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Spiel mir das Lied vom Tod
OT:C'era una volta il West
AT:Once Upon a Time in the West

Verglichen wurden:
Freigabe: FSK 16

Bewertung des Titels: 9,67 (24 Stimmen)
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Lauflänge der Intern. DVD-Fassung: 2:38:34 Min. (2:36:43 Min. ohne Abspann)
Lauflänge des Director's Cut: 2:50:04 Min. (2:47:06 Min. ohne Abspann)


64 Erweiterte / Erweiterte, alternative Szenen = 11 Min. 13 Sec.
4 Alternative Einstellungen = Kein Zeitunterschied
3 Vertauschte Szenen = Kein Zeitunterschied
1 Geschnittene Szene = 9,5 Sec.

Verglichen wurde die internationale DVD-Fassung, hier vertreten durch die deutsche Special Edition-DVD von Paramount, mit dem italienischen Director's Cut, zu finden auf der entsprechenden DVD von CVC.

Abweichend von allen anderen, weltweiten DVD-Veröffentlichungen, welche nur die gängige internationale Schnittfassung des Westernklassikers von Sergio Leone enthalten, findet sich auf der italienischen Silberscheibe die Version, die auf eine der früheren italienischen VHS bereits als "Director's Cut" betitelt wurde und wohl auch die erste komplett fertige Filmversion von Regisseur Leone darstellt, bevor diese für den internationalen Markt noch an einigen Stellen leicht gestrafft und hier und da etwas umgeschnitten wurde.
Diese Fassung entspricht dem bisher auf Kabel 1 & PRO 7 gesendeten, sogenannten "Director's Cut" und ist damit wohl die weltweit längste erhältliche Version. So gibt es auch eine Handvoll Einstellungen von erweiterten Szenen, in denen die Akteure (mal mehr, mal weniger) direkt in die Kamera sprechen, wobei es für diese Dialogzeilen wohl keine Synchronisation ausser der italienischen geben dürfte; allerdings wurden in der internationalen Version hierfür ganz offensichtlich Dialogzeilen aus vorherigen / nachfolgenden Einstellungen, in denen man die Protagonisten nicht direkt sprechen sieht, verschoben, so dass es wieder passt.

Die Anschaffung der italiensichen DVD lohnt sich indes freilich nicht: Das "neue" Szenenmaterial besteht zum überwiegenden Teil, eben wie beim "deutschen" Director's Cut auch, aus Verlängerungen von Einstellungen, die ohnehin vorher schon recht lang waren bzw. Szenenwiederholungen; ein paar wenige Alternativeinstellungen von Szenen sind auch dabei. Dabei weist die DVD weder optionale englische Sprachausgabe, noch entsprechende Untertitel auf, ist für den weniger bis gar nicht italienisch bewanderten Zuschauer also im Grunde genommen nutzlos und nur für Sammler und/oder Komplettisten interessant. Das Bild der DVD ist mit einem starken Gelbfilter überdeckt worden und kommt etwas kontrastärmer und unschärfer sowie einen kleinen Tick "scopiger" als das der internationalen DVD daher (links Intern. DVD / rechts Director's Cut):




Die Laufzeitenangaben sämtlicher beschriebener Szenen beziehen sich auf die internatiopnale DVD-Fassung.
Der restliche Lauflängenunterschied resultiert aus der jeweiligen Auf- oder Abrundung der Lauflänge einzelner Szenen auf ganze bzw. halbe Sekunden sowie auf Szenenverlängerungen / -verkürzungen von unter 1 Sekunde, welche im nachfolgenden Schnittbericht aufgrund der fehlenden Relevanz nicht berücksichtigt wurden.



Weitere Schnittberichte zu diesem Titel
Spiel mir das Lied vom TodVideo: CIC Erstauflage - DVD: Paramount

0:00
Die intern. DVD-Fassung beginnt mit dem (alten) Paramount-Logo; der Director's Cut dagegen fängt sofort mit dem Film selbst an.
13 Sec.



0:43
Der alte Mann schaut den schwarzen Killer noch etwas länger an; der richtet seinen Blick wiederum einem weiteren Türgeräusch folgend nach links.
8 Sec.



1:29
Der alte Mann ist bei seinem Dialog in dieser Einstellung schon etwas früher zu sehen.
2,5 Sec.



1:36
Der schwarze Killer ist in dieser Einstellung noch einen Augenblick länger zu sehen, wie er sich mit seinem Hut Luft zufächert; in der Folgeeinstellung wird der Killer vor dem Vogelkäfig auch schon früher gezeigt, wie er dem Tier etwas vorpfeift.
3,5 Sec.



2:12
Der alte Mann schaut den Killer noch etwas länger an, bevor der an dessen Schulter greift.
4 Sec.



2:25
Die Einstellung des den alten Mann umherzerrenden Killers beginnt schon früher.
3 Sec.



2:33
Die Einstellung des zuschauenden Killers ist länger.
2,5 Sec.



2:48
Die Schrifteinblendungen des Vorspanns sind in der intern. DVD-Fassung in englisch, im DC in italienisch gehalten; hier als Beispiel (links Intern. DVD / rechts Director's Cut):


Kein Zeitunterschied

2:52
Diese Einstellung des Killers ist gänzlich neu.
7,5 Sec.



3:04
Der schwarze Killer geht noch gänzlich aus dem Bild; die Folgeeinstellung des durch die Tür gehenden Killers beginnt auch einen winzigen Moment früher.
2 Sec.



4:03
Die Einstellung des schwarzen Killers läuft länger; die Folgeeinstellung mit dem Killer am Wassertrog beginnt etwas früher.
5,5 Sec.



4:39
Diese Einstellung beginnt schon früher; der Killer schaukelt noch etwas in seinem Stuhl vor und zurück.
3 Sec.



5:18
Zusätzliche Einstellung des Killers.
5 Sec.



5:43
Dem schwarzen Killer tropft etwas länger Wasser auf den Hut.
6,5 Sec.



6:46
Dito.
8,5 Sec.

7:22
Der Killer knackt noch länger mit den Knochen seiner Hand (Nahaufnahme).
5,5 Sec.



8:58
Eine Einstellung des ernst dreinschauenden Killers.
2,5 Sec.



10:12
Die Killer warten noch wesentlich länger darauf, dass "Mundharmonika" den Zug verlässt, was aber nicht passiert. An dieser Stelle tatsächlich ein Verlust in der internationalen Fassung, da einiges an Spannung verloren geht.
31 Sec.



13:24
"Mundharmonika" legt sich die Jacke etwas zurecht, bevor er den Arm umsetzt.
2,5 Sec.



23:22
Die Einstellung des ankommenden Zuges beginnt schon früher.
4 Sec.



23:51
Die Rinder laufen länger aus dem Waggon; dann folgt eine Kamerafahrt entlang des stehenden Zuges, bei der etliche Leute aussteigen. Schliesslich bleibt die Fahrt bei dem Ausstieg, aus dem auch Jill später aussteigen wird, stehen; zuvor steigen allerdings auch hier noch ein paar weitere Fahrgäste aus.
18,5 Sec.



27:50
Die Einstellung der schauenden Jill läuft einen Moment länger.
1,5 Sec.



28:44
Die Einstellung der aus der Stadt fahrenden Kutsche läuft länger.
3,5 Sec.



31:15
Der Kutscher läuft länger auf das Wirtshaus zu.
3 Sec.



32:21
Die Einstellung von Jill beginnt schon etwas früher.
1,5 Sec.



34:34
Bei der Ankunft von Cheyenne werden sehr viel mehr angespannte Gäste gezeigt.
9 Sec.



35:26
Cheyenne setzt die Flasche einmal kurz ab, schaut zu Jill und setzt sie dann wieder an, wobei die Kamera etwas näher an ihn heranfährt.
18,5 Sec.



35:39
Die Einstellung des skeptisch dreinschauenden Mannes geht länger, plus eine weitere Einstellung von Cheyenne, während "Mundharmonika" spielt.
7,5 Sec.



35:53
Die Rückansicht von Cheyenne läuft etwas länger; die Frontansicht beginnt ebenfalls etwas früher.
3 Sec.

36:19
Eine zusätzliche Einstellung von Cheyenne (Nahaufnahme).
3,5 Sec.



37:16
Eine zusätzliche Einstellung eines Gastes.
3 Sec.



37:38
Die Einstellung von "Mundharmonika" läuft einen Moment länger.
1,5 Sec.

43:41
Dito; zudem beginnt die Folgeeinstellung von Cheyenne schon früher.
6,5 Sec.



44:03
Der Barkeeper unterhält sich noch einen Moment länger mit Jill.
3 Sec.



44:27
Eine Einstellung des Kutschers.
3,5 Sec.



49:28
Jill wühlt länger im Kleiderschrank herum, bevor sie die kleine Truhe findet.
6 Sec.

53:54
Diese Szene beginnt schon wesentlich früher: Jill kommt mit einer Kerze in der Hand die Treppe herunter, schaut sich etwas im Haus um und findet schon früher ein paar weisse Kleidungsstücke auf dem Boden. Die Folgeeinstellung, welche in der intern. DVD-Fassung auch wieder vorkommt, beginnt zudem auch etwas früher.
33 Sec.



54:57
Die Einstellung von Jill läuft etwas länger.
3 Sec.



55:00
Dito, nur dass die entsprechende Einstellung hier etwas früher beginnt.
3 Sec.

58:19
Alternative Einstellung, wie Cheyenne das Haus betritt und sich seines Mantels entledigt. Im DC sieht er Jill noch einmal eindringlich an, woraufhin sie losgeht, um Kaffee zu machen. Die Szenenfolge des DC läuft deutlich länger.

Intern. DVD-Fassung:


Director's Cut:


19 Sec.

1:17:32
Wobbels läuft im Hintergrund schon in einer früheren Einstellung in Richtung der Bahngleise; "Mundharmonika" folgt ihm dabei unauffällig mit seinem Blick.
13 Sec.



1:20:17
Die Rückblende, in welcher der "verschwommene" Frank in Richtung Kamera läuft, beginnt im DC viel früher.
13 Sec.

1:20:54
Diese Einstellung beginnt schon früher; Frank steckt seine Waffe weg und dreht sich um.
2 Sec.



1:25:24
Alternative Einstellung / Erweiterte Szene: In der intern. DVD-Fassung setzt sich Morton lediglich kurz in einer entfernteren Einstellung auf seinen Stuhl. Im DC erfolgt dies ab dem Moment, in dem er sich in seinen Stuhl fallen lässt, in einer näheren Einstellung, dann geht diese Szene noch weiter: Morton beobachtet einen Zinnsoldat auf seinem Schreibtisch. Als der durch die ruckelige Fahrt umzufallen droht, fängt er ihn auf und schaut auf einen schlafenden Handlanger von Frank. Er hält den kleinen Zinnsoldaten krampfhaft fest, bis er bemerkt, dass "Mundharmonika" ihn merwürdig wissend anlächelt. Daraufhin "besinnt" Morton sich und packt den Soldaten in eine Schublade seines Schreibtisches.

Intern. DVD-Fassung:


Director's Cut:


38,5 Sec.

1:27:06
Eine Kamerafahrt am dem sitzenden Morton hinauf; die Folgeeinstellung des fahrenden Zuges beginnt früher.
13,5 Sec.



1:29:16
In der intern. DVD-Fassung wird erst der zur Toilettentür hereinkommende Cheyenne, und dann als Zwischenschnitt der sich wieder aufrichtende Morton gezeigt. Im DC ist es umgekehrt; hier wird erst der sich aufrichtende Morton gezeigt, dann erst die Einstellung mit Cheyenne.
Kein Zeitunterschied

1:31:39
Diese Einstellung beginnt schon früher; Jill zieht ein paar Anziehsachen aus der Truhe.
3 Sec.



1:34:08
Die Ferneinstellung des Berges geht noch einen Moment länger; Frank verschwindet im Eingang.
2 Sec.



1:44:32
Eine weitere Einstellung des durch das Fenster schauenden "Mundharmonika" fehlt hier in der intern. DVD-Fassung, kommt dafür aber etwas später.
Kein Zeitunterschied

1:45:33
Die Einstellung von Morton läuft etwas länger; die darauffolgende Landschaftsaufnahme beginnt zudem früher.
8,5 Sec.



1:48:37
Eine frühere Einstellung des ungläubig dreinschauenden Handlangers, ebenso wie eine, in der Morton das Geld aufteilt. Ein weiterer Handlanger schiebt eine Flasche vor sich beiseite, um einen besseren Blick auf das Geschehen zu haben.
14,5 Sec.



1:49:42
Diese Einstellung beginnt schon früher; der Schreiberling setzt zur Notierung des Gebots an.
2,5 Sec.



1:50:37
Die Einstellung der erstaunten Menge ist etwas länger; die darauffolgende Einstellung beginnt etwas früher.
2,5 Sec.



1:52:37
Die Einstellung der Stadt läuft länger; die Folgeeinstellung aus der anderen Richtung beginnt früher.
14 Sec.



1:56:33
Die Einstellung von "Mundharmonika" läuft länger; die darauffolgende Einstellung des "verschwommenen" Frank beginnt deutlich früher.
26 Sec.



1:57:33
Die Einstellung von "Mundharmonika" beginnt etwas früher.
2 Sec.



1:57:37
An dieser Stelle wurde der sich umdrehende Frank in der intern. DVD-Fassung zwischengeschnitten, im DC beendet "Mundharmonika" zuerst seinen Dialog, dann folgt die komplette Einstellung des sich umdrehenden & zu "Mundharmonika" sprechenden Frank.
Kein Zeitunterschied

1:58:57
Alternative Einstellung: In der intern. DVD-Fassung wird auf "Mundharmonika" zwischengeschnitten, wie er zum Fenster geht; im DC sieht man Frank dafür länger den Saloon verlassen (links Intern. DVD / rechts Director's Cut):


Kein Zeitunterschied

1:59:24
"Mundharmonika" schaut länger dabei zu, wie Frank durch die Stadt läuft.
8,5 Sec.



1:59:42
Alternative Einstellung des im Baderaum stehenden "Mundharmonika". In der intern. DVD-Fassung sagt er noch "Diesmal brauche ich warmes Wasser."; im DC sagt er hier nichts (links Intern. DVD / rechts Director's Cut):


Kein Zeitunterschied

1:59:59
Frank schaut sich länger leicht nervös in der Stadt um.
11 Sec.



2:00:10
Alternative Einstellungen / Erweiterte Szenen: Der Ablauf ist ab hier etwas unterschiedlich. In der intern. DVD-Fassung geht "Mundharmonika" sofort zur Badewanne und zieht den Vorhang etwas beiseite, es folgt eine Einstellung der sich leicht vorbeugenden Jill sowie eine von beiden Akteuren; "Mundharmonika" gibt ihr die Bürste in die Hand.
Im DC schaut sich Frank draussen zunächst noch etwas länger um; dann folgen jeweils eine neue Einstellung von Jill bzw. "Mundharmonika". Erst jetzt geht letzterer in einer alternativen Einstellung zur Badewanne und zieht den Vorhang etwas beiseite, dann sagt er noch etwas zu ihr (im "deutschen" Director's Cut zumindest ist diese Dialogzeile mit "Tun sie so als ob ich nicht da wäre!" übersetzt worden). Dann folgt die Einstellung der sich leicht vorbeugenden Jill und eine alternative Einstellung von beiden Akteuren, während "Mundharmonika" Jill die Bürste reicht.

Intern. DVD-Fassung:


Director's Cut:


Die Szenenfolge der LF läuft deutlich länger.
18 Sec.

2:01:07
Alternative Einstellung in den jeweiligen Fassungen (links Intern. DVD / rechts Director's Cut):


Kein Zeitunterschied

2:02:12
Die Einstellung des wieder hervorkommenden Frank läuft einen Moment länger, danach zwei neue Einstellungen; Frank schaut sich noch kurz nervös um.
9 Sec.



2:03:23
Ein weiterer Killer bahnt sich schon früher seinen Weg in Richtung Frank; "Mundharmonika" beobachtet ihn dabei.
10,5 Sec.



2:06:04
Frank reitet noch länger auf den stehenden Zug zu.
2,5 Sec.



2:09:53
Cheyenne erscheint im DC nicht sofort; zunächst schaut "Mundharmonika" noch ein paar Arbeitern beim Schienenbau zu. Als die "Cheyenne-Theme" erklingt, schaut "Mundharmonika" in einer weiteren Einstellung nach ihm und dreht dann noch vorsorglich seinen Revolver in dessen Richtung.
41 Sec.



2:19:21
"Mundharmonika" & Frank stehen sich länger gegenüber.
6,5 Sec.



2:19:26
Die Einstellung von Frank läuft etwas länger.
2,5 Sec.



2:19:47
Die Einstellung von "Mundharmonika" läuft einen Tick länger; die Folgeeinstellung der Rückblende mit Frank beginnt deutlich früher.
13 Sec.



2:30:14
Die Einstellung von Jill läuft etwas länger.
2,5 Sec.



2:30:15
Geschnittene Szene im DC: "Mundharmonika" & Cheyenne reiten in einer zusätzlichen Einstellung los.
9,5 Sec.



2:36:42
Der Abspann unterscheidet sich in beiden Fassungen: In der intern. DVD-Fassung wird während des langen Kameraschwenks über das Geschehen schon recht früh der englische Originaltitel "Once Upon A Time In The West" hineinanimiert, etwas später beginnt, ebenfalls noch während des Kameraschwenks, ein überaus kurzer Abspann, bevor die Musik zu Ende ist und auch schon das alte Paramount-Logo nachfolgt.
Im DC wird der italienische Originaltitel "C'era Una Volta Il West" deutlich später nach dem langsamen Kameraschwenk in das Bild hineinanimiert, etwas später wird letzteres dann auf dieser Position eingefroren und der eigentliche Abspann beginnt, welcher sehr viel länger ist als der der intern. DVD-Fassung. Nachdem der Abspann ausgelaufen ist, wird in ein Schwarzbild übergeblendet, während die Musik vor diesem "Hintergrund" bis zum Ende weiterspielt.

Intern. DVD-Fassung:


Director's Cut:


Der Abspann des DC läuft deutlich länger.
135 Sec.


Frontcover der italienischen DVD:



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1. 04.08.2007 - 00:20 Uhr schrieb filosofisch

ein klassiker zurecht. schade, dass leones filme gerne verstümmelt werden

2. 04.08.2007 - 00:28 Uhr schrieb SoundOfDarkness

Also auch obwohl das ja nach Meinung der meisten Leutz der Kult Western Klassiker schlechthin is, ich find den Film einfach nur langweilig. Vielleicht sind Western einfach nix für mich. Jedenfalls gefallen mir bis jetzt eigentlich nur die Spaghetti Western mit Terence Hill und/oder Bud Spencer.

3. 04.08.2007 - 00:53 Uhr schrieb jenzi

Naja, da ja fast nichts gesprochen wird, stehen die Chancen vielleicht gar nicht mal so schlecht, dass die Fassung international noch vermarktet wird. Am liebsten mit original italienischen Credits :)

4. 04.08.2007 - 01:59 Uhr schrieb spannick

hmmm. ich habe mal den Ton der PRO7 Langfassung auf die CVC DVD gelegt und es war alles 100% identisch, sogar die Rollenwechsel musste ich nicht anpassen. das einzige was im TV fehlte, war der Abspann.

5. 04.08.2007 - 03:29 Uhr schrieb le0nidar

Guter SB :)
Den Film finde ich wirklich super ,er ist nach Zwei glorreiche Halunken mein Lieblingswestern

6. 04.08.2007 - 08:55 Uhr schrieb will-lee

Wusste bis jetzt noch gar nichts von der Langfassung. Danke für den schönen Schnittbericht. Der Film ist auch heute noch zu empfehlen.

7. 04.08.2007 - 09:17 Uhr schrieb FSM

Der Fim war zwar gut, aber dermaßen langgezogen - auf doppelter Geschwindigkeit wäre er besser gewesen.... Und dann gobt's in der Fassung noch mehr? Oweiowei.--

8. 04.08.2007 - 11:45 Uhr schrieb David_Lynch

@SoundOfDarkness

also ich finde den streifen bi auf ein paar emotionale szenen auch TOTAL langweilig....mir gefällt dafür djano richtig gut....kann das also nachvollziehen obwohl ich komische western auch nicht unbedingt ausstehen kann [bis vllt auf Zurück ind die Zukunft 3 ^^]

DAHER IST DIESE LANGFASSUNG IMHO NOCH SCHRECKLICHER ANZUSEHEN....gut es gibt ein bischen mehr augenschlitze, fingergeknacke und titten aber der rest lohnt sich wohl kaum...kann auf der internationalen ja dann einfach immer für 3sekunden pause drücken schon hab ich meine verlängerte einstellung ;-)

PS:kann durchaus verstehen das die breite masse diesen film schätz und als großen western streifen verehrt...einfach nicht mein ding

9. 04.08.2007 - 14:29 Uhr schrieb PaulBearer

Also ich will ja keinem vorschreiben, was er gut zu finden hat. Wenn euch der Film nicht gefällt, in Ordnung, das ist Geschmackssache. Aber wenn man diesen Film total langweilig und langgezogen findet, sollte man sich schon mal fragen, ob man vom heutzutage üblichen schnell geschnittenen Action- und Effektgewitter schon so verdorben ist, daß man Filmkunst, die sich genug Zeit läßt, gar nicht mehr würdigen kann?

10. 04.08.2007 - 14:41 Uhr schrieb Distefano

@ PaulBearer
da bin ich ganz deiner meinung ^^

11. 04.08.2007 - 15:11 Uhr schrieb r.h

2:24:48 - In der intern. DVD-Fassung sagt Mundharmonika hier noch im Off Spiel' mir das Lied vom Tod; in der Langfassung sagt er nichts.
Das ist nicht ganz richtig, weder in der italienischen, noch in der englischen Fassung kommt dieser Satz überhaupt vor, sondern ausschließlich in der deutschen Fassung. Die deutsche Synchro hat das mal wieder total vermurkst - man hier also nicht wirklich von einem Vergleich mit der internationalen Fassung sprechen.
Ansonsten: Danke SB, klasse Vergleich mal wieder.

12. 04.08.2007 - 15:25 Uhr schrieb Glogcke (Moderator)

PaulBearer: Also ich will ja keinem vorschreiben, was er gut zu finden hat. Wenn euch der Film nicht gefällt, in Ordnung, das ist Geschmackssache. Aber wenn man diesen Film total langweilig und langgezogen findet, sollte man sich schon mal fragen, ob man vom heutzutage üblichen schnell geschnittenen Action- und Effektgewitter schon so verdorben ist, daß man Filmkunst, die sich genug Zeit läßt, gar nicht mehr würdigen kann?

Wahre Worte...

13. 04.08.2007 - 16:52 Uhr schrieb Mr. Blonde 609

Ich liebe diesen Film. Ja, sollten Wir denn tatsächlich ein Pferd vergessen haben? Nein.... Ihr habt zwei zuviel Gänsehaut! Geiler Schnittbericht, hab ich ewig drauf gewartet, danke!

14. 04.08.2007 - 17:00 Uhr schrieb Mr. Blonde 609

Leute, die diesen Film nicht zu würdigen wissen, weil Sie vielleicht zu jung, zu Filmhistorisch uninteressiert oder was auch immer sind, tun mir extrem leid: Sie können dieses spezielle Gefühl bei einem Leone Western nicht empfinden, geschweige denn begreifen. Jede Einstellung, egal wie lang, wirkt perfekt, besonders in Spiel mir das Lied vom Tod Die ersten zehn Minuten wird nicht gesprochen, dafür sorgt Morricone mit seinen genialen Soundeffekten und Melodien für extreme Spannung, sprechen ist daher nicht notwendig. In einem Leone habe ich mich nie gelangweilt, egal wie lange eine Szene gedauert oder wie wenig gesprochen wurde, denn diese Atmosphäre... Sie ist einmalig und unbegreiflich. Ich zu meinem Teil schau mir den Film jetzt an...

15. 04.08.2007 - 17:03 Uhr schrieb Doitsu no chojin

Nur mal so aus Neugier. Weiß einer welches die Originalsprache ist: Englisch oder Italienisch? Oder ist es ähnlich wie bei anderen ital. Produktionen, dass die Hälfte des Casts Englisch und die andere Hälfte am beim Dreh Italienisch gesprochen hat und somit beide Tonspuren nicht die 100%ige Originaltonspuren sind.

PS: Guter SB.

16. 04.08.2007 - 17:16 Uhr schrieb Mr. Blonde 609

@ Doitsu no chojin Ich denke, dass war teils/teils. Kann mir nicht vorstellen, dass Charles Bronson italiensich konnte. Wenn man auf Wikipedia vertraut, soll das Original auf English sein, hat jemand genauere Infos. BTW, dass italienische Cover ist wohl das am unpassend-umgesetzte aller Zeiten. Das hat der Film wirklich nicht verdient.

17. 04.08.2007 - 17:48 Uhr schrieb GeneralUnsichtbar

Im Grunde war's immer so, dass jeder am Set seine jeweilige Sprache gesprochen hat, meistens wurde dann ALLES für die jeweiligen Länder nachsynchronisiert, was ja damals noch üblich war. Deshalb gibt's ja auch viele Szenen von amerik. Schauspielern, wozu es heute keinen englischen Ton gibt, was ja auch bei 'ZWEI GLORREICHE HALUNKEN' der Fall ist, da ja vorher was hinausgeschnitten wurde und jetzt seinen Weg auf DVD wiederfindet.

18. 04.08.2007 - 17:49 Uhr schrieb Mark

Man sollte auch nicht unerwähnt lassen, daß die italienische DVD auch über die richtigen Farben verfügt. Bei den ganzen Leones von Paramount oder auch MGM wurden die Farben so angepasst, daß sie wieder schön normal aussehen, es gibt allerdings alte Interviews mit Leone, daß er bei seinen Filmen einen leichten Braun- bzw. Sepiastich bevorzugte.

19. 04.08.2007 - 17:50 Uhr schrieb Boahd

Ich muss ja zugeben, obwohl ich ein großer Fan des Mediums Film bin und schon wirklich viele Filme gesehen habe, den hier habe ich mir noch nie angesehen.
Und ja, ich habe deswegen ein schlechtes Gewissen. Aber irgendwie vergesse ich jedesmal, wenn ich mal wieder die Videothek durchsuche diesen Klassiker auszuleihen....schande über mich! ;)

20. 04.08.2007 - 18:03 Uhr schrieb X_VengeancE_X

Absoluter cooler western ist auf alle fälle: zwei gloreiche halunken oder im original: the good, the bad and the ugly - einfach geil!

21. 04.08.2007 - 19:22 Uhr schrieb SalsaShark81

Diese o.g. Leone-Filme haben (insbesondere was den Ton anbelangt) keine Original-Fassung.
Ich bin mir zwar bei Spiel mir das Lied vom Tod nicht ganz sicher, aber beispielsw. Zwei glorreiche Halunken und viele andere Leone-Werke haben keinen Original-Ton im eigentlichen Sinne. Jeder Schauspieler- ob Italiener, Ami, ...- hat in seiner Muttersprache gespielt, was aber unerheblich für den Ton war, da Leone nie den Ton mitgedreht hat. Sämtliche Tonfassungen sind synchronisiert.
Daher mussten für die Neuauflage von Zwei glorreiche Halunken alle neuen oder erweiterten Sequenzen neu synchronisiert werden, die in der ursprünglichen englischen oder deutschen Synchronfassung nicht enthalten waren.

22. 04.08.2007 - 19:28 Uhr schrieb Slowlight

Auch für mich gehören Leones Filme allesamt zu den besten überhaupt (Es war einmal in Amerika ist die Krönung). Ich liebe seinen epischen Stil, von Langeweile keine Spur. Ein Glück, dass man inzwischen auf DVD die richtigen Fassungen aller seiner Film bekommen kann (halt leider mit Ausnahme von Spiel mir...) Ich hab mir extra die Kabel 1-Fassung auf DVD aufgenommen und die Werbung rausgeschnitten, aber die ständigen Einblendungen und fehlenden Endcredits heutzutage sind ja auch recht störend. Hoffentlich kommt nochmal eine DVD.

23. 05.08.2007 - 09:19 Uhr schrieb Midnight_Express

Respekt...dieser Schnittbericht hat sicher viel Zeit gekostet...aber gleich im Vornhinein gesagt, längere Szenen müssen nicht gleich Langeweile bedeuten, Leone hat sich sicher etwas dabei gedacht, und wieso muss ich mich mit einer kürzeren Variante begnügen, wenn diese Fassung existiert? Für diese Art von Filme muss man sich einfach Zeit nehmen, das sind keine einfach gezimmerte Filme à la der ist gut und der ist böse, in Leones Western ist meist keiner 100% wirklich gut und keiner wirklich 100% böse und die langen Szenen bergen meist viel Symbolik und Ästhetik. Ich kann mich nur der Meinung von Mr Blonde 609 anschließen, in Leones Western ist für mich keine Szene unnötig verlängert. Anscheinend ist das jüngere Publikum nur gewohnt kurze und harte Schnitte zu sehen, längere Einstellungen überfordern anscheinend deren Aufnahmefähigkeit, traurig.

24. 05.08.2007 - 10:00 Uhr schrieb gen78

vielen dank für den sb. dieser film ist ein meisterwerk !

25. 05.08.2007 - 10:56 Uhr schrieb David_Lynch

ich denke mal nicht, dass ich verdorben bin....finde auch der pate 2 keinesfalls langweilig oder langgezogen...auch es war einmal in amerika ist ein grandioser meilenstein...

nur halt dieser streifen, wie so viele andere western auch, kam mir im großen und ganzen relativ belanglos und öde vor, dabei schätze ich besonders solche älteren kultfilme und nicht die neue MTV-Videoclipästhetik-Scheiße....und die besonders beliebten momente sind auch sehr schön gemacht....nur insgesamt eben nicht so mein fall...kann ich ja auch nichts dafür

26. 05.08.2007 - 19:13 Uhr schrieb Mr. Blonde 609

@ David Lynch

Zitat:
ich denke mal nicht, dass ich verdorben bin....finde auch der pate 2 keinesfalls langweilig oder langgezogen...auch es war einmal in amerika ist ein grandioser meilenstein...

Verdammt, dann bist Du ja ein verdammt sturer Hurensohn (positiv gemeint :D). Wenn man einen Paten Teil 2, der ebenfalls sehr ausführlich geschildert wird und sogar noch länger als Spiel mir das Lied vom Tod ist, zu schätzen weiß, dann muss man schon sehr wählerisch sein. Na wenigstens weißt Du auch Once upon a time in america zu schätzen. Du bist echt ne harte Nuss. Aber wenn man nicht so auf Western steht, wie Du ja selbst einräumst, dann darf man Dich erstens nicht angreifen aber zweitens, darfst man Deine Bewertung auch nicht allzu ernst nehmen. Ein Mensch, der nicht auf Metal steht, sollte ja auch keine Metallica Platte bewerten... Naja, vielleicht irre ich mich ja auch...

27. 05.08.2007 - 23:31 Uhr schrieb David_Lynch

erstmal danke für die blumen...

daher sagte ich ja vorher auch das ich durchaus verstehen kann das menschen diesen film sehr schätzen aber einfache verlängerungen kamen mir bei diesem hier nicht wirklich sinnvoll vor...

28. 05.08.2007 - 23:52 Uhr schrieb Bronson

Ich habe die ital. CVC DVD und finde diese stellenweise besser. Vor allem die alternativen Szenen/Einstellungen (z.B. bei 2:09:53) und dem Abspann. Übrigens wird in ital. Fassung das Hauptthema ausgespielt (bis Kameraschwenkende), dann kommt der Filmtitel und daraufhin wird erst beim Abspann das Cheyennethema gespielt. Auch ich bin der Meinung das der Flim nie zulang seien kann. Es gib vielleicht Schwierigkeiten wann man den Film zum aller erstenmal sieht, das er ein ganz schön strabaziert. Dies legt sich dann auch. Dies passiert nur bei diesem Leone-Film. Kubrick ist, da ein bißchen schlimmer. Bei ihm mußte ich einige Filme (z.B. 2001, Uhrwerk Orange)in Etappen schauen. Aber nur beim erstenmal, danach ist das kein Problem mehr. Nun wieder zu Spiel mir .... Ich bin ein großer Westernfan und dieser ist nun einmal der König aller Western. Es gibt nichts Vergleichbares. Er ist die Summe aller Westernthemen und eine Zitatensammlung bzw Hommage an die Westernregisseure aus Hollywood. Das Einige nichts mit dem Film anfangen können ist nicht weiter tragisch. Auch ich mag nicht alles was als Kultfilm gilt.
Bei Speil mir ... ist die Atmosphäre das Entscheidene. Jede Szene, jede Einstellung ist granios. Diese Art von Filme kann man sich nicht einfach nur anschauen, man muß sich darauf einlassen, muß regelrecht eintauchen.
Zum Schluß noch: Ein sehr guter SB. Wie alle. Hut ab vor so einer Arbeit.

29. 06.08.2007 - 00:26 Uhr schrieb Jason

28. 05.08.2007 - 23:52 Uhr schrieb Bronson

Ich habe die ital. CVC DVD und finde diese stellenweise besser. Vor allem die alternativen Szenen/Einstellungen (z.B. bei 2:09:53) und dem Abspann.

Schade nur, dass ausschliesslich italienische Sprachausgabe und keinerlei Untertitel vorhanden sind.
Ich persönlich finde diese Fassung auch schöner als die internationale; vor allem das Bild gefällt mir um Längen besser - diese etwas weicheren Ränder und der betonte Gelbstich machen das Ganze imo deutlich mehr Western-like.

30. 06.08.2007 - 11:17 Uhr schrieb David_Lynch

@ bronson

...hm komisch...also ich finde das kubrick-filme immer sehr schön flutschen...gerade bei A Clockwork Orange habe ich überhaupt keine längen bemerkt...war so fasziniert das ich alles sofort in einem rutsch verschlingen musste...

31. 06.08.2007 - 16:11 Uhr schrieb Mar

Ich bin ein großer Westernfan und dieser ist nun einmal der König aller Western. Es gibt nichts Vergleichbares. Er ist die Summe aller Westernthemen und eine Zitatensammlung bzw Hommage an die Westernregisseure aus Hollywood.

Da genau sehe ich das Problem des Films: Er folgt (für meinen Geschmack) zu sehr amerikanischen Vorbildern. Außerdem ersäuft er irgendwann im übermäßigen Gebrauch seiner Stilmittel: Nahaufnahmen von Gesichtern, Landschaftspanoramen, das Ausreizen angespannter Situationen, und dazu die teilweise sehr, sehr kitschige Musik.
Der wirkliche König der Western ist für mich Leichen pflastern seinen Weg.

32. 06.08.2007 - 17:19 Uhr schrieb Mr. Blonde 609

@ Mar

Zitat: Er folgt (für meinen Geschmack) zu sehr amerikanischen Vorbildern.

Vielleicht ist es Dir nicht aufgefallen, aber wenn sich Leone mit Amerika auseinandersetzt, dann wirkt das eben auch etwas amerikanisch, schließlich liegt sein Hauptaugenmerk eben auf diesem Land und seiner Geschichte, die er beeindruckend mit Todesmelodie und Es war einmal in Amerika fortgeführt hat. Von seinem ironischem, italienischem Stil ist imo noch ne Menge übrig: Schwarzer Humor, pechschwarze Ironie, ein ganz und gar nicht kitschiger Soundtrack (vllt bei Jills Thema ein Bisschen, naja bei teilweise hast Du recht). Es sind alle Merkmale eines Leone vorhanden und kein Amerikaner, nicht einmal ein Peckinpah, konnte Leone das Wasser reichen.

Zitat: Außerdem ersäuft er irgendwann im übermäßigen Gebrauch seiner Stilmittel: Nahaufnahmen von Gesichtern, Landschaftspanoramen, das Ausreizen angespannter Situationen, und dazu die teilweise sehr, sehr kitschige Musik.
Der wirkliche König der Western ist für mich Leichen pflastern seinen Weg.

Ich finde nicht, dass er in den Stilmitteln ersäuft, dass könntest Du doch einem jeden Regisseur vorwerfen, jeder besitzt seine Eigenarten, bei Leone sind es eben krasse Nahaufnahmen von Gesichtern, die wie Landschaften wirken und grandiose Panoramabilder. Genauso sind es eben diese langen, ruhigen Minuten, die Spannung aufbauen sollen und dies imo auch schaffen. Das das Ganze auf fast drei Stunden etwas lang wirkt, kann ich verstehen, aber ich verurteile ja keinen Film, wenn ich den Stil des Regisseurs net mag. Ich glaube auch kaum, dass ein Mensch, der so sorgfältig den amerikanischen Mythos vom sauberen Cowboy und Indianerklischee auseinandergenommen und mit seinen Western die dreckige Realität gezeigt hat, es nötig hat, sich von amerikanischen Vorbildern leiten zu lassen, mal abgesehen von Geschichte. Leichen pflastern seinen Weg ist ein genialer Western, mit guten Ideen, aber meiner Meinung nach hätte ein Corbucci ohne einen Leone keinen Django vollbracht. Bin mir natürlich im Klaren, dass die Geschichte von A fistful of Dollars auch auf Kurosawas Bodyguard beruht, aber da liegen einfach Jahre dazwischen und Leone hat damit etwas ganz neues geschaffen, wo Corbucci natürlich auch gerne seine Scheibe von haben wollte. Django ist aber dennoch ein geiler Western. Sorry für den Roman, ging mir alles gerade durch den Kopf.

33. 07.08.2007 - 00:30 Uhr schrieb Mar

Klingt alles plausibel, was du schreibst, nur meinen Geschmack trifft Leone letztlich nicht, was ja kein Vorwurf ist...
Die Gesichter, die wie Landschaften wirken, sind vielleicht von Bergman und bei diesem wiederum von Carl Theodor Dreyer beeinflusst? - frage ich mich gerade.

34. 07.08.2007 - 02:21 Uhr schrieb Mr. Blonde 609

@ Mar

Nehme ich Dir nicht übel, dass Du Leone net magst, ist halt wie alles im Leben Geschmackssache. Verdammt meine Spinnensinne spielen bei Bergmann und Dreyer völlig verrückt... Jetzt dachte ich, ich könnte mit meinem vorigen Post mal etwas intelligent wirken und Du kommst da mit solchen Kunstfilmfreaks daher, ach nee... Hab ich bei den Beiden was verpasst?

35. 20.07.2009 - 08:38 Uhr schrieb B.Lammers

Das ist nicht ganz richtig, weder in der italienischen, noch in der englischen Fassung kommt dieser Satz überhaupt vor, sondern ausschließlich in der deutschen Fassung. Die deutsche Synchro hat das mal wieder total vermurkst



Das stimmt. In der Originalfassung sagt er Keep your lovin' brother happy was wesentlich zynischer wirkt.

36. 06.03.2010 - 17:00 Uhr schrieb CharlieSheen

Absolutes Meisterwerk, keine Frage. Gehört auf jeden Fall zu den besten Western aller Zeiten.

37. 04.07.2010 - 16:02 Uhr schrieb Sanuja123

Leone hat es wirklich drauf. In Sachen epicness macht ihm keiner was vor. (Außer ihm selbst)

38. 04.07.2010 - 16:04 Uhr schrieb Sanuja123

Langweilig oder gar zu lang fand ich den Film überhaupt nicht. Der Directors Cut ist die einzige Fassung, die ich von dem Film kenne und als ich ihn das erste Mal gesehen habe, war ich echt traurig, als der Film dann zuende war.


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