wand gepresst stehen, um die Fähigkeit der Verführung zu aktivieren. Durch Tastendruck wird die Wache mit einer verführerischen Bewegung zum Näherkommen aufgefordert. Voll freudiger Erwartung springt der Soldat Kuranei entgegen, die ihn sogleich packt und zu Boden wirft, um ihm das Messer in den Schädel zu rammen. Das hat sich der Gute wahrlich anders vorgestellt. Nur in der indizierten Fassung sind Blutfontänen zu sehen.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | | | | | |
Zensierte Zwischensequenzen
Achtung Spoiler:
Kurenais Weggefährtin Akemi wird in diesem Video vom Waffenschmied Ginbei mit der Gatlingwunderwaffe getroffen und kleine Blutspritzer sind zu sehen. Kurenai (jetzt mit Ninja-Anzug und neuer Frisur) hält das sterbende Mädchen im Arm. Unter Akemi hat sich eine Blutlache gebildet und ihre Kleidung sowie ihr Gesicht sind blutverschmiert.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
Kurenai rächt Akemis Tod. Sie tötet Ginbei, den früheren Assistent ihres Vaters, indem sie ihm das Kurzschwert in den Oberkörper rammt. In der Uncut Fassung schießt ein kleine Blutfontäne aus seinem Rücken und er liegt anschließend tot in einer Blutlache neben seiner Waffe. Vorher sieht man noch einmal Akemi in Nahaufnahme.
| Unzensierte Version: | Zensierte Version: | | | | | | | | |
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