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OT: Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens

Herstellungsland:Deutschland (1922)
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,21 (46 Stimmen) Details
03.02.2010
Odo
Level 10
XP 1.458

Vergleichsfassungen
Public Domain-Fassung
Land
FreigabeUnrated
Laufzeit84:19 Min. NTSC
Restaurierte Fassung (2005/2006) ofdb
LabelEureka!, DVD
LandGroßbritannien
FreigabePG
Laufzeit94:29 Min. PAL

Verglichen wurde die unrestaurierte Public Domain-Fassung (Internet Archive) mit der in den Jahren 2005/2006 restaurierten Fassung, die in Deutschland, England und den USA auf DVD erschienen ist. Zum Vergleich lag dem Autor die UK-DVD von Eureka! vor (The Masters of Cinema Series #64).

Public Domain (NTSC): 1:24:19 (1:22:48 ohne Vor- und Abspann)
Restaurierte Fassung (PAL): 1:34:29 (1:30:32 ohne Vor- und Abspann)

31 kürzere oder fehlende Szenen mit einer Differenz von 322,2 Sek. (= 5:22 Min.)
21 fehlende Zwischentitel mit einer Differenz von 104,7 Sek. (= 1:44 Min.)
2 längere Szenen mit einer zusätzlichen Spielzeit von + 7 Sek.

Die restliche Laufzeitdifferenz resultiert größtenteils aus unterschiedlich langen Zwischentitel-Einblendungen sowie dem kürzeren Vor- und Abspann der Public Domain-Fassung (Differenz ca. 2:19 Min. - siehe Schnittbericht). Weitere Abweichungen (< 1 Sek.) entstehen durch Filmrisse, Bildsprünge o.ä., was durch den Umstand zu erklären ist, dass das Filmmaterial beider Fassungen aus unterschiedlichen Quellen stammt. Vor Ein- bzw. nach Ausblendung der Zwischentitel kommt es vereinzelt zu weiteren Frameverlusten. Im Schnittbericht findet all dies nur dann Erwähnung, wenn durch fehlende Blendenöffnungen "harte Schnitte" entstehen (wie z.B. bei Minute 56:59).


Anmerkungen zum Schnittbericht

De facto gleicht kaum ein Nosferatu-Output dem anderen. Unterschiedliche Abspielgeschwindigkeiten, Kürzungen, verschiedene Farb- und Musik-Fassungen, sowie Zwischentitel in diversen Landessprachen und Designs verändern das Erscheinungsbild des Films gravierend. Hier eine bestimmte Version herauszupicken und als DIE Referenz anzupreisen, wäre vermessen, zumal in Zukunft sicher noch weitere Veröffentlichungen folgen werden. Jörg Gerle sieht das ganz richtig, wenn er in einem Film-Dienst-Review schreibt: "Ganz ähnlich wie in den Zeiten, als "Nosferatu" in mannigfaltiger Form in den Kinos zur Auswertung kam, gibt es auch heute weniger eine definitive Fassung als vielmehr eine Vielfalt von mehr oder weniger gelungenen, für die es sich aber mitunter lohnt, im World Wide Web auf die Suche zu gehen."

Will heißen: Jede Fassung hat ihre Daseinsberechtigung, weshalb die Frage nach dem Sinn eines solchen "Schnittberichts" durchaus berechtigt ist. Interessant ist ein solcher Vergleich jedoch allemal. Schon alleine deshalb, weil er eindrucksvoll verdeutlicht, welch immenser Aufwand hinter einer Restaurierung steckt und welche Geduldprobe es für alle Beteiligten bedeutet, über Monate, Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg unzählige Puzzleteilchen zu einem geordneten Ganzen zusammenzufügen.


Public Domain

In den USA gilt "Nosferatu" als Public Domain (zu deutsch: gemeinfrei), da seit dem Ableben des Urhebers mehr als 70 Jahre vergangen sind. Das Werk unterliegt somit keinem Urheberrecht mehr und kann in den Vereinigten Staaten frei kopiert und verteilt werden. Einige amerikanische Webseiten, darunter das Internet Archive, machen sich diesen Umstand zunutze und bieten gemeinfreie Filme zum kostenlosen, legalen Download an. Das gilt selbstredend nicht für restaurierte Fassungen, da hiermit zusammenhängende herausgeberische oder künstlerische Leistungen (neu komponierte Musik, neu gestaltete Zwischentitel usw.) durchaus unter Copyright stehen können. Deutsche Nutzer sollten tunlichst beachten, dass die amerikanische Public Domain-Regelung nicht identisch mit der europäischen Gemeinfreiheit ist. Was also in den USA legal ist, kann bei uns unter Umständen rechtliche Konsequenzen haben. Sprich, es ist durchaus möglich, dass ein Public Domain-Film hierzulande noch urheberrechtlichen Schutz genießt. "Night of the Living Dead" (1968) ist z.B. so ein Kandidat. In den USA gilt besagter Film als Public Domain, obwohl die o.g. 70-Jahre-Regel nicht erfüllt ist. Grund dafür ist eine vergessene Copyright-Einblendung, die in Amerika zum damaligen Zeitpunkt noch notwendig war, um das entsprechende Werk zu schützen. In Deutschland spielt dies jedoch keine Rolle, da prinzipiell jeder Film urheberrechtlich geschützt ist.


Eureka oder Transit? Unterschiede zwischen UK- und Deutschland-Release

Die jüngste "Nosferatu"-Restaurierung, durchgeführt von Luciano Berriatúa für die Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung, erschien 2007 in Deutschland, England und den USA auf DVD. Da der Film in allen Veröffentlichungen auf Deutsch zu genießen ist, lohnt sich ein Blick über die eigenen Landesgrenzen hinweg durchaus. Die deutsche Edition kommt im schicken Steelbook-Gewand daher und hat im Vergleich zur UK-Scheibe ein etwas schärferes Bild. Das Bonusmaterial in Form einer 53-minütigen Dokumentation und einer kurzen Featurette über die Filmrestaurierung ist auf jedem Release enthalten, das UK-Pendant hat jedoch noch mehr zu bieten: Werden wir hierzulande mit einem 23-seitigen Booklet abgespeist, kommt die Eureka!-Veröffentlichung mit einem dicken 80-Seiten-Wälzer daher. Des weiteren enthält die englische 2-Disk-Edition einen (leider etwas mißglückten) Audiokommentar mit dem Filmhistoriker R. Dixon Smith und dem Filmkritiker Brad Stevens (Englisch, ohne UT), während Unterstützer der heimischen Wirtschaft diesbezüglich in die Röhre gucken. Kein Audiokommentar, nichts. Absolut unverständlich in Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um einen deutschen Kultklassiker handelt, der bei uns zuvor nie auf DVD veröffentlicht wurde.

Update: Ende 2013 erschien die 2005/2006er-Fassung in den USA und in England auf Blu-ray, die deutsche BD-Veröffentlichung folgte am 27.06.2014.




Die Story

Wisborg, 1838. Der in Transsylvanien wohnhafte Graf Orlok beauftragt den Häusermakler Knock, ihm in Wisborg eine passende Immobilie zu beschaffen. Knocks Wahl fällt auf ein heruntergekommenes Haus, das sich direkt gegenüber der Wohnung seines Mitarbeiters Thomas Hutter befindet. Hutter ist auch derjenige, der nun zu Graf Orloks Schloss reisen soll, um ihm besagtes Objekt anzubieten und den Deal perfekt zu machen. Während seiner Reise stößt Hutter auf Einheimische, die bei der Erwähnung von Orloks Namen entsetzt reagieren und ihm als Warnung ein Buch über Vampire aushändigen. Hutter zeigt sich zunächst wenig beeindruckt, hält alles für lächerlichen Aberglauben. Nachdem er jedoch beim Grafen vorstellig geworden ist, häufen sich seltsame Ereignisse: Ein blutiger Daumen lässt Orlok förmlich in Ekstase verfallen, am Morgen danach wacht Hutter mit Bissspuren am Hals auf. Dieser hält die Wundmale für Insektenstiche und wird selbst dann nicht stutzig, als Orlok fasziniert ein Foto von Ellen (Hutters Ehefrau) betrachtet und sich lobend über ihren schönen Hals äußert. Als dem Naivling nach weiteren unheimlichen Vorfällen endlich bewusst wird, dass er es tatsächlich mit einem waschechten Vampir zu tun hat, ist es bereits zu spät. Denn Orlok hat sich bereits auf dem Seeweg Richtung Wisborg abgesetzt, um seine neue Behausung nebst Nachbarin in Augenschein zu nehmen. Hutter, der gefangen im Schloss zurückblieb, flieht in heller Aufregung und eilt auf dem Landweg Richtung Heimat. Ihm ist klar, dass das Leben seiner Frau auf dem Spiel steht, sollte er Wisborg nicht vor dem Grafen erreichen. Ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit beginnt…


Ein Regisseur revolutioniert das Horrorkino

"Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" (1922) zählt neben den Werken von Fritz Lang (darunter "Metropolis") wohl zu den bekanntesten Stummfilmklassikern. Diese Popularität kommt nicht von ungefähr, hat der Streifen doch die Geburt des reinrassigen Horrorkinos eingeläutet. Klar, Horrorelemente im Film gab es schon lange davor, nur war das Grauen dort meist eher Begleiterscheinung denn Absicht. Kein Regisseur hatte es je zuvor gewagt, sein Publikum nach der letzten Szene mit schlotternden Knien zurückzulassen. Friedrich Wilhelm Murnau brach mit dieser Tradition und verfolgte mit seinen auf Zelluloid gebannten Bildern erstmals das vordergründige Ziel, die Zuschauer zu verängstigen. Das gelang dem Film in vielerlei Hinsicht. Max Schreck etwa wirkte in seiner Rolle als Graf Orlok derart überzeugend, dass sogar Spekulationen darüber die Runde machten, er könnte in Wahrheit ein echter Vampir sein (Diese Idee wurde auf satirische Weise im 2000er "Shadow of the Vampire" thematisiert.). Auch Murnaus Entscheidung, an Originalschauplätzen zu drehen, trug wesentlich zur düsteren Stimmung bei. Bis in die Karpaten reiste das Filmteam, wo man in der Arwaburg die perfekte Kulisse für Graf Orloks Schloss fand. Die zahlreichen Naturaufnahmen in Form von düsteren Bergketten, stürmender See, im Wind wogenden Bäumen oder am Nachthimmel vorbeiziehenden Wolken sorgten zudem für eine regelrechte Dämonisierung der Landschaft. Nicht zu vergessen das gekonnte Spiel mit Licht und Schatten. Die legendäre Szene, in der Nosferatu als Schattengestalt die Treppe zu Ellens Schlafgemach hinaufschleicht, hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.



Die Erzeugung von Spannung gelang Murnau auch auf unterschwelliger Ebene. Hierzu verwendete er ein Stilmittel, das sich vor allem im Action-Genre großer Beliebtheit erfreut: Diagonalen in der Bewegung. Personen oder Fahrzeuge beschreiten ihren Weg also nicht einfach stupide von links nach rechts oder auf einer geraden Linie von hinten nach vorne, sondern bewegen sich schräg durch die Kulisse. Dies schafft nicht nur ein Gefühl von Räumlichkeit und Dynamik, sondern erzeugt auch ein latentes Unruhegefühl. Wie meisterlich es der Film versteht, den Zuschauer auf subluminaler Ebene zu beeinflussen, wird z.B. bei Betrachtung der folgenden Szene deutlich: Ellen sitzt auf einer Bank am Strand und wartet auf die Ankunft Hutters. Sie trägt ein schwarzes Kleid, links und rechts von ihr stecken Kreuze im Sand. Dieses Bild für sich alleine betrachtet wirkt schon beklemmend genug, zumal eine Begräbnisstätte an diesem Ort völlig deplatziert wirkt. Sieht man genauer hin, fällt auf, dass die Kreuze alle nach rechts geneigt sind und auch die Brandung im Hintergrund ihren Weg von links nach rechts beschreitet. In der folgenden Einstellung zeigt Murnau nur das Meer, doch nun verlaufen die Wellen in die entgegengesetzte Richtung - nämlich von rechts oben nach links unten (diagonale Bewegung). Diese zuwiderlaufenden "Richtungsmuster" verstören den Zuschauer, zumal Murnau die beiden Szenen mehrfach gegeneinander schneidet.



Interessant ist auch Murnaus gezielter Einsatz von Umrahmungen: Auffallend oft platziert er die Darsteller inmitten von Toren, Gewölbebögen, Türschwellen o.ä., was den entsprechenden Bildausschnitt wie ein Gemälde wirken lässt. Dass diese Darstellungsweise gewollt und keineswegs Zufall ist, beweist der Fakt, dass Murnau sogar Bildmanipulationen vornahm, um den besagten Rahmeneffekt zu erzielen. Der Gewölbebogen auf dem Screenshot unten rechts (siehe rote Markierung) war nicht etwa realer Bestandteil der Kulisse, sondern das Ergebnis einer nachträglichen Ausmaskierung des entsprechenden Bildbereichs.



Mit über 540 Einstellungen schuf Murnau einen für die damalige Zeit sehr schnell geschnittenen Film und verwendete als zusätzliches Spannungselement Parallelmontagen (engl. cross-cutting), mit denen zwei gleichzeitig ablaufende Handlungsstränge beschrieben werden konnten. Sogar visuelle Effekte kamen zum Einsatz: Mittels eines Negativstreifens verwandelte sich die nächtliche Kutschfahrt zum unheimlichen Trip durch einen Geisterwald (um auf dem Negativ die Farbe Schwarz zu erhalten, ließ Murnau Kutsche, Kutscher und Pferde mit weißen Tüchern behängen), zudem baute Murnau Zeitraffer- und Überblendungseffekte ein.



Abschließend sei gesagt, dass der Film fast 90 Jahre nach seiner Uraufführung natürlich niemandem mehr ernsthaft Angst einjagt - dafür wirkt er aus heutiger Sicht einfach zu naiv. Mit seiner unheilschwangeren Bildgewalt weiß er den Zuschauer aber nach wie vor zu fesseln und wird auch nachfolgenden Generationen noch einen wohligen Schauer über den Rücken jagen. Nicht schlecht für ein hochgradig künstlerisches Werk, das, weit abseits des trivialen Kommerzkinos, noch ganz ohne selbstzweckhafte Schock- und Ekeleffekte auskommt.


Das Kreuz mit dem Urheberrecht

"Nosferatu - eine Symphonie des Grauens" basiert sehr frei auf Bram Stokers "Dracula" (1897), dem wohl populärsten Vampirroman der Weltliteratur. Murnau wurde dies insofern zum Verhängnis, da er es nicht für nötig erachtete, sich um die Lizenzierung des Stoffes zu bemühen (was abgesehen davon wohl sowieso vergebliche Lebensmüh gewesen wäre, da die Verwertungsrechte bereits bei Universal Pictures lagen). Um die Anlehnung an die Romanvorlage zu vertuschen und sich so vor etwaigen Ansprüchen zu schützen, wandelte man wesentliche Aspekte der Handlung ab und änderte die darin vorkommenden Namen und Handlungsorte. Doch Murnau hatte die Rechnung ohne Bram Stokers resolute Witwe, Florence Stoker, gemacht. Diese nämlich strengte 1922 kurzerhand einen Prozess an, den sie drei Jahre später in letzter Instanz gewann. Auf Ihr Bestreben hin erging ein folgenschweres Urteil, das die vollständige Vernichtung aller sich im Umlauf befindlichen Filmrollen vorsah. In Deutschland konnte dies zwar noch realisiert werden, glücklicherweise hatten jedoch bereits diverse Kopien ihren Weg ins rettende Ausland gefunden. So verwundert es auch nicht, dass als Hauptquelle für die neueste Restaurierung eine Nitratkopie aus Frankreich diente. 1930 erschien in Deutschland unter dem Titel "Die zwölfte Stunde. Eine Nacht des Grauens" eine bis zur Unkenntlichkeit entstellte und nicht vom Regisseur autorisierte Tonfilmversion des ursprünglichen Streifens. Zahlreiche Einstellungen wurden entfernt, nachgedrehte Szenen nebst Archivmaterial eingefügt und durch Umschnitte ein Happy End erdichtet. Durch diese gravierenden Änderungen sollten weitere Rechteverletzungen vermieden werden. Erst durch den Tod von Florence Stoker im Jahr 1937 fiel der Bannspruch gegen Murnaus Meisterwerk endgültig.


Restaurierung

Der Gefahr, hierzulande seiner Vernichtung anheimzufallen, war "Nosferatu" Ende der dreißiger Jahre zwar entronnen. Das Problem war nur, dass scheinbar keine Kopie mehr existierte, die Murnaus Original entsprach. Unzählige Schnittfassungen waren im Laufe der Zeit entstanden, praktisch jedes Land, in dem der Film im Umlauf war, hatte eine oder gar mehrere Alternativ-Fassungen in den Archiven. Manche enthielten Szenen, die Murnau nie gedreht hatte, andere wiederum waren massiv umgeschnitten oder einiger Szenen entledigt worden. Auch die Zwischentitel (= Texttafeln; dazu später mehr) hatten eine wahre Odyssee hinter sich. Sie wurden vom Deutschen ins Französische übersetzt, dann vom Französischen ins Englische und später wieder vom Englischen ins Deutsche zurück. Dass es dabei zu Sinnentstellungen kam, dürfte klar sein. Manche Zwischentitel wurden gar gänzlich weggelassen, andere wiederum bewusst verfälscht. In einer Fassung etwa liest Hutter im Rasthaus nicht originalgetreu in einem Buch, das von Vampiren handelt, sondern in der Bibel.

Aus diesem Wust an unterschiedlichen Vergleichsmaterialien die von Murnau autorisierte Original-Fassung wiederherzustellen, wäre unter normalen Umständen von Beginn an zum Scheitern verurteilt gewesen. Glücklicherweise lag der Fachwelt jedoch Murnaus Skript zu "Nosferatu" vor, mit dessen Hilfe man verfügbare und verloren gegangene Szenen (sowie deren zeitlich korrekte Abfolge) recht zuverlässig identifizieren konnte. Doch erst 1981 mündete die spannende wie mühevolle Detektivarbeit in vorzeigbare Resultate: Eine weitgehend rekonstruierte Schwarzweiß-Fassung, ergänzt um neu hergestellte deutsche Zwischentitel und Inserts (textgetreu nach der originalen Titelliste), wurde in der Cinémathéque Francaise wiederaufgeführt. 1984, 1987 und 1995 folgten weitere Restaurierungen. So konnte man z.B. auf Basis einer wiederentdeckten, viragierten Nitratkopie nachvollziehen, nach welchem Farbplan die einzelnen Szenen koloriert waren (dazu gleich mehr). Zudem wurden mangelhafte oder fehlende Stellen ergänzt.

Die bis dato letzte Restaurierung (die auch Gegenstand dieses Schnittberichtes ist) erfolgte in den Jahren 2005/2006 durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Erstmals fanden nun auch die originalen deutschen Zwischentitel, größtenteils digital restauriert, ihren Weg zurück in den Film. Verlorene Zwischentitel wurden mit gleicher Typographie wiederhergestellt. Erstmals gibt es nun auch die Einblendungen zu sehen, welche den Beginn und das Ende der einzelnen Akte (fünf an der Zahl) ankündigen.



Besondere Sorgfalt widmete man der optischen Aufbereitung. Als Bearbeitungsgrundlage diente hierbei ein 35 mm-Negativ, das mittels Filmabtastung digitalisiert und in ein Restaurierungsprogramm eingespielt wurde. Anschließend kümmerten sich Techniker in wochenlanger Feinarbeit um die Korrektur von Bildstörungen, Verschleißartefakten sowie Helligkeits- und Dichteflackern. Auch der unruhige Bildstand wurde stabilisiert. Bei der Kolorierung dienten die originalen Viragen der Ur-Fassung als Vorlage. Letztendlich wurde der Film noch auf die damals übliche Originalgeschwindigkeit von 18 Bildern pro Sekunde angepasst, um eine realistische Laufgeschwindigkeit zu erzielen.

Public Domain
Restaurierte Fassung



Viragierungen

Der Farbfilm war in seinen Anfangstagen noch sehr teuer und erlebte erst Mitte der dreißiger Jahre seinen Durchbruch. Folglich waren in der Stummfilmzeit die Möglichkeiten, kostengünstig Farbe ins Spiel zu bringen, arg begrenzt. Eine umständliche und teure Variante war die Kolorierung von Hand, bei der in einem äußerst zeitaufwendigen Vorgang Bild für Bild mit Hilfe von Schablonen eingefärbt werden musste. Deutlich populärer, weil günstig und weniger zeitraubend, war die Viragierung. Hier wurden ganze Szenen mit einer einheitlichen Farbe versehen, was als dramaturgisches Stilmittel völlig ausreichte. Mit der Zeit entwickelte sich ein regelrechter Farbcode, der den Zuschauern dabei half, die jeweilige Stimmung der betreffenden Szene zu "erfassen".

"Nosferatu" lag lange Zeit nur als Schwarzweiß-Kopie vor. Verschiedene Gesichtspunkte ließen jedoch schon damals darauf schließen, dass die ursprüngliche Fassung viragiert war. Da war zum einen der Fakt, dass sich ein Vampir bei strahlendem Sonnenschein nicht unter freiem Himmel bewegen kann. Genau dies musste Graf Orlok jedoch zwangsläufig tun, da die Filmtechnik zur damaligen Zeit nur schwerlich mit nächtlichen Dreharbeiten zurechtkam. In der Schwarzweiß-Fassung entlarvt sich Nosferatu folglich überdeutlich als "Daywalker", was vor allem dahingehend befremdlich wirkt, als dass der Blutsauger zum Ende des Film ja durch die Einwirkung der Sonne zu Staub zerfällt. Eine sichtbare Unterscheidung von Tag- und Nachtszenen wäre also zwingend erforderlich gewesen, um diesen Widerspruch zu eliminieren. Ein weiterer Hinweis auf eine mögliche Viragierung fand sich im 5. Akt des Films. Genau an der Stelle, in der der Wind eine Kerze ausbläst, ließ sich ein Schnitt identifizieren, der darauf hindeutete, dass das Filmmaterial vor und nach dem Cut getrennt voneinander "bearbeitet" wurde (um z.B. mit unterschiedlichen Farbtönen den Übergang vom Licht ins Dunkel darzustellen).

Mitte der achtziger Jahre stieß man dann tatsächlich auf eine viragierte Kopie der ersten französischen Fassung, welche auf demselben Farb-Code beruhte wie die deutsche Version. So konnte endlich nachvollzogen werden, in welchen Farbtönen die einzelnen Szenen koloriert waren. In der hier vorliegenden Restaurierung sind die Nachtszenen türkis-grün eingefärbt, Dämmerung ist pink und für Szenen bei Tageslicht oder in beleuchteten Innenräumen verwendete man einen Gelbton. Lediglich eine Sequenz fällt farblich aus dem Rahmen: Die Szene, in der eine Venusfliegenfalle ihr Opfer umschließt, ist in einem orange-roten Ton gehalten. Fassungen, die auf früheren Restaurierungen beruhen, weisen übrigens partiell abweichende Viragen auf. So sind z.B. auf der UK-DVD von BFI (die auf der 1995er-Restaurierung basiert) bestimmte Nacht-Szenen nicht türkis, sondern blau eingefärbt.

Tageslicht/Beleuchtete Innenräume
Dämmerung

Nacht
Venusfliegenfallen-Szene



Musik

Stummfilme wurden in der Regel immer mit Musikbegleitung aufgeführt. Mangels entsprechender Technik sorgten damals noch live spielende Tonkünstler für den passenden Wohlklang, wobei man sich anfangs noch mit simplen Klavierimprovisationen oder Versatzstücken aus Opern begnügte. In den zwanziger Jahren erlangten eigens komponierte Filmpartituren zunehmend an Bedeutung. Neben der Film-Kopie musste der Distributor den Kinobetreibern dann auch die entsprechenden Noten-Blätter an die Hand geben. Viele dieser Musiken gingen im Laufe der Jahrzehnte verschütt oder schlummern immer noch unentdeckt in verstaubten Archiven.

Auch die originale, von Hans Erdmann komponierte Nosferatu-Filmmusik, galt lange als verschollen. Diesem Umstand ist es mitunter geschuldet, dass die zahlreichen Nosferatu-Veröffentlichungen der letzten Jahre unterschiedlichste Musikfassungen beinhalten (u.a. sogar einen Gothic Industrial Mix). Als besonders gelungen sind die orchestralen Arrangements des englischen Komponisten James Bernard zu bezeichnen, der zu zahlreichen Hammer-Horrorstreifen die Filmmusik beisteuerte (zu finden auf der UK-DVD von BFI). Die aktuelle Restauration durch die Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung bietet diesbezüglich ein besonderes Schmankerl, enthält sie doch erstmals die Originalmusik von 1922. Zu verdanken ist dies dem Komponisten und Dirigenten Berndt Heller, der das Werk mittels zweier auf der Nosferatu-Musik basierenden Suiten und mit Hilfe von Aufzeichnungen Erdmanns im "Allgemeinen Handbuch der Filmmusik", rekonstruierte. Es sei jedoch erwähnt, dass Berndt Heller hier keineswegs Pionierarbeit geleistet hat. Bereits Mitte der neunziger Jahre konnte die Dirigentin und Musikwissenschaftlerin Gillian B. Anderson der Öffentlichkeit eine vollständig rekonstruierte Fassung des Nosferatu-Scores präsentieren (erschien auch auf Audio-CD), welche allerdings nie Teil eines Film-Release wurde, sondern bis heute ausschließlich live dargeboten wird.

Zum besseren Verständnis: Die zwei o.g. Nosferatu-Suiten umfassen insgesamt zehn Einzelstücke mit einer Gesamtspieldauer von 40 Minuten. Wegen der deutlich längeren Laufzeit des Filmes mussten also zwangsläufig bestimmte, unter Umständen abgewandelte Versatzstücke wiederholt werden (etwa zur leitmotivischen Begleitung der Hauptcharaktere). Vereinfacht ausgedrückt bestand die große Kunst nun darin, aus dem vorhandenen Material eine abendfüllende Musikbegleitung zu schaffen, die möglichst nahe an Erdmanns Original heranreichte. Wertvolle Anhaltspunkte lieferten hierbei diverse Aufzeichnungen Erdmanns (u.a. im o.g. "Allgemeinen Handbuch der Filmmusik"), wobei jedoch nur für einen Bruchteil des Filmes klare Anweisungen vorlagen (z.B. über die musikalische Begleitung des letzten Aktes). Der große Rest konnte nur auf Basis "fundierter Vermutungen" rekonstruiert werden, was auch die Divergenzen zwischen Andersons und Hellers Score erklärt. Eine Wertung soll an dieser Stelle zwar nicht erfolgen, die ein oder andere Entscheidung Hellers darf jedoch durchaus hinterfragt werden. Bei manchen Szenen wirkt Hellers Musikwahl nämlich recht deplatziert - vor allem, wenn man zum Vergleich Andersons Rekonstruktion heranzieht. Bestes Beispiel ist die berühmte Schlüsselszene, in der Nosferatu des Nächtens Hutters Zimmer heimsucht. Man vergleiche die Begleitung Hellers (ab Minute 1:20) mit dem musischen Part, den Anderson an exakt der selben Stelle vorsah (ein findiger Fan hat hier zu Demonstrationszwecken einen Teil der Public Domain-Fassung passgenau mit Andersons Score hinterlegt).


Zwischentitel

Zwischentitel sind Texttafeln, die in Stummfilmen durch die Handlung führen. Mangels Ton konnten den Zuschauern auf diese Weise Dialoge, Erklärungen o.ä. vermittelt werden. Zwischentitel dienten jedoch nicht nur der reinen Information, sondern konnten bei entsprechender Gestaltung auch unter dramaturgischen Gesichtspunkten äußerst hilfreich sein. Bestes Beispiel sind die in der Nosferatu-Ursprungsfassung zum Einsatz kommenden Zwischentitel, die im Zuge der aktuellen Restaurierung reintegriert wurden (fehlende Zwischentitel wurden in der Original-Typografie wiederhergestellt und mit F.W.M.S. gekennzeichnet). Hier fällt auf, dass meist keine schnöden Texttafeln zum Einsatz kamen (nur bei Dialogen), sondern überwiegend Ausschnitte aus Zeitungen, Briefen oder (Tage-)Büchern. Dies erhöht nicht nur die Glaubwürdigkeit der Geschehnisse, sondern lässt den Zuschauer auch tiefer in das Geschehen eintauchen. Diese gestalterischen Aspekte wurden bei der Vorführung von Stummfilmen nach dem 2. Weltkrieg oft vernachlässigt. So wurden Zwischentitel bei der Übersetzung in die jeweilige Landessprache oft durch neue, eher lieblos gestaltete Pendants ersetzt. Klar wird dies auch im direkten Vergleich zwischen der Public Domain- und der restaurierten Fassung:


Dialog


Überleitung


Buch


Tagebuch


Brief


Logbuch


Bekanntmachung


Zeitung



Namen

Die Orts- und Personennamen der restaurierten Fassung unterscheiden sich völlig von denen der Public Domain-Version, wobei die in der restaurierten Fassung verwendeten Bezeichnungen denen der Original-Kopie entsprechen (siehe Erläuterungen zum Urheberrechtsstreit). Die Unterschiede sind durch den Umstand begründet, dass 1947, als der Film von Frankreich nach Amerika gelangte, die Original-Namen durch die Namen aus Bram Stokers "Dracula" ersetzt wurden. Diese Änderungen wurden beibehalten, als der Steifen später wieder seinen Weg nach Europa fand.

Public Domain Restaurierte Fassung
Handlungsort: Bremen Wisborg
Nosferatu: Count Dracula Graf Orlok
Häusermakler: Renfield Knock
Angestellter des Häusermaklers: Jonathan Harker Hutter
Ehefrau des Häusermaklers: Nina Harker Ellen Hutter
Reeder: Westenra Harding
Schwester bzw. Ehefrau des Reeders: Lucy Westenra (Schwester) Ruth Harding (Ehefrau)
Stadtarzt: The Professor Professor Sievers
Professor: Professor Professor Bulwer


Wer sich intensiver mit dem Film befassen möchte, sollte unbedingt das "Dokument des Grauens" zu Rate ziehen, welches dem Autor unter anderem als Quelle diente. Es handelt sich hierbei um eine umfangreiche, über 800 Seiten umfassende Chronik des klassischen Horrorfilms, die der Autor Ralf Ramge interessierten Lesern kostenlos zum Download bereitstellt.

Weiterer Schnittbericht:
Restaurierte Fassung (1995) - Restaurierte Fassung (2005/2006)

Meldungen:
Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens auf Blu-ray (08.06.2014)

Der Vorspann der restaurierten Fassung läuft länger
84 Sek.
Public Domain
Restaurierte Fassung


01:31
"Nosferatu" besteht aus fünf Akten. Im Gegensatz zur PD-Fassung werden in der restaurierten Fassung der Beginn und das Ende der einzelnen Akte mit Zwischentiteln angekündigt. Hier wird der 1. Akt eröffnet.
5,1 Sek.


02:41
In der PD-Fassung sieht man noch, wie Ellen Hutter die Katze am Fensterbrett mit einem Spielzeug neckt. In der restaurierten Fassung folgt zusätzliches Material, in dem man Ellen dabei beobachten kann, wie sie das Spielzeug beiseite legt und anschließend die Katze vom Fensterbrett herunternimmt. Nachdem Ellen das Tier liebevoll an sich gedrückt hat, setzt sie es am Boden ab, nimmt auf einem Stuhl Platz und greift zu ihrem Nähzeug. Gleich im Anschluss folgt eine Szene, in der Hutter seine Jacke überstreift und aus dem Haus eilt.
14,8 Sek.


03:34
Nachdem Hutter seiner Frau den selbst gepflückten Blumenstrauß überreicht hat, kann man in beiden Fassungen erkennen, dass Ellen sich nicht sonderlich über das Geschenk zu freuen scheint. Doch nur in der restaurierten Fassung richtet sie das Wort an ihren Mann und bedauert den Tod der schönen Blumen. Diesem Satz kommt große Bedeutung zu, da er den ersten Spannungsmoment bzw. den ersten Hinweis darauf birgt, welches Grauen Hutter noch erwartet. Solche unterschwelligen Botschaften werden im Laufe des Films noch häufiger folgen.
8,5 Sek.


05:02
Nachdem der Makler Knock den Brief des Grafen gelesen hat, starrt er noch länger nachdenklich ins Leere und ruft schließlich nach Hutter, der gerade mit einem Kollegen Schreibkram erledigt. Die Beiden blicken erschrocken zu Knock. Hutter steckt noch die Feder zurück ins Tintenfass.
12,9 Sek.


06:42
Knock berichtet Hutter vom Begehr Graf Orloks, ein Haus in Wisborg zu erwerben. Doch nur in der restaurierten Fassung wird der Wunsch des Vampirs mit dem Hinweis konkretisiert, dass ihm ein schönes, ödes Haus vorschwebt.
3,9 Sek.


08:24
Hutter hat Ellen von seiner bevorstehenden Reise nach Transsylvanien berichtet und packt gerade seine Sachen, als Ellen den Raum betritt. Wenn in der PD-Fassung der Schnitt auf Ellen folgt, steht sie bereits im Raum und geht sofort auf Hutter zu. In der restaurierten Fassung sieht man zunächst nur die geschlossene Türe, die von Ellen geöffnet wird. Bevor sie auf Hutter zugeht, blickt sie ihn noch eine Weile mit sorgenvollem Blick an. Hutter erwidert ihren Blick.
12,7 Sek.


08:27
Ellen geht auf Hutter zu und schmiegt sich an seine Brust. Nachdem er sie umarmt hat, richtet seine Frau ihm den Kragen und blickt ihn wieder besorgt an.
17,1 Sek.


08:35
Hutter hält seine Frau länger im Arm, reißt sich dann jedoch regelrecht von ihr los, holt die Mäntel und drückt Ellen beide Kleidungsstücke in die Hand. Daraufhin schnappt er sich sein Reisegepäck und umarmt sie erneut.
11,8 Sek.


14:31
Nachdem Hutter in der Herberge zu Bett gegangen ist, sieht man noch eine Kamerafahrt über die nächtliche Berglandschaft Transsylvaniens.
12,8 Sek.


16:10
Im Morgengrauen macht sich Hutter wieder auf den Weg zu Graf Orlok. Erneut wurde in der restaurierten Fassung eine Aufnahme der Berge eingefügt. Diesmal jedoch keine Kamerafahrt, sondern eine feste Einstellung. Man sieht die Wolken am Himmel vorbeiziehen.
11,8 Sek.


16:42
Hutter streckt seinen Kopf aus der Kutsche.
1,1 Sek.


17:03 [20:43]
Hier hat die PD-Fassung mehr Material zu bieten, da der Zuschauer die Szenerie schon zu Gesicht bekommt, bevor die Pferdekutsche von rechts hinten ins Bild kommt. In der restaurierten Fassung hingegen befindet sich die Kutsche bei Beginn der Einstellung bereits auf dem Weg.
+ 5,3 Sek.
Public Domain
Restaurierte Fassung


21:44
Nachdem Hutter Graf Orlok ins Schlossinnere gefolgt ist, kündigen Zwischentitel das Ende des 1. und den Beginn des 2. Aktes an.
4,4 Sek.


30:40 [34:46]
Hier hat sich in die restaurierte Fassung ein Fehler eingeschlichen. Hutter, der Orlok vor seiner Zimmertüre erspäht hat, rennt voller Panik zum Fenster und hält nach einer Fluchtmöglichkeit Ausschau. Doch sein Blick fällt in einen felsigen Abgrund, an dessen Ende sich ein Gebirgsbach schlängelt. In der restaurierten Fassung steht diese Einstellung auf dem Kopf. Man kann deutlich erkennen, dass Wasser von einer Felsspitze nach oben tropft.
kein Zeitunterschied

Public Domain
Restaurierte Fassung


31:25
Und wieder fehlt in der PD-Fassung ein wichtiger Zwischentitel, da dieser eine Parallelmontage ankündigt (die Szenerie wechselt danach zu Ellen, die von Alpträumen gebeutelt aus dem Schlaf hochschreckt).
2,1 Sek.


37:14
Nachdem der im Schloss gefangene Hutter den Grafen dabei beobachtet hat, wie sich dieser selbst einsargt und sich mit seiner Kutsche davonmacht, wird ihm schlagartig klar, dass das Ziel des Vampirs Wisborg ist. Er sieht seine Frau in höchster Gefahr, doch nur in der restaurierten Fassung ruft er noch ihren Namen, bevor er sich aus dem Fenster abseilt.
1,5 Sek.


38:24
In einer weiteren Einstellung kann man die Flößer dabei beobachten, wie sie die Särge ins Tal transportieren.
12,7 Sek.


Nach der Flößer-Sequenz endet der 2. Akt und der 3. Akt wird eröffnet.
3,6 Sek.


Zu Beginn des 3. Aktes sieht man in der restaurierten Fassung zunächst die Krankenschwester alleine am Bett Hutters stehen, bevor der Doktor hinzukommt. In der PD-Fassung beginnt die Einstellung mit dem bereits am Krankenbett stehenden Doc.
4,4 Sek.


39:02
Die Szene, in der die Särge (in einem davon liegt Orlok) auf das Schiff verladen werden, wird nur in der restaurierten Fassung mit einem Tagebucheintrag des Erzählers eingeleitet.
28,7 Sek.


39:17
Wieder fehlt ein Zwischentitel, in dem der Zollbeamte darauf hingewiesen wird, dass das Schiff noch heute auslaufen soll.
5,7 Sek.


39:26
Der Zollbeamte inspiziert die Frachtpapiere.
15,3 Sek.


44:07
Knock, mittlerweile wahnsinnig geworden, sitzt in der Nervenheilanstalt ein. Fasziniert zeigt er auf ein Spinnennetz, dessen Bewohnerin gerade dabei ist, eine Fliege fachmännisch einzuwickeln. Mit einem entsprechenden Zwischentitel kommentiert er das Geschehen.
3,2 Sek.


44:56
Hier fehlt eine längere Sequenz. Man sieht Harding und seine Schwester Ruth vor deren Anwesen Kricket spielen, während der Postbote dem Gärtner einen Brief aushändigt. Dieser übergibt das Schreiben Ruth, worauf sie sichtlich beschwingt reagiert. Es handelt sich um den Brief von Hutter, den dieser nach seiner ersten Nacht im Schloss an seine Ehefrau geschrieben und einem Boten übergeben hat. Sogleich machen sich Harding und Ruth auf den Weg zum Strand, um den Brief der dort ausharrenden Ellen zu übergeben.
46,8 Sek.


45:43
Ellen, der bereits ein Teil des Briefes vorgelesen wurde, nimmt das Stück Papier an sich und beginnt selbst weiterzulesen.
3 Sek.


46:34
Hutter, von seinem Sturz wieder genesen, will seine Heimreise fortsetzen, doch die Krankenschwester versucht ihn zum Bleiben zu bewegen. Hutter jedoch entgegnet, dass er so schnell wie möglich nach Hause muss.
7,6 Sek.


46:52
Man sieht das Segelschiff mit seiner unheimlichen Fracht länger über die See schippern.
26,4 Sek.


In der darauffolgen Szene folgt ein Zwischenschnitt auf Hutter, der sich mit seinem Pferd durch unwegsames Gelände Richtung Heimat schlägt. In der PD-Fassung fehlen die ersten Sekunden, wodurch auch die Blendenöffnung zu Beginn der Einstellung verlorengeht und so ein "hard cut" entsteht.
3,6 Sek.


48:17
Man sieht das Schiff länger über die raue See fahren.
4,5 Sek.


48:22
Das aufgewühlte Meer ist länger zu sehen, danach folgt eine weitere Aufnahme von der Takelage des Schiffs.
8,4 Sek.


51:42
Hier fehlt eine Parallelmontage. Nachdem sich der Maat mit einem Beil bewaffnet auf den Weg unter Deck gemacht hat, folgt in der restaurierten Fassung noch eine Sequenz, in der Hutter bei Sonnenuntergang über eine Wiese reitet. In der PD-Fassung fehlt die Szene und man wird sofort mit den Ereignissen unter Deck konfrontiert.
12,8 Sek.


53:17
Nach der Szene, in der Nosferatu das Deck des Schiffs betreten hat, wird in der restaurierten Fassung ein Zwischentitel eingeblendet, den die PD-Fassung schuldig bleibt. Stattdessen zeigt die PD-Fassung einen Zwischentitel, der in der restaurierten Version erst nach Eröffnung des 4. Aktes in 01:01:30 folgt ("Es ist sehr schwer zu sagen, wie es der armen Kraft des jungen Hutter gelang...").
5,6 Sek.


Nach obigem Zwischentitel kann man das Schiff noch durch die Nacht fahren sehen.
6,3 Sek.


Gleich darauf endet der 3. Akt und der 4. wird eingeleitet.
4,1 Sek.


55:36
Noch eine Aufnahme des Schiffs, welches sich nun dem Heimathafen nähert.
22,1 Sek.


56:59
Erneut entsteht durch die fehlende Blendenöffnung ein "hard cut".
5 EB


1:07:33
Mit der Ankunft Graf Orloks in Wisborg hat auch die Pest Einzug gehalten. Nachdem der Dorfschreier die Bevölkerung auf die Gefahr aufmerksam gemacht hat, sieht man ihn in der restaurierten Fassung noch länger die Straße entlanglaufen. Danach schließt sich die Blende.
4,2 Sek.


Nun endet der 4. Akt und das Finale beginnt.
4,3 Sek.


Mit einer Blendenöffnung wird der 5. Akt eingeläutet. Ein Mann mit Zylinder tritt aus einer Tür und malt mit Kreide ein Kreuz an selbige. Die PD-Fassung setzt erst an der Stelle ein, als das Kreuz schon zur Hälfte aufgemalt ist.
8,2 Sek.


1:07:36
Man sieht den Mann, der die pestinfizierten Häuser markiert, noch aus dem Bild gehen. Der Beginn der nächsten Einstellung (der Zylinderträger wendet sich der nächsten Haustüre zu) fehlt ebenfalls.
2,8 Sek.


1:08:44
Ellen versucht länger dem Drang zu widerstehen, im Buch der Vampire zu lesen.
2,6 Sek.


1:10:01
Als Ellen ihre Lektüre beendet hat, ist ihr Blick in der restaurierten Fassung noch auf das Buch gerichtet. In der PD-Fassung hat sie den Kopf bereits erhoben und starrt ins Leere.
2,4 Sek.


1:14:07
Der Zwischentitel, der die Jagd nach dem aus der Irrenanstalt entflohenen Knock einleitet, fehlt.
8,2 Sek.


1:14:24
Ein weiterer Zwischentitel ist abgängig. Stattdessen zeigt die PD-Fassung an dieser Stelle einen Zwischentitel, der in der restaurierten Fassung bereits einige Sekunden zuvor - bei Zeitindex 1:22:43 - eingeblendet wurde ("Man hat ihn gesehen! Er lief aus dem Hause! Den Wärter hat er erwürgt...").
4 Sek.


1:16:50
Noch immer stellen die aufgebrachten Bürger Knock nach. Mitten auf einem Feld glauben sie ihn gesichtet zu haben und stürmen auf die Gestalt zu, doch es handelt sich nur um eine Vogelscheuche. Als der Pöbel dies realisiert, beginnt er vor Wut, das Fundstück in seine Einzelteile zu zerlegen. Erst an dieser Stelle setzt die PD-Fassung ein.
8,4 Sek.


1:17:02
Und wieder wird eine neue Szene mit Naturaufnahmen eingeleitet. Diesmal fehlt eine Aufnahme des Meeres. Die Blendenöffnung der nächsten Einstellung (Graf Orlok blickt aus dem Fenster seiner neuen Heimstätte) ist ebenfalls abgängig.
5,9 Sek.


1:18:12
Ellen steht länger am Fester und blickt auf das gegenüberliegende Gebäude, in dem Graf Orlok es ihr gerade gleichtut.
1,2 Sek.


1:18:17
Hier bietet die PD-Fassung mehr Material. Nachdem Ellen das Schlafzimmerfenster aufgerissen hat, sieht man sie noch länger an selbigem stehen.
+ 1,7 Sek.


1:20:58
Der Zwischentitel, in dem von der Ergreifung Knocks berichtet wird, fehlt.
4,2 Sek.


1:21:28
Der letzte Hahnenschrei vor dem Ableben Graf Orloks fehlt komplett.
1,4 Sek.


1:23:47
Die vorletzte Einstellung. Der Doktor steht deutlich länger im Türrahmen, im Hintergrund sieht man den verzweifelten Hutter, der seine soeben verstorbene Frau in den Armen hält. Dann schiebt der sichtlich betroffene Doc seine Brille hoch, wischt sich die Tränen aus den Augen und tritt in die Mitte des Türrahmens.
23,6 Sek.


In der restaurierten Fassung folgt noch ein Abspann, wobei sich die Credits ausschließlich auf die Restaurierungsarbeiten beziehen.
55,2 Sek.

Auf der 2005/2006er-Restaurierung basierende DVD-Veröffentlichungen

Cover der deutschen DVD (Universum Film)


Cover der englischen DVD (Eureka!)


Cover der US-DVD (Kino International)



Auf der 1995er-Restaurierung basierende DVD-Veröffentlichungen

Cover der US-DVD (Kino on Video)


Cover der UK-DVD (BFI)


Cover der französischen DVD (Film Sans Frontières)



DVD-Veröffentlichungen, die auf Fassungen VOR der 1995er-Restaurierung basieren

Cover der US-DVD (Image Entertainment)


Cover der UK-DVD (Eureka Video/Special Edition)


Cover der UK-DVD (Eureka Video)



Sonstige DVD-/VHS-Veröffentlichungen

Cover der deutschen DVD (Astro)


Cover der US-DVD (Arrow Video)


Cover der US-DVD (Music Video Distributors)


US-DVD (Triad Productions Corporation)US-DVD (Image Entertainment)


US-DVD (Madacy Entertainment)US-DVD (Alpha Video)


US-DVD (Tgg Direct)US-DVD (Public Broadcasting Service)


US-DVDUS-DVD (Synergy Ent)


US-DVDUS-DVD (A2zcds.com)


US-DVD (B Film Productions)US-DVD


US-DVD (Synergy Ent)US-DVD (Elite Entertainment)


US-DVD (CineHaus Entertainment)US-DVD (Rph Productions)



US-DVD (Vintage Home Ent.)US-DVD (St. Clair Entertainment)


US-Tape


UK-DVD (Dark Vision)


UK-DVD (Cornerstone Media)UK-DVD (Redemption Films)


UK-Tape (Redemption Films)


Cover der spanischen DVD


Cover der französischen DVD (KVP)


Australisches Cover



Filmplakate/Poster



















Anzeige aus "Der Film" (Berlin, 1921)

Kommentare
03.02.2010 00:03 Uhr - wolf1
Ein perfekter Schnittbericht für dieses absolute Meisterwerk!

03.02.2010 00:05 Uhr - Lykaon
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der Begriff "göttlich" ist eine leichte Untertreibung. Atemberaubend und wunderschön =)
Danke :)

03.02.2010 00:09 Uhr - NoFuckinX
Twilight ist besser.

03.02.2010 00:11 Uhr - wolf1
@NoFuckinX
Das meinst du doch nicht wirklich ernst,oder?!?

03.02.2010 00:14 Uhr - Ripp3r
3. 03.02.2010 - 00:09 Uhr schrieb NoFuckinX

Twilight ist besser.


Da kann ich dir nur sagen:
EPIC FAIL



zum SB: super meisterwerk (war bestimmt sehr viel arbeit, absolut lesenswert ^^) zu einem filmischen meisterwerk

03.02.2010 00:15 Uhr - lordmajestic
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Ein Meisterwerk. Habe mir schon vor Monaten die neue Version aus der "Masters of Cinema" Serie geleistet. Es gibt noch einige Filme die in dieser Serie erschienen (und noch erscheinen werden, auch auf Blu-ray z.B. demnächst "M") sind, die dt. Ton oder dt. Zwischentietel haben. Sehr lohnenswert sich die Teile z.B. bei amazon.co.uk zu kaufen, da meist eine bessere Zusammenstellung enthalten ist als bei den dt. Versionen!! :-)

03.02.2010 00:17 Uhr - mancer
Wow, man merkt, wieviel Herzblut in den SB geflossen sein muss.
Ihr sollte eine PDF-Export-Funktion anbieten, damit man sich solche Werke auch mal unterwegs durchlesen kann :)

03.02.2010 00:19 Uhr - Recommander82
Alleine die Cover haben mehr Atmosphäre als so mancher Horrorstreifen dieser Tage.
Und der Film erst!
Anrührend, wie das Genre mal anfing...

03.02.2010 00:19 Uhr - Nightmareone
Das ist ein Film der ruhig auf Blu-Ray erscheinen dürfte ;-)
Bekannt, beliebt und noch immer geschätzt... Meilenstein der Filmgeschichte...

Und immer dier Twilight Mist, also bitte...

03.02.2010 00:28 Uhr - oligiman187
NoFuckinX wollte gerade deswegen provozieren, weil er weiß, dass hier viele Twilight Hasser sind! Achja Twilight IST besser :P Nichts geht über Kristen Stewart als Bella Swan, freu mich schon auf Teil 3 und 4! So, da habt ihr es! ;D (Ja, ich freu mich drauf, kein Witz)

Nosferatu ist natürlich ein Meilenstein und dieser SB setzt dem Ur-Klassiker des Vampir-Films ein Denkmal! :D

03.02.2010 00:28 Uhr - VideoRaider
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Großartige Arbeit Odo. Da bleibt mir nichts weiteres zu sagen... ;)

03.02.2010 00:30 Uhr - BTN
manche erkennen ironie nicht einmal, wenn man es groß daraufschreiben würde.

ein toller schnittbericht zu einem sehr tollen film. der fehlt in dieser fassung noch in meiner sammlung. werd ich mir demnächst zulegen. aber zuerst kommt mir ein blu-ray player ins haus.
hat jemand schon erfahrung zu den blu-rays dieser alten filmklassiker gemacht? wie wirken die im 'hochglanz'? wirkt das bild eher künstlich, fast schon animiert oder bleibt ein überzeichnungseffekt aus (ist mir bei den ersten blu-ray filmen die rauskamen aufgefallen)?

03.02.2010 00:40 Uhr - PoliWanKenobi
Ich glaube das ist das Opus Magnum dieser Seite.
Vielen Dank dafür!

03.02.2010 00:41 Uhr - Kurisuteian
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Wirklich interessant mit welchen Mitteln man damals noch etwas darstellen konnte, allein durch die Arbeit mit "hell und dunkel".

Schade allerdings, was für Ramsch-Veröffentlichungen existieren, die so inflationär mit dem Film umgehen.

03.02.2010 00:42 Uhr - opiumrebel
Dieser Film ist vor allem ein Paradigma für Schauspielkunt, Schauspieler sollten Mimikspiel und Gestik im Stummfilm üben.
Vor allem ein ein tolles Abbild der Zeit. Aufgrund der Schminke und Mimik jagen mir sogar die "Guten" eine höllen Angst ein, ganz zu schweigen von Max Schreck. Schön auch das Herzog und Merhige Murnau Tribut zollen.

03.02.2010 00:58 Uhr - Mr Miau
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Toller Film, toller SB.

03.02.2010 01:02 Uhr - Critic
03.02.2010 - 00:09 Uhr schrieb NoFuckinX
Twilight ist besser.


au. da will jemand den hass der welt auf sich ziehen.

03.02.2010 01:13 Uhr - CJJC
Wow 1 A Schnittbericht.
War bestimmt ein Haufen Arbeit.

Klasse Film.

03.02.2010 01:31 Uhr - Evil Wraith
Ay, Mama! Da geht einem das Herz in der Hose auf... Und mir wird wieder schmerzlich bewusst, wie unsäglich mies die deutsche VÖ der untrennbar mit dem Film verbundenen Hommage Shadow of the Vampire ist...

03.02.2010 01:33 Uhr - Cine-Phil
Danke für diesen Vergleich! NOSFERATU ist für mich (künstlerisch und vom Einfluss her gesehen) der beste Film, der jemals gedreht wurde und wär mein Lieblingsfilm, wenn die STAR WARS-Trilogie nicht wäre.

03.02.2010 04:05 Uhr - Jason2009
Ich weiss nicht was die leute immer so gegen Twilight wettern. Ignoriert einfach den ganzen Robert Pattinson-hype und konzentriert euch auf charaktere und story dann hat man einfach eine mal andere art von Vampirgeschichte. Ich persönlich mag die Twilight-Saga, find den hype aber zum Kotzen und die ganzen teeniefangirls gehen mir auch derbe auf die Nüsse.

Aber die Twilight-Saga selbst (vor allem die bücher 2 und 3) finde ich sehr gut.

Natürlich kann Twilight nicht mithalten mit den Vampirklassikern wie Nosferatu oder Dracula und auch Underworld gefällt mir als film etwas besser.

Das beste in sachen vampirstory bleibt für mich aber auf ewig Joss Whedons Buffyverse (Spike ruled sie einfach alle).

Aber man sollte all diese wirklich verschiedenen Arten von Vampirgeschichten nicht ständig miteinander vergleichen und die einen ausnahmslos vergöttern und die anderen bashen ohne Ende.

Nosferatu und Dracula werden auf ewig zeitlose meisterwerke bleiben (wobei beide aber nicht an den original-roman von Stoker rankommen, welcher für mich nach wie vor noch nicht wirklich 100 % zufriedenstellend verfilmt wurde. Bram Stokers Dracula , der film von 92 kam nahe dran aber die ganze lovestory dadrin hat gestört (da es diese im buch gar nicht gibt). Dennoch sind diese 3 filme (Dracula von 1931, Nosferatu und Dracula von 1992) die drei größten Meisterwerke des klassischen Vampir-filmes.

Dann gibt es die mehr action-orientierten vampirfilme wie etwa Vampires, From Dusk Till Dawn, die Underworld-saga oder die Blade-trilogie (wobei letztere ja eigentlich unter comicverfilmung fällt). Diese sind ebenfalls alles großartige vampirfilme, kann man aber einfach nicht mit dem klassischen vampirfilm vergleichen. Ein derartiger vergleich ist unangebracht und ungerecht.


Und dann gibt es die dritte Kategorie. Wo Vampire einfach in einer neuen Art, einer neuen mythologie neu definiert werden in einer quasi neuen eigenen welt die sich aber sehr stark vom klassischen Vampirbild abhebt. Das Buffyverse von Whedon ist so ein Kandidat, hält sich aber in der mythologie noch was die Vampire anbelangt grösstenteils noch ans klassische. Dennoch hat man hier nun Vampire die keine reinen dämonen oder monster sind sondern charaktere, die dinge empfinden, man hat lovestories zwischen vampir und mensch (bzw. Slayer)...es ist keine reine Vampir-action sondern beinhaltet viel emotion und drama und es ist auch kein klassischer vampirstoff ala Dracula. Es ist einfach eine neue version, eine neue VISION vom thema vampir. Und auch Twilight fällt dadrunter. Nun sind vampire halt supergut aussehend, glänzen in der sonne, haben keine reisszähne und haben steinharte haut. Es ist einfach eine neue vision, ein anderer "take" des vampir-mythos. Und sollte daher auch nicht mit Vampir-actionern oder Vampir-klassikern wie etwa Nosferatu verglichen werden. Das ist so als ob man die schlümpfe mit Superman vergleichen würde. Ist einfach ungerecht und unangebracht. Es ist einfach eine absichtlich gänzlich andere Art von Vampirstory.

Aber dadurch wird doch nicht die klasse anderer Vampir-arten im bereich film und buch negiert.


ich liebe den Dracula-mythos. Ich habe Stokers Buch in der original altenglischen version schon dutzende male gelesen. Ich liebe die klassischen Vampirfilme wie eben jener Nosferatu oder Dracula. Und ich liebe supercoole vampiraction ala Blade oder Underworld. Und ich liebe das komplette Buffyverse (Buffy,Angel, Fray, die comics etc.) wo vampir mythos mit emotion und drama vermischt wird auf epischem level.

Und ich mag Twilight. zugegeben wie gesagt ich find den hype undd as gekreische der dumpfbackigen emo-teens zum kotzen und Vampire als solche gefallen mir auch nicht besonders eben weil sie keine reisszähne haben, im sonnenlicht nicht brennen (obwohl Dracula das ja auch nicht tut) aber mir gefallen die charaktere (insbesondere die Quileute-Wolves), mir gefällt die mythologie, mir gefallen die emotionen und das drama dahinter vor allem wie gesagt im 2. und 3.Buch.

Aber ich würde Twilight niemals mit Dracula vergleichen, weil der Vergleich schwachsinn ist. es ist eine komplett andere art von vampirgeschichte wo es um ganz andere dinge geht. Und es ist unfair diese so verschiedenartigen Arten von Vampirstories gegeneinander zu stellen.

Der Punkt ist: Diese Hasstiraden und das Gebashe von Twilight sind in meinen Augen unfair und unangebracht. Man muss es nicht mögen. Dazu soll keiner gezwungen werden aber es mit Vampirstories zu vergleichen die eine ganz andere stilrichtung haben ist unfair. man kann und darf Twilight nicht mit Nosferatu vergleichen.

Man kann jede art von vampirstory entweder mögen oder nicht aber man sollte soviel Rückgrat besitzen das man es einfach respektiert das es verschiedene Stories auf völlig verschiedene Arten vom mythos Vampir gibt. Und eine story nicht dafür verdammen nur weil sie eben anders ist als die art die man so liebt.

Kritik und persönlicher Geschmack is ja voll okay aber man sollte wirklich FAIR bleiben.


Und die Twilight Hasser gehen mir inzwischen mit ihren "is ja voll schwul" rufen ebenso auffen sack wie die Robert Pattinson-besessenen weiblichen, kreischenden hormonbomben.

03.02.2010 04:13 Uhr - devlin
Genialer Schnittbericht.

03.02.2010 06:47 Uhr - killswitch
Ein gigantischer Schnittbericht. Werde ihn heute Abend aufmerksam durchlesen. Für mich DER Horror-Klassiker überhaupt. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich. Vielen Dank hierfür!

03.02.2010 07:05 Uhr - DieRed
Einfach genial. Den Film habe ich noch nie gesehen, muss aber wohl noch nachgeholt werden. Genialer Schnittbericht, genauso wie der von Star Wars.

03.02.2010 07:20 Uhr - gen78
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was für ein bombastischer sb! WOW.

vielen, vielen dank dafür, Odo!

ein klassiker, der auch noch unbedingt in die sammlung MUSS.

03.02.2010 08:00 Uhr - Jules
Ein Wahnsinns-Schnittbericht und ein absolut großartiges Intro, vielen Dank dafür!

03.02.2010 08:08 Uhr - Flufferine
Wenn die restaurierte auf 18 Bilder/sekunde angepasst wurde, interessiert mich bei dem Zeitvergleich mit wieviel Bildern die PD-Fassung läuft.Sonst schöne Arbeit,klasse ;)

03.02.2010 08:30 Uhr - Bl8runner
Bravo,
wieder einmal ein Meisterwerk von einem Schnittbericht! Ich liebe es wenn ihr mir als Otto-Normal-Film-Tölpel solche Hintergrundleckerbissen vor die Füsse werft! Einfach genial, weiter so!

'dass der Film fast 90 Jahre nach seiner Uraufführung natürlich niemandem mehr ernsthaft Angst einjagt'

Kann ich so nicht ganz stehen lassen. Für mich einer der Wiederwertigsten Vampiere die es in der Filmgeschichte gibt! Und dan so Szenen wie das herumschleichen und das beobachten durchs fenster...wiederlich. Aber so solls ja sein^^

Jason2009
Wie kann man nur Buffy mögen? Americas Vampier GZSZ! Ich habe soviel Rückrat, wie du so schön sagtest, zuzugeben das ich einfach nicht offen genug für so einen Mist bin.

Den was man Buffy sofort anmerkt, weshalb ich auch immer das feinste Flaming in den Augen bekomme sobald ich diesen Namen höre, ist diese Marketing-Strategie die dahinter steckt welche nur auf langlebigkeit seiner 'Produkte' ausgelegt ist. Was man letzt endlich auch immer an der Quallität der (teils an den Haaren herbei gezogenen) Episoden spürte. Quantität,Quallität anybody?
Man merkte einfach sofort die Serie ist rein auf Vermarktung aus. Zielgruppe verschüchterte oder Testosteron gesteuerte Heranwachsende mit dicken Geldbörsen.

Und von den Chipendales Vampieren aus Twillight fang ich gar nicht erst an. Same Shit different day... Na ja, jeder wie ers braucht.



03.02.2010 09:06 Uhr - Luzifer
Schöner und vor allem Ausführlicher Schnittbericht, vielen Dank.

03.02.2010 09:27 Uhr - Björn Eklund
Dieser Film zeigt einmal mehr daß die FilmKUNST im Stummfilm noch einen ganz anderen Stellenwert hatte. Hier musste wesentlich mehr mit Beleuchtung, Mimik und Atmosphäre gearbeitet werden, deshalb haben Filme wie NOSFERATU, METROPOLIS oder PANZERKREUZER POTEMKIN für mich einen wesentliche höheren Stellenwert wie die modernen Blockbuster.....

03.02.2010 09:46 Uhr - graf orlock
großartiger film, vollkommen zu recht ein klassiker!

03.02.2010 09:51 Uhr - Trainspotter
Ach, damals wurden in Deutschland noch richtige Filme gedreht. Nicht zu vergleichen mit dem uninspiriertem Nichts von heute.

03.02.2010 09:53 Uhr - Maff
Nosferatu ist ein deutscher Film oder? man wenn die deutschen heute auch noch so gute horrorfilme drehen würden =( ich verstehe sowieso nicht wieso die deutschen nicht mal gute filme drehn? und nicht tatort und son müll oder cobra 11, man kann nicht mal was gescheites kommen?

03.02.2010 10:20 Uhr - dreaven3
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Die 80 Seiten bringen aber nicht soviel, wenn alles auf englisch ist und der Audiokommentar hilft da ebenfalls nicht weiter, also bleibt man lieber bei der deutschen Version, obwohl ein deutscher Audiokommentar schon wünschenswert wäre.

03.02.2010 10:41 Uhr - Samachan
Superklasse Schnittbericht, erstklassige Arbeit! Das muss verdammt viel Zeit und Mühe gekostet haben.


03.02.2010 10:43 Uhr - TheHutt
SB.com-Autor
User-Level von TheHutt 6
Erfahrungspunkte von TheHutt 592
Besten Dank für den schönen Schnittbericht und den Hinweis auf die britische DVD! Geordert.

03.02.2010 11:17 Uhr - Flufferine
34. 03.02.2010 - 10:20 Uhr schrieb dreaven3

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Die 80 Seiten bringen aber nicht soviel, wenn alles auf englisch ist und der Audiokommentar hilft da ebenfalls nicht weiter, also bleibt man lieber bei der deutschen Version, obwohl ein deutscher Audiokommentar schon wünschenswert wäre.


Vielleicht sind ja deutsche Untertitel dabei ? gibts ja manchmal auch in England.Französische DVD´s haben ganz selten eine deutsche Tonspur bzw. Untertitel,allerdings könnts ja bei dem Film vielleicht mal so sein ...

03.02.2010 11:37 Uhr - Superstumpf
Großartiger, ja herrausragender Schnittbericht! Tolle Arbeit!
Nosferatu kann nicht nur jeden anderen Vampirfilm einstecken, sondern auch alle modernen Horrorfilme. In meinem Leben haben mich nur 2 Horrorfilme verängstigt. Und das war zum einen Der Exorzist, zum anderen Nosferatu. Großes Kino, im wahrsten Sinne des Wortes.
Jedoch halte ich nicht viel von den Viragierungen. Das schwarz/weiß-Bild gefällt mir besser.

03.02.2010 11:48 Uhr - kinski2
komisch das auf 2 Covern Kinski als Nosferatu zu sehen ist

03.02.2010 11:55 Uhr - Herrtension
03.02.2010 - 11:17 Uhr schrieb Flufferine
34. 03.02.2010 - 10:20 Uhr schrieb dreaven3

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Die 80 Seiten bringen aber nicht soviel, wenn alles auf englisch ist und der Audiokommentar hilft da ebenfalls nicht weiter, also bleibt man lieber bei der deutschen Version, obwohl ein deutscher Audiokommentar schon wünschenswert wäre.


Vielleicht sind ja deutsche Untertitel dabei ? gibts ja manchmal auch in England.Französische DVD´s haben ganz selten eine deutsche Tonspur bzw. Untertitel,allerdings könnts ja bei dem Film vielleicht mal so sein ...



Lt. Ofdb hat der Audiokommentar leider keine Untertitel.

Geiler SB !!!Vielen Dank !

03.02.2010 13:20 Uhr - Tollwütiger
Kompliment an den Autor. Erstklassiger Schnittbericht über einen unsterblichen Film.


03.02.2010 13:23 Uhr - Mikey
03.02.2010 - 01:02 Uhr schrieb Critic
03.02.2010 - 00:09 Uhr schrieb NoFuckinX
Twilight ist besser.


au. da will jemand den hass der welt auf sich ziehen.


LOL...

Wenn man nur dran denkt, wie Twilight mit Nominierungen für die Goldene Himbeere bedacht
wurde inklusive der Hauptdarsteller...

Ihr seid so wahnsinnig!! Und das mein ich zu 100% positiv. Das muss doch irrsinnige
Arbeit sein, solch einen Schnittbericht zu verfassen....Wie lange hat's gedauert??
Ich muss mir dafür wirklich mal Zeit nehmen und den in aller Ruhe durchlesen, so auf
die Schnelle ist das...puuuh!! Ganz großes Dankeschön, dass ihr diesem Meilenstein
solch einen Schnittbericht widmet...
Ich bin ja wirklich gespannt, wie ein neuer SB für Metropolis aussehen würde...

03.02.2010 13:37 Uhr - 2fastRobby
Echt eine schöne Arbeit. Der SB wie auch der Film. Sicher ein Meisterwerk. Allerdings ist die Erklärung für die Farbfilter recht weithergeholt. Man hätte doch auch abblenden können, um das Bild zu verdunkeln und man hätte die Kulise dementsprechend nächtlich aussehen lassen. Aber interessant. Auf jeden Fall sind nicht alle Farbtöne so toll. Wäre schön, wenn das abzuschalten ist.

Ja, das mit Kinski...sehen wir es mal als Verbeugung für Kinski. Auf dem australischen Cover und auf dem US-Tape ist ganz klar Kinski und nicht Schreck zu sehen. Die denken vielleicht das Kinski schon erwig lebt. :-)

Lang, Wiese, Murnau - die Helden!!!


03.02.2010 14:04 Uhr - -[Cloud]-
ein Wahnsinns-schnittbericht. Ich danke dir vom ganzen Herzen für diesen SB.

achja eine kleine Randbemerkung wegen Twilight:
es gibt ja einige Weibliche Fans die die 30 schon übverschritten haben. besonders wegen diesem Milchbubi.
das dazu:
http://www.lowbird.com/data/images/2009/11/twilight-mom.jpg

03.02.2010 14:59 Uhr - Laughing Vampire
User-Level von Laughing Vampire 3
Erfahrungspunkte von Laughing Vampire 174
Ihr seid genial. Dankedankedankedanke. Ehrlich.

03.02.2010 15:14 Uhr - Xaitax
Ein Klassiker,ja!
Aber der beste Vampir-Film aller Zeiten ist und bleibt mit grossem Abstand natürlich Blade. Wobei *Midnight Kiss* auch ziemlich groteske ist,im SB sind noch nicjt mal die blutigsten Bilder zu sehen.

03.02.2010 15:15 Uhr - macklayne
Wir sehen gerade wie ein Schnittbericht zu einem Klassiker ein Klassiker wird!
Alle Daumen hoch und ein großes Dankeschön an Odo für diesen höchst informativen Schnittbericht. Weiter so!

03.02.2010 15:15 Uhr - D-Chan
Oh ja - Public Domain ist schon was feines. ^-^

Was ist eigentlich mit diesen Gerücht, der Schreck wäre wirklich ein Sauger gewesen?

03.02.2010 15:35 Uhr - ~ZED~
User-Level von ~ZED~ 1
Erfahrungspunkte von ~ZED~ 18
Ich habe sogar die restaurierte Fassung~

Tja, Nosferatu, Kult-Figur, Film ist ein Klassiker, die erste Dracula Verfilmung eben.
Nosferatu hat sogar einen Gast Auftritt in einer SpongeBob Folge!!

03.02.2010 15:39 Uhr - Grosser_Wolf
Nicht nur, daß 'Nosferatu' ein Kult-Klassiker ist - er zieht auch noch immer Publikum ins Kino (wie derzeit in Berlin zu live eingespielter Musik), weil er eindrucksvoll gemacht ist. Stummfilm und schwarzweiß mögen natürlich nicht jedermanns Sache sein, aber wer einen atmosphärischen Gruselfilm mag, kommt an 'Nosferatu' einfach nicht vorbei. Made in Germany dazu!

Ein wirklich exzellenter Schnittbericht. Die Einfärbung hat mich schon früher hin und her gerissen. Es wirkt meiner Ansicht nach etwas zu bunt. Trotzdem eine interessante Alternative.

03.02.2010 16:13 Uhr - Bokusatsu
Großartiger Schnittbericht zu einen Meisterwerk.

03.02.2010 16:29 Uhr - Much
Ein Grund sich die deutsche DVD zuzulegen wäre die Bildschärfe. Aus irgendeinem Grund ist die UK MoC DVD weicher vom Bild (wie man bei diversen Bildvergleichen sehen kann).

Eine Blu-ray von Nosferatu wird wohl nicht so bald erscheinen, da die Restaurierung nur in SD durchgeführt wurde.

03.02.2010 16:45 Uhr - John Wakefield
Ja, der Film ist wirklich spitze!
Die Bildkompositionen sind schlichtweg PHÄNOMENAL!
Mille Grazie für den SB und die Infos!

03.02.2010 16:46 Uhr - Mr. Klotz
Endlich wird dieses Meisterwerk der Filmgeschichte auch hier besprochen.

Danke für den tollen SB und die investierte Zeit.

03.02.2010 17:20 Uhr - Nick Toxic
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Für meich einer der gruseligsten Filme aller Zeiten, sowie das Max Schreck einen wahnsinnig fiesen Vampir abgibt.
Hab den damals Nachts auf Arte (ich glaube zumindest das es der Sender war) gesehen und das war wirklich heftig. Ich muss dieses Meisterwerk auch noch unbedingt in meine Sammlung aufnehmen und möchte auch hier wie die anderen die Arbeit dieses SBs loben (purer Wahnsinn!!!).
Und dieser Twilight-Hype nervt mich auch, aber was will man dagegen tun? Ich finde Vampire müssen nicht so "verpopt" werden, ich mag eher die fiesere Variante, sowie eben Nosferatu, Dracula oder eben diese miesen "A****loch"- Vampire aus Underworld.

03.02.2010 17:23 Uhr - sintostyle
super Schnittbericht, wenn ich die deutsche VÖ im Steel nicht schon hätte würde ich mir die englische Fassung sofort kaufen. Wenn man dazu noch "Shadow of the Vampire" hat ist die Sammlung komplett ;-)

03.02.2010 19:23 Uhr - SanchezMyrick
Eine Frage an die, die die "alte Fassung" schon gesehen haben. Welche Version ist besser, das Original oder die neu gemasterte? Weil hab mir vor, den Film mal anzuschaffen.

03.02.2010 19:25 Uhr - rotwang
Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, welche Fassung es nun sein sollte. Entscheidend war schließlich nicht die Menge des Bonusmaterials, sondern die der Qualität und hier gewinnt eindeutig die dt. DVD - die ist nämlich schärfer.

03.02.2010 19:40 Uhr - Punisher1970
Brilianter Schnittbericht,hatte den film mit 7 oder 8 jahren zum ersten mal gesehen, und hatte danach wochenlang alpträume.P.s wie nah an der Wirklichkeit ist eigentlich der Film Shadow of the Vampire?

03.02.2010 19:45 Uhr - Lykaon
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sehr nah, Punisher1970 :D, bin auch ein großer Fan von SOTV und muss sagen, dass der Cast und die Liebe zum Detail dem Film-Fan (von Nosferatu) sehr gefallen kann :)

03.02.2010 19:48 Uhr - Alex1710
Wäre er letztens auf Arte nicht so spät gekommen hätte ich ihn auch zu Ende geschaut :-/

03.02.2010 19:49 Uhr - Punisher1970
03.02.2010 - 19:45 Uhr schrieb Lykaon
sehr nah, Punisher1970 :D, bin auch ein großer Fan von SOTV und muss sagen, dass der Cast und die Liebe zum Detail dem Film-Fan (von Nosferatu) sehr gefallen kann :)

Max Schreck hat aber jetzt nicht die Hauptdarsteller umgebracht? Oder

03.02.2010 19:59 Uhr - sintostyle
Ne Punisher, das ist fiktiv.

03.02.2010 20:04 Uhr - Punisher1970
03.02.2010 - 19:59 Uhr schrieb sintostyle
Ne Punisher, das ist fiktiv.

Da bin ich aber beruhigt!

03.02.2010 20:19 Uhr - D-Chan
03.02.2010 - 19:25 Uhr schrieb rotwang
Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, welche Fassung es nun sein sollte. Entscheidend war schließlich nicht die Menge des Bonusmaterials, sondern die der Qualität und hier gewinnt eindeutig die dt. DVD - die ist nämlich schärfer.


SCHARF - NICHT ANFASSEN!

;P

03.02.2010 22:43 Uhr - Crypt_Keeper
Lugosi ist der einzig wahre Graf darsteller

03.02.2010 23:19 Uhr - bernyhb
Text gelöscht!

Meine Fragen haben sich erledigt!
Ich hätte nur die Einleitung besser lesen müssen!


03.02.2010 23:41 Uhr - wolf1
Max Schreck,für mich der beste Vampirdarsteller! So verdammt scary! Dagegen wirken die anderen Vampirdarsteller so furchteinflößend wie Micky Maus!

04.02.2010 00:08 Uhr - ChandlerC
Auch mal ein ganz großes Lob für diesen Schnittbericht. Hatte mich eh schon für einen Bericht zu diesem Film schon sehr interessiert, da ich seit einiger Zeit die Restaurierte Fassung besitze.
Und in dieser ausführlichen und wirklich informativen Weise ist das natürlich auch erst recht perfekt.

04.02.2010 01:00 Uhr - bernyhb
Wie ist der Film eigentlich?
Geht der Film in die Richtung von Night of the Living Dead oder mehr wie Bram Stokers Dracula oder ist es mehr so ein Kunstfilm der für Leute wie mich eher Langweilig ist!

04.02.2010 01:16 Uhr - Superstumpf
Ich hätte eine kleine Korrekturanmerkung für den SB: der Autor hieß Stoker, nicht Stocker ;-)

04.02.2010 06:24 Uhr - Karate Kid
Kann mir jemand erklären, wieso die Szenen bei der restaurierten Fassung so zwingend eingefärbt werden mussten?

03.02.2010 - 04:05 Uhr schrieb Jason2009
Ignoriert einfach den ganzen Robert Pattinson-hype und konzentriert euch auf charaktere und story


Ich glaube du verstehst es nicht, viele Leute hier mögen Twilight nicht weil sie den Fehler gemacht haben genau dies zu tun, und evtl. noch auf unwichtige Sachen wie Regie Drehbuch und Schauspielerische Leistungen geachtet.
Ich verpreche dir, dass zumindest ich den Fehler nicht nochmal machen werde!

04.02.2010 08:46 Uhr - Odo
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03.02.2010 - 16:29 Uhr schrieb Much
Ein Grund sich die deutsche DVD zuzulegen wäre die Bildschärfe. Aus irgendeinem Grund ist die UK MoC DVD weicher vom Bild (wie man bei diversen Bildvergleichen sehen kann).
Danke für den Hinweis, das war mir zugegebenermaßen nicht bekannt. Werde das im Text noch ergänzen.

04.02.2010 - 06:24 Uhr schrieb Karate Kid
Kann mir jemand erklären, wieso die Szenen bei der restaurierten Fassung so zwingend eingefärbt werden mussten?
Weil die Original-Fassung von 1922 ebenfalls eingefärbt war. Und das Ziel einer Restaurierung sollte ja sein, eben diesen Original-Zustand wiederherzustellen.

04.02.2010 08:49 Uhr -
@bernyhb
Nein, das ist kein Kunstfilm. Aber gefallen wird er Dir wohl nicht, er wird Dir höchst wahrscheinlich viel zu alt sein. Und mit Night Of The Living Dead kann man ihn nun gar nicht vergleichen, obwohl beide in s/w gedreht wurden.
Trotz meiner Zweifel solltest Du natürlich trotzdem einen Blick riskieren!

04.02.2010 08:58 Uhr - Karate Kid
04.02.2010 - 08:46 Uhr schrieb Odo
Weil die Original-Fassung von 1922 ebenfalls eingefärbt war. Und das Ziel einer Restaurierung sollte ja sein, eben diesen Original-Zustand wiederherzustellen.


Ich wusste gar nicht, dass die Originalfassung coloriert war, das ändert natürlich alles! Ich frage mich, ob der Film so anders wirkt als in Schwarz-Weiss...

04.02.2010 18:25 Uhr - bernyhb
@The Nephilim
Ich mag zwar alte Filme nicht so gerne, es gibt aber durch aus ein paar Ausnahmjen die ich sehr gerne mag. wie z.b. das Original von Scarface oder auch das Original von Kap der Angst!
Nur sollte es zumindest etwas Action geben. Ist das bei dem Film der Fall?

05.02.2010 08:57 Uhr -
@bernyhb
Nein, das Wort Action passt nun so gar nicht zu diesem Film. Wie gesagt, ich glaube nicht, dass er Dir gefallen würde, aber so richtig kann ich das nun auch nicht beurteilen. Versuch es einfach mal, wenn er im Ferseher läuft.

05.02.2010 19:35 Uhr - Dead
Wow suuuuper SB !!!! toller Film , hab die public domain fassung gesehen und muss sagen der is teilweise echt etwas anstrengend für die augen ^^ dennoch ein Meisterwerk !

10.02.2010 11:51 Uhr - metalaxi
Supergeiler und informativer Schnittbericht. Wieder mal einiges gelernt!
Weiß jemand wo ich bestimmte Filmplakate bekomme? Plakat 1 (im Boot), 3 (Schatten über den Häusern) und 4 (Langplakate) sehen wirklich genial aus. Meistens findet man im Netz aber nur das Plakat, auf dem der Graf auf dem Schiff steht.

10.02.2010 17:03 Uhr - Odo
SB.com-Autor
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10.02.2010 - 11:51 Uhr schrieb metalaxi
Supergeiler und informativer Schnittbericht. Wieder mal einiges gelernt!
Weiß jemand wo ich bestimmte Filmplakate bekomme? Plakat 1 (im Boot), 3 (Schatten über den Häusern) und 4 (Langplakate) sehen wirklich genial aus. Meistens findet man im Netz aber nur das Plakat, auf dem der Graf auf dem Schiff steht.

Plakat 1 (ist übrigens kein Boot, sondern ein Sarg ;)) gibts bei allposters.de in Printform - leider nur in einer mikrigen Größe. Von den anderen Plakaten weiss ich nur, dass sie auf http://www.movieposterdb.com/ in höheren Auflösungen heruntergeladen werden können. Ich würde an Deiner Stelle einfach mal verschiedene Poster-Shops im Internet checken. Gibt bestimmt noch mehr Anbieter, die etwas von Nosferatu im Sortiment haben.

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